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Blog Kommentare schreiben – diese 10 Punkte bringen Dich weiter

Blogkommentare schreiben - Was zu beachten ist

Kommentare sind nicht nur Feedback oder Anmerkungen. Sie können etwas über Dich, Dein Business und Know-How verraten und so auf natürliche Art und Weise Neugierde erzeugen.

In diesem Artikel stelle ich Dir 10 Möglichkeiten vor, mit denen Du Deine Kommentar-Schreibe verbesserst.

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Wenn es bereits Kommentare gibt


Mach nicht den Fehler, den 70. Kommentar zu schreiben. Wer denkst Du liest die Kommentare bis ganz zum Schluss durch? Fast niemand.

Beteilige Dich stattdessen an einer Diskussion, die weiter oben stattfindet. Finde einen Punkt, zu dem Du konstruktiv etwas mit Deinem Know-How beitragen kannst.​

häufig kommentierter Artikel

Beispiele:

Fragen beantworten

Dir fällt auf, dass jemand in den Kommentaren eine Frage stellt, die der Autor des Artikels nicht oder nur kurz in 1-2 Sätzen beantwortet hat.

Du kennst die Antwort? Beantworte sie in einem Antwort-Kommentar.

Berichtigen und Ergänzen

Du bist der Meinung, das was jemand geschrieben hat stimmt so nicht so ganz. Oder Du siehst die Sache ganz anders.

Denk es Dir nicht nur, schreib es hin. Dafür sind Kommentare da.


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Die Klickrate auf Kommentarlinks erhöhen

Der eigene Kommentarname erhält eine Verlinkung zur Webseite, die Du im Textfeld "Webseite" angegeben hast.

1. Gib Deinen echten Namen ein

Kein Pseudonym oder ein Keyword. Warum ist das so wichtig:

  • In den Kommentaren geht es darum, mit Menschen zu kommunizieren.
  • Sieh es wie ein persönliches Gespräch. Da willst Du zuerst wissen, wie die Person heißt, bevor sie etwas anderes sagt.
  • Der eigene Name macht den Kommentar erst persönlich. Leute klicken auf deinen Kommentarnamen, weil sie das, was Du gesagt hast, interessant fanden. Sie interessieren sich für Dich. Nicht für irgendein Keyword.
  • Es geht in den Kommentaren nicht um SEO. Ich z. B. entferne bei SEO-Kommentaren den Link aus dem Kommentarfeld. Andere Blogger löschen gleich den ganzen Kommentar.

2. Fachsimple

Lass durch Deinen Kommentar durchblicken, dass Du etwas vom Thema verstehst.

Das kommt nicht nur bei den Lesern und dem Autor des Beitrags gut an, weil es den Artikel ergänzt. Solche Kommentare erzeugen von ganz alleine Neugierde.

3. Achte auf Rechtschreibung und Grammatik

Nimm Dir die Zeit und prüfe vor dem Absenden des Kommentars, ob es Rechtschreib- und Grammatikfehler gibt. Du kannst Dir hier viel kaputt machen, weil es Leichtsinnsfehler sind, die Du später nicht mehr ändern kannst. Nur der Betreiber des Blogs kann Kommentare nachträglich noch ändern.


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Verlinke mit Deinem Kommentarnamen auf eine relevante Webseite, passend zum Thema der Seite.

​Im besten Fall handelt es sich dabei um eine Seite, die themenrelevant ist.

Setze nie Affiliate-Links in Kommentarfelder. Weder hinterlegt im Website-Feld, noch im Kommentarfeld selbst. Der Kommentar wird zu 100% gelöscht.


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Gehe mit dieser Möglichkeit vorsichtig um. Links in Kommentaren, besonders die zu eigenen Webseiten und Angeboten, sind nicht gerne gesehen.

  • Beachte das Prinzip vom Geben und Nehmen

    Schreibst Du einen ausführlichen und inhaltsreichen Kommentar und verlinkst darin z. B. auf einen eigenen Beitrag, in dem Du auf diesen Punkt nochmal intensiv eingehst, kannst Du dazu einen Link im Kommentar platzieren.

