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Kategoriearchiv für „Mobile Marketing“

Die AIDA-Formel und 20 Tipps zur Umsetzung

verkaufen-mit-aida-funktioniertWas ist die AIDA-Formel?

Die AIDA-Formel  ist eine alte, bis heute funktionierende, praxiserprobte Formel für das Erstellen funktionierender Werbe- und Verkaufstexte.

  • A steht für Attention, für das Wecken der Aufmerksamkeit beim Interessenten.

    Wie erregen Sie die Aufmerksamkeit?
    – Schreiben Sie starke, packende, emotionale Überschriften
    – Das selbe gilt für Unter-Überschriften

  • I steht für Interest, für das Interesse wecken für das Produkt/die Dienstleistung, beim Interessenten.

    Wie wecken Sie das Interesse?
    Nutzen Sie Story-Telling: Erzählen Sie Geschichten. Folgende Storys werden häufig genutzt:
    – Beschreibung von Unzufriedenheit und deren Auswirkungen, vor dem Produktkauf
    – Beschreiben einer ausweglosen Situation, vor dem Produktkauf
    – Beschreiben eines mühseligen Weges, den man bisher gehen musste, ohne die Hilfe von (…)
    – Beschreiben von Auswirkungen, die folgen, wenn man Produkt (…) nutzt
    – Erzählen Sie die Geschichte zu Ende und fassen Sie danach nochmal alles wichtige (Alleinstellungsmerkmale, Kundenvorteile) zusammen.

  • D steht für Desire, für das Verlangen, die Begierde des Interessenten, an dem jeweiligen Produkt.

    Wie wecken Sie ein Verlangen?
    – Zählen Sie die Alleinstellungsmerkmale und die Kundenvorteile auf
    – Fügen Sie Kundenmeinungen ein, die betonen, was sich positives verändert hat
    – Beweisen Sie, dass Sie der Experte sind und Ihre Kunden nur bei Ihnen die beste Lösung finden
    – Verwenden Sie Skripte auf Ihren Webseiten, die den Preis nach z. B. 30 Minuten erhöhen

  • A steht für Action, die Handlungsaufforderung, am Ende der Werbebotschaft bzw. des Werbetextes.

    Wie erstellen Sie eine wirkungsvolle Handungsaufforderung?
    – Kommen Sie direkt zur Sache. Nutzen Sie Sätze wie: „Sichern Sie sich jetzt (…) zum Preis von (…). Bestellen Sie jetzt.
    – Geben Sie kostenlose Boni mit, die Sie alle mit Preisen versehen. Danach streichen Sie den Gesamtpreis durch und ersetzen ihn durch den eigentlichen Preis, den Sie wirklich verlangen.
    – Nutzen Sie Begrenzungen, z. B. „Nur noch (…) Exemplare verfügbar“, „Nur noch erhältlich bis (…)“

20 Tipps zur Umsetzung aus der Praxis

Die obigen Informationen erhalten Sie teilweise in etwas abgeänderter Form auch in anderen Portalen. Was diesen Artikel wirklich auszeichnet, sind meine jetzt folgenden 20 Tipps zur AIDA-Formel.

Warnung-Verkehrsschild6 Tipps zum Erregen der Aufmerksamkeit

  1. Nutzen Sie für Überschriften eine rote Schriftart. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Überschriften ausreichend groß sind.
  2. Greifen Sie auf Grafiken zurück: „Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte.“
  3. Verwenden Sie kurze, knappe, leicht verständliche Sätze – ohne unnötige Fachbegriffe.
  4. Splittesten Sie Ihre Headlines, um Überschriften zu finden, die bestmöglich konvertieren.
  5. Verwenden Sie eine Ansprache, die zu Ihrer Zielgruppe passt. Bspw. für ein junges Publikum: „Du“
  6. Wenn Sie Ihre Produkte an unterschiedliche Zielgruppen verkaufen, erstellen Sie für jede Zielgruppe eine eigene, individuelle Verkaufsseite.

6 Tipps zum Wecken von Interesse

  1. Lassen Sie Emotionen in Ihre Texte miteinfließen, z. B. Angst, Verzweiflung, Freiheit, Freude, Hoffnung, Neugier, Neid, Verärgerung, Sympathie
  2. NutSonnenuntergangzen Sie Bilder, um die Wirkung Ihrer Aussagen im Werbetext bzw. Verkaufsvideo zu verstärken.
  3. Nutzen Sie Textformatierungen: fett, kursiv, unterstrichen, andere Farbe, GROSSbuchstaben (nur sparsam), gelb hervorgehoben
  4. Strukturieren Sie Ihre Texte mit Zwischenüberschriften, Nummerierungen und Aufzählungen. Dies sorgt dafür, dass Ihre Besucher beim Überfliegen der Texte schnell erkennen, wenn Sie ein bestimmter Punkt interessiert.
  5. Sorgen Sie dafür, dass alle wichtigen Elemente Ihrer Webseite auf allen Geräten (PC – großer Bildschrim, Laptop – kleiner Bildschirm, Tablet, Smartphone) gleichermaßen gut dargestellt werden.
  6. Verwenden Sie professionelle Cover für digitale Produkte (eBooks, Videokurse, Hörbücher)

4 Tipps zur Steigerung des Verlangens

  1. Alleinstellungsmerkmale:
    Vergleichen Sie den Umfang Ihres Produktes mit denen von Mitbewerbern.
  2. Kundenmeinungen:
    Fügen Sie Videos von Leuten ein, die Ihr Produkt nutzen bzw. getestet haben. Auch Test-Siegel oder Produkt-Auszeichnungen sollten Sie einbinden.
  3. Expertenstatus beweisen:
    Wenn Sie Redner sind, zeigen Sie, wo Sie bisher Vorträge gehalten haben. Wenn Sie Interviews oder Gastartikel für eine bekannte Zeitung oder Zeitschrift gegeben haben, auch im Fersehen oder Radio, geben Sie das jeweilige Medium an, z. B. der Name des Kongresses, der Zeitung oder des TV-Senders.
  4. Skripte für Verkaufsseiten:
    – Machen Sie Ihren Kunden ein Einmal-Angebot, welches nur beim 1. Besuch Ihrer Webseite gilt.
    – Bieten Sie einen Sonderpreis all denjenigen, die innerhalb von 30 Minuten bei Ihnen kaufen.
    – Bevor der Besucher Ihre Webseite verlässt, bieten Sie ihm per Popup etwas kostenloses an, z. B. ein eBook.

