Autor: Matthias

aktualisiert am 14. Jul. 2022

Das leichte kleine Geld. Um es vorweg zu sagen:
Wenn du eines Tages auf 0.3M+ Jahresgehalt hinaus willst, vergiss diesen Beitrag. (Anmerkung: Treuhandkonten?)

Ich sage dir, was du stattdessen tun solltest:

  1. Achte darauf, dass du mit Leuten dich umgibst, die positiv denken und eine gute Energie ausstrahlen.
  2. Frage sehr einflussreiche Menschen, was du für sie tun kannst.
    Oder frage das ein Unternehmen. Viele suchen gute Leute, auch im Bereich Online Marketing.
  3. Gib nicht gleich auf, arbeite für wen, arbeite mit jemand Erfolgreichem zusammen . Arbeite an dir und dein Traumleben wird dir gehören.
  4. Erwarte nicht, dass andere dir den Weg bereiten.

Das sind die vier Schritte.
Und du brauchst Kenntnisse davon, was du tun willst.

Willst du jemandem dein Geld geben oder eines Zeitpunkts finanziell frei sein? Hier findest du aktuelle weitere Beiträge zum Thema Geld verdienen online. Das worüber ich schrieb, führt dich dann am schnellsten zum Ziel, wenn du die 4 obigen Schritte einhältst.

Wo kein Cash da ist, wie willst du da etwas verdienen? Dort, wo es was zu holen gibt. Dort wo du anderen so viel einbringst, dass sie dich großzügig dafür bezahlen wollen.

Das ist der Weg. Natürlich versprechen dir viele irgendwas. Du musst sehen, wo Kunden sitzen die viel für das ausgeben können, was du anbietest.

  • Milliarden investieren Leute an der Börse, legen Geld an, nehmen Kredite für Immobilien auf, schließen Versicherungen ab.
  • Hier und überall dort wo hohe Summen fließen, da kannst du was verdienen - Leichter als anderswo.
  • Wenn eine Firma nur einen bestimmten Cashflow hat, wirst du hier an Grenzen stoßen.
  • Du brauchst also am besten gar nicht erst gründen, weil die Lebenszeit hast du vielleicht nicht, um damit groß herauszukommen. Wenn du selbst gründest und das ohne vorherige Erfahrung, ist das Risiko des Scheitern groß. Im Worst-Case hast du dir damit deine ersten Schuldenberg verdient. So wie Frank Thelens 400k Euro.

Lars Pilawski: unter 200€, viele Monate lang
Jens Neubeck: unter 20€, viele Monate lang
Oliver Schmuck: wenige hundert Euro über einen längeren Zeitraum
Das waren die ersten Zahlen von 3 Gründern in der sog. Online Marketing Szene

Und hier der Wolf:
Das Versprechen, langfristig 300-400€, anfangs 50€ im Monat, möglicherweise auch die erste Erträge erst nach 6 Monaten. Über dieses Angebot berichte ich jetzt hier. Lust habe ich dazu wenig, aber es ist Arbeit und Arbeit macht nicht immer Spaß. Aber einmal getan, ist sie dann auch erledigt.

Das Dating Cash System

So begeistert war ich von der Sache ja von Anfang an nicht. Der Wolf gewährte mir aus Gnädigkeit weil er seinen 50. Geburtstag gefeiert hatte 50% Discount auf sein Angebot, also 140 statt 280 Euro, inklusive Rockys-Steuer. Er verschenkt also großzügig Geld.

Wer konnte da nein sagen?

Jedenfalls dachte ich mir, wenn das so einfach geht und kaum ein Aufwand dahinterstand, dann warum nicht.

Ich hatte mir dann die Strategie angesehen. Zuerst einmal gibt es zusätzliche Kosten. Also wer 280 bezahlt (das ist der normale Preis dieses Angebots), braucht nochmal passende Fotos für die 3 Fake-Profile, die Twitter aber erlaubt. Denn: Jeder bei Twitter darf sich als Pseudonym ausgeben. Männer werden damit zu Frauen.

Die Erotik-Branche boomt auf Twitter. Zahlreiche Profile im Rotlicht-Milieu sind dort erlaubt. Auch Dirty Talk ist erlaubt. Mit diesen eigenen Twitter-Accounts wird dann der Traffic auf Affiliate-Webseiten umgeleitet. Die Hoffnung ist, dass dadurch möglichst viele Neukunden auf der Plattform anmelden, weil nur so verdienst du damit dann auch Geld.

