aktualisiert am 12. Sep. 2020

In diesem Artikel gebe ich Antworten auf die wichtigsten Fragen im Affiliate-Marketing. Eigene Fragen kannst du dir von uns, unterhalb des Beitrags beantworten lassen.

Begriffserklärung: Was ist ein "Merchant" und "Affiliate"?

Als Merchant wird der Anbieter eines Partnerprogramms bezeichnet. Bei ihm meldest du dich an und registrierst dich als Affiliate-Partner.

Als Affiliate wird derjenige bezeichnet, der bspw. auf seiner eigenen Webseite (oder anderswo) Werbung in Form von Bannern und Textlinks schaltet, und dadurch Provisionen zu verdienen.

Manche Unternehmer verlangen Vorerfahrung oder eine Bewerbung, damit du bei ihnen als deren Affiliate-Partner, mitwirken kannst.

Ist Affiliate-Marketing, Empfehlungsmarketing?

Diese Form des Marketings wird auch als Empfehlungsmarketing bezeichnet.

Ähnlich hat es mit dem Network-Marketing Strukturvertrieb, nur dass es bei einem Affiliate nur darum geht, potentiell interessierte Kunden auf ein Angebot aufmerksam zu machen. Es ist nicht nötig, Produkte in Vorleistung zu erwerben, um sie weiterzuverkaufen.

Es gibt im Bereich Affiliate-Marketing fast nie, monatlich anfallenden Kosten oder Kosten einer Registrierung.

Im MLM (Network-Marketing) gibt es bspw. Strukturprovisionen.
Diese gibt es hier nicht. Im Affiliate-Marketing gibt es maximal 2-3 stufige Partnerprogramme.
Damit lohnt es sich für Affiliates, selbst Affiliates für jenen Produktanbieter zu werben, was eine tolle Möglichkeit ist, mehr aktive Vertriebspartner zu akquirieren - oder den Support Aufwand dieser, aufgrund unqualifizierter Partner (die das gut finden, aber unwissend sind, wie sie vorzugehen haben).

Benötigt man als Affiliate, eine eigene Webseite?

Eigentlich nicht.

Die meisten Partnerprogramm-Netzwerke setzen eine eigene Webseite inkl. Impressum voraus. Teilweise ist es erforderlich, dass man die Webseite aus Deutschland aus betreibt. Die eigene Webseite muss auch Inhalte aufweisen. Mit „Baustellen“-Webseiten braucht man sich garnicht erst bewerben.

Andere Regelungen kann es bei Firmen geben, die ein direktes, eigenes Partnerprogramm anbieten. Hier ist es oft auch möglich, dass man ohne Angabe einer Webseite loslegen kann, in dem man z. B. Werbung bei Facebook oder Adwords schaltet.

Welche Voraussetzung muss eine Webseite erfüllen, damit man Affiliate-Marketing betreiben darf?

Die meisten Partnerprogramme-Betreiber setzen ein ordnungsgemäßes Impressum voraus. Ein paar wenige, besondere Themenkategorien, wie z. B. Rechtsextremismus oder pornografische Inhalte, sind verboten.

Man sollte seine Webseite mit Inhalten füllen und für erste Besucher sorgen, bevor man sich als Affiliate für ein Partnerprogramm bewirbt. Leere Webseiten oder Baustellenseiten werden abgelehnt.

Wie strukturiere ich eine Affiliate-Seite?

Du führst deine Leser vom allgemeinen zum speziellen. Dazu benötigst Du Informationsseiten, die das Thema abdecken.

Artikelempfehlung: Tipps für die Inhaltserstellung

Daneben erstellst Du zielgerichtete Seiten, die auf Produktempfehlungen ausgerichtet sind.

Von den allgemeinen Seiten führst Du die Leser über Links zu zielgerichteteren Seiten, die dann abschließend für die Konversion sorgen. Das kann z. B. eine Übersicht sein, in der verschiedene ähnliche Produkte präsentiert werden, und miteinander verglichen werden.

Deine Aufgabe als Affiliate ist nicht, zu verkaufen, sondern die Produktinformationen zu ergänzen und dem Leser bspw. die Funktionsweise, Vor- und Nachteile und Erfahrungen mit dem jeweiligen Produkt zu erläutern.

Stell es Dir wie in einem Ladengeschäft vor. Der Besucher informiert sich, wenn er etwas bestimmtes machen will. Diese Informationsübermittlung übernimmst Du mit Deiner Affiliate-Seite. Danach entscheidet der Besucher, ob er kauft oder wieder geht.

