Autor: Matthias

Erstellt: 01. Nov. 2022

Zuletzt aktualisiert: 01. Nov. 2022

Lesezeit: Minute/n verbleibend

Eigenen Blog starten, #2

Es klingt einfach und banal. Das darf es auch sein, das sollte es auch sein. Wenn ein Fünftklässler dir nicht mehr folgen kann, hast du es wahrscheinlich nicht gut erklärt.

  • Einfache Sprache, dazu ein paar Fachbegriffe die logisch abzuleiten sind, und du hast begriffen, wie du kommunizieren solltest, sodass du verstanden wirst.
  • Wenn du dazu noch Zahlen, Studien und Referenzen lieferst, mit einem Ausblick auf die Zukunft (frage dich: ist das morgen noch aktuell) dann hast du es schon fast geschafft.
  • Fehlt nur noch der Traffic, die Besucher auf deiner Website. Und Traffic alleine ist nicht genug. Du brauchst ein System.

Und darum geht es:

Kenne das Produkt und diejenigen die es kaufen, die es wertschätzen und davon begeistert sind. Dann brauchst du nur noch einen Funnel, um die passenden Interessenten langsam zum Kunden umzuwandeln. Dafür, daran arbeitet dein Blog.

Wie ist der Ablauf:

Du holst Besucher ab, erklärst Dinge, zeigst Dinge, beweist Thesen mit Belegen und empfiehlst anschließend eine Handlung. Das ist im einfachsten Fall das Optinformular auf der Website.

Du platzierst dieses Newsletter-Eintragungs-Formular an allen wichtigen Stellen. Zuerst einmal dort, wo es sichtbar ist, direkt wenn die Website geöffnet wird. Teste was besser klappt, ein direktes Optinfeld oder dazwischen geschaltet, eine Lightbox. Also du zeigst erst ein Foto und etwas Text, zusammen mit einem Button. Wenn derjenige da drauf klickt, öffnet sich eine Lightbox. Bei dieser gibt derjenige seine Daten an.

Wie du den E-Mail-Optin Eintragungsprozess gestaltest, erkläre ich hier >>

Das ist schon etwas zu tun, dazu braucht es aus meiner Sicht auch ein bisschen Hilfestellung, um das nicht im Chaos enden zu lassen. Systeme brauchst du einfach überall. Ich habe mir hierfür das Plugin „Kategorien für Beiträge“ für WordPress installiert. Die Landingpage wird dabei einer eigenen Kategorie zugewiesen (so, wie bei Beiträgen). Damit kann ich unter „Seiten“ nach Kategorien filtern. Wie du dir vorstellen kannst, habe ich inzwischen mehrere Seiten angelegt, sodass nach und nach die Übersicht darüber verloren ging. Eine Seite enthält z. B. das Impressum, eine weitere Seite ist die Datenschutz-Seite, und dann gibt es noch die Kontakt- und über-mich-Seite.

Wenn du den Leadprozess aufsetzt, und das solltest du, spätestens nachdem du 3 wirklich geniale Beiträge für den Start weg online hast, dann brauchst du folgende Seiten:

  1. Seite: Optinseite
  2. Seite: Danke für die Eintragung Seite, Hinweis auf die Bestätigung der Email
  3. Seite: Danke Seite, wo derjenige landet, nachdem er die Anmeldung bestätigt hat. Auf dieser kannst du direkt ein paar Link-Tipps geben: Podcast, YouTube, Instagram

Das ist die Basis. Zukünftig kannst du solche Websites dann kopieren, auch dafür gibt es ein Plugin, Duplicate Post, von Yoast. Yoast bietet dir ebenfalls ein WordPress-Plugin für deine Beitrags SEO Optimierung an (siehe dazu auch: SEO Onpage Infografik) Einige Geeks holen über andere Wege da noch mehr heraus, allerdings sollte dir dies erst einmal genügen.

Dann setzt du die E-Mails auf. Hierfür gibt es Strategien, die einfachste Sequenz ist die 3er Email Serie. Du kannst auch die Werbemittel erfolgreicher Unternehmer durchgehen um zu erfahren, wie du bei der Akquise vorgehen kannst.

Wenn du keine Zeit und keine Lust hast, dir diese Prozesse selbst aufzubauen, kannst du auch direkt nur auf Leadmagneten verweisen und danach wird automatisch nachgefasst, allerdings bisher nur bei Digistore24. Dafür bezahlst du 99 Euro im Monat, inklusive Gruppenaustausch und Coaching. Alles wird dir abgenommen, das komplette nachfassen per Email. Ich habe mir deren Leadmagneten angesehen, richtig gute Sachen sind mit dabei. (Wie das ganze funktioniert, wird dir hier erklärt*)

Ich rechne dir mal vor, was ich bezahlt habe, und meine eigene Zeit die investiert wurde, ist dabei nicht berücksichtigt.