Wer über den Link klickt und bereits dort angemeldet ist, da hast du in diesem Falle Pech gehabt. Jemand anders verdient dann u. U. ein bisschen daran.

Ziel ist, die Besucher auf eine der drei Kontaktbörsen zu ziehen.

Du erstellst ein Profil, veröffentlichst heiße Beiträge um damit möglichst viele im Idealfall besser betuchte sog. High-Roller anzuziehen.

Ein Highroller ist ein von dir für die Plattform geworbener Kunde, der im Idealfall jeden Monat 100€ und mehr dort ausgibt. Von diesen 100 gehören dir als werbender Partner dann jedesmal 30%, wenn er Geld ausgibt.

Der Wolf verdient dabei dauerhaft den Fünften an dir. Also jedesmal wenn du 30% verdienst, verdient er 5%, weil er dich auf die Plattform eingeladen hatte. Immerhin sind das 14% der Provision, die insgesamt an dich ausgeschüttet wird. Das ist gnädig oder, dafür dass er dir für 280€ zeigt, wie das System läuft, woran er Lifetime an dir noch mitverdient.

Er ist dabei so etwas wie „dein Papa“. Dein Vorbild, damit du deine paar hundert Euro jeden Monat einstreichen kannst, was das Versprechen des Kurses darstellt.

So funktioniert also das Spiel.

Der Wolf zeigt hier, wie er als Frau getarnt, mit einem Mann chattet. Eigentlich ja das, was er zuvor selbst kritisierte. Also er kritisierte selbst, dieses sich als jemand auszugeben der nicht existiert.

Aber anscheinend lohnt es sich eben doch zu lügen, wie der Chat zeigt, den „Der Wolf“ alias „Die Vanessa“ geführt hatte.

Also das "ja, komm zu mir auf die Kanaren" hatte wohl "der Wolf" verfasst.

Dieser Chat-Partner hätte vom Wolf ein Coaching gebraucht, wie er mehr verdienen kann. Vielleicht hätten helfen können: Sven, Said, Ralf, Dirk. Oder etwa nicht?

Warum hatte ihm der Wolf hier an dieser Stelle nicht sein eigenes Dating Cash System vor die Nase gehalten. Stattdessen machte er diesem Nutzer etwas vor, wo er doch sah, dass er gerne mehr Geld verdienen würde.

Aber der Wolf als "Die Vanessa" getarnt, wollte sein Spiel spielen. Dumm, dass er das seiner zahlenden Kundschaft in einem Video offenbart hatte (siehe Screenshot dazu oben). Ehrlich ist er, aber korrekt ist das nicht.

Ist es ihm denn egal, anderen etwas vorzumachen? Solange man Geld sah, war manchen hier manches egal.

Wie wurde ich auf das Dating Cash System aufmerksam

Darauf aufmerksam gemacht auf dieses Dating-Cash-System, hat mich das Team von KlickPro. Eine renommierte Marketingagentur aus Erding bei München.

Auch hier, ein leichter Imageschaden darf da gerne bei hängen bleiben, der ja nur fair wäre.

Ob Gerd Breil und Florian Schoel das Dating-Cash-System selbst umsetzen würden, um sich wenn es gut läuft, auf diese Weise einige Hunderter rausziehen zu können.

Das ist das, wofür sie werben. Solche Produkte. Meine Provision dafür floss an einen YouTuber, der sich als ehrlichen Mann bezeichnet, der die anderen nicht täuschen will.

Ich glaube allerdings nicht, dass er das Dating Cash System selbst bestellt und umgesetzt hatte. Wie sonst könnte er das gut heißen. Ein Mann der Männer verarscht in einem Rating-Chat auf Twitter?

Ein Link zu diesem Review geht an ihn.

Ich möchte allerdings vor solchen Leuten meine Ruhe haben. Der Wolf ist hier nicht der Millionärsbäcker, so kann sich nur ein Brian Tracy nennen. 

Wenn aus dir was werden soll, frage reiche einflussreiche Leute oder Firmen, ob du etwas für sie tun kannst.

