Autor: Matthias

aktualisiert am 31. Jan. 2022

Kunde, Rechnung, Unzufriedenheit

wie ich darauf aufmerksam wurde

Aufmerksam wurde ich auf die Strategie über eine Werbenachricht ihres Affiliate Managers, Josef Brameshuber.

Im September 2020 schrieb Florian Schoel darüber in einer E-Mail:

Wir haben grad die LIMA-Strategie (intern) veröffentlicht. Und das Ding verkauft sich sehr, sehr gut. (Kein Wunder: Ist ja auch ein "Traffic"-Produkt und "Traffic"-Produkte gehen immer 🙂

„Das Traffic-Wunder: Kaufbereiter Traffic für 1 Cent - ohne Google Ads und ohne Facebook Ads.“

Quelle: E-Mail, erhalten im Sept. 2020 

Der Witz an der Sache ist, dass ich Lima über meine Liste bewerben konnte, was mir zumindest meine Kosten für den Eigenkauf etwas zurückspielte. Die Provision wurde allerdings im Nachhinein von Digistore24 gekürzt. Gab man jemandem einen Rabatt? Ich meine ja nur, damals das war ein Einführungspreis.

Danach hatte ich Lima über Facebook Ads beworben, wo die Provision allerdings an Facebook floss, statt auf mein Konto. Lima zu bewerben, lohnte sich daher nicht.

Dazu gesagt sei, dass ich diese Strategie wie man Facebook Ads schaltet, nicht als Vorlage bekam von Florian Schoel, Gerd Breil oder Josef Brameshuber. Der Support für Affiliates beschränkte sich auf einige Werbebanner und E-Mail-Texte.


Kampagnen auf Lima basiert - wirklich ganz ohne Google Ads?

Das ich nicht lache… hatten sie die Nutzer hier an der Nase herum geführt. Mit einer „KI“ geworben, die aus meiner Sicht, wenn man überhaupt davon sprechen kann, eher einem Filter gleicht, der dem Retargeting-Modul von Google AdWords hinzugefügt wird.

Mit diesem Zusatzmodul kann man bei Retargeting zusätzlich filtern:

  • Welche Webseite wurde besucht (normal steht nur dieses Feld zur Verfügung)
  • Dazu kommen die Felder: Scrollwert (wie weit scrollte der Leser), Verweildauer (wie lange blieb derjenige auf der Webseite), Klick auf bestimmte Links

Man kann dann diese Faktoren als Wenn-Dann-Funktion schalten, sodass man sich eine Retargeting Liste aufbauen kann, die filtert:

Besucher 1:

  • wenn Webseite A zu mindestens 50% gescrollt
  • wenn Webseite A mind. 20 Sekunden besucht
  • Dann: zeige demjenigen Werbeanzeige A über… jetzt kommt das verblüffende… einen Google Ad.

Eine „KI“ ist das nicht. Das sind manuell vom Nutzer vorgenommene Einstellungen.

Also erst wird in der Werbe-E-Mail versprochen, es funktioniert ohne Google Ads. Dabei braucht man Google Ads, um die in Google AdWords angelegten Retargeting-Listen, mit Werbung zu bespielen. Ohne Werbung zu schalten, nützt dir eine mit Besucher-Daten gefüllte Retargeting-Liste nichts.

Dieser Traffic kann tatsächlich nur wenige Cents pro Klick kosten, wenn man Retargeting-Besuchergruppen im 2., 3. und X. Schritt über Google Ads anspricht.

Das Problem daran ist, dass man für Retargeting, zuerst einmal Traffic benötigt. Und hier beginnt einer der größten Kritikpunkte meinerseits am System der Lima-Strategie.


Woher bekommt man den ersten Traffic?

Über Retargeting alleine funktioniert das nicht. Hier kann man nur bereits vorhandenen Traffic anzapfen und erneut anschreiben.

Man soll auf Masse gehen. Normalerweise kann Google AdWords Traffic bis zu mehrere Euros, oder sogar je nach Keyword, kann das mehr als 25 oder 50 Euro pro Klick kosten. (Am teuersten sind dabei Käufer-Keywords, wo der Besucher eine Kaufabsicht hat.)