4 Tipps für die Gestaltung einer Handlungsaufforderung

  1. Jetzt-Kaufen-roter-ButtonSie sollten professionelle Verkaufsbutton nutzen. Ein Splittest hilft, den besten Button zu finden oder orientieren Sie sich an den Buttons der Konkurrenz.
  2. Bei der Verwendung eines Verkaufsvideos kann es sinnvoll sein, den Verkaufsbutton erst gegen Ende des Videos anzuzeigen. Damit wird verhindert, dass der Kunde vorschnell merkt, dass es hier „nur“ etwas zum kaufen gibt und er die Webseite gleich wieder verlässt.
  3. Erwähnen Sie zuerst einen höheren Preis und senken Sie ihn danach:
    Normalpreis: 97,- Euro. Einführungspreis – Nur für kurze Zeit – 37,- Euro.
    Zusätzlich können Sie Begrenzungen nutzen:
    „Nur für kurze Zeit“, „Nur bis zum 31.01.“, „Nur noch 5 Accounts verfügbar.“
  4. Bieten Sie Testkäufe an:
    „Testen Sie unser Produkt für 1,- Euro.“
    Den vollen Verkaufspreis berechnen Sie dem Kunden dann 30 Tage später, sofern er sich nicht vorab bei Ihnen meldet und vom Kauf zurücktritt.
  • Updated 8. März 2016
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Die 10 häufigsten Gründe, warum Verkaufsseiten nicht konvertieren

Haben Sie mit Ihren Verkaufsseiten bisher nur mäßigen Erfolg und wollen sich jetzt praxiserprobte Anregungen holen? Dann sind Sie hier genau richtig.

Ich verrate Ihnen jetzt die 10 häufigsten Gründe, warum Ihre Verkaufsseiten alles, außer eines tun, verkaufen.

Grund Nr. 1 – Sie vermitteln, warum Sie das Produkt für das Beste am Markt halten

Wenn Sie selbst Ihren Verkaufstext lesen, würden Sie das Produkt wahrscheinlich sofort und ohne zu zögern kaufen.

Es geht jedoch nicht darum, was Sie davon halten, sondern was Ihr Kunde davon hat.

Geben Sie ihm diese Kundenvorteile klar vor. Denken Sie aus Kundensicht.

  1. Fragezeichen-blauWelches Problem hat Ihr Kunde?
  2. Was können Sie ihm geben? Wie beweisen Sie ihm, dass Sie der richtige Ansprechpartner für Ihn sind?
  3. Wie fühlt sich Ihr Kunde? Gehen Sie darauf ein. Jeder Mensch möchte verstanden werden.

Gehen Sie auf diese Punkte in Ihrem Verkaufstext oder -video ein.

Umschreiben Sie Fachbegriffe leicht verständlich. In den meisten Fällen verstehen Ihre Kunden kein Fachchinesisch und sie können bei Sätzen die welche enthalten nicht überzeugen. Eher verwirren Sie damit Ihre Kunden.

Sprechen Sie in einer Sprache, die Ihre Kunden-Zielgruppe in Ihrem Alltag spricht. Schreiben Sie kurze Sätze. Solche Sätze sind leichter verständlich. Ihr Leser braucht sich weniger anstrengen. Er begreift dadurch Zusammenhänge leichter und kann leichter Ihrem roten Faden folgen.

Grund Nr. 2 – Ihr Kunde weiß nicht, was er tun soll

Kunde-Unklarheiten-FragenSie selbst wissen es. Ihr Kunde soll auf den „Jetzt kaufen“ Button am Ende Ihrer Webseite klicken, danach seine persönlichen Daten eingeben und im letzten Schritt das Produkt in den Händen halten und nutzen.

Gehen Sie auf diese entscheidenden Schritte ein:

  1. Teilen Sie Ihrem Kunden bereits vorab mit, wie es weitergeht.
  2. Was er genau tun soll.

Vergessen Sie dabei nicht, zum Abschluss dieser Handlungsanweisung noch einmal auf seine Vorteile durch den Produktkauf einzugehen.

  • – Bei einem Verkauftext wäre das ganz zum Schluss im „PS:“ Teil.
  • – In Verkaufsvideos fügen Sie am Ende Ihrer Präsentation noch 1-2 Folien ein, in denen Sie nochmals die Alleinstellungsmerkmale und die Kundenvorteile nennen.

Grund Nr. 3 – Sie betrachten Ihr Produkt als „nur eine Sache“

Bohrer-Foto

Kunden wollen keine Bohrer. Sie wollen die Löcher in der Wand.

Doch das Produkt ist für Ihre Kunden nie „nur eine Sache“.

Ihr Kunde erhofft sich dadurch, eine Problem zu lösen. Er möchte sich damit entweder

  • a) gut fühlen
  • oder b) Schmerzen vermeiden.

Sagen Sie Ihrem Kunden, wie er sich nach dem Kauf fühlen wird. Was er durch Anwendung der Produktinhalte erreichen wird.

Und/Oder, sagen Sie Ihrem Kunden, welche Schmerzen er sich dadurch erspart und welche Nachteile ihm ansonsten noch alle bevorstehen, wenn er Ihr Produkt heute nicht kauft.

Grund Nr. 4 – Sie grenzen Ihr Produkt nicht von Ihren Mitbewerbern ab

Kurz gesagt: Ihr Produkt hat kein Alleinstellungsmerkmal.

Oder: Ihr Produkt hat zwar ein Alleinstellungsmerkmal, aber entweder

  • a) kennen Sie es nicht, weil Sie sich noch nie darüber Gedanken gemacht haben
  • oder b) Sie kommunizieren es in Ihrem Verkaufstext oder -video nicht.

