Autor: Matthias

Erstellt: 11. Sep. 2022

Zuletzt aktualisiert: 11. Sep. 2022

Affiliate Marketing, Illustration

Es gab ja so etwas wie eine Gehirnwäsche. Dir wurde vom schnellen Geld etwas versprochen. Oder es wurde dir so mehr oder weniger direkt, in Aussicht gestellt. Hoffnung entstand: "Auch ich werde bald dazu gehören..."

Nur was zeigte sich, ... die Märkte verändern sich und sind in Bewegung.

Du: Einzelkämpfer.
Firmen: Verbundkämpfer.

Meinst du, die Firmen hätten nicht zu kämpfen gehabt um Territorien und Kundenströme. Also Kundenaufträge und Großkundenaufträge.

Damals wurden LKWs aus München in den fernen Osten exportiert, in diese Märkte. Der Altienkurs der Firma stand damals aufgrund der Krise um 2008 nicht so gut da. Zeitarbeiter wurden entlassen und Kurzarbeit war angesagt. Die ganze Firma stand irgendwie unter Anspannung, teilweise.

Manche denken so: Bestimmt ist alles ganz leicht. Ja, vieles hörte sich leicht an.

Was ist schon leicht? Manchmal denke ich mir, ich erwarte zu viel. Ein ruhiges Leben kann jeder in Teilzeit führen. Das Geld ist nicht das höchste, nur die Arbeitszeit ist okay, und es bleibt genug Zeit für eigene Aktivitäten.

Vieles ist nicht ganz so, wie es scheint. Es gibt Territorien, Gebiete und Gegenspieler.

Für manche sind die Gegenspieler die Polizei.

Das Leben ist wie eine Zusammensetzung aus Schachfiguren auf einem Spielbrett. Jeder Zug hat Konsequenzen und verändert die Konstellation. Es gibt kritische Situationen. Es gibt unbemerktes Schach, was wieder vorbei geht. Manchmal hätte das Spiel bereits vorbei sein können, doch es blieb von beiden Seiten der Spieler unbemerkt.

Es gibt diese alten Spiele wie Schach, die bis heute die Menschen begeistern, überall auf der Welt. Auch Age of Empires 2 fällt darunter. Die neue KI in der HD-Edition kann sich sehen lassen. Das Spiel steht was die Komplexität betrifft, anderen Titeln in nichts nach.

Damals hat mich der Wilde Westen fasziniert: Desperados 1. damals dachte ich noch nicht wie heute. Ich war von 8-13 Uhr in der Schule und irgendwie war mir das von der Zeit her genug. Nachmittags guckte ich Serien wie Calimero, Die Simpsons, Eine himmlische Familie, Charmed, Herkules, Everwood (auf ORF1 *räusper*)

Zitat aus diesem Beitrag:

"In Österreich ist vieles besser: Der Lohn, die Miete, die Altersrente, die Berge und auch das Fernsehprogramm. Die Privatsender hatten ORF1 gesperrt. Ich hatte damals nur läppische 5 Sender über Antenne empfangen.
Allerdings hatte eine Freundin meiner Eltern über Jahrzehnte danach (wie ich erst viel später herausfand), noch immer diesen Kanal empfangen. Das war gemein. Meine Augen wurden mehr beansprucht durch dieses Rauschen und einige hier sahen viel viel später, immer noch einfach so ORF1. Das lief bei dieser Person über Antenne."

Manche arbeiteten 5h pro Tag, also 25 Stunden pro Woche.

Dann hatte damals als Schüler noch 2 Stunden am Samstag Werbung verteilt im Viertel, also waren das 27 Stunden pro Woche. Das ging so und mir blieb genug Zeit für mich selbst.

Dann begann die Ausbildung. 7-15 Uhr, also 8 Stunden war ich abzgl. 1 Stunde Pause, also 7 Stunden beschäftigt über den Tag hinweg, für 3 Jahre. Danach 6:30 bis 15 Uhr. Also 8,5 Stunden mit 0,75 h Pause, sowie 15 min. Gleitzeitaufbau pro Tag, das waren 7,5 h wo ich für "die Firma"* ; - ) tätig war.

Der Teufel stiehlt dir deine Zeit, wenn du es zulässt. Zuerst ab der 5. Klasse, 5h pro Tag, Danach 7 und dann im Berufsleben 8,5 h pro Tag, die dir nicht mehr zur Verfügung standen. Das waren mehr als 1/3 deiner Tageszeit. Abzgl. Schlaf von 8h, sind damit mehr als 50% deiner Tageszeit geblockt. Das war schon etwas viel, oder nicht?

