Archiv

Kategoriearchiv für „Technik“
3

In kürzester Zeit, treffsichere Entscheidungen fällen: Der Decision Making Helper ermöglicht es

Entscheidungen-treffen-mit-dem-Decision-Making-HelperEntscheidungen zu treffen kann schwierig sein. Und wenn man sie dann doch getroffen hat, stellt sich oft die Frage: “War es die Richtige?”. Aufgrund eines meiner Artikels zum Thema “Die richtige Entscheidung treffen” schrieb mich vor 1 Monat ein Unternehmen aus der Schweiz an. Dieses Unternehmen hat eine Software entwickelt, die einem dabei hilft, bessere Entscheidungen in kürzerer Zeit zu treffen. Für mich hörte sich das interessant an und ich bot der Firma an, Ihre Software einmal auszuprobieren und auf meinem Blog vorzustellen. Gesagt – getan, 1 Tag später bekam ich eine Lizenz zugesendet und ich freue mich nun, Ihnen die Software mit all ihren Funktionen einmal näher vorstellen zu können.

Decision-Making-Helper-CoverFakten zum Decision Making Helper

  • Entwickler:
    Infonautics GmbH
  • Plattform:
    Software für Windows (XP und aufwärts)
  • Einsatzzwecke:
    • für eine präzisen Bewertung der Möglichkeiten durch gewichtete Kriterien
    • für eine umfassende und übersichtliche, rationale Entscheidungsfindung
    • für eine nachvollziehbare Entscheidungsfindung, selbst in komplexen Situationen
    • für ein hohes Maß an Sicherheit und Vertrauen in die gefundene Entscheidung
    • für eine gute Erkennung der Rahmenbedingungen einer Entscheidung
    • für einen spielerischen Umgang mit dem Prozess der Entscheidung
    • als überzeugendes Instrument, um eine Entscheidung bei Partnern durchzusetzen
  • Lizenzkosten:
    • kostenlose Demo-Version verfügbar / Hier herunterladen
    • 20€ für die Einzelplatzlizenz
    • 80€ für die Business-Lizenz (gültig für bis zu 10 Arbeitsplätze im gleichen Unternehmen)
    • 160€ für die Corporate-Lizenz (gültig für unbegrenzt viele Arbeitsplätze im gleichen Unternehmen)

Download, Installation und Einrichtung

Nachdem ich normalerweise unter OSX 10.8 für den Mac unterwegs bin, startete ich erstmal ein virtuelles Windows XP mit VMware Fusion. Die Software ist nur wenige Megabyte groß (Downloadlink siehe oben) und kann nach dem Entpacken des .zip-Archives direkt installiert und danach genutzt werden.

Arbeiten mit dem Decision Making Helper

1) Nach dem Öffnen des Programms öffnet sich das folgende Programmfenster. Als erster Schritt ist es am besten, das neue Entscheidungsprojekt mit einem Klick auf die Schaltfläche “Speichern” auf dem Rechner zu sichern.

Als Dateinamen habe ich in meinem Beispiel “Richtige-Nische-finden” gewählt. Ich wollte eine Entscheidung darüber treffen, für welche Themenbereiche es sich für mich besonders lohnt, Nischenseiten aufzubauen.

2) Um den Entscheidungsprozess zu beginnen, ist es im zweiten Schritt nötig, unter “Optionen” im waagrechten Bereich die möglichen Auswahlbereiche einzugeben. Ich habe in meinem Beispiel die 5 folgenden Themenbereiche gewählt:

  • Diät / Abnehmen
  • Technik / Multimedia
  • Geld verdienen / Finanzen
  • Wellness / Pflege
  • Urlaub / Reisen

3) Im dritten Schritt werden anschließend die Kriterien festgelegt, die dann für jeden einzelnen der 5 Themenbereiche beurteilt werden. In meinem Beispiel habe ich mich für folgende Kriterien entschieden:

  • Eigenes Interesse
  • Anzahl der Affiliate-Programme
  • Höhe der Provisionen
  • Zeitaufwand für die Content-Erstellung
Bewertungen-kommentieren

Darstellung der Einstellungsoptionen in der Software

4) Nachdem im dritten Schritt alle Vorgaben gemacht wurden, geht es nun im vierten Schritt darum, die einzelnen Kriterien für jede einzelne Option zu bewerten und die Wichtigkeit der Kriterien festzulegen.

