Autor: Matthias

Erstellt: 02. Sep. 2022

Zuletzt aktualisiert: 02. Sep. 2022

Medizin, ein rotes Plus Zeichen auf einem gelben Hintergrund

Ach ist es nicht schön. Ich nenne keine Namen und kann einfach frei über meine Erfahrung schreiben.

Ich fühlte mich im verlaufe des Gespräches unwohl und ein Mann hatte mich darauf hingewiesen: Wenn ich mich nicht sehr gut fühlte, nicht bleiben. Und das machte ich auch. Ich werde kurz formal ihn noch per Email informieren, sowie die Krankenkasse, dass diese Zusammenarbeit beendet ist.

Bei Bedarf steht es mir frei, mich an einen Ansprechpartner zu wenden. Ich verstehe dessen fast schon väterliche Sorge, und ich kannte ihn jetzt viele Jahre.

Die Sache mit dem Arztbrief brachte die Sache zum Überlaufen. Ich fand nämlich nicht den abschließenden letzten Arztbrief. Und er machte Druck, weil er diesen letzten Brief sehen wollte, den mir das Klinikum rechts der Isar zugeschickt hatte.

Ich sagte ihm auch, dass ich wenn ich jetzt nicht mein Leben änderte, ich glaubte dass es dann früher oder später vorbei sein würde.

Die alte Zeit war vorbei. Es ist jetzt Zeit für einen Neubeginn. Es war befreiend, dieses vorerst letzte Gespräch mit diesem Therapeuten.

Ich ging heraus mit einer Kraft. Er hatte keine Worte. Er kam nicht zu Wort. Es war, als hätte ich mir meine Kraft zurückgeholt.

Ich bin dafür dankbar. Das war nötig. Manchmal war es nötig, Menschen einfach so wortlos stehen zu lassen. Meine Mutter war ebenfalls ein Störfaktor, ich meine für sie passte ihr Leben. Sie ist ansonsten ein sehr liebenswerter Mensch.

Es gehört mit zu meinem Heilungsweg. Ich sah diese Situation. Die Situation in der ich mich heute befand, war wie eine Zerreißprobe. Der Therapeut hatte nicht meine freie Entscheidung annehmen wollen. Ich spürte eine Bevormundung. Ähnlich wie damals.

Er wollte unbedingt den letzten Arztbrief einsehen den ich nicht dabei hatte. Ich sah es als Test. Vertraut er mir, kann ich hier mit meiner Meinung stehen die akzeptiert wird oder nicht. 

Also nein. Und dieser Therapeut hatte damals ein Amtsgericht-Verfahren wegen Betreuungsanregung in die Wege geleitet. Es kam damals viel unnötiges auf mich zu. Ich wurde dadurch belästigt vor meiner Wohnung von einer Gutachterin, die so lästig war wie die Sandflöhe, die Humsin als Herr der Wüste vorfand.

Wie gesagt das war alles die Vergangenheit. Ich hatte das fast schon abgelegt, diese Erfahrung bisher.

Jeder Entscheidung obliegt Risiken. Es war wichtig, zu mir zu stehen. Falls ich Probleme bekam, hatte ich jetzt jemanden wo ich anfragen konnte.

Ich bekam schon mehrere Impulse, die Schweiz. Vielleicht sollte ich an den See ziehen, der Deutschland mit der Schweiz verbindet.

In der Schweiz war manches besser und die Schweizer wussten bspw. von Möglichkeiten, die in Deutschland kaum Bekanntheit hatten. Das war der erste Impuls, schon vor vielen Jahren in diese Richtung.

Was würde wohl der König von Thailand dazu sagen, der hier vom Starnberger See aus sein Land regiert hatte.

Es geht hier nicht darum etwas zu „gewinnen“, sondern für sich seinen Weg im Guten und friedlich zu finden. Sehe dir den letzten Beitrag an. Da war schon dieses Ungute zu spüren gewesen, Druck und Anspannung war da gewesen. Das war wie ein Vorbote gewesen für den Verlauf dieses Nachmittags. Ich hatte darüber berichtet, dass Freitag dieser Termin angesetzt war.

Ich möchte auch darauf hinweisen, dass sämtliche E-Mail-Anfragen von mir an das Klinikum rechts der Isar unbeantwortet blieben. Waren sie hochnäsig oder nur auf Druck der gesetzgebenden Gerichte, zu einer Aktion zu bewegen? Überarbeitet, wie das Team hinter (La)Borlabs?

Auch ihre Floskel am Ende der Arztbriefe war immer dieselbe. „Auf Alternativen wurde hingewiesen.“ immer diese Floskel am Ende ihrer Arztbriefe. Siehe Dokument:

Klinikum rechts der Isar, eine Standardfloskel am Ende jedes Arztbriefs

Überlastetes Personal. Meint ihr, diese Ärztin wusste, was mich bedrückt hatte und warum ich nicht zufrieden war im Leben? Meinst du, sie hätte dafür die Zeit gehabt. Sie spricht ein paar Momente und schrieb dann ihren Arztbrief, wie sie das beigebracht bekommen hatte. Schade, allerdings der Wahrheit entsprechend.

Wann hatte das Team des Tumorboards mich je in ihre Expertenrunde eingeweiht? So wie damals. Sie kannten nicht mal meine Stimme, mein Gesicht. Sie waren eben sehr stark beschäftigt gewesen.

Logenbesprechung. Damals: Pott, Knoof, und noch einige andere. Wer machte wann, was. Tja, nicht jeder war zum mitspielen eingeladen gewesen.

Natürlich waren das alles nur Sp(r)itzen von verschiedenen Eisbergen.

Fokus auf das Positive.

Das damalige war eben gelaufen wie es gelaufen war. Im Guten loslassen und die Zukunft achtsam in die eigenen Hände legen. Es gab jetzt Dean & Davids am Ostbahnhof. Dort gibt es leckere Salate und wohl ein 60er Fan, hatte diese Bistro-Betriebe ins Leben gerufen.

Für heute blieb es beim Salat von Aldi.

Siehst du, was tolle Menschen im Leben anderer positiv bewirken können. Keiner ist perfekt. Gib acht, gut deinen Weg im Leben zu finden. Sei achtsam. Nicht jeder Tag ist perfekt gelaufen.


Autor:

Matthias


Matthias betreibt diesen Blog und beschäftigt sich mit Online Marketing, E-Mail- und Affiliate-Marketing. Er schätzt die Natur und das, was die Menschen in ihrer Balance hält. Das weite Land und die Berge sind für ihn etwas ganz besonderes.


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