Autor: Matthias

aktualisiert am 13. Jun. 2022

Thrive Quiz Builder von Thrive Themes

In den nächsten 3 Minuten wirst du erfahren, wie diese hohe Lead-Konversion von 12% erzielt wurde - mit Hilfe des Thrive Quiz Builders für WordPress*.

Matthias Hagg hat darüber berichtet. Er ist aus meiner Sicht einer der intelligenteren und ein sich sehr transparent zeigender Networker, was ich an seiner redaktionellen Arbeit sehr schätze.

12% Conversion mit dem Thrive Quiz Builder

Eine tolle Leistung, die Matthias da vorweisen kann.

Es ist eine erwiesene Tatsache, dass diese Zahlen bei einer Kalt-Akquise nur schwer zu erreichen sind. Typische Quoten für eine Exit-Lightbox mit E-Mail-Optin liegen zwischen 2 und 3 Prozent.

Auch wer auf den Content abgestimmte Optin-Boxen platziert, erreicht selten Quoten von über 15%.

Matthias hat das gut umgesetzt.

Nur ist die Sache so, dass beim mit dem Thrive Quiz Builder erstellten Quiz, 88% der Teilnehmer abgesprungen sind, bevor sie das Ergebnis des Quiz erhalten hatten.

Warum?

Weil vor dem Ergebnis des Quiz, nach der E-Mail-Adresse des Teilnehmers gefragt wurde.

Und überraschend bewirkt die Funktion vom Thrive Quiz Builder*, diesen Schritt der E-Mail-Adressen Eingabe überspringen zu können, fast nichts.

Du kannst dazu unterhalb des Optin Formulars einen Text dazu schreiben, wo der Teilnehmer dann drauf klicken kann, um ohne Eingabe der E-Mail fortzufahren.

Bei der Newsletter Optin-Gate, also dort im Prozess des Quiz, wo die E-Mail vom Teilnehmer abgefragt wird. Da hat Matthias 176 Leads generiert, 1 (nur 1!) hat diesen Schritt übersprungen um das Ergebnis zu sehen, und 373 Teilnehmer sind hier vom Quiz abgesprungen.

Das sind 550 Quiz-Teilnehmer, die vor dem Optin-Gate noch dabei waren. Ohne den Optin-Gate hätten alle diese 550 Teilnehmer ansonsten direkt das Ergebnis des Quiz gesehen.

Anders ausgedrückt. Durch den Optin-Gate sahen nur noch 176 statt 550 Besucher die Quiz-Ergebnisseite.

Warum ist das wichtig zu wissen?

Wenn du auf der Quiz-Ergebnisseite z. B. eigene Angebote empfiehlst oder Affiliate-Links platzierst, solltest du abwägen was dir wichtiger ist:

  • Die E-Mail-Adresse des Teilnehmers
  • oder das, dass er das Quiz-Ergebnis gesehen hat.

Du kannst auch auf der Quiz-Ergebnis Seite ein Optin-Formular platzieren, wenn du möchtest. Das kann mehr Sinn machen, wenn das Quiz verschiedene Ergebnis-Seiten enthält und du hier unterschiedliche Optin-Angebote platzieren willst, mit unterschiedlichen Call-to-Action Texten.

Der Quiz-Builder* zeigte in der Statistik von Matthias, 176 Abonnenten die sich eingetragen haben. Wie viele davon dann den Double-Optin Prozess bestätigt haben, bleibt offen.

Wenn mich als Leser nur das Quiz-Ergebnis interessiert, bestätige ich logischerweise diese Double-Optin E-Mail nicht.

Genauso gibt es diese Lead-Magnet Grabber. Sie geben ihre oder irgendeine E-Mail ein und prüfen, ob sie direkt den Bonus als Download herunterladen können.

Wer deine Inhalte nicht will, dem solltest du sie nicht auf die Nase binden. Du bist clever genug um zu wissen, dass nur interessierte Leser an deinen Nachrichten, für dich wertvoll sind.

Eine andere Frage ist, ob du das Quiz z. B. exklusiv für Abonnenten anbieten möchtest.

Wie gehst du hierbei vor:

  1. Du fragst auf der Webseite zuerst die E-Mail des interessierten Teilnehmers ab.
  2. Dieser bestätigt im Double-Optin, den deine Newsletter-Software ihm zuschickt, dass er weitere Infos von dir erhalten will.
  3. In der E-Mail die du direkt anschließend schickst, packst du den Link zum Quiz. Erstelle dafür am besten eine eigene Seite.

Abhängig von den Antworten im Quiz, kannst du dann am Ende des Quiz nochmal die E-Mail des Teilnehmers abfragen. Wenn du bei bestimmten Antworten mit Tag-Zuweisung arbeitest, kannst du dem Teilnehmer darauf basierend, jeweils unterschiedliche E-Mail-Nachrichten zusenden.