Erstelle rund um deine werbenden Inhalte hilfreiche Inhalte. Das hilft dir, eine bessere Positionierung in den Suchmaschinen zu erreichen und Deine Webseite macht einen vertrauenswürdigeren Eindruck.

Benötigt man bspw. ein Gewerbe in Deutschland?

Ich beziehe mich hier auf Deutschland:

Ja, und zwar auch dann, wenn man nur Werbung schaltet, aber bisher noch keine Einnahmen erzielt hat. "Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen über das Internet" würde ich als Gewerbebezeichnung wählen. So bleibt man flexibel, ob man irgendwann später eigene Produkte verkauft.

Eine Alternative zur Gewerbeanmeldung in deiner Gemeinde vor Ort ist es, bspw. deine gewerbliche Tätigkeit im Rahmen eines Nebengewerbe im Königreich Deutschland anzumelden.

  • Die Kosten der Anmeldung liegen viel höher (1.000€ statt der meistens 30-50€ vom Gewerbeamt vor Ort verlangten Gebühren), wobei du Zugang zu deren eigenen Marktplatz erhältst, sowie 223 E-Mark Startguthaben. In deren Online-Shop sind bspw. Naturkosmetik u. ä. Produkte verfügbar, die du in E-Mark kaufen kannst.
  • Vorteile sind, dass die Einkommens- und Gewerbesteuer für die im Rahmen dieses Gewerbes erzielten Erträge, wegfällt.
  • Wenn du bspw. als Angestellter, 2.000 Euro Netto verdienst, und in deinem Gewerbe (im Königreich Deutschland angemeldet), dir 500 Euro monatlich als Affiliate dazuverdienst, bleiben dir diese zusätzlichen Erträge, abgabenfrei.

Hinweis:
Dieses FAQ ersetzt keine rechtliche Beratung. Je nachdem, in welchem Land man lebt, gibt es unterschiedliche, rechtliche Regelungen.


Wie finde ich Partnerprogramme?

Es gibt tausende verschiedene Partnerprogramme.

Es gibt Partnerprogramm-Netzwerke:
Darüber lassen große Firmen wie Microsoft, Apple, Zalando oder Sixt ihr komplettes Partnerprogramm abwickeln.

Folgende Netzwerke sind beliebt: AWin, Affili.net, Superclix, 24-Ads, Amazon Partnernet, AdCell, Affiliwelt, Belboon, eBay und TradeDoubler.

Ausführlichere Informationen zu den Partnerprogrammen

Es gibt Vertriebsplattformen, über die Produkte verkauft werden und für die es auch Partnerprogramme gibt. Zu den bekannteren zählen: DigiStore24, Affilicon und Clickbank.

Und dann gibt es noch Unternehmen, die ihr eigenes Partnerprogramm betreiben:
Diese Unternehmen haben sog. "In-House-Partnerprogramme", die sie selbst betreuen und ihren Vertriebspartnern monatlich oder ab einer bestimmten Provisionshöhe, das Geld auszahlen.
Man findet die Partnerprogramme, wenn man auf der Firmenwebseite ganz unten nach Texten wie "Partnerprogramm", "Affiliateprogramm" oder "Affiliates" Ausschau hält.

Falls man ein Partnerprogramm zu einem bestimmten Thema sucht, empfehle ich die Partnerprogramm-Suchmaschine von 100partnerprogramme.de

Wie meldet man sich für ein Partnerprogramm an?

Es gibt Webseiten, die ein eigenes Partnerprogramm ohne die großen Netzwerke wie Zanox, Affili.net, Belboon oder Superclix betreiben.

Bei diesen Webseiten klickt man (meist am unteren Ende der Webseite) auf einen Link der „Für Webmaster“ oder „Partnerprogramm“ lautet und meldet sich mit seinen persönlichen Daten und dem Namen seiner Webseite an.

  • Meistens wird man sofort freigeschaltet und kann dann ab sofort als Affiliate-Marketer für diese Webseite tätig sein.
  • Anders ist es bei den Partnerprogramm-Netzwerken wie Zanox oder Belboon. Bei diesen meldet man sich an und kann sich nach der Anmeldung für verschiedene Partnerprogramme bewerben.
  • Wird die Bewerbung angenommen, kann man ab diesem Zeitpunkt als Affiliate Werbung für die jeweiligen Anbieter machen und erhält im Erfolgsfall seine Provision.