Als Trick wie man das umgeht mit der Lima-Strategie wird geraten, ungefilterten Traffic aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz, auf die eigene Webseite zu lenken, mit Hilfe von Google Ads.

Das drückte den Klickpreis dann auf zwischen 7 und 40 Cent pro Klick. Günstig ja, aber frage dich, wen davon interessiert, was du anbietest.

Ich hatte mit der Lima-Strategie, Werbung für ein Email-Marketing-Tool und ein Telefonmarketing-Komplettset geschaltet. Beides sind Produkte von Experten, dazu kommen positive Bewertungen zu diesen Produkten.

Ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz sah Hunderttausendfach meine Google Ads Werbeanzeige hierfür. Die Klickrate lag gering. Die Retargeting-Listen der Besucher wurden nur minimal aufgefüllt. So wenig, dass mir keine Kosten hierfür berechnet wurden. Das Google-Dashboard teilte mit, für einzelne Kampagnen würden zu wenig Einträge vorliegen.

Ich prüfte die Statistiken meiner Webseite. Die nachfolgenden mit Retargeting bespielten Content-Webseiten um Vertrauen aufzubauen bei der Zielgruppe, erhielten ingesamt einige hundert Aufrufe. Dabei herum kam nichts. Das E-Mail-Marketing-Tool zeigte 60 Cent Provisionen an.


Die Lima-Strategie, nach welchem Prinzip sie funktioniert

Das Prinzip von Lima funktioniert wie folgt:

  1. Schalte einen Google Ad , oder Facebook Ad (erinnern wir uns: Florian Schoel schrieb, ohne Google Ads ginge das…)
  2. Dieser Ad verlinkt auf eine Content-Landingpage
  3. Diese Landingpage wird gefiltert: wer sah die Seite länger als 20 Sek. und scrollte weiter als 25% (ohne Einrichtung der Lima-Strategie sind diese Filter nicht verfügbar)
  4. Darauf basiert wird eine weitere Google Ads Anzeige geschaltet, die nur Leser sehen, die obig in den Filter fielen (also mind. 20 Sek. die Seite besucht + mind. 25% gescrollt)
  5. Dieser Google Ad verlinkt wiederum auf die nächste Content-Seite, wo dasselbe Spiel fortgesetzt wird (siehe ab Punkt 3)

Die Besucher werden mit der Zeit segmentiert. Nur wer interessiert ist, landet in den weiteren Retargeting-Listen und erhält weitere Informationen.

Man kann auf diese Weise ohne Werbung zu machen, Vertrauen bei den Besuchern aufbauen, über mehrere Content-Webseiten hinweg und ohne persönliche Daten des Besuchers (wie die E-Mail-Adresse) abfragen zu müssen.

Nach der 3. oder X. Content-Landingpage kann dann ein Angebot offeriert werden, bspw. ein Kaufangebot oder das anbieten eines Termins für ein Gesprächs.

Die Frage die sich für mich stellt ist, den ganzen D/A/CH-Raum mit günstigen Werbeanzeigen zu bespielen, macht das Sinn?

Ich las einen Text zum Thema PPC-Traffic, wo mir eins klar wurde. Wenn du Glück hast und Anzeigen schaltest, findest du gerade zu dem Zeitpunkt jemandem im Netz, der an deinem Produkt Interesse hat, genau dann wenn deine Anzeige aktiv ist.

Wenn du Pech hast, schaltest du Werbung und gerade hat keiner Bedarf an deiner Lösung.

Das Problem ist, wenn du gezielt Besucher ansprichst, segmentiert, wie über Facebook Ads, kann das Interesse relativ hoch sein. Du wählst aus, wen das interessiert und was du anbieten möchtest.

Meine Erfahrung ist, dass sich Facebook Ads für Affiliates nicht rechnen, wohl aber für die Verkäufer von Produkten und Dienstleistungen, wenn die Marge hoch genug ist oder mit Verkäufen im Backend (dem Stammkunden-Geschäft) weiterhin fortlaufend Umsatz reinkommt.

