aktualisiert am 25. Jan. 2021

Tipps, um das E-Mail-Marketing für Unternehmer zu optimieren. Mit E-Mail-Marketing schreibst du Interessenten und Kunden günstig an, um ihnen wertvolle Informationen, Einladungen zu (Online) Seminaren zuschicken zu können.

Warum lohnt sich E-Mail-Marketing

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Tipps:

Kontakte sammeln auf beliebten Seiten

Hast du E-Mail Newsletter Eintragungsformulare auf deinen beliebtesten Webseiten?

Nutze Tools wie Google Analytics oder Plugins falls du WordPress nutzt, wie Popular Posts, um deine beliebtesten Beiträge zu finden.

Es wird in erster Linie deine Startseite sein. Alle deine Social-Media Profile verlinken darauf. Die Startseite macht auch Sinn, weil sie Menschen öffnen, nachdem sie deinen Beitrag gelesen haben oder im Rahmen einer Recherche nach deiner Person und deinen öffentlich einsehbaren Projekten.

Werfe einen Blick in die Statistiken. Nicht nur deine Startseite hat hohe Aufrufe. Es kann auch die ein oder andere Unterseite mit dabei sein.

Kontakte sammeln in der Mitte einer Seite

Nutzer lesen deinen Beitrag. Sie scrollen häufig zuerst einmal nach unten, um die Inhalte zu überfliegen. Ein thematisch passender Leadmagnet wird dabei entdeckt.

Dein Ziel dabei: Platziere hier ein thematisch passendes Angebot. Wenn du Software wie Thrive Leads nutzt, kannst du einen Button mit einem E-Mail-Eintragungsformular verbinden. Damit wirkt deine Kontaktabfrage zur Gewinnung von Newsletter-Abonnenten diskret und nicht aufdringlich. Außerdem kannst in dieser erscheinenden Box, eine gute Headline und ein passendes Bild oder kurzes Video einbauen.

Was besser funktioniert, solltest du über einen A/B Test herausfinden.

die E-Mail-Bestätigungsseite

Optimiere die Seite, die derjenige sieht, direkt nachdem er sich eingetragen hat. Wenn du diese Seite nicht hast, kann es sein, dass Menschen die sich eingetragen haben, deine E-Mail die an sie verschickt wurde, nicht bestätigen.

Überprüfe 2 Wochen nachdem du eine Optin Möglichkeit integriert hast, wie viele Anmeldungen es gab und wie viele sich eintragen haben (ist in den Statistiken deines E-Mail-Marketing Anbieters ersichtlich).

Wenn die letztere Zahl deutlich geringer liegt als die Eintragungen, optimiere nach. Ich habe es schon gemacht, dass ich manuell nachfasste bei 3 Menschen. Einer davon hatte eine nicht existierende E-Mail-Adresse angegeben. (Nutzer taten das, wenn sie annahmen, dass direkt nach der Eingabe einer E-Mail-Adresse, bspw. das Freebie zum Download angeboten wurde.)

alte Beiträge auffrischen

Welche Beiträge kamen gut an. Ergänze sie, erweitere sie und bringe sie in einer aktualisierten Fassung, nochmals heraus. Relevant für deine Zielgruppe haben sie zu sein. Wichtig ist nicht, was dir als Unternehmer am wichtigsten ist, sondern was deine Nutzer interessiert.

Das bringt dir interessierte Menschen. Ebenfalls eine gute Idee ist, relevante Webseiten zu verlinken, die nicht in direkter Konkurrenz zu deinen eigenen Angeboten stehen. Es können Webseiten sein, die Statistiken enthalten oder Beiträge einer Fachzeitschrift.

Eingebettete relevante YouTube Videos, verstärken deine Autorität, besonders wenn du eigene Videos einbettest, sowie die Videos von Influencern, die in der YouTube-Suche zu deinem Thema gut gelistet sind und (steigende / hohe) Aufrufe enthalten.

Eingebettete Videos können die Verweildauer auf deiner Webseite stark erhöhen, was du mit reinem Text und Bildern, so kaum erreichen kannst. Das kann sich positiv auf deine Positionierung in den Suchmaschinen auswirken.