In welcher Form erfolgt die Vergütung?

Wie wird man bezahlt? Es gibt 3 Vergütungsformen:

Pay-per-Sale:

  • Die Bezahlung erfolgt pro generierten Verkauf.
  • Man schickt Besucher über seinen Werbelink auf eine fremde Webseite, für die man als Affiliate wirbt.
  • Kauft der Besucher dann das Produkt, erhält man dafür eine Provision.
  • Bei physischen Produkten zwischen
    1% und 20% vom Nettokaufpreis.
  • Bei digitalen Produkten zwischen
    30% und 75% vom Nettopreis.

Pay-per-Lead:

  • Die Bezahlung erfolgt pro erzielter Eintragung in ein vorgesehenes Formular.
  • Hierbei schickt man die Besucher seiner Webseite über einen Werbelink auf die fremde Seite.
  • Trägt sich der Besucher dann mit seinen Kontaktdaten auf der Webseite ein oder schließt eine Testmitgliedschaft ab, erhält man dafür eine Provision.
  • Die Provision liegt zwischen 10 Cent und 5,00 Euro. (Für Versicherungen, kann sie höher liegen.)

Pay-per-Click:

  • Die Bezahlung erfolgt pro Klick auf ein eingeblendetes Werbemittel
  • Es ist die am seltensten gewählte Vergütungsform im Affiliate-Marketing.
  • Die Vergütung liegt hier zwischen 0,05 und 0,30 Euro pro Klick.
  • Eine Alternative zur Vergütungsform pro Klick ist die Teilnahme am Google Adsense Programm.

Kurze Info zu Google Adsense:
Mit Google Adsense platziert man Werbeflächen von Google auf seiner Webseite. Auf diesen Werbeflächen blendet Google dann themenrelevante Werbung ein.
Klickt ein Besucher der Webseite dann auf den Werbelink, erhält man eine Vergütung für den Klick darauf.
Die Vergütung pro Klick liegt im Normalfall zwischen 0,10 und 3,00 Euro. (je nach Themengebiet können es auch 0,01 Euro oder 8,00 Euro sein).

In diesem Artikel habe ich Adsense dem Affiliatemarketing gegenübergestellt und erkläre die Vor- und Nachteile von beidem.

Wann erhält man sein Geld ausbezahlt?

  • Bei Partnerprogramm-Netzwerken muss man in der Regel 60 Tage warten, bis man sich die Provision auszahlen lassen kann.
    Bei firmen-eigenen Partnerprogrammen erfolgt die Auszahlung schneller, meist monatlich.
  • Häufig gibt es Auszahlungslimits. Es liegt bei 50 Euro oder mehr.
  • Die Auszahlung der Provisionen erfolgt normalerweise per Banküberweisung.
    Teilweise auch per Paypal - bei manchen Anbietern nur über Paypal - oder per Scheck.

Wann und warum werden Provisionen storniert?

Das passiert dann, wenn man zwar einen Produktverkauf erzielt hat, derjenige dann aber nicht bezahlt hat, die Ware zurückschickt oder von seinem Widerrufsrecht Gebrauch macht.

Auch falls man selbst auf Werbemittel klickt oder auf der fremden Webseite Fake-Anmeldungen durchführt, um regelwidrig an Provisionen zu kommen, kann die Provision storniert werden.

Ich rate davon ab, Betrugsversuche zu starten. Die Anbieter bemerken es leicht. Man wird vom Partnerprogramm ausgeschlossen und alle noch offenen Provisionen werden storniert.

Lohnen sich Partnerprogramme mit Provisionen von 200 Euro (+) je Verkauf?

Im Normalfall eher nicht.

  • Je höher die Provisionen, desto schwieriger ist auch der Verkauf. Häufig bieten z. B. Mobilfunkbetreiber solche hohe Provisionen für die Vermittlung von 2-Jahresverträgen.
  • Warum ist die Provision dafür so hoch?
    Weil es sehr schwierig ist, jemanden für einen solchen Vertrag zu gewinnen. Die meisten haben schon einen Handyvertrag, verlängern ihn regelmäßig oder bleiben bei Prepaid-Angeboten.
Merke:
Es zählt nicht die Höhe der Provision, sondern die Höhe der Provision je 100 Besucher, die man auf eine fremde Webseite geleitet hat.