Mit nicht gefiltertem, nicht segmentierten Traffic, kommt irgendwer auf die eigene Webseite. Dass das unnötige Kosten mit sich bringt bei einer unterirdischen Konversion, sollte jedem klar sein. Das wäre, wie in der Zeitschrift T3N, Werbung für Damenrasierer zu schalten. Bis auf Ausnahmen, interessiert es niemanden. Die Männer könnten ihrer Frau davon bei Bedarf erzählen. Aber wie wahrscheinlich ist das?

Die Aufmerksamkeit-Spanne der Menschen liegt bei wenigen Sekunden. Wenn sie das nicht interessiert was du ihnen zeigst, sind sie direkt nach dem überliegen der Überschrift weg. Diese 7-40 Cent pro Klick sind herausgeschmissenes Geld.

Das Problem ist auch, dass nicht jeder Geld ausgibt. Man braucht aber das Geld, damit sich die Anzeigen-Schaltung rentiert und zumindest refinanziert.


Gratis Beratungsgespräch mit Gerd Breil

Für Käufer die direkt nach dem Webinar die Lima-Strategie kauften, hieß es, sie bekamen ein Beratungsgespräch mit dazu. Normalerweise würde dies Geld kosten. Ich packe mal aus, was mir erzählt wurde, und was unbeachtet geblieben war.

was vor dem Gespräch geschah

  • wo ich gerade stand, welche Ziele ich hatte, wurde nicht zuvor gefragt
  • es war also nur ein Zoom-Call, ohne dass Herr Breil irgendwas von mir wusste

was mir im Zoom-Call erzählt wurde

  • Ein früherer Kunde von Said S. hatte bei diesem, mehrere tausend Euro für PPC-Traffic verloren. Dieser Kunde sei jetzt bei KlickPro Kunde. Näheres dazu wurde nicht erwähnt.
  • Die Lima-Strategie funktioniere gut, kam als Aussage.
  • Mit nur 100€ Budget könne man bereits arbeiten und die Strategie zum laufen bringen.

was keine Erwähnung fand

  • wer ist meine Zielgruppe
  • wie generiere ich Traffic bisher
  • welche Produkte, ich wie bewerben könnte
  • was für Hilfestellung wäre in meinem Falle sinnvoll

Das war kein Beratungsgespräch

Es war einfach fast gar nichts. Das war weniger als das, was andere Unternehmen kostenfrei im Rahmen ihres Vorgesprächs zur Ersteinschätzung oder der Prüfung, ob ein Bedarf besteht und ob eine Zusammenarbeit Sinn macht, anbieten.

Ich frage mich, warum sie mich als Kunden angenommen hatten.


Fazit: Wem ich die Lima-Strategie empfehle

  1. Unternehmer die bereits viel Traffic auf ihrer Webseite haben und günstig zielgerichtet nachfassen möchten, abhängig vom Interesse des Besuchers
  2. Unternehmer, die mit Retargeting bessere Möglichkeiten der Filterung zur Verfügung haben möchten (Filterung: Verweildauer, Scrolldauer, Klick auf bestimmte Links)
  3. Unternehmer, die regelmäßig PPC-Anzeigen schalten und ihr Retargeting verfeinern möchten
  4. Werbung für Produkte, die Massenmärkte ansprechen (Gesundheit, Beziehung, Finanzen, und deren große Unternischen)


Wem ich von der Lima-Strategie abrate

  1. Selbständige und kleine Unternehmer, kleinere lokale Betriebe (besser auf Local-SEO und Anzeigen gefiltert nach dem eigenen Ort und bestimmten Interessen, setzen)
  2. Affiliate Marketer (wird klar als Zielgruppe genannt auf der Webinar-Anmeldeseite zur Lima-Strategie)
  3. Unternehmer die sich schwer tun mit der technischen Einrichtung, hier würde ich die Strategien von einem Experten durchführen lassen, der zudem Retargeting mit den Kanälen SEO, PPC und ggf. Social-Media kombinieren kann


Technischen Laien und Einsteigern rate ich von diesen Produkten ab. Die Unternehmer für die ich Werbung als Affiliate gemacht hatte, reagierten außerdem nicht auf meine Anfragen, dass ich Werbung geschaltet hatte für sie, die nicht funktioniert hatte.

