Autor: Matthias

Erstellt: 05. Okt. 2022

Zuletzt aktualisiert: 08. Nov. 2022

Im heutigen Beitrag erfährst du, wie du das Webinar in deinem Prozess zur Kundengewinnung und Kundenbindung integrieren kannst.

Zuerst einmal braucht es Verständnis dafür, wie Inbound-Marketing funktioniert. Es geht darum, eine eigene Website zu erstellen, SEO anzuwenden, Traffic für deine eigene Webseite zu generieren.

Im nächsten Schritt geht es darum, wie du E-Mail Marketing anwendest und Social Media für deinen Erfolg nutzbar machst. Auch Marketing über YouTube und Instagram fällt darunter. Außerdem geht es darum, wie du über Remarketing & Retargeting Strategien arbeiten kannst. All das integrierst und verbindest du mit deinem Webinar-Prozess.

Ich zeige dir, wo im Ablauf du das Webinar integrierst.

Erläuterungen

Was ist Inbound Marketing

Unter Inbound-Marketing wird verstanden, wie du mit einem Unternehmen Kunden anziehen kannst, in dem du relevante und hilfreiche Informationen veröffentlicht und deine Zielgruppe darauf aufmerksam machst.

Was ist das Ziel einer eigenen Website

Ich möchte dich hier eine kurze Info geben, warum für ein Unternehmen eine aktuelle Website wichtige ist und worauf du dabei achten solltest.


  • Wie nehmen deine Kunden, deine Webseite war?
  • Wie erreichst du mehr Umsatz, mit welchen Elementen auf der Website? (Tipps)
  • Was gibt es für Möglichkeiten, deine Kunden zu binden?
    (Newsletter, YouTube Videos, Workshops und Webinare, Podcasts)
  • Mitteilung aktuelle Informationen
  • Präsentation von Angeboten, Waren und Dienstleistungen

Wie SEO in 5 Schritten funktioniert

  1. Finde heraus, wonach deine Zielgruppe sucht
  2. Finde über eine Keyword-Recherche heraus, nach welchen Begriffen deine potentiellen Kunden (deine Wunschzielgruppen) suchen
  3. Hast du die Keywords herausgefunden, erstelle Beiträge, die diese Keywords enthalten und die gleichzeitig einen hohen Mehrwert liefern
  4. Prüfe regelmäßig, ob deine Inhalte zu diesen Suchbegriffen gut positioniert sind
  5. Integriere Onpage- on Offpage-SEO-Maßnahmen

(!) Beachte, dass bei hoher Konkurrenz, du 85% der Suchenden nicht mehr erreichst, weil die direkt sichtbare Suchergebnis-Seite von Anzeigen von Werbekunden überdeckt bleibt. Das bedeutet, es gibt so etwas wie ein SEO-PPC-Ranking. Das bedeutet, die Anzeige mit der höchsten Klickrate zu einem Suchbegriff, wird ganz oben gelistet. Damit brauchst du eine hohe Übereinstimmung dessen, wonach der Besucher sucht und was er sich dabei erwartet, zu finden.


Um die 85% der Website-Besucher scrollen auf der Website nicht nach unten.

E-Mail-Marketing umsetzen

Die Umsetzung erfolgt mit den folgenden Schritten:


  • Deine Website, auf Leadgenerierung fokussiert
  • Das Opt-In Verfahren (Double Optin: Du schickst eine E-Mail, der Empfänger bestätigt mit Klick auf die E-Mail seinen Wunsch, deine E-Mails zu empfangen)
  • Design deiner Nachrichten (viele schicken Plain-Text E-Mails raus an ihre Interessenten und Kunden, also reinen Text, der wirkt wie eine persönlich verfasste E-Mail-Nachricht)
  • Tools (Auswertung der Ergebnisse, Automatisierungsprozesse, Schnittstellen mit Shop- und CRM-Systemen)
  • Sendefrequenz (Art der E-Mail, Absicht der E-Mail, Häufigkeit der Zusendung, bspw. täglich oder alle 3-4 Tage)
  • Reaktion auf relevante Touchpoints (Besuch der Website, Besuch bestimmter Verkaufsseiten, Teilnahme an Events, Produktkäufe)

