Autor: Matthias

Erstellt: 20. Nov. 2022

Zuletzt aktualisiert: 22. Nov. 2022

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Wenn du Produkte für unter 50 € verkaufst, sind die Gebühren schon nicht so gering. Einfacher ist es, direkt zu verkaufen und dabei die Zahlung per Paypal oder Vorkasse anzubieten. Per Vorkasse kannst du aufgrund geringerer Gebühren, 2 % Skonto anbieten. Auch, weil viele Banken pro Buchungsposten eine Gebühr verlangen.

Meine Idee ist, halte die Dinge nach dem KISS-Prinzip, einfach.
„Keep it simple stupid.“

Und wie setzt du das ganze um, sodass es funktioniert?

Du hast deine Preise. Du schlägst fünf bis zehn Prozent auf die Preise auf. Per Newsletter bietest du Käufern dann 5–10 % Rabatt an. Und wer deine Angebote bewirbt, den kannst du per Gutscheincode oder Coupon-Code, der mit einem 10 % Rabatt verbunden ist, deine Angebote empfehlen lassen. Gewähre dafür, je nach Art deines Angebots, eine Vertriebsprovision, einmalig oder dauerhaft, zwischen 5 und 55 %, abhängig vom Angebot.

Es ist besser, wenn du dich direkt darum kümmerst und weißt, mit wem du zusammenarbeitest. Dann weißt du auch, was deine Vertriebspartner können und wie sie dabei vorgehen, und wie dir das, neue Kontakte und interessierte Anfragen einbringt.

Du solltest mit den Menschen sprechen und im Austausch sein. Vor und manchmal auch nach dem Kauf. Wenn ein Kunde nicht kommunizieren will, ist es vielleicht nicht der richtige Kunde für dich. Du merkst in der direkten Kommunikation schnell, ob dein Angebot für den Kunden interessant ist oder nicht, oder wo die Hürden für diesen spezifischen Kundenkontakt liegen.

Wenn es nicht passt, kannst du die Kommunikation innerhalb von wenigen Minuten abbrechen und dem Kunden alternativ, ein oder zwei Tipps bzw. Ansprechpartner mitteilen. Das ist gut für dein Image.

Die Margen für einen Kaufpreis von 50 € liegen bei etwa 9,9 % bei Digistore24. Du fährst anfangs besser, wenn du selbst die Anfragen beantwortest und allen Kunden, 1x alle 2 Wochen, eine Rechnung erstellst und schickst. Wenn jemand unzufrieden ist, erstellst du die Storno-Buchung gleich mit.

Wenn du selbst die Werbung schaltest, weißt du genau, was du tust und wie das auf potenzielle Kunden wirkt.

Mit moderner Software für die Buchhaltung, brauchst du dafür 1 bis 2 Stunden pro Woche, um die Bestellungen zu bearbeiten. Auch um die Provisionen abzurechnen, das kannst du 1x pro Monat tun und die Auszahlungen vornehmen, dafür brauchst du dann vielleicht 3 bis 4 Stunden.

Gerade wenn du persönlich in Kontakt bleiben willst, mit deinen Kunden, empfiehlt sich diese Vorgehensweise. Alles auf Autopilot kostet dich anfangs Geld und du hast anfangs mehr Zeit und Ressourcen für den persönlichen Austausch. Hier eine Empfehlung, wie du Kontakte persönlich ansprichst, auch ohne direkten persönlichen Kontakt:

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TOP-Produktempfehlungen von Norbert Kloiber:


Wenn alles läuft, kannst du zu einem späteren Zeitpunkt auf Automatisierungen umstellen. Es ist besser, die Kunden nicht zu überfordern. Wenn du persönlichen Kontakt hältst, ziehst du ein bestimmtes Kunden-Klientel an. Manche schreiben vielleicht alle paar Tage mit dir und du erfährst direkter, wie du ihnen zur Seite stehen kannst.