1. Email Software: ab 15€/mtl.
2. Profi Webhosting: 21€/mtl.
3. Webdesign und Templates: ab 30$/mtl.
4. DSGVO Plugin: 2.50/mtl.
5. Optional, Privatsphäre-Schutz: ab 8€/mtl.

Lass uns die Preise USD und EUR 1:1 nehmen.
Dann sind das 15+21+30+2.5+8 = 76.50€ pro Monat

Einige Kosten habe ich nicht berücksichtigt. Für professionelle Grafiken hast du nochmal 25€/m zu rechnen, für Cover bezahlst du um die 15€ das Stück. Und du brauchst Zeit, das einzurichten. Also mit 99€ bist du relativ günstig mit dabei. Dazu kommt der Austausch.

Warum das so günstig ist, ist weil diese Plattform letztlich eine vollautomatisiert laufende Promotion-Maschinerie ist, wo du Kontakte reinbringst mit möglichst hoher Konversion, wodurch dann nachgefasst wird, sodass Käufe entstehen. Etwa so, wie wenn du ein Geschäft betrittst. Häufig wirst du dann auch etwas kaufen. Nach diesem Prinzip funktioniert das. Du erhältst einen Teil des Kuchens (Einnahmen, Provisionen) und dafür suchst du Kontakte und leitest sie auf deine Inhalte, wodurch Interesse geweckt wird, weitere Klicks entstehen auf werbende Inhalte, wofür du dann wiederum Einnahmen erhältst, wenn jemand kauft.

Wenn du das alleine umsetzt, brauchst du mehrere Wochen. In der Zeit verdienst du keinen Penny. Vielleicht gibt es zukünftig noch andere Ideen, wie die Inhalte 1:1 so nochmal auf einem anderen Portal umzusetzen, mit einem anderen Layout, was andere Klientele anspricht.

Das ist das Problem, wenn du alleine alles tun willst. Du kriegst das nicht gebacken, nicht in derselben Zeit, wie wenn du im Team arbeitest. Ich weiß wie das ist, dranzusitzen an deinem Content, alleine. Du kannst nicht Promo und Content-Erstellung gleichzeitig machen. Du kannst es, nur hast du dafür die Zeit?

Wenn du verkaufen willst, arbeite besser im Vertrieb mit, dort wo du keine Cold-Calls zu tätigen hast, sondern aufgewärmte Kontakte vorfindest. Allerdings kannst du natürlich auch, dich auf Cold-Calls spezialisieren, was deine Quoten im Laufe der Zeit verbessert.

Bloggen ist interessant, nur finanziell gesehen an sich, weniger lukrativ. Manche können unbekannt wesentlich mehr Geld einnehmen, in anderen Tätigkeitsbereichen. Manche Jobs sind an Zeiten gebunden. Allerdings kannst du auch flexibler sein, in manchen Bereichen geht das.

Die Blogger-Szene ist gefüllt mit Neidern und Fehlschlägen mancher Leute. Einige sind nicht mehr aktiv, und nicht mehr so wie früher. Es gibt ein paar Urgesteine, die ihren Weg da durch gehen. Bloggen an sich ist nicht rentabel. Erst mit einem System dahinter, kannst du damit Einnahmen erzielen.

Nur mit System, entsteht der Profit

Dafür ein Beispiel:

Ein Kaufhaus an sich ist auch nicht rentabel. Erst wenn es eine Kasse gibt und geschaut wird, dass jeder seine Einkäufe auch bezahlt, dann klingelt die Kasse. Das Kaufhaus bietet Köder (Waren, Waren die Kunden nachfragen) und du begibst dich dorthin, um etwas zu kaufen, wofür du einen Bedarf hast. Das ist das Prinzip, das System dahinter. Darum funktioniert es, wenn die Kalkulation stimmt.

Was du brauchst, ist ein Magnet, der die bestimmte Zielgruppen anlockt und diese dann bei bestimmten Anbietern einsortiert. Also du suchst Produkte die du vermarkten kannst, und darum baust du dir die Seite auf. Starte mit einem Lead-Magneten. Fasse nach per Email.

Wenn du es nicht schaffst zu verkaufen, brauchst du Feedback. Darum gibt es Teams wie die des VIP-Affiliateclubs, wo sich die deine Sachen mal ansehen und checken, was Sinn macht oder nicht. Zuerst lernst du, wie du vorgehen solltest.

Im Alleingang wirst du eher scheitern. Du brauchst Geduld, Fokus und keine Ablenkung. Richte das nötige ein und bereite dich vor. Was der Besucher später sieht, ist nicht direkt sichtbar.