Schon gewusst:

Die größten Fehler, die du im E-Mail Marketing machen kannst, ist es, E-Mail-Adressen zu kaufen. Manche Unternehmen sind nach wie vor der Überzeugung, je größer die E-Mail-Liste, desto höher der Erfolg. Dies ist nicht so. Es zählt, ob deine Abonnenten dir vertrauen, von dir kaufen, und ob deine Inhalte interessant sind.


Weitere Tipps:


  • Segmentiere deine E-Mails mit Tags und verschiedenen E-Mail-Verteilern.
  • Biete eine Möglichkeit zum direkten abbestellen des Newsletters.
  • Gestalte deine E-Mails so, dass sie leicht lesbar sind und die Absicht direkt klar ist, warum du verschickt hast.
  • Halte die Nachrichten persönlich.
  • Tracke: E-Mail geöffnet, Link geklickt, messe die Interaktion auf der Website.
  • Integriere Social-Media Buttons.
  • Achte auf die Länge und den Inhalt der Nachricht.

Mehr dazu in der Kategorie E-Mail-Marketing, sowie unter dem Blog-Keyword E-Mail-Marketing.

Social Media Integration

Wie gestaltest du hast du deine Profile und Beiträge so, dass du mehr Erfolg mit Social Media hast.


  1. Bietet deinen Followern interessante Inhalte
  2. Setze dir Ziele und Fokus auf das Wesentliche
  3. Sei authentisch und poste glaubwürdige Inhalte, nicht nur auf Social-Media
  4. Jede Nische hat Influencer. Suche ihre Nähe.
  5. PPC/bezahlte-Werbung für Social-Media-Reichweite, zahlt sich aus
  6. Statistik: finde heraus, welche Aktivitäten die Erfolge bringen

Tipps: Bleibe flexibel, Social-Media bedeutet Bewegung, achte auf den Geschmack und die aktuellen Bedürfnisse der Zielgruppe; kein Fokus auf Dominieren, sondern Kommunizieren; Beziehungen knüpfen, interessant bleiben, mutig bleiben, Gelassenheit und Souveränität ausstrahlen

Bezahlte Werbung bei Google AdWords und Facebook

Damit du direkt eine Wirkung erzielst, beachte folgende Punkte:


  • Richte die Kampagnen sauber und ordnungsgemäß ein
  • Achte auf eine saubere Text-Erstellung in der Kampagne, als auch auf der Zielseite auf die du den Traffic leitest
  • Beobachte die Suchanfragen und welche Nutzer du erreichst
  • Das wonach die Nutzer suchen hat Einfluss auf die Relevanz, sowie die Klickrate (die Klickrate liegt i. d. R. zwischen 0.5 und 2 Prozent)
  • Erweitere deine Reichweite; je höher der Qualitätsfaktor, desto geringer sind die Kosten

Wie funktioniert die erfolgreiche Werbeschaltung:


  1. Anmeldung im Google Als Werbekonto
  2. Klicke auf Kampagnen und lege eine neue Kampagne an
  3. Wähle das Werbe- und Konversion-Ziel für deine Kampagne aus
  4. Lege Keywords und Zielgruppen fest, lade Bilder hoch und lege die Texte für die Kampagne fest, integriere UTM-Kampagnencodes um die Ergebnisse auswerten zu können

Remarketing und Retargeting Strategien

Eine Strategie die du hierfür anwenden kannst, erhältst du hier zum Abruf. Einfach dort deine E-Mail-Adresse eintragen und du wirst von mir informiert über das weitere Prozedere.


