Autor: Matthias

aktualisiert am 28. Jul. 2022

Affiliate Challenge Leaderboard

Ich bewerbe sein Angebot ja nicht, weil ich mir denke. Ich schicke Leads und es tragen sich viele kostenlos ein. 50% der Besucher. Davon kaufen 25% den ersten Upsell.

Von 1.000 Besuchern wo jemand schickt, öffnen 200 die Nachricht und davon klicken z. B. 30% der Leute. Also 60 Klicks. Das wären 30 Eintragungen.

Den ersten Upsell kaufen 25% der Leute? Der erste Upsell sind die 5€ auf der Verkaufsseite. Also wären 25% von 60 Klicks, 15 Verkäufe die mir bei einer Provision von 50% auf die 5 Euro, um die 30€ an Provision einbringen könnten.

Mit Glück sind ein paar High Roller dabei, wie der Wolf seine Kunden benennt, die er in der Adult-Szene über Twitter-Traffic generiert hat, und die gutes Geld in die Kasse spülen.

Mehr dazu hier im Review.

Das Affiliate Challenge Leaderboard ist öffentlich einsehbar, warum ich mir erlaubt hatte, hier einen Screenshot einzublenden. (siehe oben)

Der Verdienst pro Cartbesucher liegt der Statistik von Digistore24 nach, bei 0,06€ im Durchschnitt. Der Verkaufspreis liegt im Durchschnitt bei 36 Cent, laut der Statistik von Digistore24.

Für mich ist das Preisdumping. Das PDF ist mit 100 A4 Seiten recht umfangreich. Ich wäre vorsichtig, ob dieses Angebot nicht gegen die guten Sitten im Wettbewerb verstößt. Auch die Anzahl der verschenkten Kurse, von diesem Umfang.

Ich frage mich, wer hier noch mit einer Marge arbeiten soll? Also wie kann es sein, dass jemand bei einem Angebot mit einem so niedrigen Umsatz pro Kunde, so viele Affiliates findet, die ihm eine E-Mail-Liste von über 500 Kontakten aufgebaut haben.

Wovon leben diese Leute. Versteht mich nicht falsch. Auch Amazon betreibt Preisdumping mit seinem E-Book Unlimited Angebot. Für 0€ in den ersten 30 Tagen lese ich das Erfolgsbuch von Jens Neubeck für 0€*, statt 6.90€, oder das Buch von Alex Fischer „Reicher als die Geißens“*. Aber bei deren Kundenzahl, können sie es sich leisten. Außerdem kostet Prime bald 89€ im Jahr.

Um einen Vergleich zu bringen:

Das t3n Abo mit Zeitschrift vierteljährlich sowie Zugriff auf den Online-Content Pro-Bereich, kostet um die 200 Euro im Jahr. Davon werden die Redaktion und die Veranstalter die dabei mitwirken, sie werden davon leben können.

Ich möchte im Leben kleine und größere Sprünge machen können. Ich möchte nicht dem Geld nachlaufen und Kleingeld sammeln.

Wer hier kleines Geld verdiente, kann in Deutschland steuerfrei leben, zzgl. Beiträgen zur Krankenversicherung. Es gibt manche, die hier keine Beiträge zur Krankenversicherung leisten. Jeder Freiberufler kann so leben und die Pflicht der Nachzahlung für Krankenkassen Beiträge, verjährt nach bestimmten Zeiträumen. (4 Jahre, Quelle)

Jeder könnte also in Deutschland legal leben, ohne dabei Abgaben leisten zu müssen. Wer gesund war und sich selbst helfen konnte, konnte die Zahlung an die Krankenkasse einstellen.

Zitat: „In Deutschland gilt eine allgemeine Kran­ken­ver­si­che­rungspflicht. Falls Du trotzdem keine Kran­ken­ver­si­che­rung hast, bist Du nicht allein: Im Jahr 2019 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamts 61.000 Menschen ohne Kran­ken­ver­si­che­rung. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein.“ (Quelle)

Mir ist jemand bekannt, der selbständig ist und für viele Jahre keine Beiträge zur Krankenkasse geleistet hatte.