Denken Sie daran: Sagen Sie Ihrem Kunden, warum Ihr Produkt das Beste ist.

Erarbeiten Sie Alleinstellungsmerkmale und kommunizieren Sie diese klar.

Grund Nr. 5 – Sie verzichten darauf, die E-Mail-Adresse Ihrer zukünftigen Kunden einzusammeln

VE-Mail-Goldenes-Logoiele Kunden gelangen auf Ihre Verkaufsseite und kaufen nicht, weil Sie sie nicht kennen und Ihnen nicht vertrauen. Statistiken haben erwiesen, dass Kunden i.d.R. erst nach dem 7. Besuch Ihrer Webseite ein Produkt kaufen.

Daher ist es wichtig, dass Sie von all Ihren Kunden, die Ihre Webseite verlassen möchten und nicht gekauft haben, deren E-Mail-Adresse einsammeln, bspw. indem Sie einen Bonus für diesen E-Mail-Eintrag anbieten.

Bieten Sie z. B.

  • – einen PDF-Report,
  • – einen E-Mail-Kurs
  • oder eine kostenlose Videoreihe an.

Verschicken Sie jeden Tag eine E-Mail und zu anfangs ausschließlich hochwertigen Mehrwert, ohne werbliche Inhalte.

  • – Nach der 5. oder 6. E-Mail können Sie dann Ihr erstes Angebot machen.
  • – Nach 1 Woche, reduzieren Sie Ihre E-Mails auf 2-3 E-Mails pro Woche.

Damit Sie hierbei keinen Aufwand haben, erstellen Sie hierfür einen Autoresponder, der diese E-Mail-Serien automatisiert zum richtigen Zeitpunkt an Ihre potenziellen Kunden verschickt.

Hier finden Sie eine Auflistung empfehlenswerter Anbieter für erfolgreiches E-Mail-Marketing.

Grund Nr. 6 – Sie rechtfertigen den Preis nicht

Banknoten-10Euro-20EuroFragen Sie sich: Warum ist gerade Ihr Produkt seinen Preis wert?

Sie können hier z. B. bei einem Geld-verdienen eBook darauf verweisen, wie viel Geld einem Kunden in 30 Tagen durch die Lappen geht, wenn er Ihr Produkt nicht kauft.

Oder Sie legen Ihrem Produkt zahlreiche Zugaben bei, die Sie jeweils mit einem Preis versehen, z. B.

  • – Hauptprodukt – Wert 59,- Euro,
  • – Bonus 1 – Wert 29,- Euro,
  • – Bonus 2 – Wert 39,- Euro,
  • – Bonus 3 – Wert 27,- Euro.
  • – Gesamtwert: 152,- Euro.

Dann streichen Sie den Gesamtwertpreis von 152,- Euro rot durch und schreiben darunter:

  • Nur für kurze Zeit: 47,- Euro.

Ergänzend können Sie noch dazu schreiben: Nur noch 7 Exemplare verfügbar.

Machen Sie Ihrem Kunden ein zeitlich begrenztes TOP-Angebot:

Als Ergänzung können Sie noch ein Skript auf Ihrer Verkaufsseite einsetzen, welches z. B. diesen Sonderpreis für 47,- Euro nur in den ersten 30 Minuten des Besuchs Ihrer Verkaufsseite anbietet und danach den Preis auf z. B. 67,- Euro ansteigen lässt.

Grund Nr. 7 – Sie haben sich keinen Expertenstatus rund um Ihr Produkt, Ihr Unternehmen bzw. Ihre Person geschaffen

Experten-sind-erfolgreich

Experten vertrauen wir. Von Experten kaufen wir.

Kunden kaufen Produkte bevorzugt von Personen und Unternehmen, die als Experten im jeweiligen Bereich gelten. Stellen Sie also sicher, dass Sie als Experte wahrgenommen werde.

  • – Nennen Sie sich Experte.
  • – Schreiben Sie Gastartikel für Zeitschriften, bekannte Blogs und News-Portale.
  • – Richten Sie sich eine persönliche Webseite ein, in der Sie sich und Ihre Kompetenzen präsentieren.
  • – Sammeln Sie Kundenmeinungen, die Sie auf Ihrer Webseite veröffentlichen.
  • – Lassen Sie Ihr Produkt von unabhängigen Instanzen testen.
  • – Geben Sie Interviews.

Grund Nr. 8 – Sie sind kein Verkaufstexter und texten Ihre Werbetexte selbst

Fuellfederhalter-zum-schreibenHier geraten Sie leicht in die Falle, Verkaufstexte und Webdesigns zu verwenden, die für Ihre bisherige Zielgruppe, Bsp. Markt: Geld verdienen im Internet, gut funktioniert haben, in einer anderen Nische aber völlig ungeeignet ist.

Wenn Sie Ihre Verkaufstexte wirklich selber schreiben wollen oder müssen, weil Ihnen das Budget fehlt, dann suchen Sie ähnliche Produkte aus der jeweiligen Nische und studieren genau deren Leadseiten (das sind die Seiten, mit denen versucht wird, die E-Mail-Adresse des Interessenten einzusammeln), Verkaufsseiten und E-Mail-Marketing.

Haben Sie diese Webseiten studiert, erstellen Sie eine ähnliche Webseite, die genau die selben psychologischen Elemente und eine ähnliche Strukturierung und grafische Gestaltung aufweist.

Grund Nr. 9 – Ihr Produkt ist Ihrer Zielgruppe unbekannt

Lassen Sie Ihr Produkt testen. Starten Sie einen Beta-Test.

Als Beta-Tester suchen Sie sich Personen oder Unternehmen, die eine hohe Reichweite haben, z. B. Newsportal-Betreiber, Themenblogs, YouTuber.

Lassen Sie diese Leute abschließend einen Erfahrungsbericht schreiben, auf den Sie sich dann auf Ihrer Verkaufsseite beziehen können.

Eine zweite Möglichkeit sind Pressemeldungen. Nutzen Sie hierfür die gängigen Presseportale. Hier finden Sie eine Übersicht.