Du brauchst Köder. Und du hast zu wissen, wo ist deine Zielgruppe und wie und warum, beißen sie bei deinem Köder an. Du verweist sie weiter auf andere Köder. Wie die dann den Verkauf machen, wissen die am besten. Du als Blogger bist der Vermittler.

Wichtig ist für dich, dass du den Ablauf so ausgerichtet hast, dass du dein Einkommen dadurch erzielst. Wenn du nicht der letzte Mittelsmann vor dem Verkauf bist, solltest du nicht verkaufen, sondern erklären, erläutern und den Kontakt aufwärmen, so wie beim Warmup im Training. Vorher läuft das nicht.

Frage dich: Wie wirst du der letzte Mittelsmann vor dem Kauf?
Nur auf diese Weise erhältst du deine Provision.

Achte auf die Qualität deiner Fragen

Input und Output bedingen sich gegenseitig.


Beispiel: Frage mit wenig Potential:

Warum haben andere scheinbar immer ein besseres Leben, als ich?


Beispiel: Frage mit Weite und Potential:

Was kann ich tun, womit anderen sehr geholfen ist und wofür sie mehr gerne etwas geben und wobei ich mich gleichzeitig gut fühle und gestärkt daraus hervorgehe?


Beispiel: Offene Frage:

Wer dürfen meine Vorbilder sein?

Oder:

Was inspiriert mich, wofür andere ein Vermögen bezahlen würden? (z. B. Wertanlagen wie Edelmetalle, Immobilien)


Wenn du dir die falschen Fragen stellst, bleibt dein Leben so, wie die Qualität deiner Fragen. Ein weiser Mentor stellt dir Fragen, wenn du ihm eine Frage stellst. Das hilft dir, für dich selbst die beste Antwort zu finden.


Außerdem gibt dir ein weiser Mentor nicht die Antwort, wenn du nicht bereit dafür bist oder einfach nicht die Reife hattest, um die Antwort zu bekommen.


Wie stellst du also jemand Fragen, mit welchem Ton? Schwingung, Vibration, Resonanz. All das wirkt sich auf dein Leben aus.


Wie stellst du Fragen...?

Vorwurfsvoll oder Erwartungsvoll? Auf dieses Basis, bleibt die Qualität deiner Antworten deines Gegenübers, vielleicht eher auf deinem Level oder ihr versteht euch einander nicht, weil die Frequenz zu verschieden ist.


Eine Metapher hierzu:

Das ist, wie wenn du Bayern 3 hörst, ein anderer Antenne Bayern, und ihr anfangt zu diskutieren, was zuletzt im Radio für ein Programm gelaufen ist.


Verstehst du, wie ich das meine?

Input bedingt Output. Deshalb sei achtsam, wie du kommunizierst.

Du brauchst Status, Respekt, eine Experten-Positionierung

Außerdem brauchst du Sympathie (es kann helfen, andererseits kann es auch besser funktionieren, sich nicht als "den besten" zu positionieren", weil es weniger Neid bewirkt).

Tipps wie du den ersten Eindruck beeinflussen kannst, berichte ich in diesem Beitrag >>

Keiner kann und wird so wie ein anderer Mensch, dessen Lebensweg kopieren. Du wirst also kein Dirk Kreuter oder Dr. Oliver Pott. Das funktioniert nicht und führt zu Frust und Enttäuschung. Das Gute dabei ist, du brauchst das nicht. Du spielst deine Rolle und das ist genug, um all das anzuziehen, was dir im Leben wichtig ist - langfristig.

Kurzfristig geht da gar nichts. Du hast an dir zu arbeiten, dass sich etwas ändert. Manchmal ist das nicht so einfach und erfordert Mühe. Und ohne System dahinter, bleibt deine Mühe umsonst. Also Fleiß alleine, ist nicht genug.

Manchen würde ich empfehlen, mit Autobiografien zu starten, von Menschen die dich inspirieren. Damit mal eine Basis da ist, zu sehen, wie ging das, wie kam das zustande. Viele Familien haben sich ihren Erfolg erarbeitet.

Howard Carpendale

„Über Nacht wird man nur dann berühmt,
wenn man tagsüber hart gearbeitet hat.“

Anmerkung zum Zitat: Was ist schon "harte Arbeit" - die richtige Arbeit für dich, kann dir Erfüllung, Abwechslung, körperliche Fitness und auch etwas Unterhaltung bieten. Auch ein kleines Kind zu betreuen, kann "harte Arbeit" sein. Viele Mütter arbeiten unbezahlt im Haushalt ihrer Familie mit. Was ist schon wirklich "harte Arbeit" - Ansichtssache ist das.

Da fand ich diesen Unternehmer von Ralf Dümmel, mit dem er jetzt sich zusammengefunden hat. Weißt du, das sind letztlich alles wie Figuren in einem Spiel. Manche sind charismatisch, können gut planen, sind gut vernetzt. Arbeite an dir, und du kannst auch solche Dinge umsetzen im Leben.