Unternehmer wie Lars Pilawski stellen ihre Software für die Abrechnung auf eigene Systeme um. Das spart Kosten und wenn die Automatisierung einmal eingerichtet ist, läuft das und dazu, ist es günstiger. Viele Kunden kommen aus dem DACH-Raum, was die Abwicklung vereinfacht. Es kann besser sein, selbst die Werbung zu schalten. Bei den Affiliates hat ein digitaler Unternehmer schon angemerkt, dass hier mit verschiedenen Möglichkeiten gearbeitet wird vonseiten der Affiliates, um möglichst viele Kunden hineinzuziehen in das Angebot, was zu hohen Stornoquoten führte. Einige Affiliates sind wohl banal, was ihre Taktiken betrifft. Manche Affiliates verweisen potenzielle Kunden direkt auf die Bestellseite mit Erwartungen, die dann nicht eingehalten werden.

Wenn du am Telefon verkaufst und es richtig machst, kannst du darüber direkt und selbst den Abschluss machen. Für einige Affiliates wäre es z. B. besser, im Telefonvertrieb für namhafte Unternehmen mitzuwirken, was zu zufriedenen Kunden führt. Dadurch bleibt diese Tätigkeit gefragt, also der Vertriebsmitarbeiter behält seinen Job bei, auf Dauer und langfristig. Das wäre für manche Affiliates die bessere Wahl und ihre Provision hierfür liegt gut.

Wenn du mich fragst, der Vertrieb von Wasserbetten kann interessant sein und löst dabei ein großes Problem mancher Menschen, die nicht gut schlafen können. Das ist ein starkes ungutes Thema, wofür dann die Leute bereit sind, mehr Geld für die Lösung zu investieren.

Im Vertrieb brauchst du Ahnung vom Thema. Da kann nicht einfach ein Affiliate ein paar Zeilen oder E-Mails schreiben und dann Kundenumsatz auf Knopfdruck erwarten. Es steckt persönliche Beratung dahinter, und eine Filiale vor Ort, um den Kunden diese Produkte live vorführen zu können. Würdest du 5.000 Euro für solche Produkte ausgeben, ohne es selbst gesehen zu haben? Ich denke eher nicht. Um hochpreisige und lukrative Angebote zu vertreiben, braucht es den persönlichen Kontakt und Fachkompetenz im Beratungsgespräch. Am besten kombiniert mit mehrjähriger Erfahrung im Vertrieb. Für Wasserbetten wird auch öfters eine 0 % Finanzierung als Bezahlmodell gewählt, weil einige Kunden sich das ansonsten nicht leisten könnten.

Im Vertrieb verdienen sich manche z. B. ihr Monatsgehalt leichter, als wir durch normale Jobs, bspw. im Einzelhandel oder bei einer Bürotätigkeit. Für viele wäre das finanziell attraktiver, als im MLM aktiv zu sein. Du kannst das MLM nebenbei oder zusätzlich machen, nur das Problem im MLM bleibt für viele, dass die Fische ganz oben in der Struktur gut oder normal davon leben können, du als Neueinsteiger es allerdings nicht leicht hast.

Angenommen, du vertreibst den Thermomix. Du findest es toll und vielleicht kommen alle paar Wochen mal Leute auf dich zu. Wenn du ihnen vielleicht noch finanziell bisschen entgegenkommst, kaufen sie über dich, statt anderswo. Aus meiner Sicht kannst du das nebenbei machen, als Taschengeld Option, wenn du selbst diese Produkte richtig gut findest. Ich würde mir davon nicht zu viel versprechen.

Wenn du Strom vertreiben willst, arbeite lieber für die Stadtwerke München. Ein Bekannter von mir hatte dort eine gut bezahlte Tätigkeit, nur das Problem waren seine Unterhaltsforderungen aus zwei verschiedenen Ehen, mit Kindern. Dadurch lebte er trotz gutem Gehalt, wie mit Sozialhilfe und hatte Anspruch auf eine Sozialwohnung in der Stadt. Er bekam mehrere Auszeichnungen von der Stadt verliehen.

Du kannst damit sicherlich mehr und das Ganze langfristig sicherer verdienen, als wenn du selbst Strom über ein MLM vertreibst. Gerade jetzt, wo die Strompreise hoch sind, könnten zwar mehr Leute öfters den Anbieter wechseln wollen, um Wechsel-Rabatte zu erhalten. Für mich persönlich ist das weniger interessant. Ich spüre für mich, das meiste Geld verdienst du, wenn du irgendwo dranbleibst und dich hocharbeitest. Geschenkt bekommst du in keiner Branche etwas.