  • Es ist dabei eine Bewertung auf einer Skala von “-5”  bis “+5” möglich.
  • Die einzelnen Kriterien können auf einer 5-stufigen Skala von “Niedrig/wenig wichtig” bis “Hoch/sehr wichtig” bewertet werden.

 5) Nachdem alle Angaben gemacht sind, sehe ich mir direkt die beste Entscheidungsmöglichkeit an, in dem den Button “Entscheidung” drücke.

Die-beste-Entscheidung-Richtige-Nische-finden

 

Schließe ich dieses Fenster, kann ich mir durch Klick auf “Tabelle” in der oberen Programmleiste auch noch eine Übersicht…

Entscheidungsergebnis-als-Tabelle

 

…oder durch Klick auf “Diagramm” eine grafische Auswertung als Radardiagramm anzeigen lassen:

Entscheidungsergebnis-als-Matrix-grafisch

 

2. Beispiel: Webhoster Startertarif-Vergleich

Anhand dieses Beispiels wollte ich Ihnen noch ein zusätzliches Merkmal der Software zeigen: Das kommentieren von Bewertungen für eine bessere Übersicht. Um Bewertungen zu kommentieren, klicke ich wie im Screenshot zu sehen auf das “i”. Es öffnet sich darauf ein Popup, in welches ich einen kurzen, ergänzenden Bewertungstext eingebe. In diesem Fall die Anzahl der Datenbanken, die ein Webhoster in seinem Starter-Tarif zur Verfügung stellt.

Bewertungen-kommentieren

 

Wie sich das im Nachhinein auswirkt, sehen Sie, wenn Sie im Abschluss die Tabellenansicht betrachten:

Tabelle-Webhoster-Startertarife-Vergleich

 

Auf Wunsch kann die Tabelle und die grafische Ansicht auch ausgedruckt werden.

Fazit

Der Decision Making Helper ist vor allem eins: Einfach aufgebaut und übersichtlich. Innerhalb von 2 Minuten ist einem klar, wie die Software funktioniert. Und auch das Ergebnis ist meiner Meinung nach sehr zufriedenstellend. Die Software ist Ihren Lizenzpreis von 20,00 Euro für die Einzellizenz voll wert. Vor allem wenn man daran denkt, wie viel Zeit manchmal dadurch verloren geht, dass man sich nicht schnell entscheidet, weil man nicht weiß, wie man die Informationen im Kopf gut geordnet zu Papier bringen kann, um eine Übersicht aller Fakten in der Hand zu halten, die eine Notwendigkeit für das Treffen guter Entscheidungen sind.

  • Updated 19. April 2016
2

Effektive Kommunikation auf den Punkt gebracht

Kennen Sie das?

  • Stundenlange Meetings ohne Resultate.
  • Dialoge ohne klares Gesprächsziel kombiniert mit ausführlichen Abschweifungen vom Thema.

Ich denke, wir alle haben uns schon einmal in einer solchen Situation wiedergefunden. Häufig fragt man sich danach…

  • Wieso hat es so lange gedauert?
  • Wieso habe ich nur wieder so viel meiner kostbaren Zeit verschwendet?
  • Wäre das nicht auch schneller gegangen?
  • Oder hätte ich mir das Ganze auch sparen können?

… und sucht nach einer Lösung. Ich habe einen Lösungsweg gefunden. Hier kommt er:

Was effektive Kommunikation bedeutet:

Effektive Kommunikation bedeutet, genau zu wissen, was man mit einem Gespräch kommunizieren möchte. Zu wissen, wie man dieses Gesprächsziel präzise und ohne falsche Interpretationsmöglichkeiten ausdrücken kann.