Wer sagte dir, dass du das nicht kannst? Fehlannahme.

Du kannst alles, (!) nur nicht jetzt sofort, erreichen. Gebe dir 10+ Jahre Zeit dafür. Manche arbeiten noch mit 80, so wie Donald Trump. Das Alter ist eine Ausrede für bequem und träge gewordene Person. 

Angenommen, du erhältst einen angenehmen Anruf: Wenn dich jetzt jemand anruft, kannst du dann dies oder das tun…? Würdest du direkt Ja oder Nein antworten? Mit welcher Begründung?

Erfolgreiche entscheiden sich oft intuitiv. Sie sind manchmal schnell. Wenn du zögerst manchmal, kann die Chance vorbei sein.

Wenn du kein Ja gibst, bleibt dein Leben wie es ist. Manchmal braucht es auch das Gegenteil, ein Nein. Ohne Nein kann es sein, dass du unzuverlässig wirkst, oder du tust Dinge, die du nicht tun willst. Damit bleibst du unglücklich.

Manchmal ist das Nein das bessere und ehrlichere Ja, zu einer anderen Sache.

Was ist also deine Aufgabe als Blogger

  1. Du holst die Leute ab, wo sie sind, führst sie etwas weiter und am besten soweit, dass du sie an die Leine bekommst und dann dorthin führst, wo sie finden was sie gesucht haben.
  2. Du bist ein Lockvogel, so wie eine gut duftende Blume. Wenn andere nicht angezogen werden und mehr darüber wissen wollen, läuft etwas nicht richtig.
  3. Du überflutest deine Zielgruppe mit gutem Content und Mehrwert. Wenn du bei jemandem mehrere Aha-Momente auslösen konntest, dann ziehst du ihn damit nach und nach auf seine Seite. Wenn du Webinare anbietest, platziere solche Aha-Momente.

Manche denken, all das ist Müll, was viele verkaufen, irgendwo oder überall… Falsch gedacht.

Manche geben ein kleines Vermögen für ein Wasserbett aus, worauf sie schlafen können, wie nie zuvor gedacht.

Es gibt sehr einflussreiche Familien. Wenn du einmal Pokémon spielst auf dem New Nintendo DS, habe ich gelernt, wenn ich die reichen Adelsleute einlade und mein Team auf einem höheren Level spielt, verdiene ich so ganz leicht Geld. Ich bezahlte mehrere Tausend Poke-$ und pro Kontaktwelle, spielte das vielleicht 25 bis 50 Tsd. ein. Ich blieb dort bei diesem Adeligenhaus, trainierte, der Protagonist im Spiel wurde Poke-Millionär und das restliche Spiel war daraufhin ein Kinderspiel geworden.

Wer kann dir am einfachsten helfen?

Jemand mit hohem Einfluss. Kann sein, dass es nicht immer einfach ist, doch könnte es sich rentieren, aus mehreren Gründen. Manche sind unfreundlich. Wenn du unfreundlich bist, bist du keine gern gesehene Person, logischerweise. Im Grunde ist das alles nur ein Spiel. Vieles kann Freude bereiten und besser du hast Freunde und Kontakte wo du weißt, wie du dran bist.

So einfach ist manches nicht. Manche sind gut, manche sind sehr verschieden. Ich lese jetzt ein Buch über Tiroler Numerologie. Die Aussage aus diesem Buch ist, du kannst nicht aller Freund sein. So funktioniert das Leben nicht. Manche sind deine Freunde, andere nicht. Manchen gehst du in diesem Leben, in deiner Rolle die du jetzt spielst, vielleicht besser aus dem Weg.

Fazit

Was benötigst du also, um erfolgreich mit einem Blog Geld im Internet verdienen zu können:

  1. Produkt (eigenen Angebote oder Produkte, die du als Affiliate bewerben kannst)
  2. System (Content, Content bewerben, Follow-Up-Prozess per E-Mail)
  3. Einkommen (Links zu Angeboten, im Content, im E-Mail-Newsletter und E-Mail-Autoresponder)

Merke: Kalt-Akquise vermeiden

Bedeutet: Nie direkt verkaufen an Leute, die dich nicht kennen.


Sondern: Immer über die E-Mail-Liste arbeiten und Kontakte aufwärmen. So wie beim aufwärmen vor dem Sport.


Autor:

Matthias


Matthias betreibt diesen Blog und beschäftigt sich mit Online Marketing, E-Mail- und Affiliate-Marketing. Er schätzt die Natur und das, was die Menschen in ihrer Balance hält. Das weite Land und die Berge sind für ihn etwas ganz besonderes.


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