    Der verlinkte Beitrag muss dabei von hoher Qualität sein und darf nicht in Konkurrenz zum Beitrag stehen, auf dem Du kommentierst.

    Im Zweifelsfall: Lass es bleiben. Sei damit auch vorsichtiger, wenn Du den jeweiligen Blog noch nicht so lange kennst oder dort noch nie einen Kommentar hinterlassen hast.

    Der Gesamteindruck des Kommentars muss passen. Wenn der Autor das Gefühl hat, es geht Dir nur um den Link und nicht darum, etwas sinnvolles beizutragen, wird er den Link löschen.
  • Setze nur 1 Link im Kommentarfeld

    Enthält Dein Kommentar mehr als 1 Link, bleibt er leicht im Spam-Filter hängen und wird damit nie veröffentlicht.

    Die meisten Blogs erhalten so viel Kommentar-Spam, dass Kommentare im Spam-Ordner nicht manuell überprüft werden.

Von diesen Links lässt Du besser gleich die Finger:

  • Affiliate Links
    → ad.zanox.com/ppc?1208921
    → product21.digistore24.com
    → webseite.de/index.php?ref=192
  • Gekürzte und gecloakte Links
    → bit.ly/2930lksdf
    → goo.gl/JOfB2i


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Ins Detail gehen

In den Kommentaren ist Platz für eigene Erfahrungen. Du kannst auch Fragen stellen.

Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge kommen immer gut an.

  • Auch wenn Du es ehrlich meinst und der Artikel perfekt geschrieben ist, schreib nicht nur ein einfaches "Danke, toller Artikel" ins Kommentarfeld.

    Es gibt Blogbetreiber, die solche Kommentare veröffentlicht lassen. Die meisten aber löschen Kommentare, die keinen Bezug zum Artikel haben.
  • Wenn Du einen Kommentar schreibst, frag Dich:

    Könnte man diesen Kommentar unter jede x-beliebige andere Webseite setzen?

    Ist diese Frage mit "Ja" zu beantworten, ist es kein guter Kommentar.

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Diskussionen anregen

Das führt dazu, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit der Blogbetreiber oder andere Blogleser beginnen, auf Deinen Kommentar zu antworten.

Auf diese Weise machst Du nicht nur auf Dich aufmerksam, sondern knüpfst nebenbei auch Kontakte.

Beschränke Dich dabei auf dein Fachwissen. Schwachsinn zu schreiben oder unüberlegte Aktionen bringen nichts. Letztlich schaden sie Dir nur.

Orientiere Dich beim Schreibstil am Niveau der jeweiligen Webseite. Die Leser der Seite sollen das, was Du zu sagen hast, auch verstehen können und nicht am Ende mit drei Fragezeichen dastehen.


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Dran bleiben

Damit ist gemeint, dass Du Blogs, auf denen Du kommentierst, auch weiterverfolgst.

  • Damit Du über neue Kommentare eines Beitrags regelmäßig informiert wirst, kannst Du den Kommentar RSS-Feed des jeweiligen Beitrags abonnieren.

    Hänge einfach ein "feed" an die jeweilige URL des Beitrags an und Du hast die Kommentar-Feed-URL. Diese fügst Du dann einem RSS-Reader deiner Wahl hinzu. 

    Artikelempfehlung: Die besten RSS-Feed-Reader und Apps auf t3n

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Social Sharing

Teile Beiträge in den sozialen Netzwerken, wenn sie dir gefallen.

  • Veröffentliche eine Kurznachricht auf Twitter.
    Nutze dazu den Tweet-Button auf der jeweiligen Seite.
    Erwähne am Ende des Tweets den Twitternamen des Autors mit dem "@"-Tag.
  • Spendiere dem Artikel ein Facebook Like. Besser ist es, den Artikel auf Facebook zu teilen.
  • Empfehle den Beitrag Deinen Google+, Xing- und Linkedin-Kontakten.

Was Du davon hast

  • Du bietest Deinen Followern einen Mehrwert.
  • Es erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Deine eigenen Beiträge geteilt werden. Entweder vom Autor direkt oder von Leuten aus der Community.

