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E-Mail-Marketing FAQ

Im FAQ-Bereich zum Thema E-Mail-Marketing gehe ich auf häufig gestellte Fragen zum Thema E-Mail-Marketing ein. Weitere Fragen für den FAQ-Bereich bitte in einem Kommentar unterhalb der FAQs hinterlassen.

Häufig gestellte Fragen zum E-Mail-Marketing:

Warum lohnt sich E-Mail-Marketing?

Antwort:

Es lohnt sich, weil es einem ermöglicht, Kunden und Interessenten wiederholt anzuschreiben.

Würde man auf E-Mail-Marketing verzichten, könnte man seine Interessenten bspw. nur 1x ansprechen, nämlich wenn diese die eigene Webseite besuchen. Später nicht mehr.

Wenn man sich hingegen die E-Mail-Adresse des Interessenten im ersten Schritt holt, kann man diese auch zu einem späteren Zeitpunkt, per E-Mail, noch anschreiben

Man sollte mindestens 2 E-Mail-Listen nutzen. Eine für Interessenten und eine für Kunden.

Wie kommt man an die E-Mail-Adresse seiner Besucher?

Antwort:

Man kann, wenn man einen E-Mail-Marketing Anbieter wie GetResponse oder Klick-Tipp nutzt, sogenannte Opt-In-Formulare auf Ihrer Webseite platzieren.

Diese ermöglichen es, dass der Interessent seine E-Mail-Adresse angibt und diese in einer Datenbank des E-Mail-Marketing-Anbieters (z. B. GetResponse) gespeichert wird.

Danach kann man ihn per E-Mail anschreiben oder ihm automatisiert E-Mails über einen Autoresponder schicken.

Wichtig ist es, E-Mail-Adressen immer mit dem Double-Optin-Verfahren zu sammeln. (siehe unten)

Was ist ein „Double-Optin“?

Antwort:

Es bedeutet, dass Interessenten, die sich in eine E-Mail-Liste über ein Optin-Formular auf einer Webseite eingetragen, dies zuerst noch einmal bestätigen müssen, bevor man ihnen weitere E-Mails schicken darf.

Hierbei sendet der E-Mail-Marketing Anbieter den neuen Interessenten eine E-Mail und bittet diese, ihr Newsletter-Abonnement zu bestätigen. Haben die Interessenten das getan, kann man ihnen ab diesem Zeitpunkt E-Mails schicken – vorher nicht.

Der Double-Optin-Prozess ist in Deutschland vorgeschrieben.

Wie effektiv ist E-Mail-Marketing?

Antwort:

Sehr effektiv. Es erlaubt einem, Interessenten sowie Kunden günstig und wiederholt anzuschreiben.

Kunden kaufen statistisch gesehen erst nach dem 7. Besuch auf einer Webseite. Mit Hilfe von E-Mail-Marketing macht man wiederholt auf sich und seine Angebote aufmerksam.

Andererseits kann man E-Mail-Marketing auch dafür nutzen, eine Vertrauensbasis zu schaffen. Bspw. beim Versenden von hochwertigen Inhalten. Wenn die Leser der Newsletter einen besser kennen, gelingt der Verkauf leichter.

Zahlen, Daten und Fakten:

Man erzielt mit E-Mail-Marketing eine Öffnungsrate zwischen 5 und 80 Prozent. Wichtig ist es, den Betreff sowie die ersten Zeilen des E-Mail-Textes so zu gestalten, dass der Empfänger der E-Mail sie möglichst liest.

Die Klick-Rate auf den Link in einer E-Mail liegt zwischen 10 und 40%.

Abschließend ist es noch wichtig, die Conversionrate auf ein verlinktes Verkaufsprodukt zu kennen. Diese liegt in der Regel zwischen 2 und 10%.

Beispiel:

  • 1.000 Abonnenten: 50% Öffnungsrate,  25% Klickrate
  • Ergebnis: 125 Besucher auf der Webseite

Durch A/B-Split-Tests der E-Mails kann man herausfinden, welche Betreffs, welche E-Mail-Texte, welche Linktexte und welche Verkaufsseiten zu besseren Klick- bzw. Conversionrates führen. A/B-Splittests bietet jeder E-Mail-Marketing-Anbieter an, je nach Tarif gegen Aufpreis.

Wie viel kostet E-Mail-Marketing?

Antwort:

Bei Nutzung eines E-Mail-Marketing Anbieters zahlt man etwa 30 Euro je 10.000 E-Mail-Adressen. Sollte sich ein Kontakt in mehreren Listen befinden, wird er nur einmal gezählt (mit Ausnahme von CleverReach). Die Abrechnung erfolgt monatlich, Rabatte zwischen 10 und 20 Prozent bei jährlicher Voraus-Zahlung sind üblich.

Welchen Anbieter empfiehlt Marketingblog.biz?

Antwort:

Wir empfehlen für Einsteiger GetResponse, da dieser Anbieter günstige Einstiegspakete bietet und leicht bedienbar ist.

  • Einen ausführlichen Testbericht zu GetResponse ist hier zu finden.
  • Als Alternative zu GetResponse empfehlen wir Klick-Tipp. Einen Testbericht zu diesem Anbieter gibt es hier zu lesen.

Soll ich fertige E-Mail-Listen kaufen?

Antwort:

Nein, denn man weiß nicht, woher die Listen stammen und ob die E-Mail-Empfänger dieser Liste damit einverstanden sind, E-Mails von einem zu erhalten.