Grund Nr. 10 – Ihre Landing-Page (auf der der Erstkontakt mit dem Kunden stattfindet) ist nicht auf den Kunden abgestimmt

KWebseitenanzeige-auf-Bildschirmennen Sie diese Landing-Pages, die unzählige Links enthalten. z. B. die Hauptseite eines Onlineshops, auf der sich der Kunde erst noch das passende Produkt raussuchen soll, dass er kaufen möchte?

Das ist der Erfolgskiller Nr. 1 bei Online-Shop-Verkäufern. Diese vergessen, für jedes einzelne Produkt eine eigene Verkaufsseite bzw. Landing-Page zu erstellen, auf die die Kunden geleitet werden und über das Produkt informiert werden.

Im zweiten Schritt geht es dann erst zum Online-Shop und der Möglichkeit, das Produkt jetzt zu kaufen.

7 weitere Gründe, die Besucher davon abhalten, auf Verkaufsseiten zu kaufen:

  1. Ihre Webseite für die Verkaufsabwicklung ist nicht SSL-verschlüsselt.
    Lösung: Setzen Sie auf einen Zahlungsanbieter wie Digistore24, Clickbank oder Share*IT. Diese bieten Ihnen sichere Abwicklungsmöglichkeiten.
  2. Ihre Domain ist unseriös.
    Lösung: Setzen Sie auf seriöse Domain-Endungen, wie z. B.: de, com, net, eu, org, biz und info.
  3. Es gibt kein Impressum oder darin ist nur eine ausländische Briefkastenadresse genannt.
    Lösung: Verwenden Sie wo immer möglich eine unauffällig wirkende Angabe. Geben Sie in jedem Fall eine auch wirklich erreichbare Telefonnummer und E-Mail-Adresse an und begründen Sie, wenn möglich, Ihre Angabe einer solchen Adresse.
  4. Sie sind nicht erreichbar. Sie reagieren nicht auf Telefon- oder E-Mail-Anfragen.
    Lösung: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Interessenten und Kunden Sie immer erreichen. Setzen Sie ggf. auf einen Anbieter wie eBuero, um das sicherzustellen. Geben Sie auf all Ihren Webseiten stets eine Telefonnummer an, unter der man Sie erreichen kann.
  5. Ihre Webseite lädt zu langsam.
    Lösung: Stellen Sie sicher, dass Ihre Webseite den Besucherströmen gewachsen ist. Ansonsten passiert es, dass die Webseite nur sehr langsam lädt oder überhaupt nicht angezeigt wird, da der Server überlastet ist.
  6. Ihr Verkaufsvideo ruckelt.
    Lösung: Hosten Sie Ihre Videos nicht selbst auf Ihrem Server und auch nicht bei YouTube. YouTube-Videos werden bei einigen Nutzern nur ruckelnd angezeigt und Ihr eigener Server ist schnell überlastet, wenn sich viele Besucher gleichzeitig Ihr Video ansehen. Setzen Sie für Ihr Videohosting auf folgende Services: Amazon S3, Vimeo oder Wistia.
  7. Ihr Verkaufspreis ist zu hoch.
    Lösung: Machen Sie allen Besuchern, die bei Ihnen nicht kaufen, z. B. über eine Exit-Lightbox, ein besonderes Angebot. Kostet Ihr Produkt z. B. 97,- Euro, erstellen Sie eine Light-Version Ihres Produkts, welches 17,- Euro kostet. Versuchen Sie, so viele Besucher wie möglich für Ihre Angebote zu gewinnen. Auch wenn Ihnen geringe Umsätze nicht lohnenswert erscheinen, denken Sie daran: Sie können dadurch Vertrauen aufbauen und diesen Kunden zu einem späteren Zeitpunkt per E-Mail-Marketing weitere Angebote zukommen lassen.

Ihnen fallen weitere Gründe ein?

  • Erzählen Sie uns davon.
  • Gibt es noch andere triftige Gründe, warum Verkaufswebseiten nicht verkaufen?
  • Updated 21. Dezember 2014
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Warum Sie durch fehlende Optimierung Ihrer Webseite für mobile Endgeräte viel Geld verlieren

Vorbei sind die Zeiten, in denen es ausreichte, Webseiten und Newsletter an Bildschirmauflösungen ab 1024×768 Pixel anzupassen. Immer mehr Newsletter-Empfänger empfangen E-Mails mit Ihrem Handy bzw. Smartphone.

Von allen E-Mails, die an meine Newsletter-Abonnenten verschickt wurden, haben bisher 24% die E-Mail über ein mobiles Endgerät abgerufen. Davon 13% über den E-Mail-Clienten eines iPads und über 80% über das Smartphone von Apple.

Folgende Situationen können auftreten, wenn Sie die Zunahme des mobilen E-Mail-Abrufes bisher außer Acht gelassen haben

  • Ihre Newsletter werden auf einem mobilen Endgerät anders angezeigt als auf Desktop-PCs.
    Das kann dazu führen, dass Ihre Newsletter-Inhalte auf einem Smartphone winzig klein erscheinen. Macht Ihr Newsletter nur einen mäßig spannenden und interessanten Eindruck, werden Ihre Leser den Inhalten keine weitere Beachtung schenken. Es gibt ja schließlich auch noch wichtigere E-Mails im Posteingang.
  • Ihre Newsletter werden auf einem mobilen Endgerät anders angezeigt als auf Desktop-PCs.
    Das kann dazu führen, dass Ihre Newsletter-Inhalte auf einem Smartphone winzig klein erscheinen. Macht Ihr Newsletter nur einen mäßig spannenden und interessanten Eindruck, werden Ihre Leser den Inhalten keine weitere Beachtung schenken. Es gibt ja schließlich auch noch wichtigere E-Mails im Posteingang.
  • Ihre Newsletter-Empfänger gelangen durch einen Klick auf einen Link in einer E-Mail über einen mobilen Browser auf Ihre Webseite.
    Ist Ihre Webseite nicht für mobile Geräte optimiert, kann dies dazu führen, dass bestimmte Elemente Ihrer Webseite (z. B. Frame-Layer oder seitlich einfliegende Slider) den kompletten Bildschirm bedecken und aufgrund ihrer Größe vom Smartphone aus nicht geschlossen werden können.