Wenn du von der Stadt den Strom beziehst, hat die Stadt das Geld. Damit kann die Stadt besser bestimmte Angebote subventionieren. Zum Beispiel Bibliotheken, Museen, den Nahverkehr oder WLAN-Hotspots an verschiedenen Orten. Dadurch zahlst du insgesamt weniger, weil du anderswo Kosten einsparen kannst. Bestimmte Tarife sind jetzt anders bei der Stadt und dadurch sind die Kosten für bestimmte Klienten sogar etwas gesunken, statt gestiegen. Allerdings sind manche Dinge irgendwann fällig zu tauschen, wie das Holz in Umkleiden bei Bädern. Ansonsten steigt das Unfallrisiko. Das kostet nicht so viel, allerdings braucht es Personal, was das erledigt. Je mehr Geld die Stadt hat, umso besser ist das für die Freizeitangebote der Stadt.

Viele kaufen sich Staubsauger von Dyson. Deren Saugkraft soll richtig gut sein. Auf eBay kriegst du die original vom Hersteller Dyson direkt, quasi wie neu, generalüberholt für um die 500 €. Wer kauft das von wem anders, wenn er das so direkt vom Hersteller bekommen kann, etwas günstiger. Und auch der Thermomix ist für viele Haushalte unnötig. Für manche ist er richtig cool, so wie ein iPhone für manche. Nur viele nutzen eben günstige Smartphones, z. B. Modelle von Samsung.

MLM-Geschäftsmodelle: Für ein Nebeneinkommen und zusätzliches Standbein sind diese Modelle ideal und aus meiner Sicht sehr empfehlenswert. Aber willst du wirklich auf Kosten deiner Freunde und Bekannten, Geld verdienen? Das sind deine Freunde. Du machst einen Freundschaftsdienst für sie. Willst du damit wirklich Kasse machen? Suche dir lieber eine gut bezahlte Tätigkeit.

Viele Familien haben wenig Geld. Du stehst nicht gut da, wenn du denjenigen spielst, der das große Geld macht und die anderen kommen so, mehr oder weniger gut, mit ihrer Lebenssituation klar. Verstehst du, wie ich das meinte. Was ist dir mehr Wert? Freundschaft oder das Geschäft. Am besten beides. Ich persönlich lasse alle meine Freunde und guten Bekannten mit diesem Online-Marketing Gedöns in Frieden. Manche können diese Tools gut gebrauchen.

Wenn du Anfängern helfen willst, biete ihnen einen Einstiegskurs auf Udemy für 15–100 Euro an. Schreibe 2–3 gute Bücher zu bestimmten Themen. Das hat ausreichend zu sein, für Anfänger. Das kannst du über Udemy und Amazon als Kindle-eBook, automatisiert laufen lassen. Du findest dadurch neue Kontakte.

Ansonsten, lasse die Leute in Frieden und verkaufe im B2B-Bereich, Angebote an diese Klienten. Besser, die Privatkunden damit verschonen. Es gibt so mehr oder weniger seriöse Leute, die immer noch Bauernfänger sind. Das gab es schon früher und wird es auch noch zukünftig geben.

Manches taugt nichts. Und ohne Vitamin B läuft manches nicht. Ziehe dich lieber etwas zurück von „online“ und fokussiere dich auf lokale Geschäfte und das lokale Business. Donald Trumps Vater baute in einem Gebiet, mit dem er vertraut gewesen ist, Hochhäuser und Häuser. Er wollte nicht nach Manhattan. Donald Trump hingegen wagte den Schritt. Er ging erst nach Manhattan.

Besser, du bleibst erstmal lokal und machst dich mit deiner Umgebung vertraut. Alex Fischer war auch viele Jahre in München, jetzt ist er in Düsseldorf in diesen Gebieten unterwegs und macht dort Geschäfte. Du kannst nicht jedes Gebiet im Blick haben. Das ist allerdings wichtig, wenn du Geschäfte machen willst. Du hast zu sehen, wie sich die Gebiete entwickeln.

