Autor: Matthias

Erstellt: 05. Okt. 2022

Zuletzt aktualisiert: 08. Nov. 2022

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Webinare liegen im Trend. In den sozialen Netzwerken sind sie beliebt. Auch Bildungseinrichtungen nutzen inzwischen das Prinzip von Online-Videos auf Bildschirmen, die zu Hause angesehen werden können, um Wissensinhalte zu vermitteln.

Die Vorteile liegen dabei darin, dass sie sehr viel effektiver funktionieren, als normale Videos. Eine Webinar Checkliste findest du hier.

Im E-Learningbereich sind Webinare momentan sehr gefragt. Im Vergleich zu normalen Seminaren, geht dies jedoch auf Lasten der Konzentration. Es ist anstrengender, stundenlang auf Bildschirme zu schauen.

Worauf du achten sollst

  • Achte darauf, dass deine Inhalte gut aufbereitet sind
  • Spreche möglichst frei, und möglichst so, dass dir deine Zielgruppe leicht folgen kann
  • Nutze eine bildhafte, leicht verständliche Sprache, falls deine Zielgruppe bestimmte Fachbegriffe erwartet, spreche sie aus
  • Belege deine Aussagen durch Daten und Fakten, die beweisbar sind. Gut machen sich außerdem Kunden-Referenzen, Erwähnungen auf beliebten Plattformen und Studien namenhafter Institute
  • Die Qualität deiner Aufnahme. Investiere auf jeden Fall in ein gutes Mikrofon, welches sich im Preisbereich jenseits von 50 € bewegt.

Präsentation, Tipps zum Gelingen

  • Nehme dir ruhig etwas Nachhilfe im rhetorischen Präsentieren. An dieser Stelle kann ich dir die Lektüre von Matthias Pöhm* empfehlen
  • Beachte, dass du deine Vorträge zuvor vor einem kleinen Publikum halten solltest. Diese geben dir anschließend Feedback. Sage Ihnen, sie soll notieren, wann ihr Interesse gesunken ist, und wann es gestiegen ist. An den Punkten wo sie das Interesse verlieren, solltest du diese Inhalte weglassen oder anders ausdrücken. Kürze so deine Vorträge auf die Aha-Momente und die Momente, wo die Aufmerksamkeit der Zuhörer hoch ist. Damit verkürzt du die Webinar Zeit von 1 Stunde, auf etwa 40 Minuten, beispielsweise.
  • Noch persönlicher Weg dein Webinar, wenn du auch mit einer Live-Cam arbeitest. Wenn du etwas sagst, dabei sind ich die Zuschauer. Auch wenn das Webinar später automatisiert geschaltet wird, sehen die Teilnehmer so dein Gesicht. Damit wird das Webinar sehr viel persönlicher.

Webinar-Titel erstellen, die verkaufen

  • Frage dich folgendes: Kann sich der Teilnehmer etwas unter deinem Seminar Titel vorstellen? Ich schrieb hier Seminar- statt Webinar-Titel. Ja, vielleicht solltest du dir anhand von vergangenen Seminaren die es auf dem Markt gab, Inspiration holen für den Titel deiner Webinare.
  • Damit ein Webinar Interesse weckt, teilst du es natürlich überall wo es möglich ist und fragst andere, ob sie es teilen möchten. Achte auf einen Titel, der starkes Interesse auslöst. Ansonsten gewinnst du nicht soviel Teilnehmer, wie möglich gewesen wäre.
  • Gute Titel mögen außerdem die Suchmaschinen, es kann sein, dass dadurch deine Webinare besser gelistet sind über die Suchmaschinen (wie Google und Bing). Wenn du Webinare in einer Facebook Gruppe mit mehreren 1000 Teilnehmern postest, kann es sein, dass diese Inhalt auch öfter geteilt wird, im Netz, auf dieser Plattform, beispielsweise Facebook.

Die Auswahl des Termins

  • Wähle für den Termin, eine für alle Beteiligten günstige Uhrzeit. Beachte Wochentage, Brückentage, Feiertage, und (Fest)Spieltage (Fußball, Leichtathletik)
  • Wenn du deine Webinare einen Teilnehmer richtest, die den ganzen Tag über schon gearbeitet haben, solltest du die Dinge etwas lockerer angehen. Etwas mehr Humor vielleicht, und halte die Zeit geringer. Gut macht sich natürlich ein Handout, was die Teilnehmer sich anfordern können, beispielsweise wenn sie sich in deinen E-Mail Newsletter eintragen.
  • Tipp: probiere verschiedene Zeitpunkte aus, und werde diesen Zeitpunkt dann, der die besten Resultate einbringt.

Werbung schalten

Nutze hier zuerst einmal kostenlose Möglichkeiten: deine eigene Webseite, den Newsletter (mehrmals anschreiben, weil die Öffnungsrate oft bei um die 20% liegt), eigene Facebook Gruppen, eigene Social Media Business Gruppen.

Wenn du ein Webinar frühzeitig ankündigst, zum Beispiel in einem Zeitraum von zwei Wochen, kannst du dann bezahlte Werbung schalten. Beispielsweise bei Google oder Facebook oder LinkedIn. Teste dabei verschiedene Werbemittel. Lege das Tagesbudget für die Werbung so hoch fest, dass du es dir leisten kannst und dass über einen bestimmten Zeitraum (bspw. 2 Wochen) kontinuierlich Werbung für dein Webinar erscheint, auf Plattformen wie Facebook. Damit erreichst du dann noch mehr Teilnehmer. Arbeite mit einem Handout oder einem gratis PDF, um zusätzliches Interesse zu wecken.

Beliebte Software für deine Webinare

Natürlich brauchst du für deine Webinare eine bestimmte Software, damit es bei deinen Teilnehmern professionell rüberkommt.

Beliebte Lösungen stelle ich dir jetzt kurz vor.

Webinaris:

  • automatisiert
  • einfach konfigurierbar
  • hohe Konversion
  • Live Webinar möglich
  • Browser-basiert

Edudip:

  • Whiteboard Funktionen
  • günstige Preise
  • Browser-basiert
  • Live Webinar möglich

GoToWebinar:

  • Simulierte Live Events
  • Integrationen, bspw. mit Zendesk
  • flexible, einfache Bedienung
  • interaktive Inhalte, Analytics

Zoom:

  • Unbegrenzte Webinar-Dauer
  • kostenlos für bis zu 100 Teilnehmer
  • benutzerfreundlich, guter Support

Webinarjam:

  • leicht individualisierbar
  • Automatische Webinar-Aufzeichnung

Clickmeeting:

  • Viele Brandingfunktionen
  • benutzerfreundlich und einfach einzurichten

Mikogo:

  • Webinardauer unbegrenzt
  • Benutzerhandbuch, Community-Forum

Imparare:

  • Live- und automatisierte Webinare, alternativ auch Videosalesletter
  • Webinare von anderen Unternehmern nutzbar zum Leadaufbau

Autor:

Matthias


Matthias betreibt diesen Blog und beschäftigt sich mit Online Marketing, E-Mail- und Affiliate-Marketing. Er schätzt die Natur und das, was die Menschen in ihrer Balance hält. Das weite Land und die Berge sind für ihn etwas ganz besonderes.


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