Autor: Matthias

aktualisiert am 16. Mai. 2022

Beitragsfoto: E-Mail-Marketing Tipps, Newsletter Abonnenten steigern

Newsletter sind…? Laaangweilig. Ja das sind sie.

Wer wünscht heute noch eine Nachricht mehr in seinem Posteingang. Ein Abo auf YouTube oder Instagram, ein Follow auf Social-Media oder das Abonnieren eines RSS Feeds einer Webseite genügen.

Warum soll sich jemand in einen klassischen Newsletter eintragen?

In diesem Beitrag stelle ich zeitgemäße Ansätze vor, an die E-Mail deiner Kontakte zu gelangen. Es ist einfacher, als du denkst.

7 E-Mail-Marketing Tipps

1. Auf Landingpages verlinken

Biete einen Leadmagneten an:

  • Dieser enthält etwas, was deine Zielgruppe haben möchte.
  • Verwende dabei das Prinzip von „Freude gewinnen“ oder „Schmerz vermeiden“ in deinen Aussagen.
  • Die Headlines (zu deutsch: Überschriften) sollten darauf eingehen.
  • Dann anschließend in den Bullet Points verrätst du dem Besucher, was für ihn drin ist (Stichwort: Vorteile, Verbesserungen).
  • Dazu ein gutes Leadmagnet-Cover oder zumindest ein gutes Design...
  • Damit gewinnst du die E-Mail-Adresse deiner Leser.

2. Diese Landingpage teilen

Hier kommt die Hebelwirkung deiner Arbeit zum Tragen.

  • Füge einen Link zu dieser Landingpage auf deinen Social-Media Portalen ein, oder auch in der Videobeschreibung auf YouTube.
  • Du kannst dafür die Landingpage die du oben angelegt hast duplizieren, um herauszufinden über welche Kanäle du bevorzugt Kontakte generierst.
  • Oder nutze für deine Links zu deiner Webseite, die Tracking-URLs von Google Analytics.
  • Dadurch siehst du, über welche Links, du welche Ergebnisse erzielst.
  • Die Zielseite für deine Konversion ist dann bspw. die Danke-Seite, nachdem Besucher sich in deine E-Mail-Liste eingetragen haben.

3. Kontakte aktiv ansprechen

  • Folgt dir jemand?
  • Hat dich jemand seinem Netzwerk hinzugefügt?
  • Hat dir jemand geschrieben?

Biete diesen Leuten bspw. ein Erstgespräch am Telefon an. Dadurch erfährst du, wo der Schuh drückt und kannst generell bessere Inhalte schreiben, die deine Zielgruppe interessieren.

Du kannst nach diesem Gespräch ihnen anbieten, dass du ihnen einen Boni schickst, wenn sie zustimmen, dass du mit ihnen regelmäßig über den Email-Newsletter in Kontakt bleibst.

Wenn das Gespräch gut lief, wird hier die Basis für ein Einverständnis eine andere sein. Solche Leser werden mit anderen Augen deine E-Mail lesen.

Denke an den Unterschied:

  • Du kennst jemanden persönlich.
  • Oder du hattest bisher nur von ihm gehört.

Dieser persönliche Austausch schafft eine andere Basis für die Entwicklung der Kundenbeziehung.

Du kannst auch Leuten die deine Videos kommentieren, wenn das angebracht ist, auf deine Leadmagnet Seite verweisen.

Manche nennen hier eine Nummer für WhatsApp, an die sich derjenige direkt wenden kann, wo dann jemand aus dem Team dieses Unternehmers, Antwort gibt.

4. Exklusivität nur für Abonnenten

Überlege dir etwas, was deiner Zielgruppe einen Wert bietet:

  • Das kann ein Erstgespräch sein,
  • das kann ein Quiz sein, wo der Interessent durch Fragen geführt wird und dann eine auf ihn zugeschnittene Antwort erhält.
  • Das können Leseproben sein,
  • Ausschnitte aus Vorträgen,
  • es können Freebies sein mit guten Tipps für erste Ergebnisse.

