Autor: Matthias Szilagyi

aktualisiert am 18. Jun. 2021 3 Kommentare

Wie funktioniert Affiliate Marketing

Was ist Affiliate Marketing

Du kennst ein Produkt und hast Möglichkeiten, wie du die Zielgruppe erreichen und ansprechen kannst, für die dieses Produkt das richtige ist? Dann ist Affiliate Marketing für dich interessant.

Mit Affiliate Marketing bist du an solchen Produkt-Empfehlungen finanziell beteiligt.

3 Begriffe die du kennen solltest

  • Affiliate/Publisher: das ist derjenige, der die Werbung schaltet und dafür im Erfolgsfall, eine Provision erhält
  • Verkäufer/Vendor: das ist derjenige, der das Produkt was vermarktet werden kann, zur Verfügung stellt
  • Affiliate-Plattform: das sind Verwaltungsbereiche, die sich um die Abrechnung der Käufe kümmern, welche über Affiliates zustande kamen. Sie stellen teilweise auch die Werbemittel und Werbelinks bereit. Sie bieten dir Statistiken die wichtig sind, um deine Erfolge auswerten zu können.

Beim Affiliate Marketing wirst du dafür bezahlt, Kunden für andere Unternehmen zu werben.

Als Unternehmen das über Affiliate-Marketing den Vertrieb anbietet, baust du dir damit ein Team auf, welches für dich Werbung schaltet und an den Einnahmen beteiligt ist, die dir dadurch zusätzlich entstehen.

Werbung für Produkte von Unternehmen schalten und dafür bei der Vermittlung von Kunden eine Provision erhalten, das ist Affiliate-Marketing.

Diese Vergütungen gibt es am häufigsten

  • Vergütung pro Verkauf, abhängig vom erhielten Netto-Warenkorb (prozentual berechnet, z. B. 5%)
  • Feste Vergütung pro vermittelten Verkauf
  • Provision für das Werben eines Newsletter-Abonnenten
  • Provision, wenn der vermittelte Kunde an einer bestimmten Aktion teilnimmt
  • gestaffelte Provisionen, abhängig von der Anzahl der Verkäufe
  • Fortlaufende Provision, solange ein Kunde ein Online-Abonnement laufen lässt

Die Abrechnung pro Verkauf ist am häufigsten. Danach steht die Vermittlung pro vermittelter Kundenkontakt-Adresse. Andere Vergütungsformen gibt es selten.

Affiliate Marketing nutzen

4 Voraussetzungen

  • potentielle Kunden erreichen
  • das Interesse wecken
  • nachfassen und Vertrauen aufbauen
  • den Kunden auf Angebote leiten

technische Voraussetzungen

  • die Anmeldung beim jeweiligen Partnerprogramm
  • Werbemittel, die über deinen Affiliatelink auf Angebote Dritter verlinken
  • eine eigene zwischengeschaltete Webseite für von dir bezahlte Werbeanzeigen bei Google und Facebook
  • eigene Inhalte, welche die Besucher abrufen und von denen sie über deinen Affiliatelink, zur Webseite des Produktanbieters gelangen

Damit du eine Strategie an die Hand bekommst, empfehle ich dir das passive Einkommen System, wo es darum geht, wie du Besucherströme mit Affiliate Marketing monetarisierst.

Warum profitiert man von Affiliate Marketing

Affiliate Marketing beschränkt sich auf das Wecken von Interesse und dem schaffen von Vertrauen. Es deckt die Tätigkeiten des Vertriebs bis zur Neukunden-Gewinnung ab. Andere Bereiche sind nicht dein Thema. 

Du kannst dich voll auf die Akquise konzentrieren und die Kundenbetreuung entfällt. Wobei du bei manchen Unternehmen auch im Rahmen eines Beraters oder Resellers tätig sein kannst und dabei höhere Einnahmen erzielen kannst.

Dich als Affiliate auf bestimmte Produkte zu konzentrieren, schafft Vertrauen und Interesse bei potentiellen Kunden. Sie wünschen sich jemand, der ihnen alles erklärt und ihnen bei Fragen zur Seite steht. Das kann dir als Affiliate zusätzliche Einnahmen bringen.

Wenn du als Nutzer von einem Produkt begeistert bist, nimm an deren Partnerprogramm Teil. Erzähle anderen davon und sehe dich als Berater für potentielle Kunden dieses Anbieters.

Wenn du selbst Kunde und Nutzer eines Produktes bist, ist es leichter, als Affiliate dafür Kunden zu werben.

Als Affiliate lernst du etwas über den jeweiligen Markt. Es kann sein, dass du einen weiteren Blick auf den Markt hast, als die Anbieter der Produkte selbst, weil du mit der Tätigkeit im Vertrieb informiert bist, was jeder Anbieter integriert und was neu auf den Markt kommt.

