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Wirkungsvolle Blogkommentare – 10 sofort umsetzbare Strategien

Kommentare sind nicht nur Feedback oder Anmerkungen. Sie können etwas über Dich, Dein Business und Know-How verraten und so auf natürliche Art und Weise Neugierde erzeugen.

In diesem Artikel stelle ich Dir 10 Möglichkeiten vor, mit denen Du Deine Kommentar-Schreibe perfektionierst.

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Wenn es bereits 124 Kommentare unterhalb des Artikels gibt


Mach nicht den Fehler, den 125. Kommentar zu schreiben. Wer denkst Du liest die Kommentare bis ganz zum Schluss durch? Fast niemand.

Beteilige Dich stattdessen an einer Diskussion, die weiter oben stattfindet. Finde einen Punkt, zu dem Du konstruktiv etwas mit Deinem Know-How beitragen kannst.​

häufig kommentierter Artikel

Beispiele:

Fragen beantworten

Dir fällt auf, dass jemand in den Kommentaren eine Frage stellt, die der Autor des Artikels nicht oder nur kurz in 1-2 Sätzen beantwortet hat.

Du kennst die Antwort? Beantworte sie in einem Antwort-Kommentar.

Berichtigen und Ergänzen

Du bist der Meinung, das was jemand geschrieben hat stimmt so nicht so ganz. Oder Du siehst die Sache ganz anders.

Denk es Dir nicht nur, schreib es hin. Dafür sind Kommentare da.


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Die Klickrate auf Kommentarlinks erhöhen

Der eigene Kommentarname erhält eine Verlinkung zur Webseite, die Du im Textfeld "Webseite" angegeben hast.

1. Gib Deinen echten Namen ein

Kein Pseudonym oder ein Keyword. Warum ist das so wichtig:

  • In den Kommentaren geht es darum, mit Menschen zu kommunizieren.
  • Sieh es wie ein persönliches Gespräch. Da willst Du zuerst wissen, wie die Person heißt, bevor sie etwas anderes sagt.
  • Der eigene Name macht den Kommentar erst persönlich. Leute klicken auf deinen Kommentarnamen, weil sie das, was Du gesagt hast, interessant fanden. Sie interessieren sich für Dich. Nicht für irgendein Keyword.
  • Es geht in den Kommentaren nicht um SEO. Ich z. B. entferne bei SEO-Kommentaren den Link aus dem Kommentarfeld. Andere Blogger löschen gleich den ganzen Kommentar.

2. Fachsimple

Lass durch Deinen Kommentar durchblicken, dass Du etwas vom Thema verstehst.

Das kommt nicht nur bei den Lesern und dem Autor des Beitrags gut an, weil es den Artikel ergänzt. Solche Kommentare erzeugen von ganz alleine Neugierde.

3. Achte auf Rechtschreibung und Grammatik

Nimm Dir die Zeit und prüfe vor dem Absenden des Kommentars, ob es Rechtschreib- und Grammatikfehler gibt. Du kannst Dir hier viel kaputt machen, weil es Leichtsinnsfehler sind, die Du später nicht mehr ändern kannst. Nur der Betreiber des Blogs kann Kommentare nachträglich noch ändern.


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Der Website-Link

Verlinke mit Deinem Kommentarnamen auf eine relevante Webseite, passend zum Thema der Seite.

​Im besten Fall handelt es sich dabei um eine Seite die noch dazu relevant zum Thema des Beitrags ist und die nach dem Schema einer Landingpage aufgebaut ist.
Sprich: Du bietest Deinen Leser dort etwas gratis an, damit sie sich in den Newsletter eintragen.


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HTML-Links in den Kommentaren

Gehe mit dieser Möglichkeit vorsichtig um. Links in Kommentaren, besonders die zu eigenen Webseiten und Angeboten, sind nicht gerne gesehen.

  • Beachte das Prinzip vom Geben und Nehmen

    Schreibst Du einen ausführlichen und inhaltsreichen Kommentar und verlinkst darin z. B. auf einen eigenen Beitrag, in dem Du auf diesen Punkt nochmal intensiv eingehst, kannst Du dazu einen Link im Kommentar platzieren.

    Der verlinkte Beitrag muss dabei von hoher Qualität sein und darf nicht in Konkurrenz zum Beitrag stehen, auf dem Du kommentierst.

    Im Zweifelsfall: Lass es bleiben. Sei damit auch vorsichtiger, wenn Du den jeweiligen Blog noch nicht so lange kennst oder dort noch nie einen Kommentar hinterlassen hast.

    Der Gesamteindruck des Kommentars muss passen. Wenn der Autor das Gefühl hat, es geht Dir nur um den Link und weniger darum, seinen Lesern wirklich weiterzuhelfen, wird er den Link einfach löschen und alle Mühe war umsonst.
  • Setze nur 1 Link im Kommentarfeld

    Enthält Dein Kommentar mehr als 1 Link, bleibt er leicht im Spam-Filter hängen und wird damit nie veröffentlicht.

    Die meisten Blogs erhalten so viel Kommentar-Spam, dass Kommentare im Spam-Ordner nicht manuell überprüft werden. Die Anti-Spam Filter arbeiten zuverlässig, sodass 99% der Kommentare richtig gefiltert werden.

