Autor: Matthias

Erstellt: 22. Dez. 2022

Zuletzt aktualisiert: 22. Dez. 2022

Lesezeit: Minute/n verbleibend

Jeder weiß, kostenlose Ebooks stellen eine der besten Lead-Magneten-Strategien für ein jedes Geschäft, einer jeden Größe dar. Nur wusstest du, dass es da noch eine andere Seite mit gibt, wie sich damit aktuell Geld verdienen lässt.

Weiter unten findest du eine Auflistung, wie die Zahl der Ebook Verkäufe sich in den letzten Jahren entwickelt haben. Das jährliche Wachstum liegt zwischen 3 und 4 Prozent. [1]

Die Anzahl der verkauften Ebook Einheiten lag in den USA im Jahre 2018 bei 168 Mio. Exemplaren, 2019 bei 170 Mio. und 2020 bei 191 Mio. verkauften Ebooks.

Die GRATIS Ebooks bieten den Abonnenten der jeweiligen Plattformen im Gegenzug zum Hinterlassen ihrer E-Mail-Adresse, kostenlose Bezahl-Inhalte an, die den Ebook-Lesern wertvolle Informationen und umsetzbare Tipps mitgeben.

Bei Canva findest du eine Auswahl von über 12 verschiedenen Ebook-Vorlagen, die du direkt bearbeiten und herunterladen kannst. Hier ein Auszug aus den Vorlagen:

Ebook Vorlagen bei Canva

Bist du bereits ein Experte darin, Informationen zu teilen? Oder bist du ein großartiger Geschichtenerzähler? In beiden Fällen kannst du mit dem Verkauf von Ebooks Geld verdienen.

Alles, was du brauchst, ist ein Ebook und noch dazu, Produktivität, Disziplin, Einsatz und E-Motion. Wenn du für dich spürst, das ist der richtige nächste Schritt für dein Geschäft, folge diesem Beitrag.

In diesem Artikel erhältst du Hilfe. Du lernst, warum Ebooks ein toller Weg sind, dir ein passives Einkommen aufzubauen. Tipps werden dir mitgeteilt und du erhältst einen roten Faden dafür, wo und wie du Ebooks verkaufen kannst.

Los geht’s.

Bist du bereit dazu, dir ein laufendes Ebook Geschäft aufzubauen? Du kannst Ebooks veröffentlichen, publizieren und teilen, indem du darauf auf fertige Vorlagen setzt, die du frei bearbeiten und beliebig anpassen kannst. Aus über 7 Kategorien stehen dir hier über 100 digitale Werke mit sog. PLR-Lizenz* (PLR steht dabei für Private Label Rights, Unterschied zwischen Reseller- und PLR-Inhalten) zur freien Verwendung und Wiederverwertung zur Verfügung.

Mit der Hilfe von Canva erstellst du dir daraus eigene Layouts für deine digitale Ebook Verkaufsmaschine.

Warum Ebooks gut für das passive Einkommen sind

Ein passives Einkommen ist eine der am meisten nachgefragten Wege, um sich heute ein Einkommen aufzubauen. Es bedeutet, du kannst dir ein Einkommen schaffen, was stetig Einnahmen einbringt, bei einmaliger Platzierung. Der DAX weist im Schnitt ein jährliches Wachstum zwischen 6 bis 8 Prozent auf. ETF-Fonds bringen, je nach Art, geringere oder höhere Rendite ein. Tendenziell lässt sich sagen, verdopple dein Kapital an der Börse alle zehn Jahre. Das ist realistisch, bei guter Streuung („Vermögenswerte diversifizieren“ in der Fachsprache genannt).

Wer möchte das nicht, oder? Nun gut, Ebooks sind eine großartige Wahl für eine passive Einkommensstrategie. Warum? Du erstellst einmal ein Ebook, platzierst es, teilst es am Markt. Ab diesem Zeitpunkt kann es sich technisch bedingt von selbst verkaufen.

Anders ausgedrückt: Arbeite weniger und schaffe dir einen zusätzlichen Einkommensstrom.

Zum jetzigen Zeitpunkt erfordert es einen nicht zu geringen Aufwand, einen wertvollen Inhalt zu schreiben. Nicht zu übersehen, geht es auch darum eine starke Marke zu schaffen, die deinem Ebook zum Erfolg verhilft. Das ist nicht über Nacht erledigt.

Aber wenn du alles richtig aufsetzt, kann ein Ebook dir dabei helfen, Geld für eine lange Zeit zu verdienen. Fakt ist, wenn du mit immer-relevantem sog. „Evergreen-Content“ arbeitest, desto leichter ist es, dafür eine Promotion zu fahren und die Inhalte auf dem aktuellen Stand zu halten. Je zeitloser deine Inhalte sind, desto länger ist der Produkt-Lebenszyklus deines Ebooks.

Du benötigst mehr Führung? Hier sind einige Gründe, warum Ebooks sich sehr gut dafür eignen, dir ein passives Einkommen zu schaffen:

Digitale Produkte sind einfach erstellt

Auch wenn es Zeit und Mühe erfordert ein Ebook zusammenzustellen und zu veröffentlichen, ist es dennoch leichter zu erstellen, als einen mehrere Lektionen umfassenden Online-Kurs. Du wirst möglicherweise schon den Großteil des Inhalts in Form von Beiträgen und Artikeln auf deinen Blogseiten online haben, die du für ein E-Book neu zusammenstellen kannst.

Template machen die Ebook Erstellung viel einfacher, von Anfang an. Arbeite hierfür mit professioneller Software wie Adobe Illustrator, um ein ansprechendes Ergebnis zu erhalten. Auch online direkt, stößt du mit etwas Recherche auf Lösungen. Für verschiedene Industrien gibt es verschiedene Vorlagen, die sich bewährt haben.

Glaube es oder nicht. Wenn du deine Inhalte erst mal in einem Ebook zusammengestellt hast, kann dich das richtig vorwärtsbringen. Arbeitest du mit einem Team zusammen, wird es noch einfacher. Mit den Tools der heutigen Zeit, kannst du deinem E-Book multimediale Inhalte hinzufügen, um sie ansprechender und lebendiger zu gestalten.

Und noch eine weitere Sache. Es braucht vielleicht einige Zeit, bis du dein erstes Ebook reif zur Veröffentlichung hast. Aber ab diesem Zeitpunkt wird es in Zukunft viel einfacher möglich sein, weitere Ebooks zu erstellen. Warum? Weil du von deinen Fehlschlägen und Erfolgen deiner letzten Veröffentlichungen lernst und in Zukunft bessere Arbeit liefern kannst.