  • Schnell auf den Punkt kommen
    • Kein langes “drum herum”-Gerede.
    • Nach einer kurzen Einleitung lassen Sie die Katze aus dem Sack.
  • Zielgerichtete, fokussierte Kommunikation
    • Stellen Sie sich vorher die Fragen:
    • Wie sollen meine Worte beim Gegenüber wirken?
    • Welches Ziel möchte ich durch die Kommunikation erreichen?
  • Zuhören und Hinhören
    • Achten Sie auch auf die nonverbale Kommunikation (Gesichtsausdruck, Körpersprache, Tonfall), damit Sie Ihren Gesprächspartner besser einschätzen und besser auf ihn eingehen können.
  • Nachbereitung und Optimierung
    • Stellen Sie sich die Frage, …
      ob Themenpunkte, die besprochen wurden, überflüssig und nicht zielführend waren.
      ob sich diese Ziele auch durch eine effektivere Kommunikationsform (z. B. E-Mails statt Telefonate, Skype-Videotelefonate statt Vor-Ort-Konferenzen) erreichen ließen.

Tipps zur praktische Umsetzung:

Hebeln Sie Ihre ständige Erreichbarkeit aus.

Unerwartete Anfragen, seien es telefonische oder direkte (Bspw. Anfragen von Kollegen) sind extrem produktivitätsschädigend. Sie sind zwar stets erreichbar, doch es kann Sie jederzeit jemand unerwartet ablenken. Das war’s dann mit Ihrer zielorientierten Arbeitsweise.

Lösungen:

  • Setzen Sie auf einen Sekretariatsservice, der all Ihre Anfragen entgegennimmt und diese an Sie weiterleitet (per E-Mail) bzw. wichtige Anrufe sofort durchstellt, z. B. eBuero.
  • Setzen Sie auf eine persönliche Mailbox, die Ihre Anfragen entgegennimmt und Ihnen diese per E-Mail weiterleitet, z. B. IhreServiceNummer.

Persönliche Gespräche nach Termin:

Persönliche Gespräche sind wichtig. Doch entscheiden Sie sich dazu, dass Sie selbst bestimmen: Wo? Wann? und Wie lange?

Lösungen:

  • Vereinbaren Sie persönliche Gespräche per E-Mail.
    • Schlagen Sie gleich 2-3 passende Termine an unterschiedlichen Wochentagen zu unterschiedlichen Zeiten vor. So kommunizieren Sie vorausschauend, ersparen sich Rückfragen und erhalten von Ihrem Gesprächspartner sofort eine endgültige Entscheidung.
  • Setzen Sie auf einen Online-Terminvereinbarungs-Service wie AppointMind.
  • Erinnern Sie Ihre Gesprächspartner automatisiert an die mit Ihnen vereinbarten Termine, z. B. mit dem Service von Terminretter.

Was Ihnen effektive Kommunikation finanziell bringt:

  • Schnelle, erwünschte Resultate
    Sie wissen was Sie wollen und der Andere kann Ihnen somit genau das liefern.
  • Eine höhere Produktivität:
    Sie werden nicht mehr bei Ihrer Arbeit abgelenkt, sodass Sie Arbeiten viel schneller und konzentrierter erledigen können.
  • Eine effektivere Nutzung Ihrer Arbeitszeit
    Kommunizieren Sie vorausschauend und Sie sparen sich unnötige Rückfragen. Kommunizieren Sie zielorientiert und Sie kommunizieren fokussierter und schweifen weniger vom Kernthema ab.

Was effektive Kommunikation Ihren Geschäftspartnern bringt:

  • Sie sparen sich dadurch ebenfalls Zeit und werden Ihre Kommunikationsart zu schätzen wissen.
    Falls Sie Leute auf Honorarbasis bezahlen, werden diese gerne mit Ihnen zusammenarbeiten. Sie wissen, was Sie wollen und kommunizieren dies klar, was eine zufriedenstellende Umsetzung erleichtert.

Abschließende Worte

Es ist immer möglich, eine Effektivitätssteigerung zu erzielen. Sie werden außerdem immer Bereiche finden, die Sie produktiver gestalten können. Vielleicht haben Sie sich schon während dem Lesen Gedanken darüber gemacht, in welchen Bereichen Ihres Geschäfts Sie etwas verändern wollen.

Wenn genau das passiert ist, hat dieser Artikel seinen Zweck erfüllt.

