Autor: Matthias Szilagyi

aktualisiert am 28. Dez. 2020 0 Kommentare

Schreibe für deine Leser

Gebe ihnen Gründe, bei dir ein Feedback zu hinterlassen.

  • Schreibe kontroverse Beiträge.
  • Stelle Behauptungen auf, die unterschiedlich betrachtet werden.
  • Biete Gewinnspiele an oder einmalige Preise und Verlosungen.
  • Stelle deinen Lesern am Ende des Beitrags, offene Fragen.

Auf diese Weise erhältst du mehr Rückmeldungen.

Was passiert, wenn jemand kommentiert

Normalerweise passiert beim Absenden eines Kommentar auf deinem Blog nicht viel. WordPress sowie ein Spam-Plugin wie Anti-Spam-Bee prüft, ob der Kommentar gewünscht ist oder ob automatische Bots bzw. Spammer, tätig waren.

Der Kommentar wartet dann optional auf der Warteliste. Sobald der erste Kommentar von desjenigen E-Mail-Adresse freigeschaltet wurde, kann der Leser zukünftig direkt kommentieren und das Feedback wird auf dem Blog veröffentlicht.

Wie optimierst du diesen Prozess

Du leitest Leser weiter, die bei dir zum ersten Mal kommentiert haben, auf deinem Blog.

Durch die Weiterleitung auf eine beliebige Seite oder das einblenden eines Frame-Layer, der bspw. eine Meldung enthält:

„Danke für dein Feedback. Wenn du erfahren möchtest, wie du (...) in (Zeitraum ...) erreichst, abonniere unseren kostenfreien (wöchentlich/monatlich erscheinenden) E-Mail-Rundbrief/Newsletter“

Diese Weiterleitungen ermöglichen dir das WordPress Kommentar Plugin Thrive Comments*.

Folgende Vorteile hast du dabei

  • einmalige Kosten, einmalige Einrichtung
  • Lebenslange Produkt-Updates (du kannst das Plugin auch noch in 3 Jahren einsetzen)
  • finanziert sich von selbst, weil 1 Newsletter-Abonnent, um die 2-3 oder auch 5-10€ wert sein kann.

Ich habe für dich eine Videoanleitung vorbereitet, wo ich dir in einer knappen Stunde alles zeige, wie du dieses Plugin auf deinem WordPress Blog einrichtest und konfigurieren kannst.

Wenn das für dich interessant ist, melde dich bei mir.
Fülle folgendes Formular aus:

Mit Eingabe deiner E-Mail-Adresse und anschließendem Klick auf "Videoanleitung kostenfrei erhalten" stimmst du der Verarbeitung deiner Daten gemäß den Vorgaben im Impressum und der Datenschutzerklärung zu.

Was erwartet mich

  • Du erhältst von mir eine 50-minütige Videoanleitung.
 

Was benötige ich

  • WordPress Blog
  • optional eine E-Mail-Marketing Software
 

Noch ein paar Tipps für dich

Lass mich aus dem Nähkästchen plaudern.

Angebote A/B testen

Mit Thrive Leads* split-teste ich die Optin-Formulare. Text funktioniert bei mir besser als Video. Das nützt dir wenig zu wissen, weil du es für deine Lesergruppe selbst herauszufinden hast.

Bloggen schafft Vertrauen

Dein Blog ist zum Gewinnen von Kunden eher ungeeignet. Er baut Vertrauen auf. Sehr lange und ausführliche Beiträge können dazu führen, dass du Anfragen nach einer Zusammenarbeit erhältst.

das wertvollste Gut: Zeit

Was wichtig ist, ist die Zeitknappheit deiner Leser zu berücksichtigen. Im besten Fall hast du 1-2 Minuten ihrer Aufmerksamkeit, im schlechtesten Fall 3-5 Sekunden. (Gehe von 3 3-5 Sekunden aus. Mehr erhältst du, wenn die Webseite denjenigen anspricht.)

Komme direkt auf den Punkt. Kommuniziere in einer einfachen, verständlichen Sprache, die Missverständnisse so gut es geht ausschließt. Also: wenig bis keine Fachbegriffe, kurze Sätze. Das Interesse und Vertrauen wecken.

Vermeide Marketing-Sprache

Du bist nicht Wikipedia oder eine Staats-Webseite die aufklärt, der die Nutzer vertrauen können, dass sie objektiv gehalten ist.

Ich veränderte Beiträge und stellte fest, dass der Fokus auf Konversion, eher kontraproduktiv ist. Eine zu offensichtliche und direkte Art zu werben, kann dich bspw. im SEO-Ranking nach hinten bringen.

Du hast einen Blog. Du bringst deine Meinung rüber oder gute Inhalte. Ich denke, dass der Weg des Bloggens darin besteht, zuerst einmal das Vertrauen zu gewinnen. Sei authentisch, bringe die (Affiliate/Werbe-)Links unter und kennzeichne sie.