Perfekt für Lead-Magneten

Leads (E-Mail-Kontakte deiner Website-Besucher) zu sammeln, ist der vitale Schritt deines Online-Marketing-Funnels. E-Books eignen sich dafür sehr gut, denn du bietest den Besuchern einen Wert und bekommst im Gegenzug ihre persönliche E-Mail-Adresse. Viele Leute kreieren sich gratis Ebooks im Austausch für die E-Mail-Adresse ihrer Zielgruppe. Also hat dein Ebook viel Wert zu liefern, mehr als ein kostenloses Ebook.

Die besten Ebooks, speziell diese, die sich an Wege richtigen, sich ein passives Einkommen aufzubauen, sind jene, die Evergreen-Content enthalten. Ein Beispiel für Evergreen-Content ist ein Thema, welches sich nicht ändert und auch noch lange Zeit nach deiner Veröffentlichung aktuell bleibt.

Es hilft dir beim Linkaufbau

Die Ebook Erstellung und Vermarktung erfordert eine Landingpage auf deiner Webseite, zur Lead-Generierung. An dieser Stelle wird die E-Mail-Adresse deines Besuchers abgefragt. Diese Landingpage wo du dein Ebook bewirbst, teilst du nun auf allen relevanten Blogbeiträgen und an anderen Stellen auf deiner Website.

Wenn du für jeden E-Book Download via E-Mail eine Provision herausgibst, wirst du andere Webmaster eher dazu bringen, dass sie deine Landingpage mit dem eBook-Download teilen. Am einfachsten funktioniert das, indem du andere Unternehmer dafür bezahlst, dass sie dich erwähnen, auf Social-Media oder in ihrem Newsletter.

Eine andere Lösung ist, über ein Social-Sharing Membership-Skript* zu arbeiten. Wer dein E-Book herunterlädt, bekommt eine individuelle Sharing-ID zugewiesen. Ab einer bestimmten Anzahl an Downloads werden dem Nutzer dann weitere Inhalte kostenlos zur Verfügung gestellt. Das sorgt für virale Effekte und häufigeres Teilen, ohne dass du dafür Geld ausgeben brauchst.

5+1 Websites, mit deren Hilfe du Ebooks verkaufst

Damit du Ebooks gut verkaufen kannst, benötigst du eine gute und vertrauenswürdige Plattform. Es gibt mehrere Wege, dein Ebook zu publizieren, kleine und große. Wähle diejenige Plattform, die für dich am besten funktioniert.

Befindet sich dein Ebook nicht im von dem für die Veröffentlichung geforderten Format, gibt es dafür eine Reihe von Online-Convertern. Wenn du den Inhalt hast und ihn in ein anderes Ebook-Format umwandeln möchtest, kannst du dafür bei Leuten auf Fiverr anfragen, die dir diesen Service anbieten können.

Amazon Kindle Direct Publishing

Amazon zählt zu den größten Plattformen am Markt, wenn es darum geht, digitale Inhalte in Form von Ebooks zu verkaufen. Indem du dein eigenes Ebook veröffentlichst, verschaffst du dir einen der beliebtesten Wege, über Amazon Geld einzunehmen, was dir Beträge von über 1.000 Euro im Monat einbringen kann.

Die E-Books, die über Amazon vertrieben werden, werden vorwiegend auf Kindle-Geräten gelesen. Dafür wird dir ein Tool angeboten (das Tool Kindle Create), welches dein Manuskript umwandelt, in ein für Amazon-Geräte kompatibles Format. Über die Kindle-Create-Plattform kannst du Microsoft Word-Dokumente, EPUB und die von Amazon signierten KPF-Dateien hochladen.

Smashwords

Mit dem Anbieter Smashwords steht dir eine Plattform zur E-Book-Veröffentlichung und Distribution zur Seite, der sich für neue und erfahrene E-Book-Autoren gleichermaßen eignet. Stelle bei diesem Anbieter deine Dateien als Word-Dokument oder EPUB-Datei zur Verfügung. Der Anbieter Smashwords packt dein Manuskript anschließend in ein digitales Ebook und veröffentlicht es auf den größten, bekanntesten eBook-Markt-Plattformen.

Rakuten Kobo

Dieser Anbieter ermöglicht dir die Veröffentlichung und Distribution von Ebooks auf deren Webseiten und auf Seiten in deren Netzwerk. Um Ebooks bei Rakuten Kobo zu veröffentlichen, folgende den beschriebenen Schritten auf deren Website. Du kannst dort neben Word- und EPUB-Dateien, auch einige andere Dateiformate hochladen. Dieser Anbieter ermöglicht es dir des Weiteren, Hörbücher zu verkaufen. Auch eigene eBook-Reader-Geräte stehen Kunden dort zum Kauf zur Verfügung.

Sellfy

Sellfy ermöglicht dir mehr, als nur den Verkauf von E-Books. Bei Sellfy handelt es sich um einen digitalen Produkt-Marktplatz, wo du jegliche Form von Digitalprodukten zum Verkauf anbieten kannst. Du kannst direkt über Sellfy verkaufen, oder hierfür einen Link auf deiner Website setzen.

Payhip

Eine weitere Marktplatz-Plattform für den Ebook-Download ist Payhip. Damit du das Ebook verkaufen kannst, setze dafür auf das eBook-Format EPUB. Verkaufen kannst du deine Ebooks über einen Link von Payhip oder platziere dafür einen Button auf deiner Landingpage, der Besucher auf die Payhip-Website weiterleitet.

Gumroad

Bei Gumroad handelt es sich um einen Marktplatz für digitale Produkte, wo du E-Books und auch andere Digitalprodukte darüber verkaufen kannst. Das Verkaufen über Gumroad ist einfach, aber sie vertreiben dir dein eBook auf keiner anderen Plattform.

Ebook Dateitypen und Formatierung

Menschen haben verschiedene Arten von Konsumverhalten. Das ist der Grund, warum dein Ebook einfach zu lesen sein sollte, in einem Format, was die Leser leicht einlesen können auf ihren Ebook-Lesegeräten. Ob du dein Ebook horizontal oder vertikal aufbaust, diese Entscheidung liegt bei dir.

Beispiel: Die horizontale Ausrichtung ist für die Einsicht des Ebooks auf Notebooks einfacher, weil damit die komplette Seite lesbar ist. Die Entscheidung für das Hoch- oder Längsformat hängt davon ab, von welchen Geräten aus die Leser das Ebook abrufen.

Die nächste Entscheidung ist, du triffst die Wahl, in welchem Format du das Ebook veröffentlichst. Es gibt heutzutage die folgenden üblichen Formate für Ebooks:

  • PDF, druckbar (du kannst hierbei die Rechte einschränken)
  • PDF, mit interaktiven Inhalten
  • Multimedia HTML, interaktive HTML5-Inhalte
  • EPUB

Das Format, auf welches du setzt, sollte davon abhängig sein, welchen Stil dein Ebook haben soll. Ist es reiner Text oder soll es wie ein gedrucktes Buch erscheinen?