(Dieser Satz könnte dein Leben verändern. Vieles andere leider eher nicht. Einiges sind Bauernfänger-Methoden. Wenn du wer bist, verdienst du dein 1M-Brutto- oder Netto-Jahresgehalt. Natürlich passiert das nicht von heute auf morgen, aber das klappt nicht mit irgendeinem Kram, der heute ganz gut lief, morgen aber vielleicht schon zum Schnee von gestern gehörte. Wenn du mal finanziell frei bist, brauchst du dann auch nicht damit angeben. Erst mal erarbeiten. Schön, wenn es klappt, aber schau, wie viele für kleines Geld einer Arbeit nachgehen. Krankenpfleger im Krankenhaus bspw.)

Das Problem an der ganzen Geschichte ist, dass Florian Schoel - was ich zuvor nicht wusste - 7 Jahre lang für eine US Firma tätig war im Bereich Marketing. Er hatte also selbst in seiner Anfangszeit, niemandem vom „Geld im Internet“ erzählt.

Er hatte auch keine Kurse dazu erworben, sondern von Kollegen der Branche mit Erfahrung gelernt - für ein faires Gehalt versteht sich.

An dieser Stelle. Mache nicht den Fehler wie ich, hier einen Mist umzusetzen, der dir bestenfalls 300-400 Euro im Monat einspielt. Anfangs vielleicht 50 im Monat, oder auch erst nach 3-4 oder 6 Monaten.

(Jens Neubeck’s Story in seinem Buch: 9 Monate Arbeit, 20 Euro verdient. Danach im Telefonvertrieb angefangen zu arbeiten für den Affiliatekönig aus Mallorca. Damit konnte er dann erstmal seine Schulden bei den Verwandten abzahlen, Geld was er sich für den vorherigen Besuch eines Online-Marketing Event geliehen hatte. Er hatte Glück, dass die Zusammenarbeit mit Ralf direkt zustande kam.)

Ei, Ei, Ei, das sind Geschichten.

Mein Verständnis dafür ist nicht da

Leider hat sich der Wolf hier selbst als jemand entlarvt, der anderen Männern etwas vorspielt.

Ich habe dafür kein Verständnis, weil ich selbst an solche Leute wie ihn, Geld bezahlt hatte. Wobei damals o2 50% des Geldes an Gebühr einbehielt. Der Staat erhielt ebenfalls zuvor die Rocky-Gebühr in Höhe von 19%, die gab es damals bereits.

Effektiv erhielten die fragwürdigen Firmen die damals dahinter standen, 42% der Einnahmen. Bei 200,- Euro sind das 82€, so viel ist das nicht. O2 streichte ebenfalls 82€ ein, durch die Bereitstellung und Abrechnung der Beträge. Damals waren das eine geduldete Methode, wo sich mehrere Seiten daran bereichert hatten.

Das bezahlte Chat-Personal verdiente sich damals nicht reich damit.

Dem Wolf geht es dabei ähnlich. Er und seine Kunden hoffen darauf, damit möglichst viele Highroller an Land zu ziehen.

Bis zu 60.000 Euro im Jahr sind drin, allerdings ist dafür eine Website im Adult-Bereich, seiner Aussage nach notwendig. Ein Beweisbild ist in einem Video im Kursbereich zu finden:

Ich denke, der Ansatz ist interessant.
Aber die Vorgehensweise ist fragwürdig.

Folgende Werbemittel werden angeboten, um für dieses Produktangebot zu werben:

Ob das für Neueinsteiger das perfekte System ist, wage ich zu bezweifeln. Wer optional dazu eine Landingpage wünscht, die automatisch nachfasst per E-Mail, bezahlt nochmals Geld.

Wer Adult-Profilbilder für die geduldeten Fake-Profile auf Twitter kaufen möchte, zahlt weiteres Geld dafür. Es sind „keine“ Fake-Profile. Jeder kann unter mehreren Pseudonymen auf Twitter aktiv sein. Nach den Regeln von Twitter ist dies erlaubt.

Musks Firma, der kürzlich Twitter kaufte, lief z. B. auch nicht profitabel, ohne die Subventionen durch die CO2 Thematik.

Zitat: "Elektroautobauer Tesla macht mit dem Verkauf von Autos immer noch Verluste. Dass für 2020 unterm Strich ein satter Gewinn steht, verdankt Elon Musk einer anderen Einnahmequelle. […] Dass unterm Strich ein Millionengewinn steht, verdankt Tesla nämlich einer anderen Einnahmequelle: dem Verkauf von CO2-Zertifikaten. 1,6 Milliarden Dollar brachten die Zertifikate Tesla 2020 ein, […] Er ist an der Börse auf einmal sogar mehr wert als die nächstgrößeren Konkurrenten zusammen" Quelle: Stern.de

Hier kamen schon die zwei richtigen zusammen. Elon Musk und der Wolf

Beide sammelten Geld ein und irgendeinen Haken gab es dabei.