Manche wollen in Territorien eindringen, wo sie keine Ahnung hatten, wie dort gespielt wurde. Ich frage mich, ob es nicht für Sebastian, einem Nischen-Marketer, langfristig besser gewesen wäre, bei Sixt an seiner Karriere zu arbeiten. Die Nischenseiten heute aktiv zu halten, ist nicht mehr so wie vor 10 Jahren. Manchmal ist es besser, auf bewährtes und auf Klassiker zu setzen. So wie die Spaghetti Soße von Miracoli. Das funktioniert so gut, wie Ferrero Pralinen, Nutella oder Lindt Schokolade. Manches funktioniert gut und wird weiterhin gut laufen. Mein Tipp ist, suche dir solche Branchen.

Als ich jung war, hätte mich Philip Morris gerne eingestellt und ausgebildet gehabt. Es hätte für mich eine interessante Wahl sein können. Ich entschied mich anders. Ich traf auch einen Raucher in der Ausbildung, der die Billig-Marke von Philip Morris geraucht hatte, L&M. Ich schenkte ihm mal eine Packung. War das der Einfluss der Tabak-Branche? Die Pflanzen-Divas sind eine Welt für sich. Die Divas haben ihre eigene Welt und spielen nach ihren eigenen Regeln. Lese einmal Bücher dazu. Viele sehen vieles nicht. Das braucht Zeit. Tees sind für mich manchmal etwas ganz besonders. Ebenso gibt es die Wolle-Divas, oder der Alkohol, der durch die Kraft der Pflanzen und letztlich der Sonnenstrahlen, der Sonnenenergie gewonnen wird, bspw. Kräuterlikör wie Hirschkuss oder St. Hildegard Immunkraft, oder Schweden-bitter.

Philip Morris hat in den USA eine Zentrale. Ein riesiges Gebäude. Wenn du dort einen guten Beruf ausübst, hast du viele Möglichkeiten für deine Entwicklung. Wenn man jung ist, denkt man darüber kaum nach.

Lass dich nicht ködern. Wenn du es beruflich wirklich zu etwas bringen willst, arbeite für Unternehmen mit über 100 Angestellten. Deren Gehalt kostet im Monat, sagen wir um die 4.000 Euro * 100 Leute, also ist der Cashflow durch die Personalkosten alleine, mind. 400.000 Euro pro Monat. Was dann der Umsatz ist, der diesen Ertrag als Erlös einzubringen hat, kannst du dir ausrechnen.

Als 1-Mann-Freelancer, kriegst du diese Umsätze und Erträge nicht zusammen. Mit simpler Mathematik und den richtigen Fragen, die du dir stellst, kannst du es weiter bringen im Leben als andere, die über solche Fragen nicht nachdenken.

Achte auf deine Gedanken. Mir liegt da ein Buch dazu vor. 90 % sind die Storys darin, das wichtigste 1 % aus dem Buch ist die Aussage „Achte auf deine Gedanken“. Und achte auf das Cover. Investiere etwas in gute optische Layouts, die ansprechend sind, wenn du ein Buch veröffentlichen willst.

Vieles ist simple Mathematik. Und viele Faktoren liegen auch im zwischenmenschlichen Bereich. Wer kann wie gut, mit wem. Wer kann sich durchsetzen, wer ist ein guter Mitläufer und idealer Umsetzer vielleicht. Alle Rollen in der Gruppe sind wichtig, vom Anführer, über die Mitläufer, bis hin zu den Außenseitern. Jede Rolle hat ihre Vorteile, Nachteile und ihren Wert.

Es ist Black Friday, das läuft momentan noch. Du kannst jetzt z. B. Amazon Audible für Hörbücher, 3 Monate kostenlos testen.


Autor:

Matthias


Matthias betreibt diesen Blog und beschäftigt sich mit Online Marketing, E-Mail- und Affiliate-Marketing. Er schätzt die Natur und das, was die Menschen in ihrer Balance hält. Das weite Land und die Berge sind für ihn etwas ganz besonderes.


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