Die Auswirkungen sind gravierend:

  • Ist wie im obigen Beispiel z. B. der Text der E-Mail zu klein dargestellt und der Empfänger schließt die E-Mail wieder, wird er Ihre E-Mail mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht mehr lesen, wenn er seine E-Mails wieder von einem Desktop-PC betrachtet, da die E-Mail bereits „als gelesen“ markiert wurde und wenig auffällt.
  • Klickt ein E-Mail-Empfänger auf einen Link zu Ihrer Webseite und kann er diese nicht richtig betrachten, wird er diese sofort wieder ohne Aktion verlassen.
  • Wird Ihr E-Mail-Empfänger auf einer verlinkten Webseite dazu aufgefordert, z. B. einen Captcha-Code einzugeben und ist ihm dies z. B. aufgrund des Smartphone-Interfaces oder fehlendem Flash-Plugins nicht möglich, wird er entnervt Ihre Webseite verlassen. (Das kann u.a. auf Bestellseiten in Online-Shops zutreffen.)
  • Dies alles führt zu einer Verfälschung der Conversionrate.

Wie Sie die Situation lösen und dafür sorgen, dass Ihre E-Mails angekommen und leserfreundlich sind

Falls Sie dem Modetrend noch nicht gefolgt sind und noch ohne Smartphone bzw. Tablet-PC unterwegs sind… kaufen Sie sich ein solches Gerät. Am Live-Beispiel sehen Sie mögliche Darstellungsfehler oder Navigationsprobleme sofort. Alternativ gibt es auch zahlreiche Online-Tools, die Ihnen dabei helfen, die Erscheinung Ihrer Webseiten auf mobilen Endgeräten zu überprüfen.

Darstellung von E-Mails auf mobilen Geräten überprüfen

Einfache Text-E-Mails mit fettgedruckten, unterstrichenen oder kursiv-geschriebenen Wörtern und Links werden von mobilen Geräten einwandfrei dargestellt. Für die Darstellung von HTML-Newslettern, empfehle ich Ihnen, den HTML-Code Ihres Newsletters in einem HTML-Editor einzufügen, den Code als HTML-Seite zu speichern und diesen auf einer Ihrer Webseiten hochzuladen. Kopieren Sie sich die URL zu dieser Seite in die Zwischenablage und fügen Sie diese bei einem der unten genannten Online-Tools ein. So finden Sie schnell und einfach heraus, wie Ihre HTML-E-Mails auf mobilen Endgeräten dargestellt werden.

Darstellung von Webseiten auf mobilen Geräten überprüfen

Für die iPhone Darstellung empfiehlt sich für Macintosh User die Software iPhoney. In den Einstellungen der Software ist dann noch die Änderung von Webkit Benutzer Agent in iPhone Benutzer Agent nötig, damit der Browser auch eine bereits für mobile Geräte optimierte Webseite findet und anzeigt. Die Software hat den Nachteil, dass nicht in Webseiten hineingezoomt werden kann und somit keine Kontrolle darüber möglich ist, ob bestimmte Elemente bei einer Vergrößerung des Bildausschnitts auf dem Smartphone korrekt funktionieren und angezeigt werden.

Für Windows User gibt es unter electricplum.com eine ähnliche Software für Windows, die 7 Tage lang getestet werden kann. Genug Zeit, die eigene Webseite oder den eigenen Newsletter einmal aus Sicht eines iPhone Users unter die Lupe zu nehmen.

Um die Darstellung auf dem iPad besser einschätzen zu kommen, lohnt eine Eingabe der eigenen Webadresse auf ipadpeek.com. Ihnen steht dort ein visuelles iPad zur Verfügung. Objektiv ist das Endresultat nicht, denn das visuelle iPad nutzt die Engine des eigenen Webbrowsers und stellt somit z. B. auch Flash-Inhalte dar.

Ladezeit überprüfen

Mobile Geräte sind teilweise über langsame EDGE- oder GPRS-Verbindungen über das Mobilfunknetz angebunden. Daher spielt die Ladezeit Ihrer Inhalte eine entscheidende Rolle. Um die Ladezeit Ihrer Webseite für WLAN-, 3G/UMTS- und GPRS-Verbindungen anzuzeigen, geben Sie die entsprechende URL auf der Webseite ready.mobi ein.

Fazit

Zeit ist in unserer heutigen Zeit ein wertvolles Gut und wir haben durch die Vielfalt der Möglichkeiten von Heute das Gefühl, viel weniger Zeit zu haben. Daher ist es sehr wichtig, wenn Ihnen jemand Aufmerksamkeit entgegenbringt, sei es, indem er Ihren Newsletter öffnet oder Ihre Webseite besucht, dass Sie ihn nicht enttäuschen. Ich sehe es selbst bei mir. Wenn ich unterwegs bin, checke ich regelmäßig meine E-Mails. Und wenn ich einen Newsletter öffne, der mit einem dieser Geräte sehr aufwendig zu lesen ist, sei es dadurch, dass wenn ich den Bildschirm vergrößere, ständig am hin-und-her scrollen bin, um einen Satz in einer Zeile zu lesen, dann kann der Inhalt noch so gut sein, ich werde ihn nicht lesen. Und da es immer wieder neue Newsletter im Posteingang gibt, geraten die älteren in Vergessenheit. Genauso ist es mit Webseiten, die nicht mobile-fähig sind bzw. es sind, aber deren Usability unzureichend ist. Die Inhalte und die Angebote mögen interessant sein, aber so interessant, dass ich sie mir später noch einmal vom Desktop-Rechner aus ansehe, sind die wenigsten.

Nutzen Sie daher die Chance, die der mobile Markt bietet und machen Sie Ihre Webseiten 100% Smartphone- und Tablet-kompatibel.