Auch die Pflicht zur Mehrwertsteuer-Abführung fällt u. U. weg, ebenso gibt es keine Gewerbesteuer für Einzelunternehmer, bis zu gewissen Umsatzgrenzen. Für die wenig Betuchten bleibt Deutschland also ein steuerfreies Land. Das sind um die 1.000€ jeden Monat, mit denen es sich steuerfrei in diesem Land leben ließe.

Aber wer möchte so leben. Ich denke mir, um 500 Leads selbst zu gewinnen, verlangt Facebook ab 2.500 Euro, wenn die Kampagne so funktioniert. Es ist auch abhängig von Thema und Zielgruppe.

Jetzt schüttet dieser Unternehmer noch über das Gewinnspiel insgesamt 720,-€ aus. Der Gewinner erhält 200,-€. Lars dürfte der Gewinner sein.

36 Cent ist der durchschnittliche Verkaufspreis. Lars hat also 190 Leads für den Verkäufer als Affiliate generiert. Das ergibt im Durchschnitt 68€ Umsatz. Wie hoch dabei seine Provision ausfiel, weiß ich nicht. Dazu wird Lars 200€ über das Gewinnspiel ausbezahlt erhalten. Er erhielt also vielleicht 40€ Provision plus die 200€, macht 240€.

Pro generierten Lead lägen seine Einnahmen dabei nach meiner Beispielrechnung, bei 1.26€ pro Lead. Damit zahlt der Betreiber der Produkte weniger Geld, als wenn er selbst PPC-Anzeigen bspw. über Facebook schalten würde.

Dieses Marketing rentiert sich für niemanden. Auch Facebook verkauft seine gefilterten Datensätze nicht so günstig an Werbekunden.

Ich frage mich, wo der Sinn dabei besteht.

Der beste Sinn an dieser Stelle ist, den Beitrag zu beenden.

Viel Spaß dann beim Beantragen der Sozialhilfe in den USA, Florida war der Firmensitz jenes Unternehmers. Vielleicht sollte er in Florida, in ein Appartement ziehen, neben Ralf Schmitz.

Jeder der hier im Blog mitliest, möchte richtig gutes Geld verdienen. Ich bin selbst nicht außergewöhnlich wohlhabend. Ich lebe so, wie viele andere auch in dieser Stadt.

Ich kann es mir nicht leisten, solche Angebote zu unterstützen. Ich wäre auch kein gutes Vorbild. Aus meiner Sicht ist das Lead-Umverteilung. Für mich war es interessant zu sehen, wie gering die Zahlen einiger Unternehmer ausfielen.

War es hier irgendwann soweit, dass hier nur noch auf die sog. High Roller gewartet wurde? Viele kleine Fische (gelockt mit „kostenlos“ oder „nur 1€“).

Manchmal ging dann *fette Beute* (Zitat von Dirk Kreuter) ins Netz. Ein High Roller, der vom Wolf gefressen wurde, wie eines der sieben Geißlein?

Zitat eines früheren Kollegen: „Jeden Morgen steht ein Dummer auf, man muss ihn nur finden.“

Der Trend heute:

  1. Schreibe ein gutes Buch. Verschenke dein Buch zu den Versandkosten und verdiene durch höhere Bekanntheit, durch weniger Bedarf zur Aufklärung.
  2. Das Buch bringt dich deinem zukünftigen Kunden näher, macht dich greifbar für ihn und schafft eine Vertrauensbasis.
  3. Verdiene dann 4-Stellig pro Monat über Beratung, Coaching und Dienstleistungen.

Jeder der dein Buch empfiehlt als Affiliate, erhält dabei 2-5 Euro Provision. Als Versandpauschale nimmst du 4.99-6.99€ im Inland. Dazu schaltest du als Upsell ein Hörbuch oder zusätzliche Inhalte, für die der Käufer dann 14.99€ zusätzlich hinlegt. Auf diese 14.99 gibst du ebenfalls eine Provision von 50% auf den Nettobetrag.

Nach dem Kauf, kannst du dem Besteller ebenfalls nochmals ein Angebot machen, um deine Kosten direkt zu refinanzieren. Auch hieran beteiligst Du Deine Vertriebspartner.

