Autor: Matthias

Erstellt: 23. Aug. 2022

Zuletzt aktualisiert: 23. Aug. 2022

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Sandwich mit Räucherschinken

Die Kunden wünschen sich Qualität zu bezahlbaren Preisen. Was wäre wenn… 1,99€ für ein Kilo Fleisch.

Die Käufer würden unangenehme Fragen stellen. Sie würden sich fragen, woher ein Händler die Ware bezog. Zu günstige Preise lösten eher Bedenken bei Käufern aus, als dass sie das Problem lösten. (eine Einwand-Produktion, statt einer Einwand-Reduktion)

Schon Alf Jasinski bekam damals bei seinen Büchern* mit dazu gesagt, dass er dafür angemessene Preise zu nehmen hatte. Das war vor knapp 20 Jahren.

(Etwa so lange, wie Homer Simpson’s letzter Haarschnitt beim Friseur her war, als er ein Wunder-Haarwuchsmittel bekam.)

Warum? Weil die Kunden sonst den Inhalt nicht so wertschätzen könnten, wie es gut gewesen wäre. Sie hätten das Buch sonst vielleicht nicht zu Ende gelesen.

Stelle dir einmal vor, jemand stellt etwas frei abrufbar als pdf ins Internet.

  • Wen interessiert es? Niemand.
  • Wer konnte damit Geld verdienen? Niemand.
  • Wenn also nichts zu holen war, wenn es um nichts ging, blieben die Menschen untätig und eher desinteressiert.

Jeder braucht etwas auf dem Tisch, zum Essen, zum trinken, für die Bleibe, für Erledigungen, für Ausflüge, Reisen und mögliche Versicherungen.

Niemand ist also letztlich daran interessiert, etwas geschenkt zu bekommen.

Wenn ich alles gratis bekäme, könnte ich davon leben. Es war ein altes Programm, eine alte Konditionierung, wo ich mir ein Leben schuf, wie es bisher war. Es führte allerdings zu gesundheitlichen Beschwerden. Wenn ich nicht mein Leben umkrempelte, würde es nicht gut ausgehen.

Nimm deinen Preis. Die Heilpraktikerin wo ich jetzt war, hatte einen guten Ansatz. 60 Euro für 60 Minuten, also ein Energieausgleich von 1€ pro Minute. Wenn du da an Plattformen wie Viversum denkst, war das ein angemessener fairer Satz, bezahlbar. Auch andere nahmen so in etwa diese Beträge.

Es dauerte 1 1/4 Stunden. Also war es so, es blieb bei 60 und wenn es regelmäßig mehr wurde, waren es 75 für 15 Minuten mehr.

Ein sehr faires Verhalten. Der Inhalt wird so kommuniziert, wie ich als Klient das auffassen kann.

Alles hatte einen Wert.

Wenn du etwas gratis anbietest, so wie Bplaced das kostenlose Hosting, dann wurden die Kunden dabei eher enttäuscht, heutzutage.

Ich hatte vor vielen vielen Jahren dort mal eine Website zu Testzwecken angelegt. Seither hatte sich wenig verändert. Es ist okay, Domainfactory hatte auch sein Interface über Jahre immer gleich belassen. Die Kunden lernen mit der Zeit, wie etwas eingestellt wird. Jede Neuerung am interface, hält die Kunden eher unnötig auf.

Ich installierte jetzt das Programm Spark für den E-Mail-Abruf. Es ist toll umgesetzt.

Nur… wenn dort Veränderungen vorgenommen würden, reagierten die Nutzer wahrscheinlich eher verärgert, weil dann nichts mehr war wie vorher.

Viele Anbieter bieten meist Übergangszeiten an für Stammkunden, wenn sich Wesentliches an der Bedienung und am Aufbau der Software geändert hatte.

Für All-Inkl. wäre das Gratis-Modell von Bplaced interessant, wo dann eine Subdomain frei wäre, sowie 1 Datenbank ohne SSL-Verschlüsselung, mit 1GB Speicher für die Datenbank und 1GB Webspace, sowie max. 100MB Dateigröße und eine Sperre für Video- und Musikdateien.

Mit 1 Klick könnten Interessierte sich mit 1-Klick eine Software wie WordPress oder einen Cloud-Speicher über Software wie ownCloud ausprobieren. Wer das interessant fand, kann den Tarif upgraden, bspw. mit Hilfe der SSL-Verschlüsselung und einer eigenen Domain.

Die erste Kundenerfahrung ist wesentlich für die weitere Entwicklung dieser Geschäftsbeziehung. Ich war damals schon nicht so stark begeistert gewesen bei bplaced. Ich meine, dass es damals nur das Hosting4free gegeben hatte.

Wenn die Menschen ein Herz hatten, warteten sie auch mal 4-5 Sekunden bis die Website sich aufgebaut hatte. Natürlich sollte es weniger Zeit sein.