Idee: einfliegende Boxen

Was ich umgesetzt habe, ist mit Thrive Leads, bei bestimmten Beiträgen, sog. einfliegende Boxen am unteren Bildschirmrand anzuzeigen, 7 Sekunden nach dem Laden der Webseite.

Schaue, was funktioniert. Ob das bei dir funktioniert, kannst du testen.

Affiliate Links auswerten 

Teste, was funktioniert. Ich teste ob das funktioniert, indem ich die Affiliatelinks speziell markiere, sodass ich bei einer Provision sehe, über welchen meiner platzierten Links, jemand bestellt hat.

Es macht Sinn, im Beitrag bspw. folgende Links zu nutzen:

  • https://meine-Seite.de/tipp/1-thrive-leads
  • https://meine-Seite.de/tipp/2-thrive-leads
  • https://meine-Seite.de/tipp/tb-thrive-leads

Diese 3 Links verlinkst du dann über eine eigenen Tracking-Kennzeichnung. Du kannst auch die Artikel-ID mit einfügen. Bspw.

  • https://meine-Seite.de/tipp/thrive-leads/259

Wie erstellst du solche Weiterleitung-Links.
Installiere das Plugin Pretty Links Lite.

In Emails, nutze auch als Affiliate, unterschiedliche Tracking-Links. Wenn du in einer E-Mail, fünf mal den Affiliate-Link verlinkst, gehe bspw. wie folgt vor:

https://www.digistore24.com/redir/12345/DeineAffiliateID/DeineTrackingID

Beim Teil "DeineTrackingID" fügst du ein Kürzel ein, was dir sagt, wo in der Email jemand geklickt hat. Bspw. "151220mail1link1"

Das sieht dann so aus:
https://www.digistore24.com/redir/12345/DeineAffiliateID/151220mail1link1

Dann weißt du, in deiner Mail die du am 15.12. verschickt hast, hat jemand über den ersten Link in der E-Mail über deine Empfehlung gekauft.

Bei Autorespondern kannst du das Kürzel nehmen: "ARthemaXmail1link1"

Fertiger Link:
https://www.digistore24.com/redir/12345/DeineAffiliateID/ARthemaXmail1link1

Dadurch weißt du als Affiliate, welche Promotion dir Ergebnisse gebracht hat und welche nicht.

Es ist wichtig als Betreiber eines Partnerprogramms, dass Affiliates deine Werbelinks modifizieren können und sehen, was für sie funktioniert hat, welche Art von Monetarisierung, und welche nicht.

Dazu haben Affiliate-Links, einen Tracking-Bereich zu unterstützen, welchen der Affiliate (im Optimalfall) direkt frei anhängen kann oder im Affiliate-System des jeweiligen Anbieters, anlegen kann.

Gecloakte Links (das sind Links, die auf andere Links weiterleiten, nachdem man sie geklickt hat) solltest du nur auf deinen eigenen Webseiten platzieren. Verzichte darauf anderswo. Es ist besser, nicht direkt auf Werbelinks zu verlinken, sondern eine Landingpage zwischenzuschalten.

Baue Vertrauen auf. Helfe weiter. Zeige Menschen, warum ein Produkt oder eine Dienstleistung gut ist. Es macht Sinn, deine Leser nicht mit Werbung zu nerven, sondern zu erklären: Warum so + bspw. auf eigene Ergebnisse oder die, anderer Kunden zu verweisen.

Warum ich keine Adsense-Werbung schalte

Ich weiß nicht, wer bei mir Werbung schaltet und wo der Besucher daraufhin landet. Außerdem unterstütze ich kein Retargeting anderer, wo andere dann auf meinem Blog (günstig) nachfassen.

Content Marketing in Kombination mit E-Mail- und Affiliate-Marketing ermöglicht Ergebnisse, wo mit weniger als 2.000 Besuchern pro Monat, gute Einnahmen möglich sind. Bei Adsense wären das bei einer Klickrate von 3% und 3.000 Aufrufen, bei 30 Cent pro Klick, 27 Euro.

Die Besucher sind dann allerdings weg und bei Adsense erhältst du eine Vergütung pro Klick. Außerdem kannst du nicht nachfassen.

Als Laie rate ich dir vom Bloggen ab

Baue stattdessen Landingpages auf und schalte Anzeigen. Baue dir einen sogenannten Funnel. Du kannst dabei eigene Produkte bewerben, oder die anderer Unternehmer. Fasse zudem per E-Mail nach und arbeite mit sog. "Freebies", das sind für den Betrachter deiner Landingpage, wertvolle Infos, die er gratis erhalten kann, wenn er dir seine E-Mail-Adresse hinterlässt.
In Kombination benötigst du ein E-Mail-Marketing-Tool.

