Autor: Matthias Szilagyi

aktualisiert am 05. Mai. 2021 4 Kommentare

Home Office, stilvoll eingerichtet

Als ich kürzlich die Themenwünsche meiner Newsletter-Abonnenten durchging, fand ich jemanden, der eine konkrete Verdienstmöglichkeit suchte. Da ich weiß, dass Online-Marketing kein Geschäft ist, das man von heute auf morgen beherrscht, stelle ich hier eine altbekannte Verdienstmethode für Blogger vor. Auch bei diesem Geschäftsmodell wandert das Geld nicht von Geisterhand in deinen Geldbeutel. Halte dich an die hier genannte Anleitung, dann stehen die Chancen gut.

Was macht ein Blogger? Was ist ein WordPress-Blogger?

Fragst du dich vielleicht. Hört sich kompliziert an, ist aber einfach. Ein Blogger schreibt Beiträge (wie diesen hier, den ich gerade tippe) und veröffentlicht diesen auf einer Webseite. Auf dieser Webseite ist eine Open-Source Software (Open Source = frei nutzbar) aufgesetzt, mit der es ohne jegliche HTML- und Programmierkenntnisse möglich ist, einen professionellen Internetauftritt zu gestalten. Diese Open-Source Websoftware nennt sich WordPress.

Die 3 Komponenten, um ein WordPress Blogger zu sein

Einen Webhoster, der Speicherplatz für Webseiten zur Verfügung stellt


Beispiel:


WebGo24, jährliche Zahlung, aber günstig und alle nötigen Features (unlimitierter Traffic, unbegrenzte Datenbanken, unbegrenzt viele Domains zuschaltbar)


DomainFactory, günstigster Tarif: myHome Plus mit dynamischen Inhalten für 4,95€/Monat

Eine Domain, das ist die Webadresse deines Blogs


Empfehlung:


Nutze direkt den Webhoster, worüber du das Projekt betreibst. Fortgeschrittenen empfehle ich die Trennung von Domain und Hosting.


Beispiele für Anbieter: Namecheap, GoDaddy

Eine Datenbank für WordPress


In den meisten Tarifen sind Datenbanken inklusive. Spezielles WordPress-Hosting bietet eine bessere Konfiguration für diese Nutzung an.

Webhosting Alternativen

  • Günstiges Hosting in Deutschland: All-Inkl, Strato
  • Massen-Hosting: BlueHost
  • SEO und Konversion Fokus: Raidboxes

Du denkst jetzt vielleicht: Das klingt kompliziert… war es früher. Die meisten Webhoster bieten die Installation inzwischen mit wenigen Klicks an.

Für ein einfaches Hosting, mit einfacher Backup Einspielung, empfehle ich das WordPress Hosting von Strato. Strato gab sich auch Mühe, einen umfangreichen Leitfaden zu WordPress zu erstellen

Das Thema und die Domainwahl deines Blogs

Um später Aufträge für deinen Blog zu erhalten, ist es wichtig ein Thema zu wählen, zu welchem auch bezahlte Artikel-Posts zur Verfügung stehen. Ich empfehle dir einen Domain-Namen zu wählen, zu dem du Artikel zu einem der folgenden Themenkategorien abdecken kannst:

  • Software / Websoftware,
    Beispiel für eine Domainwahl: softwareempfehlungen.de
  • Glücksspiel (Sportwetten, Gambling),
    Beispiel für eine Domainwahl: wetten-online.de
  • Finanzdienstleistungen,
    Beispiel für eine Domainwahl: Finanz-Check.de
  • Internet Marketing,
    Beispiel für eine Domainwahl: marketingportal.de

Du kannst auch anders vorgehen: Melde dich zuerst bei den 2 unter “Deine ersten Aufträge” genannten Anbieter an. Nach der Anmeldung siehst du welche Aufträge derzeit angeboten werden und kannst daraufhin entscheiden, zu welcher Themenkategorie du einen eigenen Blog erstellen möchtest.

Die Vernetzung deines Blogs

Bevor du startest, solltest du zu Anfang vorweg ca. 3-5 allgemeine oder auch spezifische Artikel zur jeweiligen Themenkategorie geschrieben haben.

Es empfiehlt sich nicht, den Blog vorher zu vernetzen. Die wenigsten Blogportale akzeptieren Blogs ohne 2-3 Artikel. Wenn du Tipps und Anregungen zum Schreiben deiner ersten Artikel benötigst, wirf einen Blick in die Kategorie Content-Marketing meines Blogs.

Erstelle für deinen Blog außerdem ein Impressum. Wie das geht, liest du im folgenden Artikel (Impressum für WordPress-Blogs erstellen)

Hast du diese beiden Schritte erledigt, registrieren du dich innerhalb der nächsten Wochen mit deiner Blog-URL bei den auf der Webseite von dofollow.de genannten Blogverzeichnis-Diensten.

Registriere dich nicht sofort bei allen genannten Anbietern, damit die Verlinkungen natürlich wirken. (z. B. jede Woche bei 3-5 Anbietern anmelden)

Um deinen Blog noch besser zu vernetzen, empfehle ich, Blogartikel auf themenrelevanten Webseiten mit einem Link zu deinem eigenen Blog zu kommentieren. Wie genau du hier vorgehst, erkläre ich im Beitrag zum Thema Blogtraffic.

Social-Media-Plattformen nutzen

Legen dir Profile in sozialen Netzwerken wie GuteFrage, Twitter, Linkedin, Xing, Facebook und Instagram an. Aus diesen Netzwerken heraus kannst du deine Inhalte noch bekannter machen und neue Kontakte mit Gleichgesinnten knüpfen, die sich für das selbe oder für ähnliche Themen interessieren.

