Autor: Matthias

Erstellt: 27. Sep. 2022

Zuletzt aktualisiert: 28. Sep. 2022

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Ich hätte nie gedacht, dass die Apotheken bei Spritzen-Preisen von über 1.000€ für 2 Stück, daran nur läppische 6 Euro verdient hatten. Niemand verrät einem das. Nur die Pharma direkt durfte wohl das große Geld einsammeln.

Eine Entschuldigung meinerseits gab es nicht, wohl aber eine anonyme Veröffentlichung der Antwort von einer Apotheke.

Bei diesen Margen (was ich erst jetzt erfuhr) kann man dankbar sein, dass die Apotheker ihren Job machten. Dieses ganze System hier war marode. Überarbeitetes und schlecht bezahltes Personal. Schade, Firma BRD.

Zur Antwort der Apotheke:

Sehr geehrter Herr Szilagyi,

es tut mir sehr leid, dass Sie von meinem jungen Mitarbeiter nicht genug Proben geschenkt bekommen und sich gut betreut gefühlt haben. Beim nächsten Mal geben wir Ihnen gerne mehr Proben mit.

Proben, die wir übrigens kaufen und unseren Kunden gerne schenken. Laut Gesetz sind solche Zugaben noch einmal offiziell zulässig.

........"In welcher Loge oder von welcher geheimen Gruppe geleitet waren Sie, Herr [Name des Apothekers]? In der Pharma Lobby, deren Profiteur sind sie, ein Teil davon sind Sie mit ihrer kleinen Truppe an Arbeitnehmern.)"

Herr [Name bleibt anonym] ist über 80 Jahre alt und seit gut 15 Jahren nicht mehr im Unternehmen! Warum schreiben Sie diese unschönen Dinge an meinen Vater, Herr Szilagyi?

Hat ein so guter Apotheker nach 50 Jahren Beruf nicht einen angenehmen Ruhestand verdient? Was soll das mit der Selbstanzeige? Was bezwecken Sie damit?

An Ihren Spritzen, die über 1.000 Euro kosten bekommen wir von Ihrer Kasse gerade 6 Euro als Vergütung. Die Spritzen sind sehr teuer, aber die Apotheke kauft diese Spritzen auch teuer für Sie ein.

Nur die Firma macht das große Geschäft.

.........Darum blieben Sie Herr [Name des Apothekers] und ihr Trupp, bestimmt auch lebenslang straffrei. Sie brauchten sich nicht Sorgen darum, was ihre Pharma für Mist baute. Dieses kriminelle Gelage stand wie Rocky, wahrscheinlich ebenfalls „über dem obersten Gerichtshof“.
Na dann sparen sie sich die Selbstanzeigen und machen sie fleißig weiter. Die „Kranken“ hier werden Ihnen nicht ausgehen, bei diesem System hier.

Und Ihr Trupp? Bin ich und meine Mitarbeiter gemeint? So gut ist Ihre Meinung von uns? Warum sollen wir Strafe bekommen? Für unsere gute Beratung und die 6 Euro pro Medikament, egal wie teuer es ist?

Strafe für die Beratung, die Zeit, die Proben und das Lächeln, das wir jedem Kunden schenken? Strafe für das Zuhören, wenn die Kunden uns von Ihren Problemen erzählen?

Strafe, wenn wir wiederholt beim Arzt anrufen müssen oder sogar die Medikamente zu den Kunden nach Hause liefern??

Es fehlt Ihnen das Wissen um unsere Preisgestaltung und unser täglichen Arbeitsablauf (der wirklich harte Arbeit bedeutet) , aber Sie schreiben sich einfach Ihren Frust vom Leib. Ist das o.k.? Ich finde nicht.

Eine Entschuldung wäre angemessen.

Abschließende Bemerkung von mir:

Ich werde das auf sich beruhen lassen. Eine Entschuldigung wäre von ganz anderen Seiten angemessen gewesen, für das was ich durchgestanden hatte.

Die Apotheke machte nirgends publik, dass sie für Kleingeld geackert hatten für die Pharma-Konzerne. Das war nicht mein Deal gewesen, nicht meine Verantwortung. Die Apotheker hatten solchen Verträgen zugestimmt.

Ich darf erwarten, jeder bekam fair seinen Anteil heraus. Wofür wurde sonst hart gearbeitet? Oder etwa nicht? Scheinbar nicht. Na dann, armes Deutschland, sorry.

Ich fand, diese Antwort gehörte öffentlich gemacht. Jeder soll das lesen, wie beschissen hier die Konzerne innerhalb der Firma BRD strukturiert waren. Fleißige arme Hunde, die Apotheker und ihre Familien.

Sie ließen sich ausnutzen. Als Gefüge des Systems. Dafür mich entschuldigen? Meine harten Worte gab es, weil mir das nicht bekannt war. Ansonsten hätte ich anders reagiert.

Das bleibt online. Persönliche Daten wurden entfernt.

Ich hätte mich nie so ausnutzen lassen. Schade um die Berufssparte.

Sorry, liebe Apotheker. Und ich darf vieles zu 100% selbst bezahlen, weil die gesetzliche Kasse das nicht übernimmt bzw. die Apotheken vertreiben das nicht. Und selbst wenn, würde ich selbst dafür aufkommen müssen.

Eine Klinik drängte sich mir auf in den letzten Wochen. Es gab vieles was geheim blieb. Ich schrieb Mitte letzen Jahres einem Minister. Weitergeleitet an ein Ministerium wurde das, und das war’s. Gott sei Dank war ich nicht mehr wählen gegangen, seit 8 Jahren.

Wenn ich so etwas noch öfters lese, wandere ich irgendwann noch aus. Dann konnten bald die Flüchtlinge dort anfangen oder die Behinderten, die sich auf 3€/h Basis etwas dazu verdienen wollten.

Ich schrieb noch folgende Antwort:

Sehr geehrte [Apotheker Name],

ich hätte nicht gedacht, dass Sie sich so hatten ausnutzen lassen vom Pharma und Rockefeller Kartell hier in Deutschland. Sie hatten diese Verträge unterschrieben, diese Konditionen.

Ich danke Ihnen für Ihre offenen Worte und wünsche Ihnen alles Gute, in Zeiten wie diesen.

Aus verschiedenen Gründen möchte ich mich nicht entschuldigen.

Liebe Grüße
Matthias Szilagyi


Autor:

Matthias


Matthias betreibt diesen Blog und beschäftigt sich mit Online Marketing, E-Mail- und Affiliate-Marketing. Er schätzt die Natur und das, was die Menschen in ihrer Balance hält. Das weite Land und die Berge sind für ihn etwas ganz besonderes.


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