Den Vendoren auf Digistore24 seid ihr egal. Es ist denen egal, ob ihr das gebacken bekommt oder nicht, als Affiliate. Wenn ihr fortlaufend Ergebnisse liefert, fragt vielleicht vereinzelt mal ein Vendor bei euch an und bittet um ein Gespräch.

Es wurde mit Aussagen geworben, die sich selbst widersprechen. Siehe: Käufer-Traffic ab 1 Cent ohne Google Ads.

Dazu heißt es, diese Strategie würde für Affiliates funktionieren. Es gibt keinerlei Beispiele oder Vorlagen, an denen man sich als Affiliate orientieren kann, wie die Lima-Strategie für Affiliates erfolgreich angewendet wurde. (bspw. eine Case-Study wäre hier hilfreich und aussagekräftig gewesen)

Affiliate Guru Ralf Schmitz, nutzte wohl ebenfalls die Lima-Strategie und das Team von Gerd Breil und Florian Schoel scheint für ihn, deren Strategie umgesetzt zu haben. Dies wurde einmal mitgeteilt, wann genau weiß ich nicht mehr. Dies war auch ein Impuls, wo ich mir dachte, wenn jemand wie Ralf Schmitz hier mit KlickPro zusammenarbeitet und die Lima-Strategie umsetzte, wäre dies ein interessantes, seriöses Angebot - damit sehr hilfreich.

Allerdings hatte Ralf Schmitz selbst, meines Wissens nach, nie Werbung für die Lima-Strategie gemacht und dafür auch keine Promo gefahren. Wobei KlickPro auf dem jährlichen Internet-Marketing-Kongress präsent war und deren Aussage nach, die Teilnehmer für den Internet Marketing Kongress, mit Hilfe derer Marketing-Strategien akquirieren konnten.

Die Kompetenz der Unternehmer (Gerd Breil und Florian Schoel) scheint da zu sein, allerdings ist es unverantwortlich, so quasi jedem der Käufer-Traffic braucht (und wirklich jeder braucht das, als Unternehmer) das als Lösung vor die Hand zu halten: Affiliates, Networker, also u. U. auch Teile der Bauernfänger-Fraktion.


Kritik an der Szene im Allgemeinen 

Florian Schoels Aussage aus einem Webinar vergesse ich nicht: Money first.

Und wer etwas leistet, sollte dafür auch einen angemessene Summe an Geld erhalten, als finanzieller Ausgleich.

Ich muss abschließend auch mal sagen, dass ich in einem Gratis-Webinar eines bekannten Unternehmers wesentliches über PPC-Anzeigen gelernt hatte.

Ich werde zukünftig noch achtsamer sein. Was Weiterbildung betrifft, werde ich von Guru-Kursen a la Digistore24 Coaches- und Trainer-Angeboten, Abstand halten. Zumal diese Angebote ja alle von Digistore24 stammten. Andere Involvierte, andere Vertragspartner, wurden ja nicht genannt.

Neulich fand ich jemanden, dessen Angebot per E-Mail von einem bekannten Online-Marketing-Guru beworben wurde. Dessen Aussage im Verkaufsvideo: 9.000€ verloren - alles wäre Müll was er probiert hatte, MLM, Investments. Aber jetzt hat er den Flow heraus bekommen und weil er niemand bescheissen wollte, aufgrund seiner Ergebnisse, erhält man dessen Angebot heute für 67€ - bei Digistore24.

Das ist die make-money-online Szene auf Digistore24. Vereinzelt wird dies heute umgangssprachlich als „die Kaffeefahrten für die Jugend“ bezeichnet.