Du misst mit Hilfe des Google-Tag-Managers, wer deine Website besucht und kannst auf diese Weise dadurch nachfassen. Dadurch erstellst du Werbeanzeigen, die deine Besucher sehen, nachdem sie bestimmte Touchpoints ausgeführt haben, wie deine Online-Shop Seite länger als 1 Minute betrachtet oder die Warenkorb-Seite abgebrochen haben.


Wenn du einen Touchpoint für Retargeting-Kampagnen bei Links setzen möchtest, bspw. auch Affiliate-Links, wirf einen Blick auf dieses Tool, welches du kostenlos ausprobieren kannst.


Häufigsten Fehler bei Retargeting-Listen:


  • Zu kleine Listen, du kannst nicht aussagekräftig messen
  • Falsche Konfigurationen im Interface
  • Zu kurze Laufzeit der Retargeting-Liste (Empfehlung: 180 Tage)
  • Mehrere Listen, die sich überlappen und damit sich gegenseitig in Konkurrenz stehen
  • Die Listen werden nicht voneinander ausgeschlossen
  • Die Häufigkeitsverwaltung ist nicht konfiguriert
  • Defekter Code übersehen
  • Die Listen wurden nicht auf Basis von Google Analytics erstellt
  • Fehlende Saison-basierte Listen
  • „Auf gut Glück“ Listen erstellen, bringt wenig Erfolge

Konversion Tracking

Ein Tool für deine Konversion misst deine Conversionrate und dabei reduziert sich die Absprungrate. Umsatzsteigerungen von über 10% sind dabei möglich. Werte die Reporte aus, welche dir die Tools bereitstellen. Du kannst diese Tools zur Konversion-Messung unabhängig von deinem Shopsystem nutzen. Auch Retargeting-Schnittstellen sind meist dabei, sowie die Möglichkeit, AB-Tests durchzuführen.

Erstelle Social-Media Inhalte die überzeugen

Die häufigsten Fehler dabei sind:


  1. Deine Posts sind zu lang und es wird zu unregelmäßig etwas veröffentlicht.
  2. Es wird zu wenig Mühe in die Arbeit investiert und die Sache wird nur als Zweck der Werbung angesehen (Social Media funktioniert so nicht)
  3. Falsche automatisierte Einstellungen wurden vorgenommen.
  4. Bei PPC-Ads auf Facebook: Deiner Landingpage und deinen Anzeige-Texten, fehlt der Bezug zueinander.

Die Integration deines Webinars

Diese ganzen Abläufe sind nicht ohne und die meisten davon benötigst du, um profitabel dein Business am Laufen zu haben. Die Netzwerke schenken dir nicht einfach so etwas davon. Investiere Zeit, Mühe und auch finanzielle Ressourcen in diese Bausteine. Wenn du kein Retargeting nutzt, verpasst du ein paar Käufe, das wiederum erhöht deine Werbekosten. Ebenso ist es, wenn der Kunde nur 1x kauft, bspw. im Affiliate-Marketing Business. Du erhältst einmalig eine Provision. Du hast die Maschinerie am laufen zu halten.

Du brauchst nicht alle Bausteine, doch die meisten empfehlen sich, abhängig von deiner Ausrichtung.

Wo platzierst du jetzt das Webinar

Oben hast du jetzt erfahren, was du benötigst. Jetzt zeige ich dir, wie du das Webinar ins Spiel bringst:

  • Platzierung:
    Sidebar oben rechts auf deiner Website, mit Exit-Lightbox wenn jemand die Website verlassen will, entweder direkte Anmeldebox oder Link zur Landingpage, wo sich Teilnehmer für das Webinar registrieren können
  • Weiterleiten auf deine Webinar-Eintragenseite:
    Du gewinnst immer über die Einladen-Seite deines Webinars. Du leitest also allen Traffic oder den, der qualifiziert genug ist, direkt auf deine Webinar-Anmeldeseite.