Manche E-Books erhalten viele Bilder und erwecken mehr den Eindruck, es handelt sich um ein Magazin, anstatt einem klassischen Buch, weil es große Bilder und kreative Schriftarten enthält. Des Weiteren gibt es E-Books, die interaktive Videos enthalten können, wie Animationen oder andere Multimedia-Inhalte, mit denen Leser interagieren können.

Wie fallen die Unterschiede bei den Formaten aus?

Ebook Format-Vergleich:

PDF, druckbar

Das klassische PDF ist das beliebteste Format, um Bücher und Dokumente, digital abzubilden und Online-Versionen davon zu erstellen. Insbesondere PDF-eBooks können sehr gut ausgedruckt und über digitalen Geräten abgerufen werden.

Der Hauptnachteil von statischen PDF-Dokumenten für E-Books ist der Nachteil, dass die Seiten nicht responsive sind. „Responsive“ bedeutet, dass die Inhalte nicht auf jedem Gerät optimal angepasst erscheinen. Manchmal hat der Leser dabei, die Inhalte zu vergrößern oder zu verkleinern, um sie optimal auf dem jeweiligen Bildschirm betrachten zu können.

Die beste Wahl beim druckbaren PDF Format ist es, eine Fassung für Reader anzubieten. Erstelle dafür ein interaktives PDF für die digitale Erfahrung und biete zudem eine druckbare Datei als PDF zum Download an, als zusätzliche Möglichkeit.

PDF, mit interaktiven Inhalten

Über statische Inhalte hinaus geht ein interaktives PDF. Füge hier Weblinks hinzu, eine Navigation im Dokument oder interaktive Pop-ups, die Videos und visuelle Daten besser veranschaulichen.

Der Download von interaktiven PDFs wird dabei nur die Links weiterhin beinhalten, die anderen Elemente werden deaktiviert. Damit jeder Leser in den Genuss aller Inhalte kommt, sollte alternativ eine Möglichkeit zum Download einer normalen, statischen PDF-Datei angeboten werden.

interaktive HTML5-Inhalte

Wie auch im erweiterten PDF mit interaktiven Inhalten, kannst du Multimedia-Inhalte in interaktiven HTML-Websites bereitstellen. Jemand kann darauf via Link zugreifen oder indem er einen Ordner mit einer Index.html Datei öffnet, die dann das Produkt abspielt über den Browser. Auf diese Weise kannst du jeden Inhalt bereitstellen, den ein Nutzer auch auf einer Website so einsehen könnte. Der Präsentation deiner Inhalte sind damit kaum Grenzen gesetzt.

Auch Verlinkungen zwischen mehreren Seiten (ähnlich der Funktionsweise einer Website) werden damit möglich.

EPUB

Das EPUB ist das Standard-Ebook-Format, es hat sich etabliert auf den digitalen Geräten, die E-Book Inhalte speichern und abrufen können. Um eine EPUB-Datei zu erstellen, benutze ein Programm für das Design, wie zum Beispiel InDesign von Adobe oder Pages von Apple. Auch PDF-Dateien können ins EPUB-Format umgewandelt werden. Eine gute Wahl ist es, E-Book-Dateien vom HTML5-Format ins EPUB-Format umzuwandeln.

Es ist viel professioneller, wenn du deine Dateien im EPUB, anstatt dem PDF-Format veröffentlichst und vertreibst. EPUB-Dokumente passen sich optimal an jedes Ebook-Lesegerät oder jede digitale eBook-Reader-App an. Damit manchen deine Leser eine bessere Erfahrung mit deinen digitalen Buchinhalten.

Wie du Ebooks in 10 einfachen Schritten verkaufst

Nun geht es zum abschließenden Teil dieses Artikels — dem Vertrieb deines E-Books. Auch wenn du mit dem Buch dein Branding (Branding = die Wahrnehmung deiner Marke) stärken möchtest und sich ein E-Book ideal als Leadmagnet eignet, möchtest du mit dem eBook auch profitabel sein und Einnahmen sehen.

Hier sind die Schritte, denen du folgen solltest, um dein Ebook zu Geld zu machen.

1. Planung: Herausfinden, was deine Zielgruppe will

Damit du Geld mit deinen E-Books verdienst, haben sie etwas wert zu sein, wofür andere Leute Geld bezahlen. Deine Ebooks haben deinen Lesern Informationen von Wert zu liefern, das bedeutet Schritte zu einer Handlung, wie gute Ratschläge, die sie umsetzen können.

Der Inhalt sollte auf die aktuelle Zeitqualität zugeschnitten sein oder sich einem sog. Evergreen-Thema zuwenden. Das können aktuelle Ereignisse sein im ersteren, im letzteren sind es Themen, die immer aktuell bleiben, weil das Bedürfnis der Menschen nach diesen Tätigkeits- und Aufgabenbereichen vorhanden bleibt. 

Wenn das E-Book auf Trends eingeht, braucht es regelmäßig Updates. Die Leser bräuchten dann den Hinweis dazu, wo sie die aktuelle Auflage dieses Titels zukünftig erwerben können.

Für die Planung solltest du mit einem Meeting arbeiten, damit du das Projekt von Grund auf richtig zum Laufen bringst. Greife darauf auf ein Dokument zum Projekt-Management zurück, wo du notierst, welche Aufgabe wann, von wem erledigt wird oder welche Bereiche hierfür im Vorfeld noch zu klären sind. Auch gewisse Zeitvorgaben kann das beinhalten, bis wann eine Aufgabe abgeschlossen ist.

Brainstorming ist für dein Team ein guter Plan. Fange an, zu recherchieren. Eine Vorlage für einen Projektplan kannst du hier einsehen und am Ende der Website dir einen Downloadlink anfordern. Es ist wichtig, dass du organisierst an die Sache herangehst.

Die goldene Regel im Bezug auf E-Books ist die Aussage: „schreibe, was du weißt“. Dazu braucht es Inhalte, die deine Zielgruppe unter allen Umständen haben will. Wissen mit Aussicht auf Erkenntnissen, die das Leben positiv verändern oder die Gefühlswelt der Menschen ansprechen, mit packenden Geschichten und Erzählungen. Ansonsten stehen die Aussichten schlecht, dass jemand das E-Book wirklich lesen will und lesen braucht.

Welche Tools stehen dir zur Verfügung, um herauszufinden, ob das Thema gefragt ist. Tool-Empfehlungen: Google Trends, SEMrush, Answer the Public, W-Fragen-Tool, Quora, Wer-weiß-was, Finanzfrage, GuteFrage.net, Reddit, Foren, Facebook-Gruppen. Finde heraus, was Menschen suchen und um welche Bereiche es dabei geht. Überprüfe auch, ob deine jetzigen Kunden deinen Support fragen, dabei könnten dir Ideen kommen, welche Nachfrage nach Angeboten und Dienstleistungen, deine Klienten gut gebrauchen können.