Du weißt mehr über die Produkte, als der potentielle Kunde. Bereite Inhalte gut auf und frage dich, wie du Inhalte kreierst, dass der Kunde darin Sinn und Zweck und Vorteile seines Nutzens erkennt.

Als Affiliate hast du kein Marktrisiko. Du bist nur im Vertrieb tätig und ob ein Produkt oder ein Anbieter, in 10 Jahren noch auf dem Markt ist, ist für dich weniger wichtig.

Je breiter du aufgestellt bist, umso unabhängiger bist du mit deinen Einnahmen. Wenn ein Produkt vom Markt verschwindet, kannst du Kampagnen auf eine andere Lösung umstellen.

Als Affiliate denkst du nicht in Konkurrenz, sondern siehst in jedem Mitbewerber einer Branche, einen potentiellen Kooperationspartner.

Du profitierst von Branding der Produkte Dritter. Du profitierst von deren Bekanntheit und dem Vertrauen, was ihnen entgegengebracht wurde.

Beim Affiliate Marketing geht es darum, ob du mit einer Kampagne mehr einnimmst als ausgibst.

Je höher die Provision eines Anbieters, umso mehr Geld kannst du in die Kunden-Akquise fließen lassen bzw. umso weniger Kunden musst du werben, um lukrativ Werbung zu schalten.

Gibt es Nachteile

An Folgekäufen des geworbenen Kunden nach 1/2 Jahr, bist du meist nicht mehr beteiligt. Diesen Nachteil umgehst du damit, bei auf MLM-Vertrieb basierten Unternehmen mitzuwirken.

Ohne die geworbenen Kontakte selbst per E-Mail anschreiben zu können, wirst du eher Geld verlieren, als gewinnen.

Ohne Kombination mit E-Mail-Marketing oder Webinar-Marketing, würde ich von direktem Affiliate Marketing abraten. Ausnahmen sind Kanäle mit hoher organischer Reichweite, wie YouTube-Videos oder platzierte Beiträge die öffentlich einsehbar sind und über Suchmaschinen gut sichtbar sind.

Schaffe dir ein Experten-Branding. Damit ist es leichter, als Affiliate Einnahmen zu erreichen.

In welchen Facetten wird Affiliate Marketing betrieben

Das kleine Affiliate 1×1, ein Beitrag des Otto-Partnerprogramms, gibt dir ergänzende Erklärungen zu Affiliate Marketing.

  • Content-, Blog- und YouTube Affiliates (der werbende Link wird innerhalb der Beträge oder unter dem Video platziert)
  • Cashback-Webseiten (der Nutzer bestellt, das Cashback-Portal gibt einen Großteil der Affiliate-Provision an den Nutzer weiter. Manche Anbieter verbieten die Vergabe von Cashback.)
  • Vergleichsseiten (Produkte verschiedener Anbieter werden verglichen, die etwas ähnliches anbieten. Kauft jemand das empfohlene Produkt, erhält die Vergleichsseite dafür u. U. eine Provision.)
  • Nachfassen per E-Mail-Marketing (dies geschieht in Kombination mit einer Webseite, bspw. in Form von Gewinnspielen, wo Teilnehmende u. U. ihr Werbeeinverständnis gaben.)

Onlinekurs zum Thema Affiliate Marketing und Nischenseiten

- mit 61 Lektionen, 69 Videos & 13 Stunden Videomaterial -

In Affiliate-School Videokurs* wird anhand eines Live-Beispiels Schritt-für-Schritt gezeigt, wie man sich durch WordPress-Nischenseiten ein automatisiertes Einkommen aufbaut. 

  • kostenlose Lektionen
  • Der Kurs wird regelmäßig aktualisiert und erweitert
  • Schneller und individueller Support
  • Hohe Zufriedenheit, so gut wie keine Stornierungen
  • Nennung der höchsten monatlichen Umsätze der Top-Teilnehmer: 1.014€, 2.123€, 820€, 1.378€, 896€

Es ist transparent offengelegt was man lernt. Die Provision für Affiliates (welche diesen Kurs bewerben) liegt hier niedriger als üblich.
Sogar Peer Wandiger von Selbständig-im-Netz steht mit seiner Rezension hinter diesem Angebot*. Das ist ein positives Signal.


Autor:

Matthias Szilagyi


Matthias Szilagyi gibt Wissen und Erfahrungen weiter. Gutes Marketing ist für ihn, was Menschen anspricht und ihnen einen Wert bietet.

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  • Benötige ich für jedes Affiliate Projekt eine eigene Webseite?

    • Es empfiehlt sich für jedes Nischen-Thema ein eigener Auftritt.

      Manche arbeiten mit Sub-Domains.

      Wenn Webseiten wenig abgerufen werden und die Konkurrenz gering ist (wenn die Ladezeit-Optimierung keine Priorität hat bei der Optimierung), kann ein günstiger Webhoster oder Massen-Hoster wie BlueHost ausreichend sein.

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