  • Achten Sie darauf, dass die Texte in den E-Mails ausreichend groß geschrieben sind, sofern Sie HTML-Newsletter versenden. Reine Text-Newsletter werden korrekt dargestellt.
  • Statt nur eines einfachen Link, auf den geklickt werden soll, können Sie an passender Stelle einen ausreichend großen Button in Ihren HTML-Newslettern einsetzen.
  • Sorgen Sie dafür, dass nicht nur Ihr E-Mail-Marketing mobile-ready ist, sondern vor allem auch alle Webseiten, auf die Sie von Ihrem Newsletter aus verlinken.
  • Updated 20. August 2014
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Warum Responsive Webdesign die mobile Suche stärkt

responsive-webdesign-mobile-sucheImmer mehr Menschen benutzen mobile Geräte , um nach Inhalten im Internet zu suchen. Die Verwendung von Smartphones und Tablets nimmt rasant zu. Auf der Mobile Tech Conference 2013 wurde mit Blick in die Zukunft eine fortschreitende Verbreitung des Tablets proklamiert. (Quelle: http://it-republik.de) Der Trend das Tablet oder Smartphone als erste Anlaufstelle für die private Internetnutzung zu verwenden, löst damit zunehmend den Desktop-PC ab. Die mobile Suche gewinnt immer mehr an Bedeutung und mobile Seiten werden populärer.

Die Anpassung an mobile Seiten

Um nicht den Anschluss an die neue Mobilität zu verpassen, entscheiden sich viele Unternehmen ihren Internetauftritt für mobile Seiten zu erweitern. Das geschah bisher beispielsweise durch den Aufbau eigener mobiler Seiten, die sich zum Teil erheblich von der Desktop-Seite unterschieden. Dieser aufwändige Ausbau verschiedener Versionen für das Tablet oder Smartphone scheint jedoch überholt zu sein. Eine neue Lösung wurde in den letzten Jahren von Webdesignern entwickelt und setzt sich immer mehr durch. Die moderne Technologie des Responsive Webdesigns ermöglicht Unternehmen ihren Internettauftritt auf eine einzige Website zu reduzieren und gleichzeitig für mobile Geräte eine optimierte Version anzubieten. Responsive Webdesigns richtet die vorhandenen Webinhalte nach der Größe des Monitors neu aus. Das flexible Design stellt Inhalte und Navigationselemente auf allen Geräten benutzerfreundlich dar. Die Benutzeroberfläche wird automatisch an das jeweilige Gerät angepasst. Auf diese Weise müssen Unternehmen nur eine einzige Website betreuen und schonen insofern ihre Ressourcen, da nur noch eine einzige Website betreut werden muss.

Der mobile Kunde

Eine benutzerfreundliche mobile Seite ist der erste Schritt, um auch mobile Nutzer nicht als Kunden zu verlieren. Durch die gesteigerte Verwendung mobiler Geräte hat auch die mobile Suche einen neue Rolle eingenommen. Dabei verhalten sich die mobilen Nutzer genau wie die Desktop-Nutzer: Die Suchmaschinen-Ergebnisse sind das entscheidende Kriterium, um Kunden auf die Website aufmerksam zu machen. Fast 90% der Nutzer bleiben auf der ersten Seite bei Google. Websites, die bei Google eine gute Platzierung Ranking erzielen, werden in den Entscheidungs- und Kaufprozess miteinbezogen. (Er schaut sich die Seite an, vergleicht Angebote etc. .) Eine gute Suchmaschinenoptimierung kann das Ranking bei Google beeinflussen und ist daher auch für mobile Seiten unbedingt erforderlich. Hierbei stellt sich die Frage, ob es für mobile Seiten Ranking-Faktoren gibt, die sich von denen für Desktop-Seiten unterscheiden?

SEO für mobile Seiten

Wenn sich die Nutzer gleich verhalten, dann liegt die Vermutung nahe, dass die mobile Suche identisch mit der Desktop-Suche ist. Nicht ganz. Die mobile Suche wird noch durch einen Aspekt und zwar der Lokalität erweitert. Das heißt, die lokalen Ergebnisse für mobile Sucher bilden einen wichtigen Faktor aus, um auf der Website zu bleiben. Insofern werden mobile Seiten mit lokalen Ergebnissen zu einem wichtigen Ranking-Faktor. Es ist nicht der einzige, aber ein wirklich ernstzunehmender Faktor.

Informative Angaben, wie Adressen, Öffnungszeiten und Anfahrtsskizzen sind oft lokal. Hat das Unternehmen viele Niederlassungen lohnt es sich, auch einen spezifischen lokalen Content zu gestalten. Mit dem Responsive Webdesign lassen sich die Inhalte mobile Seiten sehr einfach verkürzt darstellen, damit die Seite schneller geladen werden kann.

Mobile Seiten werden von Google in der mobilen Suche besser gelistet als nicht optimierte mobile  Seiten. Google misst hierbei unter anderem die „Absprungrate“ von Nutzern. Mit diesem Wert wird das Verhalten beschrieben, wenn Nutzer nur wenige Sekunden auf einer Website bleiben und dann sofort zur Google-Suche zurückkehren. Ist die „Absprungrate“ hoch, bewertet das Google mit einer schlechteren Platzierung. Je länger der Nutzer auf der Seite verweilt, desto positiver wird das von Google bewertet. Google erfasst also die Verweildauer der Nutzer und lässt diesen Wert als einen Faktor in seinen Ranking-Algorithmus einfließen. Warum die Nutzer auf einer Seite länger verweilen, als auf anderen Seiten lässt sich nicht so einfach ermitteln. Der wirklich relevante Inhalt ist natürlich wichtig sowie das Nutzererlebnis. Das Nutzererlebnis ist ein nicht zu vernachlässigendes Kriterium. Eine Seite für mobile Endgeräte erfordert angepasste Navigationselemente, damit die Benutzerführung auch den mobilen Bedürfnissen (kleine Displays, große Finger) entspricht.

Inhalte und Navigation müssen also den mobilen Geräten angepasst werden, um mit einer mobilen Seite ein besseres Ranking-Ergebnis zu erzielen.