Diese Dinge gibt es nur für Besucher deiner Webseite, die sich in deinen Verteiler eingetragen haben.

Du kannst dann auf den Verteiler hinweisen und ein Optinformular platzieren.

Wer sich einträgt, erhält in der ersten E-Mail dann die Links zu der Webseite, wo das auf ihn wartet, was du zuvor versprochen hattest.

5. Es ist mehr als ein Newsletter

Gebe dem Newsletter ein eigenes Branding, eine eigene Marke.

So, wie Nutella eine Marke von Ferrero ist.

Kaum jemand würde diese Nuss-Nougat Creme kaufen...

  • wenn sie von Ferrero nur "Nuss Nougat Creme" genannt würde
  • und in einer normalen Verpackung verkauft würde,
  • mit braun-weißer Verpackung und einem Schriftzug wie Arial.

Jede Marke versucht sich bestmöglich zu verkaufen und maximal interessant zu wirken.

Die Verpackung ist das A&O, damit der Inhalt auch gut verkauft wird.

  • Also verkaufe deinen Lesern keine Newsletter,
  • sondern lasse sie Teil einer starken Marke sein.

Das klingt interessant. Das machen noch wenige in der Online-Branche.

  • Gibst du Tipps für mehr Verkäufe?
    Wie wäre es mit einem Abonnement des Erfolgsvertriebsbiefs, der wöchentlich erscheint.
  • Geht es um Geld?
    Wie wäre es mit einem Profit-eLetter.

Gib der Sache einen neuen Namen.

Was wäre Audi, wenn sie jedem Automodell einen ähnlichen Namen geben würden wie Audi Kleinwagen, Edition 2020, Typ 1.

Entwickler können diese Bezeichnungen intern wählen.

Dem Kunde allerdings, präsentiert man es anders.

Angenommen jeder Hersteller würde seine Autos gleich nennen.

  • Das würde die Menschen langweilen.
  • Kreativität ist gefragt.
  • So wie Slogans wie „Freude am Fahren“ von BMW.
  • Emotionen sind gefragt.
  • Was sollen Menschen mit deiner Arbeit verbinden?

Die Werbung weckt Emotionen.

Sie führt den Menschen in eine besondere Atmosphäre.

Es ist der LKW, der eine schöne weitläufige Strecke entlang fährt.

Die Werbung zeigt nicht den LKW, wo er im Stau steht oder entladen wird.

Verändere die Buttons für die Eintragung

Überlege dir, wo deine Leser mit dabei sind.

  • Ist es das, Teil einer Community zu sein?
  • Ist es ein Download?
  • Ist es ein Zugang, den sie erhalten?

Benenne das im Button, worauf sich der Wert bezieht, den die Abonnenten zukünftig erhalten.

Wie du deinen Newsletter benennst hängt damit zusammen, was deine Leser in ihm erwarten.

Überlege dir etwas frisches, unverbrauchtes

Etwas, was Mitbewerber so noch nicht gewählt haben.

Wenn du eine bestimmte Philosophie in deinem Unternehmen hast, kann diese in die Namensgebung einfließen.

Es gibt z. B. einen Blog, der lila als Farbe gewählt hatte.

Mit einer ungewöhnlichen Farbe wirkst du anders als die Konkurrenz.

Du setzt dich vom Wettbewerb ab.

Alles was du schreibst, wird damit anders wahrgenommen.

6. Neuigkeiten per Telegram

Messenger Marketing (8 Tipps dazu hier) wie das über Telegram ist angesagt.

Viele Unternehmer veröffentlichen Neuigkeiten in Gruppen.

  • Man öffnet die Gruppe und folgt dieser.
  • In dieser Gruppe kann man wie im Newsletter, Texte mit Links veröffentlichen.
  • Hier bietet sich an, an passender Stelle auch Webseiten für Leadmagneten anzupreisen.
  • Dadurch wandern die Kontakte von Telegram in den eigenen Verteiler.

