aktualisiert am 17. Jan. 2012

Beim Publizieren von Inhalten entscheiden Sie sich i.d.R. automatisch für eine der beiden Formen oder eine Mischform aus beiden. In diesem Artikel möchte ich Ihnen die Vor- und Nachteile dieser beiden Schreibweisen gegenüberstellen.

Langschreibweise (Fließtext)

Typische Merkmale:

  • 3-4 Zwischenüberschriften
  • Wenig Absätze
  • Lange Sätze

Vorteile:

  • Beschreibung bis ins kleinste Detail
  • Komplexe Sachverstände ausführlich erläutern
  • gewünschte Bilder im Kopf der Leser “ablaufen” lassen
  • Viele Informationen, leichtere SEO-Optimierung der Texte

Nachteile:

  • Erhöhter Zeitaufwand, um den Artikel zu erstellen
  • Es entstehen leichter Rechtschreib- und Grammatikfehler
  • wirkt sehr textlastig
  • Höherer Widerstand bei den Lesern, den Artikel ganz zu lesen

Anregung:

  • Artikel mit Bildern und/oder Videos auflockern
  • Einzelne Zwischenüberschriften mit Unterüberschriften besser strukturieren
    • Zwischenüberschrift 1
      (Text)

      • Unterüberschrift 1
        (Text)
        Absatz
        (Text)
        Absatz
        (Text)
      • Unterüberschrift 2
        (Text)
        Absatz
        (Text)
    • Zwischenüberschrift 2
      • Unterüberschrift 1
        (Text)
      • Unterüberschrift 2
        (Text)
        Absatz
        (Text)
    • usw.

Kurzschreibweise (stichpunktartig)

Typische Merkmale:

  • 5-6 Zwischenüberschriften
  • Viele Absätze, Aufzählungen, Nummerierungen
  • Kurze Sätze

Vorteile:

  • Artikel ist schneller fertiggestellt
  • Artikel liest sich leicht
  • Der Leser erfährt das Wichtigste in kürzester Zeit
  • Fördert das eigene Denken
    • Stichpunkte und Aufzählungen sind vorgegeben
    • Der eigentliche Inhalt entsteht im Kopf der Leser

Nachteile:

  • Zusammenhänge zwischen einzelnen Punkten werden nicht jedem klar
  • Keine Überleitungen zwischen einzelnen Abschnitten
  • Artikel geht meist nicht so sehr ins Detail
  • evtl. nötiges Basiswissen zu diesem Thema sollte den Lesern bekannt sein

Anregung:

  • Stichpunktartige Erklärungen durch Beispiele veranschaulichen
  • Zu einzelnen Aufzählungen, bei denen nicht jedem klar, was gemeint ist, einen Hinweistext zur Erklärung setzen

Fazit:

Je nach Thema und Art der Verwendung des Textes

  • Blogbeitrag
  • Verkaufstext
  • eBook-Kapitel
  • Messe-Vortrag
  • PowerPoint-Vorlage

ist es besser die Langschreibweise zu verwenden oder die Kurzschreibweise. Sich banal auf eine Methode festzulegen oder sich generell für eine Methode zu entscheiden, wäre ein Fehler.

Eine weitere Möglichkeit ist es, beide Schreibweisen miteinander zu kombinieren.

3 zusätzliche Praxis-Tipps zum Schluss:

  • Schreiben Sie so, wie es zu Ihnen passt. Sie sitzen nicht mehr in der Schule und schreiben einen Aufsatz.
  • Schreiben Sie leicht verständliche, kurze Sätze. (Keine 3x verschachtelte Nebensätze)
  • Vereinfachen Sie Sachverhalte. Verkomplizieren schafft jeder (siehe HGB, BGB, …)

Für Ihren Erfolg! Liebe Grüße
Matthias Szilagyi

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über den Autor:

Matthias Szilagyi

Matthias Szilagyi gibt Wissen und Erfahrungen weiter, was Menschen hilft, ihr Business zu verbessern. Gutes Marketing ist für ihn, was Menschen anspricht, ihnen einen Wert bietet und eine natürliche Autorität bewirkt.

  • @Matthias Ich habe mich lange mit dem professionellen Texten beschäftigt und auch im meinem Blog darüber geschrieben. Mittlerweile bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass, egal bei welcher Art der Schreibweise, auf die Leser viel mehr geachtet werden muss.
    Wir schreiben Texte für jedermann und leider vergessen wir viel zu häufig darauf zu achten, dass der Text auch für jeden verständlich ist. Oftmals wird nicht vorhandenes Fachwissen einfach vorausgesetzt. Und in meinen Augen sind solche Artikel am Ziel vorbei geschrieben.
    Ein Text muss jeden verständlich sein, gut strukturiert und Fachwörter sollten erklärt werden. In diesem Sinne “Daumen Hoch” für Deine Anleitung.

    LG
    Sascha

    • Hallo Sascha,
      wenn du dich damit gut auskennt, freut es mich umso mehr, dich hier als Kommentator gewonnen zu haben. 🙂

      Es kommt stark auf die Zielgruppe an. Möchte ich damit jemanden erreichen, der sich mit der Materie kaum bis überhaupt nicht auskennt, oder jemanden, der bestimmte Fachwörter bereits in und auswendig kennt. Im Zweifelsfall ist es, wie bereits von dir angesprochen, natürlich besser, Fachwörter zu erklären.

      LG
      Matthias

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