Der Erwerb von Fotos. Es gibt also zusätzliche Kosten und es gibt wie man im Screenshot oben sah, eben Dinge die hier praktiziert werden, die moralisch nicht in Ordnung sind. Vielleicht sollte der Wolf anfangen, seinen Männern die er so als „Frau“ akquiriert hatte, ihr Teil zu bedienen.

Es ist kein solides Geschäft. Das „perfekte System für Einsteiger“ ist das nicht. Es wirkt auf mich wie eine Mischung aus „die Plattform duldet das, die Regeln sind so auslegbar“ und „bisschen bescheißen gehört wohl dazu“.

Das eher perfekte und zudem noch kostenlose System für Einsteiger, ist der Weg von Florian Schoel. Erstmal 7 Jahre in der Marketingabteilung eines namenhaften Konzerns mitwirken und die Grundlagen lernen. Das verrät er dir aber erst, nachdem du dir sein Buch gekauft hattest.

Wieder etwas gelernt. Lieber zwischen 5 und 20€ für ein paar Bücher ausgeben, dann anfangen zu arbeiten in einem seriösen Unternehmen, was schon längere Zeit am Markt ist. Dies beschränkte die Anzahl der Geprellten im Internet mit "verdiene Geld im Internet" Angeboten auf ein Minimum.

Wer hier investierte, verdiente irgendwo die Zeche. Das System an sich ist eine Anregung für Käufer, im Adultbereich sich etwas aufzubauen. Die Zahlen zeigen, dass hier auch höhere Erträge möglich sein können.

Es fehlen außerdem Anleitungen für die beiden anderen erwähnten Plattformen und deren Einrichtung. Hier werden über 200 Piepen als Normalpreis in Rechnung gestellt, für ein unfertiges digitales Produkt. Der Kunde kauft das und kann das Projekt nicht von A-Z umsetzen.

Etwas bezahlen um zu lernen wie es funktioniert, ist kein Geld verdienen.

Ich lernte einen Piloten kennen, der VIPs wie den Fürst von Monaco geflogen hatte, der ganz nett gewesen sein soll. Er hatte kein Geld, seine Familie hatte kein Geld. Er ging zum Militär und bekam die Flugausbildung geschenkt. Jetzt ist er über 80 und noch geistig auf voller Höhe.

Meinst du ich traf solche Leute zufällig für ein paar Tage. Ich erlebe das, weil diese Story vielleicht auch dir helfen kann, besser deinen Weg zu finden. Wenn du etwas willst, dann gehe dorthin wo du gefördert und gebraucht wirst. Du wirst doch nicht irgendeinem Mist nachgehen.

Dieser Pilot hatte Glück, dass er noch diese Zeit erlebte.

Die Preishürde von über 200€ hielte manche fern.

140€ war ein Einmalpreis, aus diesem Grund gab ich dem Angebot eine Chance. Zum Normalpreis hätte ich gepasst, weil mein Interesse nicht so stark war. Ich dachte mir, ich sehe mir das ganze mal näher an.

Kurz zusammengefasst, wie das läuft

  1. Anmeldung bei der Adult Plattform
  2. Gmail Fantasie-Account anlegen
  3. Twitter Account mit Fantasie-ID anlegen
  4. Zapier Account erstellen und RSS Feed der Adult-Plattform mit Twitter verlinken
  5. Twitter-Lockprofil einrichten, ein paar Tweets pro Woche selbst posten
  6. Mit dem neuen Twitter-Account posten, ein paar aktiven Leuten anderer Kanäle folgen und ihren Kommentar mit Herz markieren
  7. Selbiges wiederholen für die zwei anderen Adult-Plattformen (wofür derzeit keine Anleitung online ist)

Natürlich erfährst du im Kurs wichtige Punkte die du bei der Einrichtung zu beachten hast. Alleine wirst du technisch bei der Umsetzung scheitern.

Alles in allem gebe ich keine Empfehlung.