    Ob Newsletter, Facebook-Ad oder redaktioneller Content. Wo du auch Werbung schaltest, verlinke direkt auf die Webinar-Anmeldeseite.
  • Retargeting-Listen anlegen, bei bestimmter Aktivität:
    a) Hat jemand sich für das Webinar registriert und nicht teilgenommen: Eigene Retargeting-Liste und ihn auf die Teilnahme hinweisen
    b) Jemand hat das Webinar teilweise gesehen: Abhängig von der Dauer der Teilnahme, arbeite hier ebenfalls mit einer Retargeting-Liste.

    Beachte, dass Nicht-Teilnehmer automatisch per E-Mail an die Teilnahme erinnert werden. Auch eine Erinnerung per SMS an den Webinartermin kann sehr hilfreich sein - manchmal auch eine Notwendigkeit vielleicht, weil Menschen Dinge falsch verstanden hatten, oder den Termin schlicht übersehen hatten.
  • Kundenbetreuung, Kundenbindung und Stammkunden-Betreuung:
    Nach dem Kauf ist nicht immer alles erledigt. Dein Unternehmen bietet vielleicht weitere ergänzende Angebote an. Schritte die der Kunde dann gehen möchte, worauf du ihn aufmerksam machen darfst.

    Arbeite hier mit weiteren Webinaren oder E-Mail-Followups. Kommuniziere direkt mit dem Interessenten, nicht-synchron, bspw. per E-Mail. Zu diesem Thema, hier ein interessanter Post (siehe Link).

Ein Business ist nicht von heute auf morgen platziert und aufgebaut. Starte wenn du beginnst mit einer schlanken Website, die bspw. aufzeigt was du tust, wo deine Kompetenzen liegen und welche Referenzen und Qualifizierung du aufweisen kannst.

Dann kannst du im weiteren Schritt, persönliche Beratung anbieten, solange du diese Zeit aufbringen kannst. Nutze hierfür Web-Software wie Calendly.

Wenn du dann mehr Erfahrung gesammelt hast, verkaufe automatisiert über Webinare und achte darauf, dass du hier weiterhin den Bezug zum Kunden hältst. Wenn du Live arbeitest, arbeite mit Workshop-Systemen und händige dem Teilnehmer Unterlagen aus, die er sich ausdrucken kann, was sein Verständnis wesentlich vertieft und ihn mit dir und deiner Marke stärker in Berührung bringt. Das ist gut für das Vertrauen, den Nachweis deiner Expertise und die Kundenbindung.

Wenn du all das nebenbei umsetzt, gebe dir hierfür genügend Zeit. Arbeite mit Vorlagen oder frage nach Vorlagen, wenn du im Network-Marketing Bereich aktiv bist. Wenn du etwas vertreibst, solltest du möglichst alles darüber wissen. Sauge alles was es gibt dazu, auf. Seien es Bücher, probiere die Produkte aus, nehme an allen wichtigen Veranstaltungen teil, halte den Kontakt mit Geschäftspartnern.

Es genügt, wenn du mehr weißt als der Interessent, ja. Doch letztlich kaufen Kunden beim #1 Experten. Als Experte ist wiederum deine Herausforderung, was manche sich nicht bewusst sind, dass sie das Wissen nur tröpfchenweise an andere vermitteln können, ohne dass denen der Kopf geplatzt war.

Manche Bereiche wirst du anfangs ausblenden.

Setze auf Vorlagen, nutze Systeme, arbeite mit Templates und frage Kollegen wenn du im Team arbeitest, nach Vorlagen oder Skripten, die sich bewährt haben. Wenn du alles selbst umsetzt, vergehen Wochen.


Autor:

Matthias


Matthias betreibt diesen Blog und beschäftigt sich mit Online Marketing, E-Mail- und Affiliate-Marketing. Er schätzt die Natur und das, was die Menschen in ihrer Balance hält. Das weite Land und die Berge sind für ihn etwas ganz besonderes.


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