Zur Verdeutlichung:

  • Kalt-Akquise: 0,3-1,5% Konversion (Verkaufsbrief, Videoverkaufsbrief)
  • Warm-Akquise (Kunden kennen dich): bis zu 15% Konversion üblich
  • Gratis-Webinar: bis zu 40% Eintragungsrate bei sehr guter Optimierung
  • Gratis-Freebie per E-Mail: ich hörte von bis zu 60% Eintragungsrate

Schlussfolgerung: nicht direkt verkaufen
Auch wenn du einen E-Mail-Adressen-Tausch mit einem anderen Unternehmer vereinbarst: immer einen Gratis-Optin bewerben (bspw. ein PDF-Freebie)

Es gibt auch andere Möglichkeiten. Suche dir 1 Bereich aus, und setze dann die Inhalte in der Praxis um.

Wenn dir Bloggen gefällt. Tue es. Nur arbeite von Anfang an mit einem E-Mail-Funnel. Also überlege dir etwas kostenloses, was du deinen Lesern verschenkst. Sammle deren E-Mail-Adressen deiner Leser und fasse nach.
Du kannst Angebote auf Provisionsbasis bewerben oder Angebote, wo du bspw. 2 Euro pro Eingabe des Datensatzes deiner Leser erhältst, wenn sie bspw. ein Freebie bei jemand anderem anfordern.

Clever: Adsense Werbeblöcke auf deinem Blog, zur Kooperationspartner-Akquise nutzen

Wenn du Adsense auf deinem Blog einbindest, schaue dir die Webseite der Werbenden an. Vielleicht fragst du sie nach einem Gastbeitrag auf deiner Seite mit den Worten:

„Liebe/r [Ansprechpartner], eine Adsense Anzeige auf meinem Blog [URL nennen] verlinkt auf dein Angebot und ich wollte fragen ob Interesse daran besteht / ob du offen dafür wärst ...“

Schreibe im Konjunktiv „Interesse bestehen würde“ „wollte fragen ob“ „würde dir gerne anbieten, (dass)...“. Dein Anliegen wirkt damit weniger wie eine Aufforderung und du behältst dein Anliegen unverbindlich. Wecke das Interesse und lasse den Anderen auf dich zukommen. [Sei du selbst. Was ich schrieb, sind Ideen.]

Benenne die Vorteile für den Anderen.
Denke dir dabei: Gut für mich + Gut für den Anderen

Damit kannst du Kooperationspartner für deinen Blog finden, die zudem bereits Geld in PPC Anzeigen bei AdWords investieren (wahrscheinlich meist mehr als weniger = dankbar für eine Kooperation wären oder einen Bezahlt-Post)

In jedem Beitrag per Exit-Lightbox nachfassen

Gute relevante Gastbeiträge können dir auf Dauer viele Aufrufe bringen. Es kann sich lohnen und du kannst in jedem Beitrag per Exit-Lightbox nachfassen, und um die Email-Adresse des Lesers bitten.

Relevante weitere Beiträge anzeigen

Wichtig ist, dass du nach deinem Beitrag, relevante weitere Beiträge anzeigst, damit sich die Verweildauer auf deinem Blog erhöht. (Gut für SEO) Nutze dafür sog. "Related Posts" Plugins, die du über den Suchbegriff „Related Post“ in deinem WordPress-Admin-Menü (unter Plugins) finden kannst.

Ich nutze dafür die integrierte Funktion meines Seiten-Verwaltungstools, dem Thrive Theme Builder (englischsprachig).

Ein guter WordPress Webhoster

Ich habe heute bemerkt, als ich eine Einstellung vornahm, dass ich folgende Meldung bekam: "Your IP address has been banned from this site or you are not allowed to access this page."

Das bedeutete, kein Zugriff mehr auf die Webseite. Ich spielte das Backup vom Vortag ein. Fehlermeldung blieb. Ich leerte den Cache - danach ging es wieder.

Schön, wenn so schnell wieder alles da war. Problematisch, wenn es nicht klappt. Daher nutze für größere Projekte einen guten Webhoster. Der Marketingblog wird bei Raidboxes gehostet, deren Support mir bisher gut helfen konnte, wenn etwas war.

Liebe deine Leser, denke anders

  • Leads sind interessierte Abonnenten
  • Käufer sind Macher die etwas umsetzen und für diese Hilfe dankbar sind
  • Aufrufe sind Menschen, die dir ihre Zeit schenken

Manchmal sehe ich das nicht darin. Wir sollten mehr das sehen, dass ein Mensch dahinter stand, hinter all den Dingen. (auch hinter Werbeslogans) Jemand nahm sich Zeit (Mühe + Herzblut) und entwickelte etwas, stellte es bereit.

Ohne die Menschen hinter dem Projekt WordPress und all den Tools die ich nutze und die entwickelt wurden, könnte ich diese Möglichkeit nicht nutzen.

Schlusswort

Wenn dir meine Einblicke und Gedankengänge gefallen haben, lasse mich an deinen teilhaben. Freue mich über Feedback und wünsche dir für die kommende Weihnachtszeit alles Liebe.

Bleib gesund und ermutigt, gerade in dieser besonderen Zeit.

Autor:

Matthias Szilagyi


Matthias Szilagyi gibt Wissen und Erfahrungen weiter. Gutes Marketing ist für ihn, was Menschen anspricht und ihnen einen Wert bietet.

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