Während du dem Ende dieses Beitrags langsam näher kommst, wirf nochmal einen Blick auf die Zahlen.

  • 1.440 Besucher der Quiz-starten Seite
  • 902 Besucher, die am Quiz teilnahmen
  • 176 Besucher die ihre E-Mail vor Ende des Quiz daließen und das Quiz-Ergebnis sahen

Diese Quiz-starten Seite ist optional. Du könntest dem Besucher auch direkt die erste Frage des Quiz einblenden. Du kannst die Quiz-starten Seite A/B Testen, was ich dir anraten würde, um die Absprungrate zu reduzieren.

Die Absprungrate war:

  • 37% auf der Quiz-starten Seite
  • 39% während der Quiz-Teilnahme
  • 67% auf der Optin-Gate Seite (wo die E-Mail des Teilnehmers abgefragt wurde)

Du kannst dir im Quiz Builder* die einzelnen Fragen ansehen um abzurufen, bei welcher Frage wie viele Teilnehmer abgesprungen sind. Verändere bestimmte Fragen, formuliere sie um, ersetze sie durch andere, oder lasse sie weg.

Weil ich dir all das erzählt habe, wirst du anfangen dich zu fragen, wie du mit Hilfe des Thrive Quiz Builders dein erstes Quiz umsetzen kannst.

Themen Ideen für dein Quiz

  • Bist du ein _______-Experte?
  • Wie gut kennst du _________?
  • Bringt mich ________ weiter?
  • _____, _____ oder _____? Was für ein Typ bist du?

Nicht jedes Quiz funktioniert. Und je weiter unten auf der Webseite du es platzierst, umso mehr Besucher sehen es gar nicht erst.

Ein Quiz am Ende eines Beitrags bei mir, erzielt eine Absprungrate von 93%, wobei bei den Fragen nur 9% der Teilnehmer abgesprungen sind. Erklären lässt sich die hohe Absprungrate dadurch, weil nur wenige den Content bis zu Ende lesen. Das Quiz ist am Ende des Beitrags platziert.

Besucher sind aus unterschiedlichen Gründen, nur für eine kurze Zeit auf deiner Webseite aktiv

Welche Möglichkeiten stehen dir offen, wenn sich Besucher weniger als 10 Sekunden auf deiner Webseite aufhalten?

Mein Tipp ist, innerhalb von 10 Sekunden, jedem deiner Besucher eine Exit-Lightbox einzublenden. Das ist möglich z. B. mit Hilfe von Thrive Leads

Was du brauchst ist eine starke Headline, sowie einen guten einleitenden Text, der ein Gefühl beim Leser auslöst. Ansonsten kommen die Besucher nicht bis zum Quiz.

Du kannst auch direkt im Text davor das Quiz erwähnen mit einer Headline und 1-3 kurzen Sätzen.

Danach blendest du direkt die erste Frage ein. Das ist 1 Klick weniger, der zu mehr Teilnehmern führen kann.

Ich hatte mal ein Quiz auf der Startseite des Blogs getestet. Funktioniert hat es nicht. Das Gute ist, dass du anhand der Statistik erkennst, ob ein Quiz bei deinen Lesern ankommt.

Ein Quiz erhöht die Verweildauer auf deiner Seite, was eine Integration vorteilhaft machen kann, unabhängig von den Ergebnissen.

Eine Alternative zum Quiz sind Boni, wo sich der Interessent direkt per E-Mail einträgt um zu bekommen, was er haben will. Diese Boni kannst du für bestimmte häufig abgerufene Seiten auch individuell erstellen.

Das tolle ist ja, dass du nicht das Rad neu erfinden musst. Guten Content gibt es wie Sand am Meer - wenn du weißt, wo du ihn findest. Verlinke z. B. auf die besten Beiträge deiner Branche zu bestimmten Themen, in deinen E-Mails.

Wer sagt, dass du für deine Boni, alles selbst auszuarbeiten hast? Bediene dich bei dem, was bereits online ist und verlinke darauf.

Für dein Branding ist das weniger interessant. Allerdings kannst du so direkt anfangen, deinen Besuchern wertvollen Input zu geben. Du kannst dort einen Boni anbieten, in einem Bereich wo nicht deine Expertise besteht. Das wirkt glaubwürdig, weil die verlinkten Inhalte nicht deine sind, sondern von Fachexperten der jeweiligen Nische, ausgearbeitet.

Du baust dir eine E-Mail-Liste auf. Das Vertrauen deiner Leser in deinen Stoff nimmt zu, weil sie sehen, dass du gut informiert bist.

Wir leben in einer Zeit, die sehr schnelllebig ist.