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Ein Gravatarbild nutzen

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte

Bei jedem Kommentar gibst Du eine E-Mail-Adresse ein. Das hat nicht nur den Grund, damit der Autor weiß, wer ihm geschrieben hat, sondern gibt Dir die Chance, ein eigenes Gravatarbild mit der angegebenen E-Mail-Adresse zu verknüpfen.

Dieses Bild wird zu jedem Kommentar angezeigt, den Du mit Angabe dieser E-Mail-Adresse schreibst.

Um dieses Feature zu nutzen, registriere Dich unter de.gravatar.com mit Deiner E-Mail-Adresse. Anschließend kannst Du ein Profilbild hochladen und es mit Deiner E-Mail-Adresse verknüpfen.​

Damit nicht irgendjemand für eine fremde E-Mail-Adresse einen Gravatarbild hochladen kann, wird an neu angelegte E-Mail-Adressen eine Bestätigungs-E-Mail gesendet, bevor man sie mit einem Bild verknüpfen kann.

  • Gravatarprofilbilder werden im Seitenverhältnis 1:1 dargestellt. Lädst Du ein Bild in einem anderen Seitenverhältnis hoch, kannst Du es nach dem Hochladen zuschneiden.
  • Das Bild sollte eine Auflösung von mindestens 250x250 Pixeln besitzen, damit es auf allen Webseiten scharf dargestellt wird.
  • Achte darauf, dass man nur den Kopf sehen kann. Auf den meisten Blogs werden Kommentar-Profilbilder nur sehr klein angezeigt. Verwendest Du ein Bild, auf den noch Teile der Kleidung zu sehen sind, erkennt später keiner mehr, was auf dem Bild eigentlich zu sehen ist.
  • Ein Firmenlogo als Gravatar ist möglich, aber unpersönlicher. Ich würde das nur für den eigenen Blog als Profilbild nutzen, wenn mehrere unterschiedliche Leute aus dem Team z. B. die Kommentare beantworten.

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Netzwerken und keine Wunder erwarten

Durch Kommentare alleine wirst Du kaum Traffic erzeugen. Aber sie sorgen dafür, dass dein Blog besser vernetzt ist und sind eine einfache Möglichkeit, mit anderen Bloggern in Kontakt zu treten.

Weitere Schritte wären z. B. eine Anfrage per E-Mail, ob Du einen Gastbeitrag auf dem Blog verfassen kannst oder nachfragst, wie es mit dem Interesse an einem Gastbeitrag auf dem eigenen Blog aussieht.


✓ Checkliste zur Umsetzung


Gibt es bereits Kommentare?

  • Ja

    Überlege Dir, ob Du dem Autor ein Feedback geben möchtest oder auf einen bereits bestehenden Kommentar antworten willst.
  • Nein

    Schreib einen ersten Kommentar. Der Autor freut sich darüber besonders!

Wie viel Zeit hast Du gerade?

  • Keine Zeit

    Schreib 2-3 Sätze, die aber relevant zum Inhalt sein sollten.
    Du kannst Dir die Artikel-URL auch in einem Notizbuch speichern und den Artikel zu einem späteren Zeitpunkt kommentieren.
  • Wenig Zeit

    Schreibe zu einem bestehenden Kommentar 2-3 Sätze, die den Inhalt sinnvoll ergänzen. Somit musst Du nur etwas weiter denken, aber nicht komplett bei Null anfangen.
  • Viel Zeit

    Mach Dir Gedanken darüber, welche Punkte dem Artikel noch fehlen und ergänze sie in einem Kommentar.
  • Sehr viel Zeit

    Beteilige Dich an Diskussionen und halte dich über neue Kommentare auf dem Laufenden.

Rechtschreibung und Grammatik geprüft?

  • Ja

    Gut gemacht. Dann klicke auf "Senden" und schick den Kommentar ab.

Gravatar Profilbild hinterlegt?

Hast Du für die E-Mail-Adresse im Kommentarfeld ein Gravatar-Profilbild hinterlegt?