Responsive Webdesign für die mobile Suche

Eine Frage, die sich nach dieser kurzen Darstellung ergibt, ist die, ob mobile SEO als lokale SEO verstanden werden kann? Das heißt, müssen die mobilen Seiten einfach nach lokalen Gesichtspunkten optimiert werden? Eine Antwort darauf gibt Google selbst: Google empfiehlt für den Aufbau „Mobile-Optimized Websites“ Responsive Webdesign. Das bedeutet, nicht allein lokale Bezüge sind für das Ranking der mobilen Suche entscheidend. Eine Umstellung auf Responsive Webdesign eröffnet neue Perspektiven:

Durch das flexible Design erhalten die mobilen Nutzer eine bessere dargestellte Website mit einer angepassten Benutzerführung. Diese positive Nutzererfahrung beeinflusst die Verweildauer auf der jeweiligen Seite.

Die Gestaltung mit Responsive Webdesign ermöglicht viele Versionen mit nur einer einzigen URL-Adresse anzuzeigen und vermeidet insofern Duplikate Inhalte, was sich negativ auf das Ranking auswirken würde.

Besitzt man bereits eine suchmaschinenoptimierte Desktop-Seite Seite und entwickelt hierfür ein responsives Design, kann man sofort von allen gewachsenen Backlinks auch im mobilen Bereich profitieren. Man optimiert nur für eine einzige Website, was den Aufwand an SEO Maßnahmen erheblich reduziert. Zudem kann man die Inhalte prima mit ortsgebundenen Daten aktualisieren oder entsprechenden relevanten lokalen Inhalten abstimmen.

Das Konzept des Responsive Webdesign (also das Anpassen einer Seite an die Bedürfnisse der mobilen Endgeräte) bietet gegenüber einer separaten mobilen Webseite eindeutige Vorteile. Die Kundenzufriedenheit der mobilen Nutzer wird gestärkt und der Traffic der Seite wird nachhaltig gesteigert.

  • Updated 28. Mai 2014
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Wie mobile Technik und das Web 3.0 Marketingmaßnahmen nachhaltig geprägt haben

3 Smartphones

© Ty Spencer / Picasa

Es ist kein Geheimnis, dass sich Marketing in den vergangenen Jahren grundlegend verändert hat. Der technologische Fortschritt, insbesondere die mobile Informationstechnologie auf Laptops, Tablets und Smartphones hat die Unternehmenskommunikation auf den Kopf gestellt. Diese Produkte haben, im Zuge der ansteigenden Popularität des Internets, die Anwendung traditioneller Marketingmaßnahmen in den Schatten gestellt und gleichzeitig den Weg für sowohl innovative als auch interaktive Kommunikationskanäle freigemacht.

Was sind genau die Vorteile dieser Marketingkommunikation aus Unternehmens- und Konsumentensicht? Zur Beantwortung dieser Frage müssen wir zunächst den Wandel der Marketingkommunikation verstehen.

Einseitige Kommunikation – die Zeit vor der Internetrevolution

Zeitungen

© Garip Benzer / Picasa

Früher nutzten Unternehmen die klassischen Kanäle der Massenmedien und kommunizierten mit ihren Zielgruppen einseitig und mit einem hohen Anteil an Streuverlust. Hierzu zählen Werbemaßnahmen im Fernsehen oder im Radio, aber auch insbesondere in den Print Medien, wie beispielsweise Anzeigen in Zeitungen oder Magazinen um Konsumenten mit dem sogenannten „Business To Consumer“ Marketing zu erreichen.

Zweiseitige Kommunikation – das Internetzeitalter

Auf Grund der „Reizüberflutung“ auf der Konsumentenseite, welche auf die Masse der Werbenachrichten in den klassischen Kanälen zurückzuführen ist und zur geringfügigen Wahrnehmung der Werbebotschaften geführt hat, kam die Entwicklung des Internets (insbesondere das Web 3.0 und mobile Technik) sehr gelegen für Unternehmen. So konnten Marketingpioniere die Kommunikation revolutionieren; aus einseitiger Kommunikation wurde zweiseitige (interaktive) Kommunikation, wobei die Zielgruppe aktiv in die Werbung eingebunden wurde.

Diese Entwicklung ist auf den ersten Blick auf den technologischen Fortschritt, insbesondere die Etablierung des Internets zurückzuführen. Auf den zweiten Blick jedoch, liegt der wahre Grund für diese Veränderung in der Marketingkommunikation jedoch eher bei den Konsumenten, welche sich in ihrem Verhalten verändert haben. Sie haben sich den traditionellen Medien abgewandt und den neuen Medien zugewandt. Wie eine aktuelle Studie der Initiative D21 zeigt, hat insbesondere die mobile Internetnutzung hierbei eine Rolle gespielt.

Das Konsumentenverhalten hat sich digitalisiert

beim Online-Einkauf

© Globotrek Backround / Picasa

Die Anzahl der E-Commerce Umsätze in Deutschland ist beispielsweise von 2009 bis 2012 von 21,5 Milliarden auf 29,5 Milliarden gestiegen, wobei Umsätze durch Tablets, Smartphones und Co. einen gehörigen Teil dazu beigetragen haben. Mobile Suchanfragen auf Google oder der Besuch mobiler Websites hat sich gleichermaßen verdreifacht und so waren die Unternehmen quasi gezwungen auf die neuen Medien zu reagieren und ihre Marketingbudgets neu auszulegen. Die Reaktion innovativer Unternehmen: Apps, Mobile SEO und PPC Kampagnen, Ortsbezogenes SMS Marketing, Mobile Voucher, Werbung in den Sozialen Medien etc. Die Anzahl der Möglichkeiten hat sich vervielfacht. Es galt bzw. gilt:

„Survival of the fittest“

Das Sprichwort des renommierten Naturwissenschaftlers Charles Dawin (1809 – 1882), trifft in diesem Rahmen auch auf Marketing als Bereich der Wirtschaftswissenschaften zu. Den letztendlich konnten nur noch solche Unternehmen langfristig erfolgreich in ihrer Marketingkommunikation sein, welche sich am besten an diese Veränderung angepasst und sich auf das Web 3.0 konzentriert haben.

Was sind die wesentlichen Vorteile der zweiseitigen Kommunikation aus Unternehmenssicht?

