Autor: Matthias Szilagyi

aktualisiert am 06. Jun. 2021 14 Kommentare

Im TV auf den Shoppingkanälen sieht man tagtäglich, wie Verkaufen funktioniert.

In diesem Artikel haben ich Erkenntnisse daraus zusammengefasst und übertrage diese auf Online-Geschäfte.

Die 7 wirkungsvollsten Verkaufstricks

1. zeitlich begrenzte Angebote

Man begrenzt die zeitliche Verfügbarkeit für das Produkt.

Beispiele:

  • Dieses Angebot gilt nur bis zum 7. Dezember.
  • Dieses Video ist nur für kurze Zeit online.

2. Gratis Zugaben

Man bietet den Kunden ein Extra an, welches sie erhalten, wenn sie jetzt kaufen.

Beispiel:

  • Kaufen Sie heute ... und Sie erhalten ... im Wert von ... gratis dazu.

3. Rabatte

Man bietet für Produkte einen (zeitlich begrenzten) Rabatt an.

Beispiel:

  • Ihr Gutscheincode: SPAREN20

4. Einführungspreise

Man bietet neue Produkte zu einem zeitlichen begrenzten Einführungspreis an.

Beispiel:

  • 147 Euro Normalpreis
    97 Euro Einführungspreis

5. Angebotsbegrenzungen

Man verkauft seine Produkte in begrenzter Stückzahl. Handelt es sich um digitale Produkte die immer vorrätig sind (bspw. E-Books), empfiehlt es sich, auf diese Strategie zu verzichten und stattdessen den Verkauf einzustellen oder Rabatte für eine bestimmte Anzahl an Käufer anzubieten.

Beispiele:

  • Noch 17 Zugänge offen
  • Noch 38 Exemplare verfügbar

6. Ratenzahlungen

Man bietet für Produkte eine Ratenzahlung an. Besonders bei hochpreisigen Produkten macht diese Zahlungsart Sinn.

Beispiel:

  • Heute x Euro, danach 2 Raten in Höhe von y Euro

7. Testzeiträume in Verbindung mit einem Zahlungsziel

Man bietet Kunden an, ein Produkt für 1 Euro zu testen. Gefällt das Produkt, wird nach 7, 14 oder 30 Tagen automatisch der Kaufbetrag abgebucht. Biete den Kunden zusätzlich eine Geld-zurück-Garantie. Prüfe die Wirksamkeit von Testkäufen über A/B-Tests.


Parallelen vom TV-Geschäft von HSE24 zu Online-Geschäften

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HSE24:
Es gibt keine Ladenschlusszeiten, Der Einkauf ist jederzeit möglich (24 Std. am Tag)

Online:
Der Kauf ist jederzeit möglich, auch um 2:00 Uhr nachts


HSE24:
Jeden Tag neue Angebote (Abwechslung)

Online:
Weitere Angebote für Neukunden bereithalten, z. B. via E-Mail-Marketing


HSE24:
Informationsreiche, unterhaltsame Informationen, praktische Vorführungen

Online:
Lehrreiche Verkaufsvideos, nutzorientierte Produktbeschreibungen


HSE24:
Streuverluste durch breitgefächertes Publikum.

Online:
Zielgerichtete Anzeigenschaltung durch Werbenetzwerke wie Facebook und Google.


HSE24:
Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen

Online:
Zusammenarbeit und JointVentures mit anderen Infomarketern, Anbieten eines Affiliate-Programms für eigene Produkte


HSE24:
Produkte bei Videopräsentationen ins rechte Licht setzen

Online:
Für Produkte eine optische Aufmachung entwerfen (3D Produktgrafiken erstellen)


HSE24:
rund um die Uhr kostenloser Telefon-Support (über Callcenter)

Online:
Live-Chat und E-Mail-Support mit schneller Reaktionszeit, Telefon-Support bspw. über eBüro.