Die Bestseller-Kategorien von Amazon liegen in den Bereichen: Spiritualität und Religion, Biografien, Geld und Finanzen, Business, Hilfe zur Selbsthilfe, Kochbücher, Anleitungen, Gesundheitsbereich.

Schaue dir an, welche E-Books bereits verfügbar sind und welche Themen den Bestseller-Listen nach, beim Publikum gerade gefragt sind. Achte dabei auf den Titel der Werke sowie das Cover, die Preise und die Anzahl der Seiten.

Hilfreich kann es sein, wenn du mit einer Buyers Persona arbeitest. Damit ist eine Maske gemeint, unter der du bestimmte typische Kunden-Klientele beschreibt, die deine Angebote nachfragen oder für die deine Angebote sehr interessant wären. Mithilfe der Erstellung einer Buyers Persona wirst du dir selbst klarer vor Augen führen, für welche Zielgruppe du das Ebook schreibst und kannst besser auf die Zielgruppe eingehen, auch im Bezug auf die Wortwahl und die praktischen Tipps.

Vielleicht hast du bereits Buyers Personas für dein Branding und Marketing-Strategien genutzt. Du kannst dann diese Vorlagen abändern. Verspreche dir nicht zu viel davon. Es ist hilfreich, um dir besser vor Augen zu halten, wer deine typischen Interessenten sein könnten, die für deine Angebote einen Bedarf haben oder sich angesprochen fühlen sollen.

Wenn du die Beschreibung des Ebooks sowie die Einführung und den Schlussteil schreibst, solltest du die Buyers Persona Maske besonders im Blick behalten, weil die Texte später genau diese Zielgruppen ansprechen sollen. Wie du den Schlussteil schreibt, ist ausschlaggebend dafür, welche Bewertung dir ein Leser zuschreibt. Wenn der Anfang nicht ansprechend ist, liest er vielleicht das ganze Buch nicht, weil es nicht spannend oder packend genug inszeniert wurde. Sachbücher mit Romanform zu verknüpfen ist ein interessanter Ansatz, der mit jeder Branche und jedem Thema funktionieren kann. Sogar den analytischen Typ ansprechend, mit technischer Chartanalyse von Börsenwerten und Kursverläufen.

Achte auf die Buyers Persona, wenn es um das Skript geht, den Ausdruck und den Tonfall, wie du etwas ausdrückst und thematisierst.

2. Schreibe das Ebook

Bevor es ans Schreiben geht, überprüfe, ob es Inhalte gibt, die du erneut verwenden kannst, zum Beispiel von Blogbeiträgen oder Newslettern. Du kannst natürlich auch das E-Book komplett neu mit Inhalten schreiben.

An dieser Stelle einige Tipps für das Schreiben:

Starte mit einer Gliederung. Es bewährt sich, wenn du dich an Leitfäden hältst, die bereits so existieren. Du kannst dir hier Inspiration holen, wie anderen Autoren bereits ihre Werke gegliedert haben. Auch Schwerpunkte kannst du dir dabei setzen, welche Themen du ausführlicher behandeln willst als andere.

Arbeite hier auch direkt mit Unter-Überschriften und Bullet Points, damit du später den Fokus gut setzen kannst. Du kannst dich auch schon im Vorfeld fragen: Willst du das E-Book eher textlastig oder visuell einprägsamer halten.
Visualisierungen und Grafiken bringen manchmal komplexe Sachverhalte direkter und leichter verständlich auf den Punkt. Besonders für Abläufe ergibt es Sinn, diese in Grafikform abzubilden, weil die Leser so direkter und unmissverständlicher erkennen, worum es geht. Sie brauchen sich dabei nicht zu sehr zu konzentrieren.

Unterteile deine Inhalte in Brocken. Du brauchst dafür bei einem E-Book, welches zum großen Teil aus Text besteht, Überschriften, ähnlich wie die Kapitel auch einen Titel aufweisen. Wenn du eher ein visuell gestaltetes eBook wünschst, breche es herunter auf die Hauptüberschrift und nutze dabei Unter-Überschriften, stichpunktartige Aufzählungen (Bullet Points) sowie Zitate. Wo du später Bilder oder Grafiken hinzufügen möchtest, merke das an im Skript oder füge handgemalt einen Entwurf des Bildes oder der Grafik bei, damit du dich später wieder erinnerst.

Du kannst entweder direkt einen Titel erstellen, oder zuerst die Gliederung erstellen und zuvor nur festlegen, welches Problem oder welches Thema das Ebook behandeln soll, mit welchen Lösungswegen bzw. mit welchem Ausgang der Geschichte.

Das Inhaltsverzeichnis wird erst ganz zum Schluss wichtig. Du kennst die genaue Anzahl der Titel des E-Books vielleicht nicht ganz zu Beginn. Auch die Seitenzahl wird sich erst im Verlauf des Schreibprozesses zeigen, wenn du mit dem Manuskript (oder dem ersten Entwurf des Manuskripts) fertig bist.

Beispiele für eine Gliederung:

  • Einleitung
  • Strategie
  • Ergebnis
  • Ausrichtung der Ziele
  • Weitere Strategien, Ansätze
  • Der Verdienst der Mühen

Ein Beispiel für ein Ebook Skript findest du in diesem Beitrag (unter "Überblick)

Inhalt schreiben

Orientiere dich an der Gliederung, während du den Inhalt verfasst. Erinnerst du dich daran, an die obige Aussage: "schreibe, was du weißt"? Das heißt nicht, dass du die Fakten überprüfen solltest. Achte darauf, dass die Aussagen, die du einbringst, eine Form der Bestätigung finden (Statistiken und konkrete Zahlen zeigen, Quellen beifügen). Zusätzlich solltest du mit Zitaten namhafter Experten aufwarten, Links zur eigenen Recherche beifügen (Stichwort: Quellenangaben), sowie Fußnoten einbinden, die Ergänzungen zu einem bestimmten Wort beinhalten können. Beweise von persönlicher und professioneller Erfahrung, sollten an passender Stelle eingebracht sein.

Bei Vorschlägen und Tipps, mit Beispielen arbeiten, dabei auf vorhandene Beispiele hinweisen oder mögliche Szenarien beschreiben. Die Beispiele sollten von realen Begebenheiten handeln, nur die Namen solltest du zu Zwecken der Anonymität ändern. Bringe Beweise ein, dass deine Ratschläge und Erfahrungen, für andere hilfreich sind.

Sobald du das E-Book zu Ende geschrieben hast, lege es für ein paar Tage bei Seite. Danach, betrachte es, betrachte es mit etwas Abstand dazu. Lese das e-Book einmal, vom Anfang bis zum Ende durch. Überprüfe dabei die folgenden Aspekte:

  • Gibt es einen Flow, vom Anfang bis zum Ende des eBooks?
  • Ist die Einführung spannend und interessant genug gehalten?
  • Fließt der Inhalt von einem Kapitel ins andere über?
  • Ist die visuelle Darstellung passend zum Inhalt gewählt?
  • Funktionieren die multimedialen Effekte so, wie sie sollten?
  • Manchen die gewählten Überleitungen von Thema zu Thema einen Sinn?
  • Sind die Begründungen schlüssig und fühlt sich das stimmig an?