Deine Leadkosten dürften dabei immer noch unterhalb oder leicht oberhalb derer von Werbenetzwerken sein. Billig ist es nicht, aber eine Kundin hatte berichtet, dass ihr jedes so „verschenkte“ Buch im Schnitt 60€ Umsatz einbringt.

Das ist der Buchfunnel. Er bietet hochwertigen Inhalt. Der Käufer erhält physisch etwas, was er in Händen halten kann. Zudem kann er das Buch selbst bewerben und verdient dabei mit.

Du kannst dem Buch einen Werbeflyer beilegen. Wenn du kreativ bist, machst du so pro verschicktem Buch nochmal mehr Umsatz und kannst jedem der dein Buch verschenkt, bspw. 5€ Provision zahlen.

Das wäre wesentlich mehr, als hier bei diesem Angebot bei herumkam.

Für den Anfang ist es besser so zu starten wie dieser Unternehmer aus Miami, als gar nicht. Das Problem dabei ist, dass Kunden sich an bestimmte Preise und Konditionen gewöhnen.

Einige Banken haben z. B. jetzt die Preise angehoben.

Die DKB streicht ihre kostenlose Kreditkarte, es gibt sie zukünftig nur noch auf Wunsch. Ansonsten bleibt es bei einer Debit-Kreditkarte (das Geld wird direkt vom Konto abgebucht).

Auch das Business Konto der DKB kostete seit gestern 15 statt 10€ pro Monat. Ich schaute rein und rein zufällig an diesem Tag hatten sie ihre Preise angezogen.

Dann gibt es noch das Fidor Konto. Es kann mit dem Aktivitätsbonus kostenlos genutzt werden, mit dabei ist eine digitale Debit-Mastercard. Die Bank verkaufte o2 Banking und hatte dadurch Kunden verloren. Das Geschäft könnte besser laufen. Es könnte nur eine Frage der Zeit bleiben, bis diese Bank die Preise anzieht. Deren Business Konto ist noch kostenlos, aber das kann sich ändern.

Auch meine Bank wo ich Kunde bin, verlangt jetzt mit Software zur Buchhaltung, nicht mehr dauerhaft 13, sondern im 1. Jahr 13 und danach 19 Euro pro Monat für das Angebot.

Die GLS Bank hat hier ein faires Angebot von 8 Euro plus 5 Euro GLS-Beitrag, mit jährlich 50€ an Kosten für die Kreditkarte.

Die Sparkasse in München ist preislich auch im Mittelfeld des Marktes unterwegs. 8.50€ ist der Preis für das günstigste Business-Konto, wobei jede Buchung zwischen 30 und 60 Cent kostet (je nach Tarif), was deutlich mehr ist als das, was DKB und GLS Bank dir in Rechnung stellen. Eine Kreditkarte gibt es bei der Sparkasse für 29€, eine Kreditkarte mit mehr Extras kostet 89€ im Jahr

Fidor verlangt für Buchungsposten bisher keine Gebühren. Deren Geschäftskonto ist kostenlos verfügbar. Allerdings gibt es dort keine Option, eine echte Kreditkarte zu erhalten. Wer den Autoverleih nutzt, könnte generell bei Debit-Kreditkarten im Ausland eine Überraschung erleben.

Mein Fazit ist, dass die Konditionen der Bank sich jederzeit ändern können. Die DKB hat ihre Preise erst gestern erhöht, sodass das wohl der Corona-Nachzug der Preise war. Auch mein Webhoster hatte die Preise leicht erhöht. Das bedeutet auch, dass die Konditionen dort jeweils erstmal so bleiben werden, wie sie sind.

Achte nicht nur auf den Preis, sondern auf deine Bedürfnisse und das, was dir wichtig ist.


Autor:

Matthias


Matthias betreibt diesen Blog und beschäftigt sich mit Online Marketing, E-Mail- und Affiliate-Marketing. Er schätzt die Natur und das, was die Menschen in ihrer Balance hält. Das weite Land und die Berge sind für ihn etwas ganz besonderes.


  • Inhalte, die dich interessieren könnten:
  • Das könnte dich auch interessieren:

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}
>