Monetarisiere deine Inhalte

Binde themenrelevante Affiliate-Werbung oder Adsense-Anzeigen auf deinem Blog ein. Ein Tipp für den Anfang: Übertreibe es nicht. Wenn du am Anfang gar keine Werbung schaltest, macht es einen guten Eindruck.

Verzichte auf nervige Werbeformate wie Popups. Diese Werbeformate führen dazu, dass einige Besucher die Webseite wieder verlassen.

Werbeflächen füllen leere Flächen auf der Webseite. Sie können für Dynamik und Abwechslung sorgen. Klassische Werbeflächen wie Google Adsense zu platzieren, lohnt sich erst ab regelmäßigen Besucherströmen. Wäge ab, ob Werbeflächen Sinn machen. Von Dritt-Servern eingeblendete Werbeflächen können u. U. die Ladezeit verzögern.

Zum Design des Blogs

Wenn du mit dem Blog nicht mehr vorhast, als dir monatlich ein kleines Sümmchen dazu zu verdienen, reicht das Standard-Template TwentyTwenty, welches bereits vorinstalliert ist, aus. Auch Templates des Vorjahres ist eine gute Wahl. Individualisiere die Grafiken und wähle ein Logo, was der Branche angemessen ist.

Der erste Eindruck sollte sein: „Das ist eine seriöse Seite. Hier wird etwas geschrieben, was hilfreich ist für diejenigen, die das Thema interessiert.“

Deine ersten Aufträge

Registriere dich mit deinen persönlichen Daten und der Domain deines Blogs bei den folgenden Portalen:

Auf den Portalen findest du zu jeder oben genannten Kategorie etwa 4-6 relevante Bezahlt-Artikel Vorschläge pro Woche. Blogvermarktungsportale bieten dir die 3 folgenden Verdienstmöglichkeiten:

  1. Du bewirbst dich für einen Bezahlt-Artikel-Vorschlag. Deine Bewerbung wird angenommen. Du schreibst den Artikel selbst. (im Schnitt werden 350 Wörter je Artikel gefordert)
    Verdienst: zwischen 15 und 35 Euro 
  2. Du bewirbst dich für einen Bezahlt-Artikel-Vorschlag. Deine Bewerbung wird angenommen. Du erhältst einen fertigen Artikel, den du nur noch per Copy&Paste auf deinem Blog einfügst. Dafür verdienst du bei Aufträgen dieser Kategorie etwas weniger.
  3. Du erhältst einen Direktvorschlag für eine Artikelveröffentlichung auf deinem Blog. Du nimmst diese an und schreibst einen Artikel. Deine Vergütung fällt hier meist höher aus. Du verdienst ca. 20-40 Euro

Je nach Reichweite und Bekanntheit können die Einnahmen anders liegen. Beachte dass es einigen darum geht, mit einem Bezahl-Beitrag günstig auf ihre eigene Webseite hinzuweisen.

Was sonst noch zu beachten ist

  • evtl. (abhängig von Ihrem Wohnsitz) ist die Anmeldung eines Nebengewerbes erforderlich. Informieren dich darüber beim Gewerbeamt vor Ort.
  • folgende persönlichen Daten sind bei bei den oben genannten Portalen zu hinterlegen: Name, Anschrift, Steuernummer (ohne Steuer-Nr. – keine Auszahlung)
  • Die Auszahlung des Verdienstes erfolgt ab 50,00€ erhaltenen Einnahmen und 1x pro Monat.
  • Deine Webseite benötigt ein Impressum. (Zusätzliche Empfehlung: Haftungsausschluss unter dem Impressum, Datenschutzerklärung, DSGVO konformes Plugin was das Tracking wie Google Analytics ein- oder ausschaltet)

Fazit

Diese Methode hat den Vorteil, dass sie nur die Einarbeitung in das Online-CMS WordPress voraussetzt.

Hast du kein Interesse daran Artikel selbst zu schreiben, kannst du die Erstellung bei Anbietern Textbroker.de oder Content.de beauftragen.

Ich wünsche dir viel Erfolg mit dieser Verdienstmethode. Fragen können unterhalb des Artikels gestellt werden.


Autor:

Matthias Szilagyi


Matthias Szilagyi gibt Wissen und Erfahrungen weiter. Gutes Marketing ist für ihn, was Menschen anspricht und ihnen einen Wert bietet.

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  • Ein guter Nebenverdienst. Müssen Beträge immer online bleiben?

    • Hallo Elise,

      gute Frage. Die Beiträge sollten dauerhaft online bleiben.
      Solange die Webseite in dieser Form und zu diesem Thema online ist, auf jeden Fall.

      Viele Grüße, Matthias

  • Hallo Andreas,

    ja, und es kann auch richtig Spaß machen, solche Artikel zu schreiben. Diese Woche habe ich wieder mal einen Bezahlt-Artikel veröffentlicht.

    Wenn ich solche Artikel schreibe, versuche ich, auch diese Artikel so mehrwerthaltig wie möglich zu schreiben. Somit bringen die Artikel nicht nur Geld, sondern werden auch gelesen und sind interessant.

  • Also echt Klasse diese Infos. Damit sollte jeden das passende zur Verfügung stehen. Wir betreiben selbst NETZFUNK.AT ein Webportal. Wo guter Content auch zu guten Preisen, mehr als wichtig ist. Es ist ja auch wichtig, viel WERTVOLLEN Content auf seiner Seite für viel Erfolg zu haben.

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