Korrektur lesen

Lese die Texte abschließend selbst oder lasse sie Korrektur lesen oder lektorieren. Für die Überprüfung der Rechtschreibung und Grammatik gibt es kostenlose Tools, wie Rechtschreibpruefung24.de. Das Tool arbeitet sehr zuverlässig. Je öfter du das benutzt, umso besser wirst du im Laufe der Zeit selbst, was den Ausdruck betrifft. Das gerade erwähnte Online-Tool weist dich außerdem auf eine umgangssprachliche Wortwahl hin sowie auf Wörter, die du zu oft als Satzanfang genutzt hast.

Gibt es einen Redakteur, sollte dieser das Skript durchsehen und dabei Änderungen vornehmen, sodass der Flow, die Message und der Ausdruck verbessert werden.

3. Erhalte eine ISBN für dein Ebook

Das bleibt dir überlassen, ob du eine ISBN beantragen möchtest. Bevor du dein E-Book designen und verkaufen willst, möchtest du vielleicht eine ISBN dafür erhalten. Diese Nummer steht für einen internationalen Standard, für Distributoren und damit das Buch über Buchläden angefordert werden kann.

Die meisten Autoren und Verlage arbeiten mit einer ISBN für den Buchhandel, einschließlich E-Books. Die einzige Ausnahme sind Amazon Kindle E-Books, aufgrund der hohen Reichweite und Umsätze des Amazon-Unternehmens. Auch Portale wie Gumroad kommen ohne die Vergabe einer ISBN-Nummer aus.

Wenn du ein physisches Buch veröffentlichst und parallel dazu ein E-Book mit demselben Manuskript, wird jedes seine eigene ISBN-Nummer erhalten. Dasselbe betrifft verschiedene Dateiformate desselben E-Books.

4. Ebook gestalten

Das Design deines Ebooks ist der nächste Schritt. Auch wenn du mit sehr viel Text arbeitest, füge einige visuelle Elemente ein, um den Inhalt aufzulockern. Für Export-Branding-eBooks, benutze keine Stockfoto-Aufnahmen, um leeren Raum zu füllen. Stattdessen, benutze Visualisierungen oder Grafiken mit Daten, die etwas veranschaulichen.

Diese Vorgehensweise führt zu mehr Abwechslung und die gefühlte Wahrnehmung des Wertes für den Leser steigt. Wenn du ein Buch schreibst, welches mit wenig visuellen Inhalten auskommt, versuche ein paar kleine Illustrationen einzufügen, zu Beginn und zum Ende eines Kapitels hin. Sei vielleicht beim Titel oder bei der Kapitel-Nummerierung etwas kreativer, sodass die gefühlte Wertigkeit zunimmt.

Für E-Books mit einem hohen visuellen Anspruch, brauchst du eine konsistente und ausbalancierte Kollektion, wo alles miteinander zusammenpasst. Eine Bildsprache sollte die Textaussagen bestärken und dazu passend sein. Gleichzeitig sollen visuelle Stilmittel den inhaltlichen Textfluss positiv begleiten.

Wo du die visuellen Elemente platziert, entscheidet darüber, ob die Inhalte leicht lesbar sind. Zur Inspiration, wirf einen Blick in Zeitschriften. Finde heraus, wie gut ist die Lesbarkeit des Textes, wenn Grafiken, Bilder und Illustrationen dazwischen platziert sind.

Notwendige Ebook Seiten

  • Ebook Cover (Vorderseite des Ebooks)
  • Informationsseite (Copyright, ISBN, Verlag, Hinweise, Danksagungen)
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis, Überblick
  • Inhalt, Skript mit Überschriften und Unter-Überschriften unterteilt
  • Glossar (Quellen, Ressourcen)
  • über den Autor

Für den Anfang gibt es folgende Möglichkeiten: Den Start mit einer Vorlage oder du startest von Anfang an neu. Die Entscheidung wie gestartet wird, triffst du oder du gemeinsam mit deinem Team. Dir Inspiration holen, anhand von anderen Covern, ist empfehlenswert.

a) Start mit einer Vorlage

Vorlagen sind sehr gut für gratis Ebooks geeignet, weil sie normalerweise kürzer gehalten sind und weniger Informationen beinhalten. Wähle dabei die Vorlage, die am besten zu deinem Inhalt passen. Du kannst Seiten einer Vorlage hinzufügen, entfernen oder kopieren.

Wenn du die Seiten gestaltest, wirst du bemerken, was wichtig ist und wo du den Inhalt besser unterteilen solltest. Arbeite hierbei mit zusammengehörigen Textblöcken, die du verschieben kannst. Unterteile den Inhalt in mehrere separate Bereiche. Das hilft dir, die Formatierung besser anzupassen. Wenn du ansonsten die Texte verschiebst, kann das zu Problemen beim Layout führen. Ebenso verhält es sich, wenn du weitere Inhalte in bereits vorhandene Abschnitte des Manuskripts einfügst.

Achte darauf, was du von wo, wohin kopierst, um doppelte Inhalte zu vermeiden. Es gibt Bücher, wo Autoren Inhalte verschoben haben und nicht mehr dazu kamen zu bemerken, dass dieselben Inhalte doppelt im Buch vorhanden sind.

b) Ohne Vorlage starten

Wenn du ohne Vorlage beginnst, brauchst du mehr Erfahrung im Bereich Design. Wenn du willst, dass dein E-Book anders aussieht und nicht so wie zahlreiche andere E-Books, solltest du dir ein eigenes Template erstellen. Du kannst auch eine vorhandene Vorlage nehmen und diese anschließend stärker anpassen.

Plane die Formatierung, mache dir dazu Notizen und orientiere dich an bereits vorliegenden Vorlagen. Auch Bücher, die du bereits gekauft und gelesen hast, kannst du hierfür als Inspiration nehmen.

Probiere mit ein paar Designs herum, mit Beispiel-Seiten, bevor du dann alleine oder gemeinsam mit deinem Team, die Seiten fertigstellst. Diese Technik wird dir Zeit einsparen. Arbeite mit Tools, die du kennst oder mit denen du bereits Erfahrung gesammelt hast, um dir Zeit zu sparen.