  • Ja

    Sehr gut. Du scheinst Dich mit dem Thema schon befasst zu haben.
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  • Updated 11. Dezember 2017
Matthias Szilagyi
 

Matthias Szilagyi ist Onlinemarketer. Es macht ihm Spaß, Produkte zu bewerben sowie Wissen und Erfahrungen weiterzugeben. Das ganze nebenberuflich und stressfrei.

  • Flink Umzüge und Lagerung sagt:

    Viele hilfreiche Tipps, von denen ich noch nicht alle kannte.
    Danke

    • Matthias Szilagyi sagt:

      Man lernt immer dazu. Auch wenn man weiterhin Dinge falsch macht.

      1. Fehler:
      Im Kommentarnamen das Keyword nennen, keinerlei Namen, eine leere Floskel, die man unter jedem Artikel platzieren könnte. Ein Kommentar der zeigt, wie man es nicht machen sollte. Die meisten Blogger löschen solche Kommentare wortlos mit einem Klick.

      2. Fehler:
      Es macht wenig Sinn, hier eine Seite zum Thema Umzüge und Lagerung zu verlinken, weil die thematische Relevanz fehlt.

      Tipp für Blogger:
      Konsequent sein. Wer einmal solche Kommentare zulässt, zieht mehr davon an.

      Ich hab den Beitrag inzwischen aktualisiert und neu gestaltet. Die Checkliste zur Umsetzung ist neu dazugekommen.

  • Hallo Matthias,
    dein Blog habe ich heute zum ersten Mal aus Google heraus gesichtet, weil ich da nach etwas gesucht habe und dieser Artikel ist genau passend für mich, denn heute habe ich meinen Kommentier-Donnerstag auf anderen Blogs. Ich liebe das Kommentieren und weiss diese Art der gegenseitigen Vernetzung sehr zu schätzen. Jeder fängt mal klein an und damit du dich mit anderen gut vernetzen kannst, eignen sich die Blog-Kommentare hervorragend dafür.

    Als Blog-Admin sehe ich es etwas anders und lasse keine Kommentar-Links zu Unterseiten zu.

    Wenn sich ein Leser wirklich Mühe machte und sinnvoll kommentierte, dann steht der Kommentar-Freischaltung auch nichts mehr im Wege. Wenn ich woanders kommentiere, dann niemals spammen, immer einen echten Namen einsetzen und meine Mail-Adresse ist an das Gravatar gekoppelt, sodass es auch einen passablen Eindruck machen sollte.

    Da gebe ich dir vollkommen Recht, denn durch Blog-Kommentare wird niemand massenhaft Blog-Besucher erwarten können und Traffic aus Google dürfte bei den meisten Blogs überwiegen. Aber wenn es um die gegenseitige Vernetzung geht, ist mir ein besseres Mittel nicht bekannt 😉

    • Matthias Szilagyi sagt:

      Hallo Alexander,

      da kann ich dir nur zustimmen. Als Blogger ist es auch eine motivierende Sache, wenn Artikel kommentiert werden.

      Ich selbst schreibe gerne Kommentare zu hochqualitativen und ausführlichen Inhalten. Ich gebe mir dabei immer Mühe und achte darauf, was ich schreibe. Wo es mir möglich ist, ergänze ich den Artikel mit meinen eigenen Erfahrungswerten und gebe Tipps, die mir noch dazu einfallen.

      Der Nebeneffekt dabei ist, dass die Leute neugierig werden.
      – Wer ist das überhaupt?
      – Das war sehr nützlich, was er da geschrieben hat.
      – Gibt es auf seiner Webseite noch mehr davon?

      Sie klicken auf meine Webseite und ich habe einen Leser mehr. Was ich dadurch bekomme, sind begeisterte Leser. Neulich bekam ich deswegen ein Feedback von jemandem, der sich wegen eines solchen Kommentars persönlich bei mir per E-Mail bedankt hat. Sein Zitat – „Man sieht also, irgendwie zahlt es sich durchaus aus, zu kommentieren. Erst recht wenn man keinen Schwachsinn spammt, sondern etwas richtig Gutes, wie Du!“ – das kann ich nur unterstreichen.

