Autor: Matthias Szilagyi

aktualisiert am 12. Sep. 2020 7 Kommentare


Link-Cloaking bisher und Link-Cloaking mit GhostURL:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

GhostURL im Einsatz

Inhalte des Videos:

  • Installation des GhostURL Plugins für WordPress
  • So funktioniert das Cloaken mit GhostURL
  • Praxistest: Ich cloake eine Affiliate-URL mit GhostURL – Sie sehen Live, dass es funktioniert
  • Mein Fazit, ob sich die Anschaffung dieses Tools lohnt

So funktioniert es

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

dieser Beitrag erschein am 1. Aug. 2014

Beitrags-Nachtrag, Sept. 2020:

Damals war GhostURL eine tolle Sache, weil ich bei Reviews, den Lesern direkt die original URL vorgeben konnte und ein JavaScript im Hintergrund, diese Besucher umleitete über meinen Empfehlungslink. Das brachte mir damals bessere Platzierungen und mehr Klicks auf Links ein.

Nachteilig war, was mir erst später aufgefallen war, als ich mir zufällig den Quellcode meiner Seite ansah, dass jeder sehen konnte (unabhängig davon, auf welcher Webseite er unterwegs war, welche Links ich umgeleitet hatte).

GhostURL funktioniert bis heute, ist aber nicht mehr erhältlich. Ich selbst habe die Links inzwischen angepasst und gekennzeichnet.

Hinweis an Browser-Entwickler

Bis heute fallen mir Webseiten auf, die solche und ähnliche Hacks nutzen, bspw. die Manipulation des zurück-Buttons, um eigene Angebote zu bewerben oder Nutzer über Affiliatelinks, auf andere Webseiten zu leiten. Bspw. auf Review-Seiten.

Eigentlich sind die Browser-Entwickler gefragt, solche Möglichkeiten abzustellen. Wenn jemand auf den Link webpage24.de klickt, sollte er nicht anderswo landen.

Ich persönlich, werde die Links von GhostURL in Pretty-Links übertragen und von dort aus verlinken. Es bleibt, dass die Menschen Links, ohne zusätzliche URL-Beifügungen, bevorzugen.

Sind Tools wie GhostURL, heute überflüssig geworden

Heute greifen 50% der Nutzer über mobile Geräte auf Webseiten zu. Das bedeutet, sie sehen sich in 90% und mehr der Fälle nicht mehr an, worauf sie klicken. Einen Link mit Pretty-Link ansehnlicher gestalten, sollte ausreichen.

Nur weil ihr 800 Klicks über 1 Link erreichen konntet, hieß das nicht automatisch, dass eine Provision hereinkam. Viele Laien, überschätzen die Einnahmen von Webseiten anderer Menschen, die Produkte bewerben. Als Laie, den das Thema Affiliate Marketing interessiert, will man sich das schönreden. (So wie die Aussage, jeder finanziell Wohlhabende, wäre deshalb automatisch glücklicher als jemand, der dieses Lebensniveau nicht hatte.)

Was viel wichtiger ist, als Link-Cloaking

Wichtig ist, dass ein Besucher euer Vertrauen genießt und ihr ihm die Fragen beantwortet, auf die er Antworten sucht und braucht. Auf diese Weise kommt ihr voran und die Anzahl der Klicks ist nicht ausschlaggebend.

Woran ich immer noch zu arbeiten habe, ist, noch mehr den Fokus darauf, was andere Menschen suchen.

  • Dir muss wichtig sein, was sie benötigen.
  • Wenn du mit diesem Fokus deine Inhalte erstellst, optimierst und aufbereitest, erzielst du bessere Ergebnisse, als wenn du dir über „perfektes Link-Coaking“ Strategien, Gedanken machst.

Woran ich arbeite ist die Schreibweise zu wählen.

  1. Was gebe ich
  2. Was möchte ich hierfür

Beispieltext:

  • „Ich gehe dir das für das.“
  • „Erhalte eine Antwort und fülle das Kontaktformular aus.“ statt „Nutze das Kontaktformular und erhalte eine Antwort“

Aus Sicht eines Gebenden denken und diese Ausrichtung hinbekommen.

  • „Was ist der Wert für den Anderen“
  • Das, vor dem nennen, was du möchtest.

Wenn du psychologisch so vorgehst, bringt dich das ganzheitlich weiter.

Manche Menschen denken und drücken ihr Handeln wie folgt aus:

  • Ich will [...]
  • Gib mir [...]
  • Kannst du [...]