Was du beim Erstellen des Ebooks beachten solltest

  • Nutze dieselbe Kombination an Schriftarten, Schriftgröße und Farben. Jede Headline sollte im selben Layout gehalten sein.
  • Platziere keine Bilder hinter dem Haupttext. Benutze einen hellen oder dunklen Hintergrund, um die Lesbarkeit zu verbessern.
  • Breche längere Textabschnitte herunter, mit Zitaten, an die sich deine Leser erinnern sollen.
  • Halte den Stil der Texte und Absätze einheitlich.
  • Lasse genug weiße Flächen zwischen den Inhalten, damit der Text "atmen kann".
  • Füge die Seitenzahlen im Buch ein. Bei einem EPUB-Ebook kannst du diese Seitenzahlen Positionierung weglassen, wenn die Seitenzahl vom Ebook-Reader automatisch berechnet wird, aufgrund der Darstellung auf dem jeweiligen Lesegerät und der gewählten Schriftgröße auf dem Ebook-Reader Gerät.
  • Arbeite ein Inhaltsverzeichnis aus, wenn das E-Book eine zweistellige Seitenzahl überschreitet und du findest, eine Gliederung würde sich gut machen.
  • Füge deine Kontaktdaten ein, auch eine Biografie zum Autor zählt dazu. Ein professionelles Foto kannst du ebenfalls dazu platzieren.
  • Lese das ganze Ding nochmal durch. Auch wenn du dachtest, alles war perfekt gehalten gewesen. Das Kopieren und Einfügen von Inhalten kann zu Fehlern fügen. Es können Buchstaben-Fehler oder doppelte Wörter enthalten sein.

Tipps für das Ebook Design

  • Nutze zwei Schriftarten, jeweils 1 Schriftart für den Titel und 1 Schriftart für den Fließtext.
  • Für visuelle Darstellungen und Fotos die Texte enthalten, nutze dieselbe Schriftart und Farbe.
  • Jeder Abschnitt beginnt mit einem längeren Titel, einer kürzeren Unterüberschrift und dann beginnen die Absätze mit dem Fließtext in normaler Textgröße. Wähle für Fußnoten ebenfalls ein einheitliches Schriftbild.
  • Achte auf gleichmäßige, konstante Abstände. Gebe deinem E-Book ausreichend große Abstände, sodass es sich fließend anfühlt. Jede Seite sollte dabei dieselben Abstände beinhalten. Eine Ausnahme dabei bilden Seiten, die ausschließlich Bilder abbilden.
  • Seitenzahlen: Du kannst diese Nummerierung automatisch über die Funktion eines Textverarbeitungsprogramms einfügen. Die meisten E-Books enthalten die Seitenzahlen automatisch und auch ein Inhaltsverzeichnis kannst du (je nach verwendeter Textbearbeitung-Software) automatisch erstellen lassen, indem du für die Überschriften ein bestimmtes Template erstellst. Dadurch kannst du später die einzelnen Überschriften oder den Fließtext, mit wenigen Klicks anpassen. Die Seitenzahlen manuell einzufügen, solltest du nach Möglichkeit vermeiden.

Web-sichere Schriftarten

Die Standard-Schriftarten im Web sind folgende:


Georgia Serif, FETTgedruckt, kursiv, unterstrichen
Beispieltext: Nachrichtenmeldungen sind deutlich kürzer. Wie ich schon beim 400 Wörter Text angedeutet habe, sind wir es gewohnt Texte mit einem Umfang zwischen 300 und 400 Wörter zu lesen.

Palatino Linotype, FETTgedruckt, kursiv, unterstrichen
Beispieltext: Nachrichtenmeldungen sind deutlich kürzer. Wie ich schon beim 400 Wörter Text angedeutet habe, sind wir es gewohnt Texte mit einem Umfang [...]

Times New Roman, FETTgedruckt, kursiv, unterstrichen
Beispieltext: Nachrichtenmeldungen sind deutlich kürzer. Wie ich schon beim 400 Wörter Text angedeutet habe, sind wir es gewohnt Texte mit einem Umfang zwischen 300 [...]

Arial, Helvetica, FETTgedruckt, kursiv, unterstrichen
Beispieltext: Nachrichtenmeldungen sind deutlich kürzer. Wie ich schon beim 400 Wörter Text angedeutet habe, sind wir es gewohnt Texte mit einem Umfang [...]

Arial Black, FETTgedruckt, kursiv, unterstrichen

Comic Sans MS, FETTgedruckt, kursiv, unterstrichen

Impact, FETTgedruckt, kursiv, unterstrichen

Lucida Sans, FETTgedruckt, kursiv, unterstrichen
Beispieltext: Nachrichtenmeldungen sind deutlich kürzer. Wie ich schon beim 400 Wörter Text angedeutet habe, sind wir es gewohnt Texte [...]

Tahoma Geneva, FETTgedruckt, kursiv, unterstrichen
Beispieltext: Nachrichtenmeldungen sind deutlich kürzer. Wie ich schon beim 400 Wörter Text angedeutet habe, sind wir es gewohnt Texte mit einem Umfang [...]

Trebuchet MS, FETTgedruckt, kursiv, unterstrichen
Beispieltext: Nachrichtenmeldungen sind deutlich kürzer. Wie ich schon beim 400 Wörter Text angedeutet habe, sind wir es gewohnt Texte mit einem [...]

Tipp: Verdana Geneva, FETTgedruckt, kursiv, unterstrichen
Beispieltext: Nachrichtenmeldungen sind deutlich kürzer. Wie ich schon beim 400 Wörter Text angedeutet habe, sind wir es gewohnt Texte [...]

Courier New, FETTgedruckt, kursiv, unterstrichen

Beispieltext: Nachrichtenmeldungen sind deutlich kürzer. Wie ich schon beim 400 Wörter Text angedeutet habe, sind [...]

Lucida Console, FETTgedruckt, kursiv, unterstrichen
Beispieltext: Nachrichtenmeldungen sind deutlich kürzer. Wie ich schon beim 400 Wörter Text angedeutet habe [...]


  • Hinweis:
  • Die Schriftstärke kann mit verschiedenen Textverarbeitungs- und Grafikprogrammen zum Teil eingestellt werden.
  • Wähle die Schriftart, die am besten zu deinem Vorhaben passt.

5. Gelungene Ebook Cover erstellen

Kreiere ansprechende EBook-Cover mit dem Fokus darauf, wer die Käufer sind und worauf sie am besten ansprechen. Visualisierungen helfen dir dabei. Erinnere dich daran, dass das Design deines Ebook-Covers nicht nur ein Teil des E-Books ist, sondern du wirst es überall dort sichtbar zeigen, wo es darum geht, das Ebook zu bewerben.

Die folgenden Elemente sollte das Cover beinhalten:

  • Titel, Untertitel
  • Autor(en)
  • Herausgeber/Verlag (Logo)
  • Farben deines Branding (passe Bilder oder Grafiken, diesbezüglich an)

Die Leser gehen auch nach dem Einband des Buches. Du kannst dir dessen sicher sein, unabhängig von Meinungen anderer. Was heute noch mehr hineinspielt, sind die Bewertungen des Buches. Mir sind schon Bücher begegnet, wo ich durch die Rezensionen wusste, wie gewisse Themen zu betrachten sind. Ich würde so weit gehen zu behaupten, durch die Bewertungen zum Buch, kannst du genauso stark profitieren wie von den Inhalten selbst.