Wir sollten langsam zu alt werden dafür. (Anmerkung: Gerd Breil befindet sich im Lebensalter Ü60). 
Es gibt seriöse Unternehmer, die ihr Handwerk verstehen. Hier darf man Respekt haben. Offene Kundenberatung, Wege der Umsetzung finden für den Kunden, die zu Ergebnissen führen. Das ist saubere Arbeit.


Austausch mit der Polizei

Florian Schoel schrieb in einer E-Mail:
„Traffic für 1 Cent pro Klick ohne Google Ads und Facebook Ads

Das bedeutet, er wäre fein raus, wenn im LIMA-Kurs nur erklärt wird, wie man mit Google Ads Werbung schaltet. Also die Aussage in der E-Mail heißt, man kann irgendwie es schaffen, die Werbung für 1 Cent pro Klick zu bekommen - allerdings sind hier die Netzwerke Google und Facebook von ausgenommen, wie Florian selbst schrieb. (siehe oben unterstrichener Text)

Der Ansicht der Polizei nach ist es kein Betrug, weil in den Kursvideos Inhalte erklärt werden. Eine Dienstleistung wurde erbracht. Genauso wie bei Autos in der Waschanlage man auch nicht sein Geld zurück bekam, wenn das Auto nicht wie erwartet bereinigt aus der Waschanlage kam. Man könnte hier mit einem Anwalt zivilrechtlich ansetzen.

Ich sprach dann mit der Polizei, wie ich mich zu diesem Thema äußern könne.

Ich könne äußern, dass hier Dinge versprochen wurden und so formuliert wurden, dass ich damit nicht die Ergebnisse erzielte, die ich mir erhofft hatte oder die ich erwartet hätte.

Die KlickPro GbR ist für mich eine Firma, die weiß wie man einen Kunden so suggestiv beeinflusst, dass er kauft.

Die Polizei ist sich darüber im Klaren, dass bestimmte Menschen wissen, wie bestimmte Dinge so umzusetzen sind, dass es konform ist.

Ich darf meine Meinung abgeben. Von Betrug sollte man nicht sprechen. Allerdings verlieren die Firmen Digistore24 und die KlickPro GbR durch Kundenerfahrungen wie meine, an Reputation.


Kundenstimmen zum Produkt

Sie haben jetzt Kundenbewertungen auf der Bestellseite eingeblendet. Wenn das nicht der Beweis ist, dass hier Versprechen gemacht werden.
Zitat: „Wer die Lima nicht anwendet, verschenkt extrem viel Geld.“

Für mich ist diese Aussage ein Versprechen, dass das Produkt funktioniert. Das wird einem suggeriert durch diese Kundenrezension, die bewusst platziert wurde vom Verkäufer auf der Bestellseite.


Rezensionen auf der LIMA-Bestellseite

Sabine sagt:
„Warum überzeugte mich Lima? Nun, mir war sofort klar, wenn man Google nicht bei Google arbeiten lässt, sondern auf der eigenen Webseite, dann muss es günstiger sein. Aber 1 Cent pro Klick! Der Hammer. Als Agentur Inhaberin und Coach bestens geeignet.“

Quelle: https://www.digistore24.com/product/349947

Norbert sagt:
„Das Produkt überzeugt voll und ganz! Ich bezahle im Schnitt unter 3 Cents pro Klick. Wer mehr bezahlt ist selbst schuld. Ich besitze eine Aufzugfirma und mache vor allem regional Online Werbung. Also für Handwerker extrem gut geeignet.“

Quelle: https://www.digistore24.com/product/349947

Arne sagt:
„Diese Strategie überzeugt mich voll und ganz! Wer die Lima nicht anwendet, verschenkt extrem viel Geld.“

Quelle: https://www.digistore24.com/product/349947


Sie schreiben auf der Bestellseite:

Zitat:
Komplettkurs "Lima-Strategie" zum super günstigen Traffic Aufbau für jede Nische, jedes Produkt! Egal ob Online-Shop oder Webseite, egal ob Affiliate oder Handwerksbetrieb.