Weißt du die Mächtigen auf der Welt, die arbeiteten zum Teil 100h pro Woche. So wie Florian Homm es berichtet hatte (6x16h + 1x4h). Du brauchst die richtige Arbeit, die dir Kraft gibt. Dummerweise erzählt dir davon kaum jemand. Auch nicht, wie du in deine Kraft kommst.

Die Blutsauger nahmen dich aus. Ein Therapie-Doktor verschaffte mir mehr Lebenszeit und ich konnte in der Zeiten einer schweren persönlich Depression, diese überstehen.

Einen Tipp habe ich an dich. Lass dich nicht veräppeln. Wenn du etwas nicht liebst, dann mache es nicht.

Meine Schüler in meiner Klasse ahnten damals vielleicht bereits, wohin sie das führte, was sie dort an Wissen erworben hatte. Das brachte teilweise gut wie gar nichts.

Die Politik setzte sich Logenleute in Rockys Konstrukt zusammen. Auch das Ministerium was die Lehrpläne festlegt, liegt in der Hand gewisser Leute. Diese wussten, was sie dir erzählen, und was nicht. Teilweise wussten sie auch mehr oder weniger, genau dasselbe wie du, nur eben mehr, was bestimmte Fachbereiche betraf. Das ist nicht Lügen, es ist Schweigen. So belügte dich die Welt, durch Schweigen. Schweigen ist eine Waffe. Es ist eine Waffe, die dir Umsätze einbrachte.

Meintest du der Chirurg und seine Leute in der Augenarztpraxis am Max-Weber-Platz, hätten dir Augenübungen angeraten. Du konntest bei ihnen dich für eine chirurgische Behandlung melden oder dorthin zu den Vorsorge-Untersuchungen kommen. That's it.

Schau Putin an. Er verheimlicht die paradiesischen Paläste, weil sein Volk ihn sonst kritisieren würde. Er verdiente auf dem Papier im Jahr weniger als die frühere Kanzlerin in Deutschland. Meinst du, das sorgte nicht für Spannungen?

Auch Trump und die Kanzlerin. Trump machte damals Druck, weil Deutschland eine wirtschaftlich starke Kraft hat. Es herrschte Anspannung. Andererseits war Herr Trump ungefähr 100x so vermögend wie die Kanzlerin in Deutschland. War das gerecht?

Ich sage es mal so, wie es schon eine Schulleiterin mal gesagt hatte. Geld ist schön, wenn man es hat und es bietet einem Sicherheit.

Wollten manche denn so viel besitzen? Es gibt für jeden andere Bühnen im Spiel des Lebens. Spiele die für bestimmte Leute interessant sind. Geld konnte dir zum Teil auch Ärger einbringen, weil der materielle Reichtum in der Welt, nicht gerade fair verteilt war.

Ein früherer Freund lebt und arbeitet jetzt in Malta. Ihm geht es soweit gut, er fand dort eine interessante Tätigkeit. Manche fühlten sich wahrscheinlich betrogen, die dort in den Spielhallen ihr Geld einsetzten.

Kenne dein Limit.

Was ist dein Limit. Was sind deine Werte, die für dich stimmen:

  • bezogen auf die Arbeitszeit
  • bezogen auf deinen Lohn pro Stunde
  • bezogen auf die Menge an Koffein die dir gut tut
  • Bezogen auf den Konsum von Alkohol
  • Bezogen auf das, was du mir dir machen lässt, „dein dickes Fell“
  • Bezogen auf das, was du dir finanziell leisten kannst oder möchtest
  • bezüglich dessen, was dir gut tut
  • bezüglich dem, was du hast, wo dir nicht der Neid und das Missgönnen anderer, die Sache mehr vermieste, als dass du es genießen konntest

Das Leben ist eine Gratwanderung. Wäge ab was du tust. Wäge die Verpflichtungen ab, die bestimmte Taten mit sich bringen.

Von einem Hausarzt wird erwartet, dass er sich bis zu seinem Ruhestand mit seiner Praxis, den Patienten eines bestimmten Gebietes annimmt. Das bringt Geld ein, allerdings auch Verantwortung mit sich. Meinst du, das ist immer leicht? Manchmal ja, manchmal ist es unangenehm. Manches brachte dich an deine Grenzen. Beruflich, privat.

Das Leben ist nicht so einfach, wie dir damals in Janosch Büchern vermittelt wurde. Tiger lernt Fahrrad fahren. Das einfache Leben, was so funktioniert. Es sind schöne Geschichten für Kinder. Und allen tun solche Geschichten gut.

Ich hatte Fehler gemacht. Ich hatte meine Grenzen nicht klar gegenüber anderen gesetzt. Ich wäre heute ein besserer Coach vielleicht, als damals mein Umfeld war.