Was interessiert deine Leser

Es könnte eine Checkliste sein oder eine Schnellstart-Anleitung, mit der sie direkt beginnen können. Wichtig ist, dass das was du anbietest, relevant und interessant für dein Publikum ist.

Das kleinere Ja einholen

Du möchtest etwas von jemandem, dass er sich bei dir einträgt mit seinen persönlichen Daten.

Die Vorgehensweise ist demjenigen direkt ersichtlich und kann abschreckend wirken. Besser kann es sein, deinen Besuchern zu erzählen, was sie erhalten, mit einem Button wie „Klicke hier und erhalte ...“ und im Schritt 2, fragst du sie nach ihren Kontaktdaten in einem Popup, nachdem sie auf den Button geklickt haben.

Eine eigene Bestätigungsseite

Jeder E-Mail-Marketing Anbieter bietet standardisierte Vorlagen. Diese kannst du in den wenigsten Fällen anpassen. Dafür eine eigene Webseite stattdessen angeben.

Der Vorteil ist, derjenige bleibt auf deiner Webseite. Ich nutze dafür das Tool Thrive Leads, wo ich die Webseite einstellen kann die erscheint, nachdem jemand sich mit seiner E-Mail eingetragen hat.

Die eigene Danke-Seite

Wer sieht die Dankeseite aus? Warum gibt es sie?

Jemand klickt auf den Textlink in der E-Mail, durch die er dem Erhalt von E-Mails von dir zustimmt und landet dann auf dieser Seite. Im erlaubnisbasierten E-Mail-Marketing ist dieser Schritt notwendig. Ansonsten darfst du Lesern keine weiteren Informationen (automatisiert) zuschicken.

Diese Dankeseite wird von E-Mail-Marketing Dienstleistern bereitgestellt. Du solltest sie anpassen, was bei jedem Anbieter möglich ist. Erstelle eine eigene Webseite, verlinke darauf relevante Beiträge für die jeweiligen Leser oder mache ihnen ein Angebot.

Was ist für diese Menschen in dem Moment sinnvoll, nachdem sie sich eingetragen haben. Manche sie darauf aufmerksam.

Nutze dabei Texte wie: „Hey, Eine E-Mail ist gerade auf dem Weg zu dir. In der Zwischenzeit, habe ich dir eine Sammlung an beliebten Beiträgen vorbereitet bei denen ich glaube, dass sie dir jetzt gerade weiterhelfen können.“

Oder platziere Freebies. Du kannst eigene Freebies nehmen oder die Freebies anderer Unternehmer bewerben, wofür du teilweise eine Provision erhältst.

Als Online Marketer wäre es auch möglich, dass du Menschen zeigst, wie du die Sequenzen der Eintragung gestaltest. Nutze dabei Texte wie: „Gefällt dir diese Art, dir Dinge näher zu bringen. Wenn dich das interessiert, warum meldest du dich nicht bei [...] an?“

Im Gespräch bleiben

Verlinke auf Plattformen, wie Instagram, YouTube, Twitter oder einen eigenen Podcast. Deine Leser dürfen sich dort eintragen. Das hilft dir, Vertrauen weiter aufzubauen und den Kontakt mit ihnen zu halten.

Gratis Giveaways - und jemand ist bereits im Verteiler eingetragen

Du erstellst einen gratis Bonus und einer deiner Leser sieht das. Er ist bereits eingetragen. Was tust du am besten?

Informiere alle deine Newsletter-Abonnenten über diese Gratis-Beilage und schicke sie ihnen vorab zu. Das zeigt deinen Abonnenten, sie erhalten das als erstes und übersehen nichts.

Was du auch machen kannst, ist einen Mitgliederbereich für Newsletter Abonnenten anzulegen, wo jeder neue Abonnent Zugriff zu erhält. Dort sind alle Freebies gelistet und du kannst weitere Freebies ergänzen.

Wenn sich jemand bei dir einträgt, erhält er direkt Zugriff auf alle deine Freebies, die du anbietest.

Das macht Sinn, weil du in jedem Freebie, bspw. Links zu eigenen Angeboten oder den Angeboten Dritter integrieren kannst. Du hilfst deinen Kontakten und gleichzeitig baust du Vertrauen auf und vermittelst Produkte und Dienstleistungen. Eigene oder die, anderer (auf Provisionsbasis).