Es nervt die Menschen einerseits. Außerdem gab es immer einen Benefit für beide Seiten. Was erhält der Andere? Wenn du dem Anderen nichts benennst, wird er deine Anfragen als lästig und dein Handlungsmotiv als egoistisch einordnen.

Ein weiser und intuitive Geschäftspartner, sprach einmal zu einem Kontakt:

  • "Was kann ich für dich tun?"

Diese Aussage, ohne eine eigene Forderung zu stellen, brachte einen jungen Unternehmer mit einem sehr erfolgreichen Geschäftsmann zusammen. Sie machten sogar einen Roadtrip gemeinsam (wie ich hörte).

Tatsächlich wurde nicht einmal ein solch einfacher Skill wie dieser, den jungen Menschen an Schulen und Universitäten gelehrt. Demnach könnten Lehrer ihre erteilten Hausarbeiten so formulieren, dass Schüler und Studenten, darin einen Vorteil für sich erkannten.

Die Sache bleibt die: Wer seinen Job nicht liebte, war nicht gut darin. Egal, wie gut seine fachliche Kompetenz darin war.
Das Fazit bleibt: Liebe deine Tätigkeit - Ansonsten, wähle besser etwas anderes.


Autor:

Matthias Szilagyi


Matthias Szilagyi gibt Wissen und Erfahrungen weiter. Gutes Marketing ist für ihn, was Menschen anspricht und ihnen einen Wert bietet.

Gesponserte Beiträge:
Das könnte dich auch interessieren:

Hinterlasse einen Kommentar:

  • Das Tool finde ich gut :-),

    Allerdings ist es für Amazon nicht nutzbar, denn Amazon hat die AGB geändert und Link-Cloaking ist nicht mehr gestattet, außer mit dem haus-eigenen Amazon-Shorter. Schon gewusst?

    • Nein, das wusste ich noch nicht. Danke für die Rückmeldung.
      Bei Amazon gleichen die Partnerlinks ja fast den originalen Links. Da stört das kaum. Kein Vergleich zu Links von Partnerprogramm-Netzwerken wie Zanox oder Superclix, wo die Links sehr kryptisch und weniger vertrauenswürdig wirken.

  • Hallo Matthias,

    gibt es da einen Unterschied zum kostenlosen Plugin Pretty Links?

    Viele Grüße

    Peter

    • Hallo Peter,
      bei PrettyLink Lite kannst du Links nur insoweit tarnen, dass du eine interne URL ausgibst, die auf den Affiliate-Link weiterleitet.
      z. B. meinewebseite.de/tipp/affiliateseite
      Mit GhostURL kannst du die normale URL ausgeben: affiliateseite.de und trotzdem leitet der Klick darauf die Besucher nicht direkt auf die Zielseite, sondern über den von dir im GhostURL-Interface hinterlegten Affiliate-Link.
      Das ist der Hauptunterschied.
      Des weiteren gibt es eine optionale Tracking-Möglichkeit mit Google Analytics.
      Und einzelne Keyword-Phrasen können automatisch mit einer in GhostURL angelegten URL versehen werden. Inkl. Angabe eines Link-Attributs, z. B. “no follow”.
      Ein Nachteil von GhostURL ist: Es gibt keine grafische Klick-Statistik wie bei Pretty Link. Bei GhostURL wird nur angezeigt, wann du den Link angelegt hast und wie viele Klicks (unique/insgesamt) es ab diesem Zeitpunkt gab.

      Viele Grüße,
      Matthias

  • Interessantes Tool, kannte ich noch nicht.
    Ich jedoch bevorzuge eigene Domains. Ich habe eine ganze Menge eigene Domains zu meinen Themen und die bestücke ich dann mit Subdomain-Namen.
    z. B. produkt.themaxyz.de oder so ähnlich.
    Für diejenigen, die jedoch mit eigenen Domainnamen nicht arbeiten wollen, weil sie sich mit Hosting usw. nicht weiter auseinandersetzen wollen, ist das sicherlich eine interessante Möglichkeit seine Affiliate-Links zu schützen.

    • Beim Link-Cloaking über Subdomains besteht der Nachteil, dass die Klicks nicht getrackt werden.
      Das Klick-Tracking ist dann besonders interessant, wenn man
      a) die Klickrate auf Affiliate-Links oder
      b) die Conversionrate von einem beworbenen Affiliate-Produkt herausfinden möchte.

      • Du hast Recht, aber auch das Tracking über die Subdomains ist nicht schwer einzurichten. Man muss sich aber trotzdem ein wenig auskennen.
        Mit der GhostURL wird das alles gleich mitgeliefert und somit vereinfacht.
        Ist schon interessant die GhostURL-Variante.

  • {"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}
    >