  • Matthias Szilagyi sagt:

    Ich habe den Artikel gerade aktualisiert und ergänzt. Diejenigen, die hier am häufigsten kommentieren, werden jetzt auch auf der Startseite in der rechten Seitenleiste angezeigt. Inklusive Link zur eigenen Webseite und Do-Follow Linkattribut.
    Viel Spaß beim Kommentieren.

  • Christian sagt:

    10 hilfreiche Kommentar-Strategien, von denen ich die meisten auch konsequent umsetze. Gerade Tipp Nr. 10 war mir bis dato nicht so bewusst, obwohl dieser extrem effektiv sein kann, wenn a) der abgegebene Kommentar wertvoll zur Diskussion beiträgt und b) die verlinkte Landingpage wirklich spannend und auf die Zielgruppe des Blogbeitrags zugeschnitten ist.

    • Matthias Szilagyi sagt:

      Hallo Christian,

      danke für deinen Kommentar. Meistens ist es doch so. Man klickt auf den Kommentar. Sieht, Ah… okay. Das macht derjenige. Wirft einen kurzen Blick auf die Seite, ob es sich lohnt, sich weiter umzusehen oder nicht.

      Dieser Leser liest dann mit Glück vielleicht noch 1-2 Artikel auf dem eigenen Blog, die dann aber auch nicht komplett, weil man ja eigentlich wegen dem anderen Beitrag auf dem vorherigen Blog zum Lesen da gewesen ist.

      Und weg ist der Besucher.

      Mit einer Landingpage ist es anders. Hier gibt es keine Auswahl, hier muss sich der Leser nichts selbst aussuchen. Nichts lenkt ihn ab. Die Wahrscheinlichkeit ist größer, dass er sich einträgt. Spannend und zielgruppenrelevant muss es sein – richtig.

      Viele Grüße
      Matthias

  • Super Tip mit „Gravatar“. Kannte ich bisher noch nicht. Wir gleich nach diesem Post mal ausprobiert ;)…ist nur die Frage, ob man eher eine Grafik hierfür oder ein Bild von sich lieber nimmt…..wie oben geschrieben, besteht ja bei einem Portrait das Risiko, dass einige Blogs einen dann sehr klein darstellen bzw. vielleicht sogar verpixelt.

    • Matthias Szilagyi sagt:

      Gravatars sind super, weil man sich auf einer persönlicheren Ebene begegnet. Die Frage ist, ob man mit einem Bild auf entsprechend vielen Seiten – wo man kommentiert hat – erscheinen möchte.

      Der Trend geht bei den Kommentaren zur geschlossenen Community hin. YouTube, Facebook, die ganzen Disqus-Formulare auf vielen Blogs, die ganzen Zeitungsverlage. Man versucht, die Leute im eigenen Kreislauf zu halten.

      Der SEO-Aspekt von Kommentaren ist heute zu vernachlässigen. Ich finde das gut, weil es genug Leute gibt, denen es darum geht, Links abzugreifen. Ich lese Kommentare und erkenne, wenn es jemand um SEO ging. Viele denken, das macht heute noch Sinn, weil man es vor 3-4 Jahren noch machte.

      Wer wirklich gut ist, konzentriert sich nicht auf Links, sondern einen Mehrwert. Ich behaupte, wer sich wirklich Mühe gibt beim kommentieren, erhält etwas zurück. Das Universum vergisst nichts und ob man einen Link bekommt oder nicht, ist nebensächlich.

      Viel wichtiger ist auch, dass man etwas lernt. Beim kommentieren kann man eine Menge lernen. Es gibt Blogs, wo man von Kommentar Rückmeldungen mehr lernt, als dem Artikel selbst. Deswegen listet Google manchmal Foren so weit oben, weil die Mitglieder-Community a) Erfahrung mitbringt und b) einseitiger Meinungsaustausch früher oder später von einem anderen Forenmitglied korrigiert wird.

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