Manche Leser-Feedbacks können sehr hilfreich sein. Was du als Autor tun solltest, ist regelmäßig die Bewertungen auf den größten Portalen wie Amazon durchgehen. Es macht sich gut, wenn du die 2. Auflage des Titels (falls geplant) dann mithilfe dieses Feedbacks neu gestaltest. Feedbacks sind manchmal wie Windströmungen auf See zu sehen. Wenn du darauf richtig reagierst, kannst du deinen Kahn damit besser auf Kurs halten.

Benutze eine Hierarchie zur Gestaltung des Covers. Der Titel ist am größten, die Unterüberschrift ist klein gehalten, ebenso wie der Autorenname. Hier einige Beispiele:

6. Vorbereitung für den Ebook Verkauf

Wenn du feststellst, das Ebook ist jetzt bereit zur Veröffentlichung, geht es um den Verkauf. Ich verweise dich auf die Bereiche weiter oben, wo die verschiedenen Arten der Ebook-Dateien und ihre Funktionen, Vor- und Nachteile aufgelistet sind. Wähle das für dich passende Buchformat aus (Empfehlung: EPUB).

Tipps für den Ebook Vertrieb

  • Für einen PDF-Download lade das Ebook auf einer Website hoch. Alternativ dazu, kannst du das PDF auch über die Google Cloud mit deinen Käufern teilen. Wenn du mit Google Docs arbeitest, kannst du das Dokument auch jederzeit bearbeiten.
  • Stelle einen Downloadlink bereit, den du teilen kannst.
  • Du kannst das Ebook auch über andere Cloud-Plattformen bereitstellen. Auch auf eine eigene Online-Cloud wie Owncloud oder Nextcloud (Open Source) kannst du dabei setzen.

    Trick für Dropbox: Setze den letzten Wert beim Downloadlink vom Wert „0“ auf „1“. Damit wird die Datei direkt heruntergeladen, wenn jemand auf den Link klickt. Ansonsten wird demjenigen die Datei als Vorschau online angezeigt, ohne dass direkt der Download startet.
  • Wenn du den Zugriff einschränken willst, kannst du das Produkt auch über Digistore24 im Downloadtresor* anbieten. Setze dabei den Kaufpreis für das E-Book auf 0,00 Euro und jeder Kunde kann sich die Datei bspw. 5x innerhalb von 7, 30 oder 90 Tagen herunterladen. Gleichzeitig kannst du auf der Download-Seite auch noch einen optionalen Upsell anbieten, bspw. ein Hörbuch oder Checklisten, bspw. für 4.99 bis 19.99.

    Tipps für Upsells:
    Bis zu 39,99 könntest du für ein Einstiegsangebot verlangen. Unter 19,99 Euro liegt die Konversionsrate höher, weil die Kunden das Angebot weniger hinterfragen, aufgrund der geringeren Kosten. Bei 39,99 pro Monat liegt die Preisschwelle für Coaching-Angebote, die zum Beispiel auf Videokurse sowie ein asynchrones Coaching setzen.

    Überlege dir, eine kostenlose Erstberatung zu integrieren, die zwischen 20 und 45 Minuten in Anspruch nimmt. Du kannst hierfür mit einem Gutschein werben, den du auf dem Ebook-Cover oder dem Werbebanner für das Ebook platzierst. Darauf kannst du im Ebook hinweisen. Über Calendly oder YouCanBook.me (beides US-Anbieter, daher weniger DSGVO konform) kannst du diesen Prozess technisch und kostenfrei aufsetzen.

Ebook Distribution auf großen Websites wie Amazon oder deinem eigenen Shop

Hierfür benötigst du das Ebook im Format EPUB, alternativ auch als Word-Dokument. Du kannst das Dokument vom PDF ins EPUB-Format umwandeln. Für reine Text-Publikationen ein guter Weg.

Für Responsive-EBooks (die automatisch und optimal ans jeweilige Endgerät des Betrachters angepasst werden) stelle das E-Book im HTML5-Format bereit und wandle es anschließend ins EPUB-Format um.

Wenn du ein Dokument als Word-Dokument hochlädt, wird der E-Book-Publisher dir dieses Dokument automatisch ins EPUB Format umwandeln.

  • Schon gewusst?
  • Die Mehrwertsteuer für Ebooks liegt beim ermäßigten Satz von 7%. Für Hörbücher, die zu einem Ebook mit dazu gehören, liegt der MwSt.-Satz ebenfalls bei 7%. Der normale Satz für Multimedia-Kurse, wie Videokurse, Coaching- oder Membership-Inhalte, liegt bei 19%.

7. Finde den passenden Preis

Wenn es darum geht, das Ebook mit einem Preis zu versehen, solltest du die Märkte überprüfen und vergleichbare Angebote heranziehen. Wie viel verlangen andere Autoren für Inhalte, die ähnliche Themen behandeln?

Achte darauf, wie andere E-Books aus deinem Bereich preislich positioniert sind.

Beispiele für bepreiste Ebooks:

Es geht um die Preispolitik. Preise von £0.99 statt £9.99 oder £4.99 statt £10.99 wirken günstiger. Der Preis von £9.99 statt £20.99 wirkt nochmal günstiger und mehr Wert liefernd, als £9.99 statt £19.99 als durchgestrichener Preis. Preise mit Dezimalstellen wirken günstiger.

Wie viel Geld planst du für das Marketing ein? Du solltest das Gesamtbild mit einbeziehen. Wie lange dauert die Erstellung und welche Margen hast du zu erzielen, damit sich der Vertrieb rentiert?

Ist der von dir angesprochene Personenkreis bereit, auch für höherpreisige Bücher zu bezahlen, oder nicht? Kalkuliere, wie viele Bücher du zu veröffentlichen hast, bis du damit Erträge erwirtschaften kannst. Kalkuliere aufgrund dieser Fakten, deine Preise.

8. Die Erstellung deiner Ebook Landingpage

Wie du dein E-Book auch vermarkten willst, du brauchst hierfür eine Landingpage, um dein Ebook optimal bewerben zu können. Auch auf Amazon werden die Produkte mit einzelnen Landingpages vorgestellt. Je mehr Mühe die Verkäufer hier aufwenden und die Beschreibungstexte, die Produkt-Fotos und Vorschaubilder optimieren, umso höher kann die Konversion liegen. Je weniger Klicks es für einen Verkauf braucht, desto besser.

Du kannst E-Books auch über deine Website und eine Ecommmerce-Lösung vertreiben. Shopify oder WooCommerce sind dafür zwei beliebte Lösungen. Noch einfacher funktioniert das über eine Paypal-Integration auf deiner Landingpage.

