Autor: Jared Jacobs

Erstellt: 25. Apr. 2013

Zuletzt aktualisiert: 28. Mai. 2014

Sind Sie Online-Shopper? Einer aktuellen weltweiten Umfrage zufolge kauft die überwältigende Mehrheit der Internetnutzer über das Internet ein. Demnach kaufen über 85 % all derer, die das Internet beruflich oder privat nutzen, zumindest ab und zu auch über das Internet ein. Man erwartet, dass die Umsätze aus dem Internet-Handel in diesem Jahr die 1-Billion-Dollar-Marke überschreiten sollen.

Mit zunehmender Popularität hat sich Online-Shopping jedoch auch geändert. Das Internet wird häufiger zum Einkaufen genutzt – und auf neue Arten. Was also heißt das für die Käufer? Was heißt es für die Händler? Werfen wir einen Blick auf neue Entwicklungen:

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Was wird gekauft?

Obwohl die Bereiche Unterhaltung und Elektronik nach wie vor ganz oben auf den Verkauslisten stehen, werden zunehmend auch Dinge über das Internet gekauft, die früher nur in „echten“ Läden gekauft worden wären. Ganze 14 Prozent an Online-Käufern geben an, dass sie wenigstens ab und zu Lebensmittel und Getränke über das Internet kaufen. Und 33 Prozent kaufen Gesundheitsartikel und Kosmetik im World Wide Web.

Wenn man bedenkt, dass viele Anbieter einen kostenlosen und schnellen Versand anbieten, sollte das eigentlich wenig überraschen. Sie können Körperlotion oder eine Packung Müsli im Internet bestellen und haben sie ein paar Tage später in der Hand. Auch Rabatt- und Angebots-Webseiten, auf denen nicht direkt ein Artikel gekauft wird, sondern z. B. Restaurant-Gutscheine oder ähnliches angeboten werden, werden immer häufiger genutzt.

Wie wird gekauft?

Wir leben im Zeitalter mobiler Geräte. Noch vor wenigen Jahren mussten wir zuhause am Schreibtisch sein, um im Internet einkaufen zu können, doch heute werden diese Einkäufe immer häufiger auf dem Smartphone oder einem Windows 8-Tablet getätigt. Für Internethändler ist das gut, denn ihnen stehen damit noch mehr Wege zum Kunden offen als je zuvor.

Mobilgeräte werden genutzt, um Preise zu vergleichen, Kundenkommentare zu lesen (Kundenkommentare spielen bei der Kaufentscheidung eine wichtige Rolle) und Angebote zu finden. Unglaubliche 81 Prozent aller auf einem Smartphone durchgeführten Käufe sind Spontankäufe – das heißt, viele Menschen, die auf ihrem Telefon einfach nur nach Produkten suchen oder Preise vergleichen, kaufen das Produkt dann gleich. 67 Prozent aller Online-Shopper nutzen ihr Mobiltelefon, um Preise zu vergleichen und sich über Produkte und Angebote zu erkundigen, kaufen dann aber später von ihrem Heimcomputer.

Haben Sie schon einmal etwas Ungewöhnliches im Internet gekauft? Haben Sie schon einmal Ihr Mobilgerät zum Online-Shopping genutzt? Teilen Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren.


Autor:

Jared Jacobs



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  • Nun was richtig spannend wird: Was wird gemacht, wenn SEPA kommt. Lastschriftverfahren ist dann nicht mehr so einfach möglich. Ich denke da wird es nochmal spannend, ob sich was an den Zuwächsen für das Shoppen im Internet ändert.

    Beste Grüße aus Augsburg!

    • Hallo Susanne,
      das ist ein interessantes Thema. Ich sehe keine großen Probleme. Denn wenn man die BLZ und Konto-Nr. von jemandem kennt, kann man daraus einfach die IBAN zusammensetzen. Und die BIC ist die Bankkennung, die man ebenfalls herausfindet, in dem man mit Hilfe der BLZ abruft, welche Bank dahinter steht.
      Ich könnte mir vorstellen, dass man auf Bestellseiten zukünftig wählen kann, ob man direkt die IBAN/BIC angibt oder einfach wie immer seine Bankdaten (Kto-Nr., BLZ und Land) angibt und dann z. B. auf einen “IBAN/BIC generieren” Button klickt, der die Daten berechnet, überprüft und anschließend ins Bestellfeld einträgt.
      Viele Shops und Unternehmen setzen auch auf Drittanbieter für die Zahlungsabwicklung (wie z. B. Share*IT, Paypal, Sofortüberweisung) und man darf davon ausgehen, dass diese Unternehmen die Sache professionell umsetzen werden und auch darauf achten, dass sich die Veränderungen im Bestellvorgang nicht negativ auf die Verkaufsabschlüsse auswirken.

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