Du kannst mit einem Zugang zu einem Mitgliederbereich für Newsletter Abonnenten werben. Auch Zusatzkurse könntest du einpflegen. Wenn bspw. jemand etwas bestimmtes über deinen Affiliate-Link bestellt, erhält er bestimmte Anleitungen oder Ergänzungen von dir freigeschaltet.

Der erste ist der beste Tipp

Die erste E-Mail erreicht deinen neuen Abonnenten. Sie sollte besser gut sein. Sie sollte direkt zu einer Verbesserung beim Empfänger führen.

Es kann der Verweis auf eine der besten Podcast Folgen sein. Es kann ein Tipp sein, der direkt zu Ergebnissen führt.

Was es auch ist, die Hauptsache ist, es macht einen Unterschied in der Situation desjenigen.

Die erste erhaltene E-Mail ist die wichtigste. Ein kleiner schneller Sieg für diejenigen, sollte drin sein.

Worüber erzähle ich am besten

Um auf gute Inhalte zu kommen und über relevante Themen zu sprechen, in deinen E-Mails, Podcasts und YouTube Channel, gehe auf Amazon und gebe das Thema ein, mit was du dich beschäftigst, und über was du schreibst.

Schaue, welche Bücher und E-Books als erstes angezeigt werden zu diesem Thema. Werfe dann einen Blick ins Inhaltsverzeichnis. Du weißt jetzt, was du deinen Lesern zu einem Thema erzählen solltest und worauf andere Autoren sich fokussiert haben.

Bereite das Wissen zu diesen Themen, auf eigene Weise auf, bringe eigene Erfahrungen ein und gebe das an Andere weiter.

Was du nicht darfst: Anderer Werke kopieren

Schreibe und lasse dir Antworten geben

Kommunikation funktioniert nur mit 2 Richtungen. Nur wenn du Sender und Empfänger bleibst.

Die passive Möglichkeit

Ob etwas ankommt, kannst du daraus ableiten, wie hoch die Öffnungsrate einer E-Mail, wie hoch die Klickrate und die Kaufrate für ein eigenes Produkt oder das eines Partners, welches du beworben hast, war.

Die aktive Möglichkeit

Frage deine Abonnenten. Beispiel:

  • „Was bereitet dir momentan die meisten Probleme?“
  • „Was ist dein Problem #1 ?“
  • Fahre fort mit „Drücke auf Antworten in deinem Mailprogramm, schreibe mir und ich tue mein bestes, um dir von dort heraus zu helfen“

Integriere diese Frage-E-Mail in deinen Autoresponder und du erhältst regelmäßig wertvolle Informationen von deinen Lesern. Sie erzählen dir, was sie benötigen und worüber du schreiben solltest.

Das hilft dir, relevanten Content, neue Lead-Magneten, Videos für YouTube oder Podcast-Themen für deine potentiellen Kunden auszuarbeiten.

Halte diese Antworten im Blick und beobachte, wie sie sich entwickeln.

Überfliegbarer Inhalt

Halte die E-Mails übersichtlich. Man sollte sie scannen können und es sollte genügend Freiräume geben.

Bei längeren Newslettern hilft eine Gliederung mit Überschriften.

  • Trenne die Links vom eigentlichen Inhalt ab. Gebe ihnen einen eigenen Absatz. Nutze Sätze wie: „Wenn du [...] erhalten möchtest, klicke auf den Link unten.“
  • Den Link fügst du fett markiert ein und verlinkst ihn. Den Link benennst du bspw. „Klicke hier und erhalte Zugang zu [...] ( und deinem Special: [Bonus] )“
  • Wenn der Text in Schwarz und der Link in Blau (oder einer anderen Farbe deines Brandings) gehalten ist, kann ihn jeder aufrufen und direkt erkennen.
  • Stelle eine klare Lesbarkeit sicher. Wenn du Dinge klar auf den Punkt bringst, färbt das auf das ab, was dahinter steht, noch von dir kommt (und von dir erwartet werden kann).