  • Wer intelligent ist, findet andere Möglichkeiten.
  • Diese Dinge einzurichten ist unnötige Arbeit und befindet sich rechtlich gesehen im Bereich von Grauzonen.
  • Bis das ganze dreistellige Einnahmen liefert kann Wochen bis Monate dauern.
  • Folgekosten gibt es nach der Einrichtung keine. Auch der Aufwand bleibt überschaubar und gering.

Frage dich abschließend

  • Würdest du selbst auf Twitter sein wollen, wo viele Geld von dir wollen, indem du dich auf Plattformen Dritter anmelden sollst.

Leute auf Twitter bevorzugen doch bestimmt echte Profile von echten Leuten.

Wer Kontakte auf Twitter will, sucht z. B. echte Frauen. Vielleicht sind die verlinkten Plattformen da hilfreich, aber es sind eben keine echten Leute die damit auf Twitter online sind, sondern Greifer, die sich eine Provision erhoffen. Deren Interesse ist also nicht echt. 

Wer sich hingegen normal auf der Plattform mit einem Pseudonym ausdrückt, hat ein echtes ehrliches Interesse seine Message zu teilen, bspw. ein Aktivist der anonym sich äußern möchte. Dafür dürfte diese Regelung auch gedacht sein. Auch wer hier Frauen kennenlernen möchte, warum nicht?

Auch die Tweets mit Texten wie „Meine Freundin ist online“. Das ist nicht echt. Der Twitter-Nutzer will damit eine Provision verdienen durch den platzierten Link, das ist sein echtes Interesse.

Das ist keine ehrliche Interaktion. Da hätte der Akteur besser für Musk‘s Firma gearbeitet auf einem guten Posten, oder nicht?

  • Wenn du schlau bist, arbeitest du im Marketing- oder einer PR-Abteilung eines Unternehmens.
  • Wenn du schlau bist, schaust du auf deinen Cashflow und wie du diesen ausbauen kannst.
  • Hier beim Datingprodukt endet das Potential bei 3-stellig im Monat. Wenn du anderswo mehr leistest, kannst du 3-stellig pro Tag erreichen.

Erfolgreiche lesen Magazine, besuchen Events und tauschen sich mit Geschäftspartnern aus. Erfolglose suchten online nach dem 6er im Lotto. So ungefähr lief hier das Spiel.

Du kannst Lotto spielen, oder Keno, oder Rubbellose kaufen. Manche gewinnen dabei ab und an ein nettes Sümmchen. Und wenn nicht, hast du einen Teil gespendet für wohltätige Zwecke (keine Glücksspiel-Gemeinschaft darf damit werben). Du machst das und hast dabei kaum unnötig Zeit vergeudet.

Wenn du willst, gründe deine eigene Lotterie oder lasse Verlosungen stattfinden. Du kannst hier mit Sicherheit mehr Geld verdienen. Wenn du etwas im Köpfchen hast, wirst du es überall zu etwas bringen und schon deinen Weg finden.

Mich persönlich interessiert dieser Bereich weniger. Die Sachen sind technisch aber gut ausgearbeitet und einige Programme mit integriertem Affiliate-Netzwerk könnten sich hier etwas abschauen von Adult-Plattformen.

Das Best-Link Feature zum Beispiel. Du verlinkst über einen Link für eine bestimmte Quelle. Was dann am besten funktioniert, filtert der Algorithmus heraus. Verschiedene Landingpages werden geschaltet über diesen einen Link. Bei welchem Angebot davon die Besucher insgesamt am besten darauf regieren, wird geschaltet. Es schaltet automatisch die Seite, die am besten konvertiert.

Außerdem wird bei einem einmal geworbenen Kunden, hier dauerhaft eine Provision bezahlt.

Nur ein Highroller der dort 200 Euro lässt und über dich geworben wurde, spült dir 60 Euro in die Kasse. Wenn er wieder Geld ausgibt, fließt dann wieder der Geldhahn. Bist du so jemanden findest, dauert. Wenn du eine oder mehrere solcher Personen gefunden hast, ist das DatingCashSystem für dich auf Dauer mehr wert, als die Rendite einer Aktie.

Viele wollen natürlich solche Kunden abfischen. Das ist so wie der kleine 6er im Lotto. So wie jede Woche ein 3er Lotto-Gewinn.