Artikelbildquellenangabe: Vive la Palestina (Picasaweb/Google)

  • 28. März 2013
5

200 Kommentare auf MarketingBlog.biz

Herzlichen Dank an alle, die hier auf Marketingblog.biz dazu beigetragen haben, den Blog zum Leben zu erwecken. Alle Kommentatoren, die bisher mit Ihrem Realnamen Beiträge kommentiert haben, habe ich direkt das DoFollow-Attribut freigeschaltet. Alle anderen erhalten es automatisch ab einer bestimmten Beitragsanzahl.

Ermöglicht wird das durch den Einsatz des WordPress-Plugins “SMu DoFollow”, auf welches ich durch den Blogbeitrag von Stefan Murawski unter murawski.ch aufmerksam geworden bin.

Das Plugin ermöglicht es…

  • bestimmten Kommentatoren direkt das DoFollow-Attribut zuzusprechen.
  • Kommentatoren ab einer bestimmten Kommentar-Anzahl das DoFollow Attribut automatisch zuzuteilen und somit aktiven Stammleser einen zusätzlichen Anreiz für Kommentare zu bieten.
  • Die Links von allen Kommentatoren mit dem DoFollow-Attribut zu versehen.
  • Ping- und Trackbacks automatisch mit einem DoFollow-Link zu belohnen.
    (Auf Marketingblog.biz habe ich diese Einstellung ebenfalls aktiviert.)
  • eine Statistik anzuzeigen, wie viele der Kommentare ein NoFollow-Attribut bzw. ein DoFollow-Attribut aufweisen.

Ich freue mich weiterhin auf alle Kommentare. Keyword-Kommentare bleiben weiterhin ausgeschlossen.

Zum Abschluss an dieser Stelle noch ein paar hilfreiche Tipps bezüglich Kommentaren und Blogs:

Viele Grüße
Matthias Szilagyi

[ois skin=”Netzreseller eBook”]
  • Updated 25. September 2016
2

10 wichtige WordPress-Plugins für erfolgreiche Online-Marketer und Expertenblogs

1. wpSEO

Dieses Plugin unterstützt einen bei der SEO-Optimierung des Blogs. Nach Aktivieren von wpSEO sehen Sie unterhalb eines jeden Artikels / einer jeden Seite das folgende Interface:

wp-seo-infoseite

Das Plugin kostet in der Lizenz für 1 Webseite 19.99, für unbegrenzte eigene Webseiten 49.99 und mit Lizenz für Kundenprojekte 99.99 Euro. (Download)

2. WP Google Analytics

Mit WP-Analytics wird das richtige Platzieren des Google Analytic-Codes zum Kinderspiel. Der folgende Screenshot des Plugin-Interfaces ist selbsterklärend. (Download)

wp-google-analytics-infoseite

3. WP Permalauts

Mit Hilfe des Plugins fällt das nervige ausbessern der Umlaute in der Permalink URL weg. “ö”, “ä” und “ü” werden automatisch zu “oe”, “ae” und “ue” umgewandelt. Wer häufiger Artikel mit WordPress schreibt, möchte dieses Plugin nicht mehr missen.

Inzwischen bietet WordPress, auch ohne Installation dieses Plugins, dieses Feature. Daher ist das Plugin überfüssig.

4. Pretty Link Lite

Pretty Link ist der Link-Cloaker schlechthin und eignet sich zudem perfekt zum Tarnen von Affiliatelinks.

Hier das selbsterklärende Interface von Pretty Link Lite.

pretty-link-lite-infoseite

Mehr Features wie Domain-Cloaking und Messen der Klickrate bietet die kostenpflichtige Premium Version von Pretty Link: Prettylink Pro. (Download)

5. Contact Form 7

Mit diesem Kontaktformular-Creator lassen sich in 3 Minuten professionelle Kontaktformulare erstellen und auf WordPress-Seiten an beliebiger Stelle mit Hilfe eines Short-Codes einfügen. Zudem ist ein Spamschutz integriert.

contactform7-infoseite

(Dieses Plugin ist auf meiner Kontaktseite im Einsatz. Wegen der Nützlichkeit wollte ich es hier erwähnen.) (Download)

6. GD Star Rating

Das GD-Star Rating Plugin ist aus meiner Sicht das beste Rating-Plugin für WordPress. Ein Killer-Feature ist die Anzeige der Ratings in den Suchergebnis-Seiten bei Google. (Download)

gd-star-rating-infoseite

7. Subscribe to Double Opt-in Comments

Dieses Plugin integriert unterhalb des Kommentarfelds eine zusätzliche Leiste, in der Kommentatoren Folgekommentare bequem abonnieren können. Das Plugin arbeitet dabei mit dem Double-Optin-Verfahren, was von der rechtlichen Seite her wichtig ist.