Digitale Produkte laufen besonders gut über namhafte digitale Plattformen, wie CopeCart* oder Digistore24*. Im esoterischen Bereich kann sich ein eigener Shop rentieren. Für manche Unternehmer sind eigene, einfache und funktionale Lösungen die bessere Wahl. Die Digitalisierung senkt deine Konversionsrate. Wenn du persönlich aktiv bist, liegt deine Konversion höher, dafür liegt dein persönlicher Zeiteinsatz ebenfalls höher.

Wenn du dein E-Book über Amazon oder Gumroad vertreibst, platzierst du auf deiner Landingpage einen Bestell-Link zur Bestellseite auf Amazon bzw. Gumroad.

Die folgende Landingpage zeigt, wie du ein Ebook für den E-Mail-Download optimieren kannst. Du kannst auch zuerst eine Leseprobe verschenken und dann dein ganzes Ebook oder physisches Buch bewerben. Per E-Mail kannst du zusätzlich nachfassen.

9. Ebook bewerben

Wenn deine Inhalte fertig sind, geht es darum, dein E-Book zu bewerben. Einige Autoren und Marketer starten damit, ihr Buch zu bewerben, noch bevor es veröffentlicht ist, um damit Spannung, Vorfreude und Erwartungen beim Publikum zu wecken.

Es ist deine Entscheidung, ob du mit dem Bewerben deines E-Books anfängst, bevor es fertig ist. Wenn du dich für ein Bewerben vor der Veröffentlichung entscheidest, sollte das Ebook zu diesem Zeitpunkt fertig sein, weil es ansonsten zu einer Verzögerung kommt, die deinem Marketing schaden kann.

Eine Möglichkeit ist, Neuigkeiten zu deinem Ebook zu veröffentlichen und zu teilen. Erstelle dafür hochwertige Grafiken, die du über Social-Media teilst. Nachfolgend hier einige Möglichkeiten, auf die du bzgl. dem Webdesign zurückgreifen kannst.

  • Social Media Beiträge, Social Media Werbung
  • Newsletter und Newsletter Promotion
  • Outbound Marketing Möglichkeiten, wie Gastbeiträge
  • Ein Popup auf deiner Website
  • Eine Werbefläche im Seitenbereich oder Fußbereich deiner Website
  • Ein Link zu deiner Landingpage in der E-Mail-Signatur
  • Frage Leser nach einem Review, welches du teilen kannst
  • Hast du mehr als ein Ebook, erstelle eine Landingpage, wo du alle vorstellst, vergleichbar einem Archiv. Verlinke diese Website im Menü deiner Website, in einem Ressourcen-Bereich.

10. Verkäufe messen

Die Anzahl der Käufe zu messen, ist wichtig, um die Marketing-Strategien besser einstellen zu können. Benutze dieses Wissen in Kombination mit Sales-Tracking-Software und Software zur Messung des Verhaltens und der Interaktion der Besucher. Damit findest du heraus, wer, wann dein E-Book kauft und auch wer es sich herunterlädt. Manche fordern sich den Inhalt an, wobei sie ihn nicht herunterladen und lesen.

Die meisten Plattformen für die eBook-Vermarktung bietet Software für die statistische Auswertung an. Damit kannst du sehen, wer welche Inhalte von dir bestellt hat. Auch demografische Merkmale deiner Käufer werden dir manchmal angezeigt. Dieses Wissen kannst du nutzen, um das E-Book zielgerichteter vermarkten zu können.

Mithilfe von Google Analytics siehst du, wer deine Landingpage besucht und wann deine Inhalte über Social-Media geteilt werden. Um das besser zu sehen, arbeite mit den sog. UTM-Parametern für deine platzierten Links. Damit siehst du, über welche Quellen die Besucher auf die Website finden.

Schritte nach dem Kauf

Wenn jemand dein E-Book kauft, ist er vielleicht an mehr interessiert. Hast du einmal die Daten der Leute erhalten, die du kontaktieren darfst, kannst du bei diesen nachfassen, per E-Mail oder mithilfe des Facebook Pixels, um mit diesen Menschen in Kontakt zu bleiben.

Mithilfe von E-Mail-Marketing Dienstleistern kannst du automatisch E-Mail-Serien an diese Leute senden, die passend zu den Bedürfnissen sind, die Käufer dieser E-Books haben. Relevanz ist wichtig, damit deine Leser die E-Mail-Inhalte interessiert verfolgen. Dabei kannst du mit Loops arbeiten, also wenn jemand nicht die E-Mail öffnet oder klickt, erhält er weiter so lange Informationen, bis er diesen Prozess durchläuft. Achte dabei auf die Sende-Frequenz. Manche senden täglich E-Mails, andere seltener, mehrmals pro Woche oder ein paar mal im Monat.

Achte bei Retargeting-Werbung darauf, dass die Werbeanzeige die Leser und ihre Interessen anspricht. Das E-Book soll den Lesern einen Wert bieten und der sollte direkt kommuniziert oder offensichtlich sein. Sobald jemand auf die Werbung klickt, entscheidet die Headline, ob der Nutzer bleibt oder die Website wieder verlässt. Du hast nicht viel Zeit. Die Headline entscheidet zu über 50 %, ob der weitere Inhalt betrachtet wird.

Du kannst bestimmten Lesern vorzeitig Zugriff auf neue E-Books anbieten, im Gegenzug für ein Feedback, zum Beispiel eine Bewertung des Ebooks auf Amazon.

Ebooks schreiben für ein passives Einkommen

Bist du bereit, Geld mit dem Verkauf von eBooks zu verdienen? In diesem Beitrag habe ich mit dir die Inhalte geteilt, die du brauchst, um in den Schreibprozess zu finden, das Design gut hinzubekommen und das Ebook zu veröffentlichen, auf Portalen, die das unterstützen.

Das Schreiben von E-Books dient dem Aufbau eines passiven Einkommenstroms. Es ist eine Strategie, die dein nächster Schritt sein kann, dir ein Business aufzubauen und interessierte Kontakte an diesem Thema zu erreichen und anzusprechen.

Inspirierende Werke erfüllen ihren Zweck am Markt, ob es sich um den Bereich Business oder Hilfe-zur-Selbsthilfe handelt.

Wenn du auf der Suche bist nach einer Plattform, mit der du dein Ebook verkaufen kannst, findest du weiter oben im Artikel die dazu passenden Netzwerke. Statische oder dynamische PDF-eBooks zum Download sind für viele ein günstiger und effektiver Start, Wissen in gut aufbereiteter Form zu veröffentlichen.

Quellen aus dem Beitrag

Autor:

Matthias


Matthias betreibt diesen Blog und beschäftigt sich mit Online Marketing, E-Mail- und Affiliate-Marketing. Er schätzt die Natur und das, was die Menschen in ihrer Balance hält. Das weite Land und die Berge sind für ihn etwas ganz besonderes.


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