Es gab damals in meiner Ausbildung, 33 Auszubildende für diesen Beruf. Der Bedarf war damals hoch. Glaube nicht, das lief dort perfekt und aalglatt. Mobbing, unerwünschte Namensgaben, einer schrieb Mobbing-Tagebuch. Derjenige bekam keine Hilfe. Die Pharma hatte ihn ausgenutzt und er wurde auch noch belästigt von anderen Auszubildenden, weil er einschlief während des Unterrichts. Er wurde auf mehrere weise gemolken. Ein oder zwei Jahre später kamen neue Azubis und es gab dort Belästigungen, was ich über den Flurfunk mitbekommen hatte.

Die 33 Lehrlinge, je 11 Azubis, von 3 Auszubildenden betreut. Einer ein alter Hase, einer ein Neuling und einer dazwischen, dessen Charakter auch sich über die Jahre verändert haben soll, wenn ich das berücksichtige, was ich mitbekam von älteren Jahrgängen.

Also eine Gruppe von diesen 33, war eine Logengruppe. Das war eine schwierige Truppe und der älteste Ausbilder nahm sich dieser Gruppe an. Teilweise verstanden ihn diese nicht, weil er echtes bayerisch gesprochen hatte.

Diese Logengruppe - Ich merkte das direkt in der Einführung in der ersten Woche, ich wurde nicht respektiert und einige waren wie eine Truppe fauler Säcke. Zufälligerweise war ich mit einem in der Gruppe, der dann später gehänselt wurde. Wir beide waren in deren Loge drinnen, bei einer Gruppenarbeit in der Einführungswoche, wo es darum ging, einen LKW aus Papier zu bauen.

Manches und wie es war, hatte ich damals nicht geblickt. Ich glaube, dass der ältere Ausbilder etwas mehr darüber wusste, allerdings auch längst nicht alles natürlich.

Eine Klasse (nicht meine) war in der Berufsschule außer Kontrolle, im zweiten Lehrjahr. Sie hatten dann im 3. Lehrjahr die Konstellation neu zu gestalten.

Dann dieser eine Azubi, war nach Ende der Ausbildung einfach verschwunden gewesen. Die Firma fragte sich, warum er nicht seine Tätigkeit begonnen hatte. Zufällig war das einer dieser Leute, die damals in der Einführung die eine Woche dauerte, sich unwillig gezeigt hatten, in der Gruppe mitzuwirken.

Ich war damals Klassensprecher in der Ausbildung. Keiner wollte wirklich und ich glaube sogar, die Wahl wurde daher damals ohne Wahl entschieden. Jedenfalls war ich dann bei einer Versammlung der Klassensprecher. Ich und der andere, wir hatten überhaupt keine Ahnung was dort ablief. Ich saß dort die Zeit ab und mein Eindruck war, eine Logenversammlung im engeren Kreis. Für mich war es eine schöne Aufgabe, das Klassenbuch zu transportieren, in verschiedene Zimmer.

Ich wollte damals unbedingt in die Ethik-Gruppe, weil ich jede Gruppe einmal ausprobieren wollte. Früher war ich nur römisch-katholisch in dieser Gruppe gewesen. Dann war ich im Ethik-Unterricht. Der Lehrer war Motorradfahrer und hatte morgens immer so wenig Lust zu unterrichten. Also war der Unterricht bei ihm relativ angenehm. Er erzählte, er hatte schon Unfälle gehabt und so ohne wäre das Motorradfahren nicht.

Ich durfte immer das Klassenbuch zu diesem Zimmer und wieder zurück bringen. Für mich war das eine schöne Aufgabe.

Im zweiten Jahr war ich im evangelischen Unterricht. Man konnte sich dort jedes Jahr wieder neu entscheiden, welche Gruppe. Dieser Lehrer war der coolste. Wir schauten zweimal eine Folge Simpsons, weil dort interessante Dinge zur Sprache kamen. Danach wurde das besprochen. Im dritten Jahr weiß ich nicht mehr, wo ich mit dabei war. Ich glaube, ich war wieder in der Ethik Gruppe mit dabei gewesen.

Mein ehemaliger Geschichtslehrer hätte in meinem Betrieb dort anfangen können als Ausbilder, weil er in Rente ging. Natürlich war er nur ein Lehrer, allerdings war er früher beim Militär. Er war damals in Afghanistan gewesen und seitdem war er wahrscheinlich nie wieder derselbe gewesen.

Er hatte noch ein Jahr nach meinem Abschluss an der Schule, wo er tätig war. Er übernahm das Ruder in der 10a. Meine 10a war schon für einige Lehrer das Limit gewesen. Der Direktor saß zeitweise im Klassenzimmer mit drin, so wie ein Schüler. Was dann ein Jahr später in der neuen 10a dort abging, war wohl unter aller Kanone.