8. Advertisement Management

Dieses Plugin ermöglicht es, nicht nur gezielt Werbung auf dem Blog zu platzieren, sondern auch beliebigen HTML/Javascript-Code, der auch innerhalb der Artikelseiten selbst funktioniert. Das Plugin erhielt zwar seit über 2 Jahren keine Updates, funktioniert aber bis heute einwandfrei und ist auf den meisten meiner Blogs im Einsatz. (Download)

advertisment-management-plugin-infoseite

9. GetSocial

GetSocial eignet sich dafür, schnell und einfach Social-Sharing Buttons auf dem Blog zu platzieren. Die Sharing-Bar ist standardmäßig aktiviert, kann jedoch mit einem Klick in der Artikelbearbeitung verborgen werden.

 10. Exclude Pages from Navigation

Erlaubt es, bestimmte Seiten in sämtlichen Navigationen auszublenden. Ideal dafür, um die Seite nur für bestimmte Zwecke zu verwenden. 3 Verwendungszwecke die mir spontan zu einfallen:

  • als Optin Bestätigungseite
  • als Optin Austragungsseite
  • als Seite mit exklusiven Inhalten

exclude-pages-from-navigation-wpplugin-infoseite

Vergessen Sie nicht, die Seite auf NoIndex zu setzen, was ganz einfach mit Hilfe des Plugins Easy Noindex And Nofollow funktioniert. Auch dieses Plugin ist seit 2 Jahren nicht geupdatet worden, funktioniert aber bis heute. (Download)

Es fehlt ein wichtiges…?

Worauf warten Sie? Schreiben Sie einen Kommentar und ergänzen Sie die Liste mit Ihren persönlichen TOP3 der wertvollsten Plugins.

  • Updated 25. September 2014
3

E-Mail Liste mit OptinSkin aufbauen (Premium-Plugin für WordPress)

Hinweis

OptinSkin ist nicht mehr erhältlich. Ich empfehle als Alternative ThriveLeads, was auch auf diesem und vielen weiteren Blogs im Einsatz ist und außerdem mehr Features mitbringt.


Ein anderes Plugin ist NinjaPopups, welches hier vorgestellt wird.


Dieser Artikel zu OptinSkin stammt aus 2012, ich lasse ihn drin, als Erinnerung und um zu zeigen, dass man nicht perfekt starten muss und sich verbessern kann.

Weiterlesen...
  • Updated 13. September 2017
7

E-Mail Management mit GMail – Zeit sparen und den Überblick behalten

Vor zwei Wochen habe ich einen Unternehmer kennengelernt, der sich darüber beklagt hat, dass sein E-Mail Postfach fast täglich durchflutet wird. 20 bis 50 E-Mails pro Tag sind keine Seltenheit. Ich habe ihm daraufhin einmal mein E-Mail-Postfachsystem (mit GoogleMail) vorgestellt und er fand es sehr interessant. Da dieses Thema für jeden Online-Marketer relevant ist, möchte ich auch Ihnen diese Lösung nicht vorenthalten.

Als Beispiel dazu sehen Sie hier ein Postfach von mir, in dem Newsletter diverser Online-Marketer landen. Alle diese E-Mails landen nicht mehr wie früher in meinem Posteingang, sondern jeweils nach Absender oder Kategorie sortiert in Unterordnern.

Als zweites Beispiel die E-Mails von Facebook, die mich täglich erreichen. Auch diese landen automatisch in einem Unterordner.

Ich bin mir sicher, vielen von Ihnen geht es heute noch genauso wie mir vor 2 Jahren. Ein unbeschreibbares Chaos an E-Mails ist im Posteingang und man sieht nur einmal pro Tag rein und sucht sich das wesentliche heraus.

