PLR-Lizenz vs. Reseller-Lizenz

Gewinner ist die PLR-Lizenz

Inhalte mit PLR-Lizenz dürfen Sie frei, für jeden beliebigen Zweck, verwenden. Daher ist die PLR-Lizenz der klare Gewinner unter den verschiedenen am Markt erhältlichen Lizenzmodellen für digitale Inhalte (meist eBooks/Videokurse).

Kaufen Sie Inhalte stets mit PLR-Lizenz, sofern mehrere Lizenzmodelle angeboten werden.

Reseller-Lizenzen bieten sehr viel eingeschränktere Rechte. Oft dürfen Sie die Inhalte überhaupt nicht abändern (weder Titel und Produktcover, noch Inhalte und interne Links). Vom Kauf einer nicht veränderbaren Reseller-Lizenz würde ich abraten, wenn Sie die Möglichkeit haben, genauso eine PLR-Lizenz zu erwerben. Bei Reseller-Lizenzen ist es z. B. nicht möglich ist, sich als Autor bzw. Experte des jeweiligen Themas auszugeben. Auch ist es nicht möglich, die Inhalte zu verändern, auf dem aktuellsten Stand zu halten oder Inhalte hinzuzufügen. Lesen Sie bei Zweifeln an der jeweiligen Lizenz die Lizenzbedingungen oder fragen Sie beim Verkäufer der Lizenz nach, welche Rechte Ihnen beim Erwerb zustehen. Klären Sie Zweifel an den Rechten unbedingt vor dem Vermarktungsbeginn.

PLR-Material ist gut dafür geeignet, zusätzliche Informationen zu einem Thema einzukaufen.

Beispiele:

a) Verwendung von PLR-Material in einem eBook:
  • Passende Inhalte können ins eBook eingefügt werden.
  • Es besteht keine Gefahr von doppeltem Content, da ein Verkaufs-eBook nicht öffentlich ersichtlich ist.
b) Verwendung von PLR-Material als Content für Blogs und Artikelverzeichnisse
  • Inhalte sollten nicht per Copy&Paste übernommen werden.
    Es ist möglich, dass die gleichen Informationen bereits in anderen Online-Portalen veröffentlicht wurden.
  • Vor der Veröffentlichung sollten die Inhalte umschrieben werden, sofern Sie nicht alleiniger Lizenznehmer sind.

Vorsicht bei Reseller-Material

Material mit dieser Lizenz kann schwieriger zu vermarkten sein, da Sie die Inhalte nicht anpassen können. Sie müssen das Material so wie es ist verkaufen. Meist darf Reseller-Material auch nicht verschenkt oder gratis weitergegeben werden, sondern nur für einen festgelegten Mindestpreis verkauft werden.

Das ist besonders dann von Nachteil, wenn es zahlreiche Mitbewerber gibt, die das selbe Material ebenfalls verkaufen. Meist fällt der Preis dann bis zu einem vom Verkäufer der Reseller-Lizenz angegebenen Mindestverkaufspreis, zu dem das Produkt auf den meisten Verkaufsseiten der Konkurrenten verkauft wird.

Verkaufen Sie das Material dann für 29,70 und Ihr Konkurrent es für 9,97 Euro – ist das zwar nicht weiter schlimm, denn Ihr Interessent weiß noch nicht, dass das Produkt wo anders für 9,97 Euro verkauft wird. Sucht er jedoch interessehalber mit Google nach dem Produktnamen (was inzwischen fast schon ein Standard ist, um sich vor Online-Abzockern zu schützen), werden Sie den Interessenten verlieren, da er jetzt auf zahlreiche Angebote des eBooks für 9,97 Euro stößt. Im letzten Schritt wird er sagen: “Danke, Google.” und das Produkt bei einem Mitbewerber kaufen. Ärgerlich ist das besonders dann, wenn Sie Geld in die Werbung investiert haben. Noch ärgerlicher ist es, dass Sie nicht einmal wissen, wie viel Prozent Ihrer Interessenten Sie dadurch verlieren.

Um Material mit Reseller-Rechten erfolgreich am Markt verkaufen zu können, sollte es Ihnen möglich sein, zumindest das Buchcover und den Buchtitel verändern zu dürfen. Nur so haben Sie eine realistische Chance für eine Gewinnerzielung.

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  • 17. Januar 2013
Matthias Szilagyi
 

Aufgabengebiet hier: Fachliche Inhalte bereitstellen, Produkte vorstellen, erklären. Wissen und Erfahrungen weitergeben. Andere Aufgaben: Erforschen, Entdecken, wer wir sind, was möglich sein kann und welche Potentiale in uns (verborgen) liegen.

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