Vieles war am Limit. Ich war auch kein Musterschüler. Ich war ein guter Schüler, bis Mitte der 8. Klasse. Weißt du was passierte als ich auf Kur war als Schüler. Es war sehr schön, sehr verschneit dort. Es war dort tiefer Winter und ich genoss das wie nichts anderes. Ich stapfte morgens durch den tiefen Schnee in einem kurzen Waldabschnitt. Wow. Das blieb mir in Erinnerung.

Meine Eltern hatten beide wenig Geld. Längere Urlaube waren schon für einige Jahre nicht mehr drin gewesen.

Der Fehler war, mir statt erstmal 3 Wochen, direkt 6 Wochen genehmigt zu haben. Nach etwa 3-4 Wochen nämlich kamen Leute von einer anderen Loge, in die dortige Gruppe. So ähnliche Leute wie manche aus der Schulzeit und später auch in der Auszubildenden-Zeit (nicht in meiner Gruppe, in jener Gruppe wo der ältere Ausbilder sich dieser Schüler angenommen hatte).

Also jedenfalls wäre es toll gewesen, ich wäre nach 3 Wochen schon abgehauen. Ich hätte so nur 2 Wochen die Schule sausen gelassen, weil 1 Woche war noch in der Ferienzeit gewesen. Es gab dort Unterricht in den wichtigsten Fächern, allerdings war das alles etwas lockerer und entspannter dort.

Meine Zensuren sanken danach in Mathematik von 2 auf 6. ich schaffte es den Jahrgang abzuschließen, weil ich vorher gute Leistungen erbracht hatte. Ich hatte nur weil ich die Arbeit bei einer Lehrerin sausen ließ, extra dafür in einer Nachprüfung alles über einen alten Landesherren in Deutschland lernen zu gehabt, Friedrich der zweite, glaube ich.

Der Banknachbar neben mir, wo wir dann Freunde geworden sind, hatte ein Jahr später ebenfalls dort Nachprüfung machen müssen, bei derselben Lehrerin. Es war so vorgesehen.

Der damalige Lehrer sagte (dieser Lehrer der ehemals beim Militär in Afghanistan war), nur einmal hätte er lernen brauchen. Und er wusste, dass er die nächste Stunde abgefragt wurde. Er hatte nicht gelernt und daher bekam er dieses Vergnügen, die Nachprüfung zu durchlaufen. Schon seltsam, diese Parallelen, oder nicht? Zufall oder Begegnungen die so ihren Lauf nehmen sollten?

Als ich auf Kur war, traf ich dort einen Schüler, der mich an jemanden erinnerte, den ich wohl schon länger kannte, obwohl ich ihn nie zuvor gesehen hatte. Es war, als wäre er so etwas wie ein Vertrauter gewesen, mir dem ich gut sprechen konnte.

Ein anderer Schüler hatte solche Heimweh, dass er nach weniger als einer Woche wieder den Kurort zu verlassen hatte. Nicht für jeden war das die Lösung.

Ich hätte das als Zeichen sehen sollen, dass 3 Wochen genügt hätten. Derjenige hatte z. B. drei Wochen genehmigt bekommen.

Wer hatte schon den perfekten Lebenslauf. Mehrere Menschen könnten dir Geschichten erzählen, wenn du die Zeit hierfür hättest. Es ist interessant, was mache schon erlebt hatten. Nun denn, achte auf deine Zahlen und treffe vorausschauend Entscheidungen.

Denke daran:

  • Manche sind so vermögend, dass sie nie wieder in ihrem Leben arbeiten bräuchten.
  • Also lasse dich nicht ausnutzen und bleibe gelassen.

Ich stornierte gestern noch eine Bestellung in einem Shop, die für jemand anderen war. Es ist so, dass ich hier nicht die Verantwortung tragen möchte, auch, falls es damit Schwierigkeiten gäbe. Besser war es, ich hielt mich diesbzgl. zurück und besser war es auch, ich setzte demjenigen keinen Floh ins Ohr. Bezüglich der Storno schrieb ich dem Verkäufer dieser Ware, ich erläuterte etwas, wieso es dazu kam: "Sein Leben. Seine Regeln. Seine Entscheidungen."

Und das möchte ich auch dir noch abschließend an dieser Stelle mitgeben.

Dein Leben. Deine Regeln. Deine Entscheidungen.


Autor:

Matthias


Matthias betreibt diesen Blog und beschäftigt sich mit Online Marketing, E-Mail- und Affiliate-Marketing. Er schätzt die Natur und das, was die Menschen in ihrer Balance hält. Das weite Land und die Berge sind für ihn etwas ganz besonderes.


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