Wer die jeweilige Plattform bereits kennt und nutzt, ist schon „vergeben“ an einen anderen im Vertrieb. Es dürften hier deutschlandweit tausende Highroller-Suchende Provisionsjäger unterwegs sein - nur auf Twitter. Einige davon habe ich bereits gesehen. Solche Profile brauchst du natürlich nicht anschreiben.

Viele andere Plattformen lehnen solche Inhalte ab. Facebook spammt weiterhin mit solchen Profilen, die dann relativ schnell deaktiviert werden. Wie viele solcher Profile es inzwischen auf Twitter gibt, kann man sich vorstellen.

Gerd Breil und Florian Schoel hätten lieber ihren Mund gehalten. Außerdem vertreiben sie selbst Produkte zum Thema Online Marketing. Sie kümmern sich nicht um ihre Angebote und zogen hier Kunden wie mich rein. Einfaches Retargeting über Adwords hätte wahrscheinlich genügt. Auch Frank Thelens Leute setzen nicht auf Lima. Er muss es ja wissen, was funktioniert. Oder nicht?

Jemand wie Ralf Schmitz sieht sich vorher die Produkte an, die er bewirbt. Wenn ich natürlich so viel verdiene, dass ich die Produkte die ich bewerbe nicht mehr selbst testen brauchte… aber wofür dann diese Werbekampagnen.

Wer sich ein bisschen informiert, bekommt die Provision geklaut. Warum sollte man jemandem eine Provision geben, der nicht über das Produkt aufklärte.

Gerd und Flo verdienen viel genug, wenn ich ersteren von seinem Tesla im Newsletter sprechen hörte. Seine Kampagne ging auf, da kaufte er sich zur Belohnung einen Tesla. Nötig ist ihnen die Provision nicht.

Sie bieten keinen Support. Wenn ich was von Gerd will, soll ich dafür zahlen. Warum sollte ich so einem Unternehmer Geld zukommen lassen über Provisionen?

Am besten ist wie Florian es selbst vorlebte:
Anfangen zu arbeiten in einer bekannten Firma im Marketing. 7 Jahre lernen, alles von der Pike auf, von Kollegen mit Ahnung. Sie hätten nicht jemanden wie mich hineinziehen sollen in ihr Lima-Angebot. Am besten in das alles nicht.

Als Unternehmer solltest du achtsam sein, wen du in welche Angebote hineinziehst.

Der Wolf ist im Adultbereich wohl schon länger tätig. Das ist seine Sache. Er gibt weiter, wie ein paar kleinere Sümmchen verdient werden können.

Für wen sich das Angebot am meisten rentiert

Am meisten profitiert davon die jeweilige Plattform durch die höhere Reichweite und zusätzlichen Links.

Für die ist das „gratis Linkaufbau“ im Social-Media Bereich.

Im Grunde ist das eine Arbeit, die Mitarbeiter der Adult-Plattformen abarbeiten könnten. Jeder bei Twitter weiß dann, welche neuen Accounts online sind.

Der Adult-Anbieter eröffnet einen Account auf Twitter und postet dort die neuen Profile von Frauen auf der Plattform. Das wäre ehrlich und das liegt im Interesse des Twitter-Profilbesitzers. Alles andere ist Kundenfang über anonyme Pseudonyme.

Vielleicht springen ein, zwei Highroller bei heraus.

So wie es jetzt ist, werden die Plattformen mit solchen Pseudonym-Profilen gefüllt.

Nachtrag, 14. Juli 22

Ich hatte den Nerv, mit einem Mitarbeiter von Big7 zu telefonieren. Er schien ganz und gar nicht begeistert zu sein, auf welche Weise hier „Der Wolf“ neue Vertriebspartner für ihre Plattform warb. Ich kam im laufe des Gesprächs mit Begriffen wie „den digitalen Zuhälter spielen“. Jedenfalls war ich ziemlich aufgebracht.

Für die Firma Big7 ist das auf jeden Fall ein Imageschaden, indirekt auch für Digistore24, für Twitter und die Marketingagentur aus Erding.

Mein Interesse für die Branche "Online Marketing" hat etwas nachgelassen.
Die Luft ist gerade etwas raus.


Autor:

Matthias


Matthias betreibt diesen Blog und beschäftigt sich mit Online Marketing, E-Mail- und Affiliate-Marketing. Er schätzt die Natur und das, was die Menschen in ihrer Balance hält. Das weite Land und die Berge sind für ihn etwas ganz besonderes.


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