Wie lange das dauert und ob das passiert, wählt derjenige Abonnent selbst.

Er kann sich jederzeit bei Telegram ein- und wieder austragen.

Vorteil ist die direkte Erreichbarkeit des Abonnenten über das Smartphone.

7. Content Recycling

Es ergibt sich im Laufe der Zeit ein ganzes Archiv an Content.

  • Social-Media,
  • Blogbeiträge,
  • Gastbeiträge,
  • E-Mail-Serien.

All das kann wiederverwertet, neu veröffentlicht werden.

Nutze es, um deinen Inhalt damit auf anderen Portalen zu veröffentlichen, bspw. als Gastbeitrag - oder in einem anderen Format.

Passe die Inhalte dabei an die aktuellen Veränderungen am Markt an und schreibe die Inhalte neu, sodass kein Inhalt doppelt veröffentlicht ist.

Durch die erhöhte Reichweite erreichst du mehr Anfragen nach deinem Branding (deiner Marke) oder deinem Namen.

Indirekt nehmen dadurch auch die Kontakte zu, die sich bei dir anmelden zu einem Newsletter.

Deine Inhalte sollten auf eine dieser Dinge ausgerichtet sein:

  • mehr Vertrauen bei deiner Zielgruppe
  • mehr Empfehlungen
  • mehr Anfragen
  • mehr E-Mail-Abonnenten
  • mehr Verkäufe

Wenn du etwas tust, frage dich was ist das Ziel dahinter

Das Ziel ist eigentlich immer, mehr Vertrauen und mehr Reichweite. Davon lebt jeder, das ist essentiell für den Erfolg.

Alles was Menschen tun, ob Auftritte im Fernsehen, ob Interviews, ob Podcasts, das zielt darauf ab.

Also erster Schritt: Vertrauen + Reichweite

  • Dann geht es im zweiten Schritt darum, mehr oder weniger direkt mit Hilfe von AIDA, eine bestimmte Aktion des Besuchers auszulösen.
  • Indirekt funktioniert das, indem man dort präsent ist, womit eine hohe Reichweite erzielt wird.
  • Je nach Zielgruppe und Branche, erfordert das etwas Feingefühl. Wie man etwas zeigt, ist auch abhängig von der eigenen Persönlichkeit.

Aus Sicht der Kunden denken

Abschließend ist die Frage, wie die Customer-Journey eines Kunden verläuft. Wo beginnt sie und wohin führt sie.

  • Was braucht ein Interessent um bereit zu sein, dir zu vertrauen und offen für deine Angebote zu sein?
    Wie lange ist der Weg dorthin?
  • Welche Informationen sind nötig?
    Welche Kanäle zu befüllen, ist sinnvoll?

Wenn du einen interessanten Kanal oder eine interessante Online-Präsenz findest die nicht dir gehört, frage dich ob du dort bzgl. der Konkurrenz positionierbar wärst.

Direkte Mitbewerber scheiden hier natürlich aus, wobei in manchen Fällen, Kooperationen im Raum stehen könnten.

  • Eigene Webseiten, Portale und Plattformen neu aufzubauen macht nicht immer Sinn.
  • Es erfordert viel Zeit und der Aufwand ist meist hoch, um damit eine Reichweite zu erzielen.
  • Sich für vorhandene Plattformen mit einer bestimmten Reichweite zu interessieren, kann für beide Seiten eine Bereicherung sein.

Betrachte deine eigene und die Reichweite anderer.

Wäge dann ab, welche Plattformen und die Betreiber derjenigen Inhalte, für deine Positionierung in Frage kommen.


Autor:

Matthias


Matthias betreibt diesen Blog und beschäftigt sich mit Online Marketing, E-Mail- und Affiliate-Marketing. Er schätzt die Natur und das, was die Menschen in ihrer Balance hält. Das weite Land und die Berge sind für ihn etwas ganz besonderes.


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