Meine Meinung dazu

Das funktioniert nach deren Werbeaussage für alles - meine Erfahrungen zeigten ein anderes Resultat.

Sie hatten mich nicht beraten. Sie haben mir ein Beratungsgespräch gratis angeboten (nachdem ich die LIMA-Strategie gekauft hatte), was normalerweise Geld gekostet hätte. Auf mich wurde dabei nicht eingegangen.

Ich war der falsche Kunde für deren Plattform. Ich brauchte deren Tools nicht. Sie hätten mich nach dem „Beratungsgespräch“ besser als Kunden ablehnen sollen. Ein guter Kundenberater kann (schnell) abschätzen, wer mit dem Angebot zufrieden sein wird - und wer nicht.


Zitat von Gerd Breil:

„Lesen Sie hier Stimmen und Meinungen zufriedener Kunden der Klickpro GbR.
Als Berater legen wir großen Wert auf höchste Kundenzufriedenheit.“

Quelle: https://klickpro.de/kundenmeinungen/

Zitat von Florian Schoel:

„Als Berater leben wir von den positiven Ergebnissen die wir unseren Kunden liefern. Ob wir das schaffen? ... lesen Sie selbst.“

Quelle: https://klickpro.de/kundenmeinungen/


Die letzte Antwort vom Digistore24 Support

Diese E-Mail erreichte mich überraschend heute und sorgte für ein Irritieren meinerseits, weil auf einmal das Widerrufsrecht Erwähnung fand.


Guten Tag

Ich möchte mich für die Umstände entschuldigen.

Der Anbieter hat Ihnen gegenüber jedoch die Leistung bereits vollständig erbracht. Das Widerrufsrecht ist daher erloschen. Diesen Bedingungen haben Sie auch beim Kauf zugestimmt:
"Ich stimme zu und verlange ausdrücklich, dass Sie vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Vertrages beginnen. Mir ist bekannt, dass ich dadurch bei Downloadprodukten und digitalen Inhalten mit Beginn der Ausführung des Vertrages und bei Dienstleistungen bei vollständiger Erfüllung des Vertrages mein Widerrufsrecht verliere."

Bitte schauen Sie gerne auch noch einmal auf der Bestellseite nach

Eine Rückerstattung des Kaufpreises unsererseits ist daher nicht möglich.

Ich bitte um Ihr Verständnis.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!

Quelle: erhaltene E-Mail vom Support von Digistore24

Anmerkung:

Der werte Herr vom Support wünschte einen schönen Tag. Also wurde alles vollständig erbracht, die Leistung die versprochen wurde? Nein, aus meiner Sicht nicht.

Wieso man hier das Widerrufsrecht anbrachte, fragte ich mich. Man wünschte mir einen schönen Tag. Und morgen schien dann die Sonne...


Behaltet eine positive Grundhaltung, dies war meine Kundenerfahrung, und ich hatte momentan auch andere Themen die wichtig waren. Es wäre besser gewesen, dieses Unternehmen hätten mich in Ruhe gelassen.

Am 30.11.2020 schrieb ich news@klickpro.de, wo ich um Stornierung bat.
Es folgte keine Reaktion. Später probierte ich es aus, funktioniert wie versprochen hatte "die LIMA Strategie" für mich nicht. Wie war das Zitat: "Als Berater legen wir großen Wert auf höchste Kundenzufriedenheit."

Ich sah im Krankenhaus Anfang 2022 jemand der mit U60 an Leukämie erkrankte. Er arbeitet im Vertrieb, und er hatte mir in der Klinik nichts aufgedrängt oder aufgeschwatzt. Seid dankbar für eure Gesundheit. Manches ist nicht selbstverständlich.


Autor:

Matthias


Matthias betreibt diesen Blog und beschäftigt sich mit Online Marketing, E-Mail- und Affiliate-Marketing. Er schätzt die Natur und das, was die Menschen in ihrer Balance hält. Das weite Land und die Berge sind für ihn etwas ganz besonderes.


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