Beispiel:

Produkt 1

Produkt 2

Produkt 3

Klicks

1.000

1.000

1.000

Provision

10€

35€

150€

Konversion

15%

3,5%

0,5%

€ pro Klick

1,50€ pro Klick

1,23€ pro Klick

0,75€ pro Klick

Die Vermittlung eines günstigen Produktes, bringt auf den ersten Blick weniger Geld ein als einer der beiden anderen.
Letztlich sorgen die höheren Conversionraten dafür, dass die Einnahmen pro Klick für das günstigste Angebot, dennoch am höchsten ausfallen.

In der Praxis fällt der Unterschied noch größer aus, da mehr Leute sich ein günstiges Angebot ansehen werden, als ein teures.

Was sich lohnt, sind Angebote zu bewerben, die dem Interessenten ein günstiges Einstiegs-Angebot bieten und direkt im Bestellprozess, weitere Upsells anbieten.

Beispiel:

  • Startseite: 5,99€ für ein Gratis-Buch
  • Klick auf "Bestellen": optionales Upsell-Angebot für ein Hörbuch, für 14,99€ extra
  • Abschluss der Bestellung: "Special Bundle" für 50€ statt 70€, nur 24h lang gültig

Bei 50% Affiliate-Provision, wären bei diesem Upsell-Prozess, bis zu 30€ an Provisionen für einen Affiliate möglich.

Welche Werbemittel sind am effektivsten?

Die laut Google effektivsten Bannerformate

Vor- und Nachteile von Bannern & Textlinks:

Banner:
+ Hohe Aufmerksamkeit
- Teils unpassendes Design
- Keine Größenanpassung
- Bannerblindheit und Adblocker

Textlinks:
+ Überall einsetzbar
+ Individualisierbar
+ Akzeptiert bei den Besuchern
- Unauffällig**

** Damit die Besucher Werbelinks besser von normalen Links unterscheiden zu können, kann man Affiliatelinks mit einem (*) am Ende markieren und im Footer der Webseite darauf hinweisen, dass es sich um Affiliatelinks handelt.

Messen und kontrollieren

  • Wie oft wurde das Werbemittel angezeigt?
    Ist diese Statistik nicht verfügbar, kann man sich an den Seitenaufrufen von Google Analytics orientieren.
  • Wie oft wurde darauf geklickt?
    Die Klickrate kann man messen, indem man Werbelinks nicht direkt verlinkt, sondern über einen internen Link leitet, der die Klicks aufzeichnet. Für WordPress gibt es dafür z. B. das Plugin PrettyLink.
  • Welche Conversion wurde erzielt?
    Diesen Wert kann man anhand der Verkaufszahlen ermitteln, die in den Partnerprogramm-Statistiken angezeigt werden.

Darf man eigene, selbst erstellte Werbemittel verwenden?

Ja, das ist erlaubt, solange man sich an die Regeln des Partnerprogramms hält.

Wann sich eigene Werbemittel besonders eignen:

  • Wenn der Betreiber des Partnerprogramms keine Werbemittel zur Verfügung stellt.
  • Wenn die eigene Webseite eine Zielgruppe hat, für die die verfügbaren Werbemittel nicht in Frage kommen.

Hinweis:

  • Zur Verfügung gestellte Werbemittel sind meist getestet und conversionoptimiert. Man sollte sie bevorzugt nutzen und im Zweifelfall nachfragen, ob sie getestet wurden und für welche Zielgruppe sie erstellt wurden.

Wann sich eine eigene Landingpage + ggf. eigene Webinare als Affiliate-Marketer lohnen:

  • Die Webseite und die Landingpages sind nicht oder falsch optimiert
  • Die Webseite des Verkäufers ist nicht auf die eigene Zielgruppe optimiert
  • verlinke falls möglich direkt auf die Warenkorb Seite (teilweise möglich, bspw. bei digitalen Marktplätzen wie Digistore24)
 

Lohnt sich Pay-per-Click Werbung für Affiliate-Produkte bei Adwords, Bing und Facebook?

Es kommt darauf an: Man muss wieder selbst nachrechnen.
Nehmen wir als Beispiel ein Produkt mit einer Verkaufsprovision von 30,00 Euro.

  • 30€ Provision je Verkauf
  • 2% Konversionrate
  • 60€ Einnahmen je 100 Besucher
  • 0,60€ Einnahmen pro Klick

In diesem Beispiel würden Kosten von bis zu 60 Cent pro Klick, Einnahmen bringen.