All-Inkl. schöpft hier sein Potential nicht aus, wobei dieses Feld den Mitbewerbern überlassen bleibt. Ich sehe das so und damit eher neutral, weil die Preise günstig sind, für das was geboten wird.

Vor allem kann ich die Domains aufschalten wo ich möchte. Viele Hoster bieten diese Funktion nicht an. Natürlich verloren sie mich so als potentiellen Kunden. Es ist zugegeben teilweise etwas tricky, sodass es wohl die Anzahl an Anfragen beim Service reduzierte, auf diese Funktion zu verzichten, was wiederum sich auf die Preise auswirkte. Wenn das alles easy funktioniert, sind viele Kunden zufriedener.

Ich würde soweit gehen, dass für viele Nutzer, für einfache Websites ein Homepagebaukasten besser wäre, oder eine Komplettlösung wie Shopify. Wenn die Technik Probleme bereitete, sorgte das für Frust und es wäre den Ärger nicht wert, der so aufgrund eines günstigeren Preises auftrat.

Alleine die Notwendigkeit einen Termin mit jemandem der sich mit der Technik auskannte zu vereinbaren, war diesen Preisnachlass nicht wert. Ein Unternehmer ist dankbar, wenn das alles gut seinen Lauf nimmt und funktioniert, wie es ist. (Motto: „Never change a running system.“)

Wenn das Projekt nichts abwarf, waren diese Kosten ein Argument. Wenn der Rubel rollte, oder vielleicht besser der Franken oder das britische Pfund, dann waren diese Ausgaben bezahlbar.

Ausgaben bedingen Einnahmen. Für die Ausgaben gab es Finanzierungen oder Kapitalgeber, Investoren und Anleger. Diese übernahmen dann einen Teil des Risikos, wiederum mit der Aussicht auf Rendite.


Think Big


  • Du investierst 100.000€ für 100% des möglichen Gewinns.
  • Jemand anders investiert 100.000€ für dauerhaft 10% Beteiligung am Gewinn.
  • Du investierst selbst: Du verlierst, du bist der Verlierer. Du gewinnst, tja… auch hier war anderer Mitwirken nötig gewesen. Wer diente dir, ohne einen Energieausgleich (z. B. in Form von Geld)
  • Du investierst kein Geld, bekommst das Geld als Investment und das Projekt steht und läuft, fremdfinanziert: Du gewinnst, und es gibt nicht nur einen, sondern mehrere Gewinner.

Das Leben mancher, war auch ein Mindset Problem.

Denke lieber wie ein Baum:

  • Wer sind meine Unterstützer?
  • Wer braucht was?
  • Wie kann ich handeln, sodass es sich rentiert?
  • Was sind meine Bereiche? Meine Themen? Was ist anderen überlassen?

Wenn du alleine gewinnen willst, bleibst du der Verlierer.

Wer sind deine Kunden? Gewinner oder Verlierer?

Du brauchst also eine felsenfeste Überzeugung daran, dass du deine Kunden zu Gewinnern machst und die Kunden hier auch mit der richtigen Grundhaltung, die Dinge angehen.

Wer gerade blank war… sprich Thema „Geld verdienen (im Internet)“ eintippten…

  • Waren das die Kunden die du anziehen wolltest?
  • Waren das wie Unternehmer denkende Leute die bereit sind zu investieren oder die Fähigkeit hatten, mit Investoren umzugehen und ein Geschäftskonzept überzeugend darzulegen?

Es kam darauf an, wie sehr jemand wollte. Wenn jemand wirklich will, verändert das die Bühne des Lebens. Es zeigen sich dann Lösungen und Wege.

Jemand der Blank* war (das hatte Ursachen, die nicht betrachtet wurden), tat gut daran bei Profis und Experten zu lernen, wie es funktioniert.

Er hatte sich ja nicht selbst helfen können, sondern suchte im Internet nach der Lösung.

Er hatte nicht viel darüber nachgedacht. Wir alle hatten manchmal nicht zu viel nachgedacht, und Dinge einfach umgesetzt. Manches ging gut, manches war ein großer Erfolg, manches auch nicht.

Ich sprach darüber in einem Beitrag über das Tunnelblick-Syndrom, wie ich es genannt hatte.

Es ist jetzt kurz nach 18:00 Uhr und ich werde mich nun meinen Themen zuwenden. Ich wünsche dir einen schönen Abend und schau, dass dieser Tag im Guten ausklingt.


Autor:

Matthias


Matthias betreibt diesen Blog und beschäftigt sich mit Online Marketing, E-Mail- und Affiliate-Marketing. Er schätzt die Natur und das, was die Menschen in ihrer Balance hält. Das weite Land und die Berge sind für ihn etwas ganz besonderes.


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