Die Ladezeit der Webseite in Sekunden trägt entscheidend zur Konversion des Angebots bei.

Wirklich bedeutend ist doch folgendes:

  • Wie ziehst du die Besucher auf deine Seite und bringst sie dazu, zu lesen, weiterzulesen und abschließend eine bestimmte Handlung durchzuführen.

Eigentlich würde es sich doch lohnen, wenn du dich mit Verkaufspsychologie* intensiver beschäftigst.

Wie könnten deine Webseiten zukünftig aussehen:

  • Optimierte Überschriften, Einleitungen und Call-to-Action Elemente.
  • E-Mail-Followups, welche deine Leser in den Bann ziehen.
  • Quiz zur Lead-Generierung platzieren, die deine Leser auf Anhieb interessant finden.

Stelle dir einmal vor, du hast eine oder mehrere Quiz-Teilnahmen auf deinem Blog abrufbar. Du generierst dadurch E-Mail-Adressen von Besuchern, die vielleicht nur aufgrund dieses Triggers angebissen haben. Es überrascht sie, wenn du ihnen kurz vor Ende des Quiz etwas anbietest.

Es gibt A/B Tests für die Quiz-starten Seite und für die Optin-Gate. Teste deine Texte. Was bei dir besser abschneidet, kannst du zukünftig als Vorlage nutzen.

Schaue dir den Thrive Quiz Builder* einmal selbst an. Nutzt du WordPress, ist die Thrive Themes Suite* interessant für dich.

Das allerwichtigste ist die Relevanz der Sache für den Besucher deiner Inhalte. Ob du dann einen Lead-Magnet, ein Quiz oder direkt ein Angebot platzierst oder darauf verlinkst, bleibt dir überlassen.

Beispiel für ein Quiz, was ich erstellt habe:
Erfahre, ob deine WordPress Seite gut optimiert ist >> zum Quiz

Quellen für diesen Beitrag:


Autor:

Matthias


Matthias betreibt diesen Blog und beschäftigt sich mit Online Marketing, E-Mail- und Affiliate-Marketing. Er schätzt die Natur und das, was die Menschen in ihrer Balance hält. Das weite Land und die Berge sind für ihn etwas ganz besonderes.


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  • Hi Matthias,
    das klingt ja äußerst spannend. Ich glaube, ich muss den Thrive Quiz Builder auch mal bei Gelegenheit ausprobieren. Eine Frage hätte ich aber noch: Muss man beim Einsatz des Builders irgendwas hinsichtlich der DSGVO beachten?
    Viele Grüße
    Enrico

    • Hi Enrico,
      die IP-Adresse des Nutzers wird nicht gespeichert. Die Eingaben des Teilnehmers landen in der Statistik. Sofern du hier mit E-Mail-Marketing Tools nicht einzelne Antworten mit Tags zuordnest und sie mit dem E-Mail-Abonnenten anschließend verknüpfst, sollte das in Ordnung gehen.

      Beim einblenden des Optins würde ich darauf hinweisen, was du dem Abonnenten zuschickst. Du kannst auch einen Link zur Datenschutzerklärung beifügen – wobei das nicht nötig sein sollte, wenn bereits in der Datenschutzerklärung das erwähnt wird, dass du E-Mail-Marketing betreibst und wohin die Daten dabei übertragen werden.

      Im Thrive Quiz Builder ist jetzt auch nochmal ein Link hinterlegt zu einer Webseite wo erklärt wird, wie die Nutzung des Quiz-Builders GDPR-konform, also DSGVO-konform umgesetzt werden kann.

      Dazu ist,
      – wenn die E-Mail die nach dem Quiz abgefragt werden kann,
      – und mit Tags verknüpft wird,
      um dem Teilnehmer darauf basiert individuelle Inhalte zuzusenden,
      – eine Checkbox zu integrieren.

      Ein Beispieltext für die GDPR/DSGVO Checkbox:
      “Ich bin damit einverstanden, dass meine Daten verarbeitet werden, um personalisiertes Marketingmaterial per E-Mail oder Telefon zu erhalten, gemäß der Datenschutzrichtlinie” (“Datenschutzrichtlinie” würde ich verlinken mit der Datenschutzerklärung-Seite)

      Wer diese Verknüpfung der Daten nicht benötigt, kann diese Funktion im Quiz-Builder abstellen. Damit entfällt dann die Notwendigkeit der hier erwähnten Checkbox.

      Wenn du ein Quiz nutzt und mit Tags arbeitest, die du dem Abonnenten zuordnest, würde ich das in der Datenschutzerklärung ergänzen. Auch an welche E-Mail-Marketing Software du diese Daten überträgst, würde ich dann in der Datenschutzerklärung mit abgeben.

      Viele Grüße, Matthias

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