  • Sind die Einnahmen pro Klick höher als die Ausgaben, lohnt sich die Anzeigenschaltung. Je höher die Differenz (Werbeeinnahmen - Werbeausgaben) ausfällt.
  • Bei verlustbringenden Anzeige-Tests sollte man Anzeigetext oder Anzeigebilder verändern, andere Keywords bzw. eine andere Zielgruppe auswählen und es nochmal probieren.
 

Ist es sinnvoll, Affiliate-Marketing und E-Mail-Marketing miteinander zu kombinieren?

Ja. Man leitet die Besucher dann nicht mehr direkt auf ein fremdes Angebot, sondern holt sich über eine Squeeze-Page (zu deutsch: eine Seite, die nur dazu dient, an die E-Mail-Adresse des Interessenten zu kommen) zuerst von ihnen die E-Mail-Adresse, bevor man sie auf das Angebot weiterleitet.

Damit sich auch jemand einträgt, muss man sich etwas überlegen, woran die Zielgruppe Interesse hat. Ein E-Book, einen E-Mail-Kurs, eine Audioaufzeichnung oder ein Video. Sonst gibt es keinen Grund dafür, sich per E-Mail einzutragen.

Mehr Infos dazu in den E-Mail-Marketing FAQs auf diesem Blog.

über den Autor:

Matthias Szilagyi

Matthias Szilagyi gibt Wissen und Erfahrungen weiter, was Menschen hilft, ihr Business zu verbessern. Gutes Marketing ist für ihn, was Menschen anspricht, ihnen einen Wert bietet und eine natürliche Autorität bewirkt.


Was denkst du darüber?

  • Hallo Herr Szilagyi,
    ich habe über ein Internetmarketingprogramm die Möglichkeit, fremde Webseiten mit hunderten, bzw. tausenden Klicks zu versorgen.
    Das heißt, dass ich für meine gekauften Klicks eine fremde Webseite angeben kann, die dann damit beworben werden.
    Was kann ich damit machen? Mit welchem Programm könnte ich mit diesen Klicks Geld verdienen?

    • Hallo Herr Stier,

      bei gekauften Klicks ist meistens die Conversionrate sehr niedrig. 100 oder 1.000 Klicks sind nur eine Zahl. Wichtig ist, woher die Besucher kommen. Welche Interessen die Menschen haben, die die Klicks durchführen. Ein schlanker Arbeiter wird sich z. B. kaum für eine Diät interessieren.

      Suchen Sie sich ein Partnerprogramm, z. B. über 100partnerprogramme.de, was eine breite Zielgruppe anspricht. Damit haben Sie noch die besten Chancen.

      Letztlich ist es aber besser, wenn Sie targetierten Traffic einkaufen, wo Sie wissen, wo er herkommt. Beispielsweise über Displaynetzwerke, Adwords oder Facebook. Sie müssen die richtige Zielgruppe auf ein passendes, relevantes Angebot leiten. Ansonsten erzielen Sie niemals hohe Conversions.

      Eine andere Hürde ist der Cold-Traffic. Leiten Sie Ihre Besucher am besten auf Angebote mit einer geringen Hemmschwelle. Wo die Besucher z. B. nur ihre E-Mail-Adresse hinterlassen brauchen und Sie dafür eine Provision erhalten. (Pay-per-Lead Vergütung)

      In jedem Fall sollten Sie den Werbelinks ein Trackingparameter hinzufügen. Damit sehen Sie später, welche Werbekampagnen sich gelohnt haben und welche nicht. Die meisten Partnerprogramme-Netzwerke und Betreiber unterstützen solche Tracking-Parameter. Fragen Sie bei den entsprechenden Netzwerken nach.

      Schauen Sie auch mal bei Digistore24 und Affilicon vorbei. Hier finden Sie sehr interessante, hoch-lukrative Partnerprogramme für digitale Produkte. Hier erhalten Sie im Regelfall zwischen 30-50% Provision auf den Netto-Verkaufspreis des jeweiligen Produkts.

      Den Werbelink sollten Sie abschließend kürzen. Nutzen Sie dazu z. B. den Linkkürzer von Google http://goo.gl/

      Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag. Viele Grüße

    • Hallo Alexander,

      danke für das Feedback. Ich versuche es so umfangreich wie möglich zu halten und zu schauen, dass auch der Laie versteht, auf was es ankommt. Jeder kann außerdem Fragen stellen, um die ich die FAQ-Artikel dann erweitere.

      Gruß
      Matthias

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