Autor: Matthias

Erstellt: 30. Aug. 2022

Zuletzt aktualisiert: 30. Aug. 2022

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Adrian G. war doch der Kunde von Ralf S.? Er war mal Vorzeige-Kunde von Ralf.

2 Stunden Gelaber und die beiden hatten noch nicht einmal Live gesprochen und mir ihre Zeit geschenkt, aber erwarteten, dass ich mir knapp 2 Stunden lang deren Gelaber reinzog. Leute Leute Leute.

Alex F. hatte da mehr geboten. Live und 20 Seiten Handout zum ausdrucken und für Notizen.

Natürlich nahm der dann ab 7.5k für sein Angebot, allerdings konnten Teilnehmer live alle Fragen stellen ohne Aufpreis und 3 Menschen nahmen sich an diesem Abend Zeit. Ich selbst war auch dabei gewesen.

Das zog so nicht. Nur wie ich es gezeigt hatte, sich das in 15-30 Minuten ansehen, und das wichtige rausziehen. Wenn das dann überzeugt hatte, persönlich anfragen.

Diese Show war nicht meine. Ich bekam die E-Mail, das Auto-Webinar ging direkt 3-4 Minuten los, nachdem ich auf die Website kam.

Sorry 2h. Und dann zeigten sie erst, dass sie das Traumleben führten. Waren das auf dem Video deren Kunden? Von einem Schüler von Ralf hätte ich anderes erwartet gehabt. Sorry.

Also okay. Ich schaute jetzt in die Aufzeichnung rein. Also bis zur 40. Minute passierte relativ wenig, außer Erläuterungen, warum nichts mehr so ging wie es zu erwarten wäre.

Die Lösung: zwischen 1.000 und 50.000 verlangen und im Hochpreisbereich Kunden als Affiliate werben, wo z. B. 1.000€ Provision je Abschluss zu holen sind.

Natürlich ist das logisch. Wo viel Geld fließt, kann viel abgeschöpft werden und teure Werbeanzeigen lassen sich so finanzieren.

Du bräuchtest also nicht mehr „auf Masse gehen“ und verdienst einen Tausender Provision? Die Lösung ist wohl, auf Instagram präsent zu sein und dann möglichst solche Kunden anzuziehen.

Also mal Adrian G. sein Instagram sich suchen und dann schauen wie die ganzen Hanseln dort vorgehen, um Kunden an Land zu ziehen? Oder Ralf S.‘s Account dort? Das war doch keine Lösung.

Also um es kurz zu machen. Dein Angebot, mind. 1.000€ Provision pro Sale für Affiliates und der Rubel rollte? Oder ab 500 Provision. Wenn du einen 1.000er Provision gibst, können viele natürlich Unmengen an Geld verpulvern lassen für YouTube-, Instagram- oder Facebook-Ads.

Wenn ich mir die Provisionen bei FinanceAds anschaue, dann war da bei ein paar hundert Euros pro Abschluss spätestens Schluss. Also ich möchte jemand sehen, der sagt, „Ich kaufe was und dafür erhält wer anders einen Tausender Provision.“ Denkst du jemand schenkt dir einfach so einen Tausender?

500 Provision gab es, bspw. bei Empfehlung eines Mietvertrags für Autos, wo der Käufer dann viele Tausend für mehrere Monate Laufzeit ausgab.

Du brauchst exklusive hochpreisige Angebote.

Jemand wie Brian Tracy nimmt ein Honorar von 5.000€ pro Stunde. Allerdings ist er Brian Tracy und nicht du, das gehörte dazu erwähnt.

Also eins bleibt zu sagen. Das wäre in kürzerer Zeit zu erklären gewesen. An sich ist das ein Gedankengang der Sinn ergibt. Ob diese Erkenntnis so viel Wert ist. Bei Udemy erklärt dir jemand für kleines Geld, wie du über Facebook oder auch anderswo Werbung schalten kannst.

Vielleicht hatte ich auch das falsche Mindset. Weißt du, eine Heilpraktikerin nimmt um die 60€ als Stundensatz und für ein Seminar am Wochenende mehrere hundert Euros. Also du glaubst doch nicht, dass jemand das Geld einfach so ausgibt.

Sei nicht töricht. Russell Brunson schreibt, alle seine VIP Kunden waren zuvor Podcast-Hörer, ohne Ausnahme. Also das könnte dir zu denken geben.

Es hieß „Denke nach und werde reich“, in einem Buchtitel. Instagram und Podcasts könnten eine gute Kombination sein. Du glaubst doch nicht, dass ich jemandem so viel Geld gab - selbst wenn ich es hätte - ohne denjenigen besser zu kennen. Wenn ich dann noch hörte, dass da irgendwer einen Tausender Provision erhielt, fragte ich mich, warum ich so viel zahlen sollte.

Weil ich ebenfalls eine Aussicht darauf hätte, falls ich das bewerben würde?

Das wiederum wäre ein Schritt in die Richtung Schneeballsystem. Worauf letztlich das Finanzsystem beruht hatte, nur es gab eben Menschen, die die legalen Kartelle kontrolliert hatten und Chaos war ja auch erstmal keine Lösung. Also nahm man das System und machte das beste draus.

Das ganze ist nicht ganz durchdacht. Grundsätzlich ist der Ansatz interessant. Nur ich denke nicht, dass es etwas geschenkt gab. Und das gab es auch nicht. Bei diesem Angebot gab es diese 500 und dann evtl. noch 700, soweit ich das richtig verstanden hatte.

Manche sind froh, wenn sie für einen Tausender ihr Auto repariert bekamen, und dafür nicht dreitausend zu bezahlen hatten.


Autor:

Matthias


Matthias betreibt diesen Blog und beschäftigt sich mit Online Marketing, E-Mail- und Affiliate-Marketing. Er schätzt die Natur und das, was die Menschen in ihrer Balance hält. Das weite Land und die Berge sind für ihn etwas ganz besonderes.


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