HSE24:
schnelle , reibungslose Abwicklung mit etablierten Anbietern (Versand via DHL)

Online:
Arbeit mit etablierten Systemen (Webhostern, Zahlungsanbietern, E-Mail-Marketing-Services)


HSE24:
4 Wochen kostenloses Rückgaberecht

Online:
30-Tage Geld zurück Garantie


HSE24:
Auszeichnung vom TÜV

Online:
Eigenes TÜV-Zertifikat bescheinigen lassen, Auszeichnungen vom eigenen Zahlungsanbieter einbinden, Webseiten mit SSL-Zertifikaten verifizieren


HSE24:
Eigene App für komfortablen Einkauf über Smartphones

Online:
Responsive Webseiten, die sowohl auf Smartphones wie Desktop-Systemen überzeugen


Fakten zu HSE24

  • Gegründet 1995 als „HOT – Der Shopping Sender“ (Joint-Venture aus Quelle und Pro7)
  • Firmensitz in Ismaning
  • Webseite: hse24.de
  • 2.564 beschäftigte Mitarbeiter in Deutschland (2.530), Italien (34) und Russland (60)
  • Meistverkauftes Produkt (2011): Kabellose LED-Weihnachtskerzen mit Fernbedienung (>140.000 Stück)
  • Nettoumsatz 2011: 470 Mio. Euro (+7% zum Vorjahr)
  • Höchstes Tagesbestellvolumen: 5 Mio. Euro
  • 2011 durchschnittlich 38.000 Anrufe und 33.000 versandte Pakete pro Tag

Titelbild-Quellenangabe: Antje Anders für HSE24

Autor:

Matthias Szilagyi


Matthias Szilagyi gibt Wissen und Erfahrungen weiter. Gutes Marketing ist für ihn, was Menschen anspricht und ihnen einen Wert bietet.

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  • HSE24 ist wirklich sehr erfolgreich im Teleshoppingbereich, wenn nicht einer der führenden Unternehmen in der Branche. Das kommt natürlich nicht von ungefähr. Besten Dank für den interessanten Artikel.

    • Hallo Norbert,

      ja, das stimmt – ich gebe dir Recht. Das einzige, was hier noch nicht genannt wird, sind die Nachverkäufe. Also wenn jemand z. B. anruft und bestellt, dass derjenige noch ergänzende Empfehlungen bekommt, welches Produkt sich passend dazu noch geeignet. ggf. auch kombiniert mit einem (einmaligen) Rabatt.

      Online spricht man hier von Upsells und Crosssells. Mit den heutigen Verkaufsabwicklungssystemen (für digitale Produkte bspw. Digistore24 und Affilicon) kann man solche Dinge automatisiert in den Verkaufsprozess integrieren. Es ist mehr als ratsam, das zu tun. Wer das nicht tut, dem würde ich 2017 sagen, er wirft sein Werbebudget aus dem Fenster. Oder: Die Konkurrenz setzt es um und gewinnt dabei an Vorsprung.

      Amazon nutzt Cross-Sells (Slogan: “Wird häufig zusammen gekauft”) schon lange, viele Onlineshops noch nicht. Auch im Offline-Geschäft sieht man Cross-Sells nicht immer. Am häufigsten noch in Cafés und bei Fastfood-Ketten.

      Was auch ein wichtiger Faktor ist, ist die Wartezeit. Die Onlineshoppingsender haben hier ihre Verkäufer und versuchen, die Zeit in der Warteschleife so gering wie möglich zu halten. Online ist dieser Faktor die Ladezeit, wenn man eine neue Seite öffnet. Eine längere Ladezeit reduziert die Conversionrate.

      Beispiele:
      – Amazon: pro 100ms längere Ladezeit, 1% weniger Umsatz
      – Wallmart: pro 1s reduzierte Ladezeit, 2% höhere Conversionrate
      – Mozilla: 2,2s weniger Ladezeit führt zu 15,4% höherer Conversion
      – Bing: 2s längere Ladezeit der Suchergebnisse, 4,3% weniger Umsatz

      Quelle: http://infographicjournal.com/how-page-load-time-can-impact-conversions/

  • Danke für den interessanten Beitrag!

    Schön wäre es, wenn der Text nicht unterstrichen wäre! Unterstriche Text suggerieren immer einen Hyperlink!

    • Hallo Klaus,

      danke für den Hinweis. Habe den den Artikel überarbeitet, sodass er jetzt auch besser lesbar ist.

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