Sei achtsam, was du deiner Zielgruppe und Kunden mitteilst. Vertraue dir, dass du es gut machst, relevante Daten und Content in die E-Mails verpackst. Bei Texten kann es gut sein, sie fließen zu lassen. Später korrigierst du sie nach.

Datum der Eintragung erwähnen

Es kann Sinn machen, Abonnenten darauf hinzuweisen am Ende der E-Mail, wann sie sich eingetragen haben. Sie sehen dann „Schon seit ....... erhalte ich E-Mails von diesem Menschen mit guten Infos.“ Das kann die Beziehung stärken und das Vertrauen erhöhen.

Warum gibt es dein Unternehmen

Füge das am Ende mancher E-Mails hinzu (es braucht nicht in jeder enthalten sein), warum du ihnen Newsletter schreibst und warum deine Zielgruppe sie öffnet.

Beispiel:

  • „Freut mich, dass du meine E-Mail-Updates abonniert hast. Der Grund warum ich daran leidenschaftlich arbeite, ist weil ich sicherstellen möchte, dass du den Wert erhältst, den du verdienst zu erhalten. Danke dass du mir vertraust.“

Ergänze:

  • „Halte Ausschau nach der nächsten E-Mail, wo ich mit dir über [...] und [...] spreche(n möchte).“
  • „Halte Ausschau nach der nächsten E-Mail, wo ich dir näher bringen möchte / zeige, wie [...].“

Anregungen einholen

Wer gibt dir ehrliches Feedback, was relevant ist? Deine Leser und Abonnenten.

Frage sie etwas:

  • Was waren deine ersten Eindrücke, als du meine Webseite besucht hast?
  • Was kann ich verbessern, um dir besser helfen zu können?
  • Welche eine Sache beschäftigt dich gerade? Welche Dinge beschäftigen dich aktuell, was deine Branche betrifft?

Hänge an diese Zeilen an: „Antworte auf diese E-Mail und schreibe mir. (Als Dankeschön erhältst du ........ )“ hier kannst du dir wenn du magst, etwas einfallen lassen.

5 Schritte zu lukrativen und konvertierenden Kontakten

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abschließendes

E-Mail Marketing ermöglicht es dir, bei deinen Interessenten und Kunden nachzufassen. Es ist die einfachste und günstigste Art und Weise, mit deiner Zielgruppe in Kontakt zu bleiben.

Jeder hat eine E-Mail-Adresse und sie wird benötigt, um Rechtsgeschäfte im Internet zu tätigen, sich für Seminare anzumelden oder Accounts im Internet zu eröffnen. Aus meiner Sicht wird die Kommunikation deines Unternehmens mit deiner Zielgruppe, deinen Interessenten und Kunden per E-Mail, nicht durch andere Dienste ersetzt werden.

In deinem Marketing auf das Medium E-Mail zu setzen, wird auch noch in 10 Jahren relevant sein und funktionieren, nur werden die großen E-Mail-Postfach-Anbieter (Google, United Internet und andere) nachbessern und deine Newsletter besser segmentieren, u. U. auch als "Werbung" oder "wenig wichtig" markieren. Bereite die Daten auf, die du gesammelt hast und biete deinen Nutzern relevantere Inhalte.

unsere besten Tipps

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über den Autor:

Matthias Szilagyi

Matthias Szilagyi gibt Wissen und Erfahrungen weiter, was Menschen hilft, ihr Business zu verbessern. Gutes Marketing ist für ihn, was Menschen anspricht, ihnen einen Wert bietet und eine natürliche Autorität bewirkt.

  • Hallo Herr Szilagyi
    Vielen Dank für Ihre strukturieret Zusammenstellung der E-Mai-Marketing-Tipps. Jeder Tipp hilft ein E-Mail besser zu machen. Gute Erfahrungen habe ich gemacht, kurz gefasste Texte jeweils mit einem Foto, einer Grafik oder dem Foto einer Ansprechperson zu ergänzen. Versteht sich von selbst, dass der Content im E-Mail ansprechen muss. Statt langer Texte kurze Spots mit Links auf eine detaillierte Website. Ich nehme Ihre Tipps gerne in meine Arbeit mit.

    • Hallo Herr Bott,

      freut mich. Danke für Ihr Feedback.

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