  • Zielgerichtetere Kommunikation durch das Sammeln digitaler Daten als Basis für eine persönlichere Kontaktaufnahme à weniger Streuverlust
  • Vereinfachung der Kontaktaufnahmen zu potentiellen Kunden durch aktive Verbreitung der Marketinginitiativen durch die Zielgruppe (z.B. bekennen zu einer Marke bei Facebook) à Erhöhung der Effizienz des Marketings
  • Erhöhung der Umsätze durch weitere Absatzkanäle

Was sind die Vorteile der zweiseitigen Kommunikation aus Konsumentensicht?

  • Mehr Einfluss auf die Marketingkommunikation
    • Konsumenten können steuern und kontrollieren welche Nachrichten sie erreichen (z.B. „liken“ als Erlaubnis für Unternehmen in den persönlichen Facebookstream zu gelangen)
    • Digitale Marketinginitiativen können durch Ad Blocker, Pop Up Blocker etc. vermieden werden
    • Erhöhung der Kommunikationsrelevanz auch auf Konsumentenseite
  • Mehr Macht am Markt
    • Konsumenten können ihre Meinung schnell und einfach in den sozialen Medien verbreiten und haben auf Grund der Popularität dieser Medien und dessen „öffentlichen Charakter“ einen höheren Einfluss auf Unternehmen
    • Unternehmen sind gezwungen den Konsumenten zuzuhören bzw. in der Öffentlichkeit auf ihre Belange zu reagieren
  • Mehr Markttransparenz
    • Konsumenten können den Markt mit ihren mobile Geräten genau untersuchen und sind flexibler bei Kaufentscheidungen

Fazit

Tablet Benutzer Illustration

© Expert.Beginner / Picasa

Im Allgemeinen hat das Web 3.0 und die Nutzung von Tablets oder Smartphones Vorteile auf Unternehmens- als auch auf Konsumentenseite geschaffen. Letztendlich profitiert der Konsument jedoch mehr von den Möglichkeiten des Internets, weil er mehr Kontrolle und Macht am Markt bekommen hat. Durch die mobilen Geräte wurde der Markt transparenter, denn nun kann der Konsument den Markt selber „durchleuchten“ und zunehmend auswählen, welche Werbebotschaften ihn erreichen. Moderne Technik hat den Konsumenten die Möglichkeit gegeben ihr Konsumverhalten zu verändern (bzw. zu ihren Gunsten zu verbessern). Unternehmen, die am Puls der Zeit agierten und diesen Wandel schnell erkannt haben, konnten unter Berücksichtigung dieser Entwicklung umsatzstarke Marketingkanäle für sich entdecken – dank Web 3.0 und mobiler Technik!

  • 19. Januar 2013
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Mit effektiver Conversion zu mehr Interessenten und Kunden

Was die die Conversion ist und warum ist sie so wichtig

Die Conversion sagt aus, wie viele Besucher einer Webseite eine vorher festgelegte Aktion durchführen.

Bei reinen Verkaufsseiten ist es die Anzahl der Besucher, die ein Produkt kauft.
Bei Lead-Seiten, die nur dazu dienen, vorab die E-Mail-Adresse des Besuchers einzusammeln, ist es die Eintragungsrate in den Newsletter.
Und bei Affiliate-Seiten ist es die Anzahl der Besucher, die auf der vermittelten Partnerseiten ein Produkt kaufen oder eine vergütete Aktion durchführen (z. B. auf der Partnerseite an einer Umfrage teilnehmen oder eine kostenlose Produktprobe anfordern)

Die Conversion wird in % (Prozent) gemessen. Man spricht auch von der Conversionrate (Das Verhältnis von durchgeführten Aktionen gemessen an der Gesamtanzahl der Besucher einer Webseite).

Warum mit der Conversion der Erfolg eines Online-Geschäftsmodells steht und fällt

Die Conversionrate sagt etwas über die Effizienz einer Webseite aus. Hohe Conversions senken die Werbekosten erheblich. Steigt die Conversionrate z. B. von 0,3 auf 0,6%, verringern sich die Werbeausgaben je Verkauf um 50%. Steigt die Conversionrate von 1% auf 1,5%, verringern sich die Werbeausgaben um 33%, was immer noch sehr viel ist.

Die Conversionrate ist somit der gewinnbringenste Faktor im Online-Geschäft. Besondern auch deshalb, weil jeder im Wertschöpfungsprozess davon profitiert.

Der Produktverkäufer senkt seine Werbekosten bzw. kann mit dem gleichen Werbebudget mehr Umsatz generieren.
Die Affiliates erhalten höhere Provisionen, da mehr Verkäufe entstehen.
Das Produkt erreicht eine höhere Bekanntheit, weil mehr Menschen es kennen, nutzen und darüber berichten.
(Und der Staat erhält nebenbei auch noch höhere Steuereinnahmen.)

Möglichkeiten zur Conversion Steigerung

Die Möglichkeiten zur Conversion Steigerung sind umfangreich und ein Thema für sich. Ich habe für Sie deshalb einen Report vorbereitet, der dieses Thema sehr detailliert, mit Blick auf das Wesentliche aufbereitet.

Sie können ihn sich jetzt sofort, hier herunterladen.

[ois skin=“Netzreseller eBook“]

 

Conversion Qualitätssicherung

Falls Sie sich dazu entschließen, Ihre Webseiten inhaltlich und grafisch zu verändern, sollten Sie Änderungen nicht blind vornehmen. Verändern Sie 1 Element, von dem Sie sich eine höhere Conversion erwarten und Splittesten Sie die alte, unveränderte Variante Ihrer Webseite gegen die neu angepasste Variante.

Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass sich Ihre Conversions nicht verschlechtern. Auf das Thema Splittesten gehe ich ausführlich im Artikel: Splittesten – Umsatzsteigerung für Verkaufs-, Lead- und Affiliateseiten ein.

Setzen Sie sich mit diesem wichtigen Thema auseinander, falls Sie dem bisher wenig oder keine Beachtung geschenkt haben. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihren Webseiten.

Viele Grüße
Matthias Szilagyi

 

  • 25. Oktober 2012
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