Ergänzend kommt hinzu, dass die Empfänger nicht wissen, wer man ist. Sie erhalten einfach eine E-Mail von irgendjemandem, von dem sie noch nie etwas gehört haben.

Wann und wie oft sollte man E-Mails versenden?

Antwort:

Wann:

Mach es von der eigenen Zielgruppe abhängig. Schaue beispielsweise in die Statistik der Webseite, wann die meisten Besucher auf der Seite sind bzw. zu welchem Zeitpunkt die meisten Aufträge eingehen und Verkäufe erzielt werden.

Bevorzugte Tage für den E-Mail-Versand sind Dienstag und Donnerstag.

Wie oft:

Das variiert. Einige Marketer versenden täglich E-Mails, andere beschränken sich auf 1-2 E-Mails pro Woche.

Wenn man sehr viele eigene Produkte zum Verkauf anbietet oder viele fremde Produkte kennt, die man empfehlen kann, sollte man öfters E-Mails versenden, als wenn man beispielsweise nur wenige Produkte anzubieten hat.

Falls man nicht gerade einen Online-Shop betreibt, sollte man seinen Lesern auch Mehrwert mit den E-Mails bieten, nicht nur Werbung. Besonders und gerade am Anfang, direkt nachdem sich die neuen Newsletter-Abonnenten in den Verteiler eingetragen haben.

Woher weiß man, wie die E-Mails bei den Empfängern angezeigt werden?

Antwort:

Am einfachsten, indem man sich selbst eine Test-E-Mail schickt.

Bei den bekannten E-Mail-Marketing-Betreibern wie GetResponse oder Klick-Tipp ist eine solche Funktion in den Einstellungen integriert.

Bei GetResponse sieht man z. B. auch, wie die E-Mails auf verschiedenen E-Mail-Clienten wie G-Mail, GMX, Outlook oder auf mobilen Endgeräten wie iPhone/Android-Geräten dargestellt werden.

Wie findet man heraus, welche Betreffs zu höheren Öffnungsraten der E-Mail führen?

Antwort:

Durch A/B-Splittests. Jeder namenhafte Newsletter-Versandanbieter unterstützt Split-Testing.

Wie ein Splittest abläuft:

  • Bei einem solchen Test schickt man zuerst an einige Empfänger seiner Liste eine E-Mail.
  • 50% dieser Empfänger sehen Betreff „A“, 50% sehen Betreff „B“.
  • Ist die Öffnungsrate der E-Mails mit dem Betreff „A“ bspw. höher als bei „B“, erhalten die restlichen E-Mail-Empfänger dann die E-Mail mit dem Betreff „A“.

Solche Tests sind erst ab einer Empfängerliste von mehreren Tausend Abonnenten aussagekräftig.

Wie verhindert man, dass sich E-Mail-Abonnenten aus dem E-Mail-Verteiler austragen?

Antwort:

Zu erstmal, sei froh, dass sich Empfänger austragen. Solche Leute sind nicht mehr an den Inhalten interessiert und man will ja nur interessierte Leser haben.

Zusätzlich solltest du Empfänger regelmäßig aus den Listen entfernen, wenn sie über einen längeren Zeitraum keine E-Mails mehr geöffnet haben.

Andererseits kann und sollte man dem entgegenwirken, in dem man z. B. kurz vor dem „Abmelden“ Link am Ende jeder E-Mail betont, was derjenige verpasst und was ihm entgeht, wenn er sich aus dem Verteiler austrägt.

Bei manchen Anbietern kann man einstellen, dass wenn jemand den Austragungs-Link klickt, eine bestimmte Webseite angezeigt wird. Dies kann man nutzen, um nochmal einen Coupon anzubieten, damit der ehemalige Newsletter-Abonnent nochmals bestellt, bevor er weg ist.

Falls Du sehr oft versendest, biete den Empfängern auf der Austragen-Seite die Möglichkeit, sich in einem alternativen Verteiler einzutragen, der nur wöchentlich bzw. monatlich angeschrieben wird.

Aufwendig gestaltete Newsletter oder reiner Text? Was ist besser?

Reine Text-Nachrichten haben den Vorteil, dass sie sehr schnell erstellt sind. Am besten ist es, beides auszuprobieren und sich danach, aufgrund der Ergebnisse, zu entscheiden.

Die meisten Online-Shops nutzen grafisch aufwendig gestaltete Newsletter. Bei Internetunternehmern ist mein Eindruck: 50/50. Viele verschicken einfach nur formatierte Texte – manche nutzen fette Schrift und farbliche Markierungen. Manche E-Mails enthalten Bilder, z. B. ein Foto des Absenders vor dem Impressum oder Firmenlogos.

Ich selbst nutze eine Vorlage des E-Mail-Marketing Anbieters. Die habe ich grafisch an das Design des Blogs angepasst und diese Newsletter erzielen bei mir höhere Öffnungs- und Klickraten als reine Textnachrichten.

Hast du noch Fragen? Stelle sie im Kommentarfeld oder schreib eine E-Mail.

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  • Updated 30. Juli 2017
Matthias Szilagyi
 

Matthias Szilagyi ist Onlinemarketer. Es macht ihm Spaß, Produkte zu bewerben und zu verkaufen. Wissen und Erfahrungen weiterzugeben. Das ganze nebenberuflich und stressfrei.

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