Autor: Matthias

aktualisiert am 31. Jul. 2022

Copyright, Gesetz

Einen Dokumentarfilm gedreht und dazu noch geschützte Musik?
Das konnte teuer werden.

Die Lösung sind vorheriges Abklären solcher Dinge und Achtsamkeit.

  • Bilder von dort kaufen, wo die Lizenzrechte eindeutig sind.
  • Selbiges gilt für Musik oder Filmausschnitte.

Geistiges Eigentum ist ein Vermögenswert. Dieser kann wachsen, wie der Wert einer Aktie.

Nehmen wir J. K. Rowling ihre Bücher. Zuerst ein paar Bände, dann der erste Film (Filmrecht Verkauf), dann Zubehör-Produkte und Spiele (Lizenzeinnahmen).

Wie aufgrund von Stories aus Büchern und den Erlebnissen derer Figuren, der Wert im Laufe der Zeit immer höher wurde.

Das Copyright kann Menschen in die finanzielle Freiheit führen. Der Schutz besteht dabei für einen bestimmten Zeitraum, kann jedoch in Ausnahmefällen verlängert werden.

Die Entscheidung über die Verwertung bestimmter Werke, sollte beim Autor bleiben.

Sinnvoll wären Tools, mit denen Nutzer eine Grafik oder ein Audio hochladen könnten um zu überprüfen, bei wem die Rechte für dieses Werk liegen und ob es frei verwertbar oder geschützt ist.

Content erstellen bedeutet, Informationen aufnehmen und wiedergeben. Es bedeutet auch, Erfahrungen oder Beobachtungen festhalten.

Jeder könnte kreativ sein und sein Leben wie eine Art Journal, täglich online festhalten und einige der wichtigsten Dinge des Tages zusammenfassen oder auf den Punkt bringen. In einem oder mehreren Beiträgen.

Manche können inzwischen davon leben, mit sog. Video-Blogs (Vlogs) auf YouTube. Ich habe mir kürzlich ein YouTube Profil angesehen mit Hunderttausenden Abonnenten und 200 Mio. Aufrufen insgesamt. Diese Person hatte auf Twitter nur um die 50 Follower. Nicht auf jeder Plattform funktioniert jeder Content oder es entsteht dort eine daran interessierte Fanbase.

Auf YouTube ist es wichtig bei extern eingespielter Musik darauf zu achten, abzuklären wer hier u. U. welche Rechte am Material hatte, und das Bildrecht einzelner Leute zu beachten, besonders in geschlossenen Räumen oder bei Veranstaltungen, wenn nur wenige Personen zu sehen sind.

Im öffentlichen Raum ist es hingegen einfacher, einfach so zu filmen oder Fotos zu knipsen, um danach über die vollen Rechte an diesem Material zu verfügen.

Vorhandene Informationen aufnehmen, neu kombinieren und in eigenen Worten wiedergeben, ist z. B. kein Copyright Verstoß. Allerdings führt es dazu, dass irgendwann mehrere Quellen, dieselben Informationen bereitstellen.

Für öffentlich einsehbaren Content im Internet Geld zu verlangen halte ich für weniger sinnvoll.

Besser ist es, das Wissen in Buchform oder Kursangeboten weiterzugeben.

Es gibt z. B. für iOS und Android kleine Hefte, wo neben Tipps zur Bedienung, auch interessante Apps erwähnt werden. Dafür wird dann ein Betrag fällig.

Wie die Verlage es handhaben ist gut, den Zugang für Kunden abzuriegeln, die das Tracking deaktivieren wollen. Wer den Zugriff ohne Datenkrake wünscht, hat dafür zu bezahlen.

Geld für benutzergenerierten Content auf Facebook & Instagram?

Möglicherweise könnte Facebook darüber nachdenken, eine werbefreie Version der Plattform, kostenpflichtig anzubieten. Eine andere Möglichkeit wäre, für Influencer auf Facebook eine Plattform zu schaffen, wo abhängig von den Aufrufen, ein Betrag an Werbevergütung an sie ausgespielt wurde. Ähnliches könnte für Instagram gelten.

Was viel sollte für Copyright-Verstöße an Gebühr fällig werden? Richtpreise?

Wer unerlaubt fremde Inhalte Dritter verwendet, hierfür wären bestimmte Vorgaben sinnvoll, was dann als Abgabe gefordert werden konnte, als Richtwert.

Gibt es keine Richtwerte, wird sich auf andere Forderungen bezogen, die bisher durchgesetzt werden konnten, in vergleichbaren Fällen.

Abhängig davon, ob der Content mit der Absicht einen Gewinn damit zu erzielen, veröffentlicht wurde, davon z. B. könnte die Höhe der Ansprüche abhängen. Oder auch davon, wie lange der Inhalt online war und wie oft er abgerufen wurde.

Auch abhängig, in welcher Qualität der Auflösung, ein Inhalt digital kopiert wurde und ob der unerlaubt genutzte Inhalt dabei im Vordergrund stand oder nur eine untergeordnete Rolle gespielt hatte, sollte berücksichtigt werden.

Besser ist es, vorher sich genau über die Lizenzen von Inhalten zu informieren, die genutzt werden sollen in eigenen Werken.

Weiterführendes zum Thema:

  • Mehr zum Thema Lizenzrechte mit Relevanz zum Thema Online Marketing, liest du hier.
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  • Hier auf Etsy kannst du tonnenweise PLR Content entdecken - 
    Ich wäre allerdings achtsam weil es sein könnte, dass einige Datenpakete unerwünschte Programme enthalten könnten. Sei bei solchen Angeboten oder wenn die Herkunft der Daten unklar ist, vorsichtig.

Autor:

Matthias


Matthias betreibt diesen Blog und beschäftigt sich mit Online Marketing, E-Mail- und Affiliate-Marketing. Er schätzt die Natur und das, was die Menschen in ihrer Balance hält. Das weite Land und die Berge sind für ihn etwas ganz besonderes.


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