Doch ab heute ändert sich das. Ich zeige Ihnen nun das System, mit dem ich bei mir die Ordnung wiederhergestellt habe.

Dafür nutze ich die Labels und Filter von Googlemail. Ich zeige Ihnen die Vorgehensweise anhand der Erstellung einer Filterung von allen E-Mails, die ich von Facebook erhalte.

Schritt 1 – Ein neues Label anlegen:

  • Öffnen Sie das Untermenü Labels
  • Auf “Neues Label erstellen” klicken. Es öffnet sich ein Popup.
  • In diesem den Labelnamen eintragen und mit “Erstellen” bestätigen.
  • Das Label ist nun angelegt.

Schritt 2 – Ein Unterlabel für Facebook anlegen:

  • Selbe Vorgehensweise. Nur aktivieren Sie diesmal den Haken bei “Label einordnen unter”. Damit erschaffen Sie eine hierarchische Ordnerstruktur.

Schritt 3: Die Filterung einrichten

Alle Facebook E-Mails aus dem Posteingang filtern und in den Unterordner “Facebook Nachrichten” einsortieren.

  • Öffnen Sie das Untermenü Filter und klicken Sie auf die Schaltfläche “Neuen Filter erstellen”. Sie sehen nun folgendes Popup.

  • Geben Sie im “Von“-Feld die gewünschte Absender-E-Mail-Adresse ein, die Sie filtern möchten. Sehen Sie dazu in den jeweiligen Mails nach, wie diese lautet. Bei Facebook ist es @facebookmail.com. Es reicht, wenn Sie die Domain nach dem @-Zeichen eintragen. Somit werden alle Mails mit dieser Endung gefiltert.
  • Genauso können Sie im “Von”-Feld einen Namen eintragen, z. B. “Vorname Nachname” (mit Anführungszeichen!) oder “Name des Unternehmens”. Somit können Sie E-Mails von wichtigen Geschäftspartnern automatisiert vorsortieren.
  • Klicken Sie auf “Filter mit diesen Suchkriterien erstellen”.
  • Es öffnet sich ein weiteres Menü mit Einstellungsmöglichkeiten. Außerdem sehen Sie im Hintergrund, welche E-Mails von dem gerade angelegten Filter betroffen sein werden.

Ich empfehle Ihnen, die im Screenshot zu sehenden Einstellungen zu wählen.

  • “Posteingang überspringen” bedeutet, Ihre E-Mails werden nur noch als ungelesen im jeweilig angelegten Unterordner angezeigt. Nicht mehr im normalen Posteingang.
  • “Label anwenden” ist zu aktivieren, da ansonsten die E-Mails nur noch über die Suchfunktion abrufbar sind.
  • “Filter auch auf passende Konversationen anwenden” sorgt dafür, dass auch auf bereits erhaltene E-Mails der Filter angewendet wird. Ansonsten gilt der Filter nur für zukünftige E-Mails.

Die Einrichtung ist, nach Bestätigung des Buttons “Filter erstellen”, abgeschlossen.

Schritt 4 (ergänzend)

Die jeweiligen Unterordner auch per E-Mail Abruf via IMAP anzeigen. Beispielsweise für den mobilen Abruf der E-Mails über das Smartphone.

  • Gehen Sie dazu in die Labelseinstellungen und aktivieren Sie die Haken “In IMAP anzeigen” an den gewünschten Stellen.
  • Falls Sie hierarchische Sortierungen verwenden, müssen Sie die Haken auch bei allen übergeordneten Labels aktivieren. Selbst wenn diese Labels keine Nachrichten enthalten.

Fazit

Da ich für meine E-Mail-Verwaltung voll auf Googlemail setze, hat mich die Einrichtung mehrere Stunden Zeit gekostet. Doch trotz des hohen zeitlichen Aufwands lohnt sich das System. Einmal eingerichtet erfordert es nur minimalen weiteren Verwaltungsaufwand. z. B. wenn man sich in einen weiteren Newsletter einträgt. Der gewonnene Überblick ist enorm und ich kann mich auf die für mich wichtigen E-Mails konzentrieren. Auch die starke Ablenkung verschwindet und ich sehe genau, wie jeder Marketer sein Listbuilding betreibt.

 

  • Updated 20. November 2016
>