Unerwünschte Links

Von diesen Links lässt Du besser gleich die Finger:

  • Affiliate Links
    → ad.zanox.com/ppc?1208921
    → product21.digistore24.com
    → webseite.de/index.php?ref=192
  • Gekürzte und gecloakte Links
    → bit.ly/2930lksdf
    → goo.gl/JOfB2i


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Ausführlich und nicht zu knapp schreiben


In den Kommentaren ist Platz für eigene Erfahrungen. Du kannst auch Fragen stellen.

Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge kommen immer gut an. Genauso wie ein einfaches Dankeschön.​

  • Auch wenn Du es ehrlich meinst und der Artikel perfekt geschrieben ist, schreib nicht nur ein einfaches "Danke, toller Artikel" ins Kommentarfeld.

    Es gibt Blogbetreiber, die solche Kommentare veröffentlicht lassen. Die meisten aber löschen Kommentare, die keinen Bezug zum Artikel haben.
  • Wenn Du einen Kommentar schreibst, frag Dich:

    Könnte man diesen Kommentar unter jede x-beliebige andere Webseite setzen?

    Ist diese Frage mit "Ja" zu beantworten, ist es kein guter Kommentar.

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Diskussionen anregen

Das führt dazu, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit der Blogbetreiber oder andere Blogleser beginnen, auf Deinen Kommentar zu antworten.

Auf diese Weise machst Du nicht nur auf Dich aufmerksam, sondern knüpfst nebenbei auch Kontakte.

Beschränke Dich dabei auf dein Fachwissen. Schwachsinn zu schreiben oder unüberlegte Aktionen bringen nichts. Letztlich schaden sie Dir nur.

Orientiere Dich beim Schreibstil am Niveau der jeweiligen Webseite. Die Leser der Seite sollen das, was Du zu sagen hast, auch verstehen können und nicht am Ende mit drei Fragezeichen dastehen.


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Durchhaltevermögen zeigen

Damit ist gemeint, dass Du Blogs, auf denen Du kommentierst, auch weiterverfolgst und auf neue Beiträge ebenfalls reagierst.

  • Damit Du über neue Kommentare eines Beitrags regelmäßig informiert wirst, kannst Du den Kommentar RSS-Feed des jeweiligen Beitrags abonnieren.

    Hänge einfach ein "feed" an die jeweilige URL des Beitrags an und Du hast die Kommentar-Feed-URL. Diese fügst Du dann einem RSS-Reader deiner Wahl hinzu. 

    Artikelempfehlung: Die besten RSS-Feed-Reader und Apps auf t3n

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Social Sharing zur Vernetzung

Jeder Beitrag, den Du kommentierst, ist auch eine Erwähnung in den sozialen Netzwerken wert.

Was zu tun ist

  • Zum Artikel einen Tweet schreiben und ihn bei Twitter veröffentlichen.
    Nutze den Tweet-Button auf der jeweiligen Seite, das geht noch schneller.
    Erwähne am Ende des Tweets den Twitternamen des Autors mit dem "@"-Tag.
  • Spendiere dem Artikel ein Facebook Like. Noch besser ist es, den Artikel auf Facebook zu teilen.
  • Empfehle den Beitrag Deinen Google+, Xing- und Linkedin-Kontakten.

Was Du davon hast

  • Du bietest Deinen Followern einen Mehrwert.
  • Deine Kontakte sehen am Ende des Artikels den eigenen Kommentar.
  • Dadurch sehen sie, dass Du selbst aktiv im jeweiligen Themenbereich mitmischt.
  • Indirekt stärkst Du damit Deinen Expertenstatus.

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Ein Gravatarbild nutzen

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte

Bei jedem Kommentar gibst Du eine E-Mail-Adresse ein. Das hat nicht nur den Grund, dass der Autor weiß, wer ihm geschrieben hat, sondern gibt Dir die Chance, ein eigenes Gravatarbild mit der angegebenen E-Mail-Adresse zu verknüpfen.

Dieses Bild wird zu jedem Kommentar angezeigt, den Du mit Angabe dieser E-Mail-Adresse schreibst.

Um dieses Feature zu nutzen, registriere Dich unter de.gravatar.com mit Deiner E-Mail-Adresse. Anschließend kannst Du ein Profilbild hochladen und es mit Deiner E-Mail-Adresse verknüpfen.​

Damit nicht irgendjemand für eine fremde E-Mail-Adresse einen Gravatarbild hochladen kann, wird an neu angelegte E-Mail-Adressen eine Bestätigungs-E-Mail gesendet, bevor man sie mit einem Bild verknüpfen kann.

  • Gravatarprofilbilder werden im Seitenverhältnis 1:1 dargestellt. Lädst Du ein Bild in einem anderen Seitenverhältnis hoch, kannst Du es nach dem Hochladen zuschneiden.
  • Das Bild sollte eine Auflösung von mindestens 250x250 Pixeln besitzen, damit es auf allen Webseiten scharf dargestellt wird.
  • Achte darauf, dass man nur den Kopf sehen kann. Auf den meisten Blogs werden Kommentar-Profilbilder nur sehr klein angezeigt. Verwendest Du ein Bild, auf den noch Teile der Kleidung zu sehen sind, erkennt später keiner mehr, was auf dem Bild eigentlich zu sehen ist.
  • Ein Firmenlogo als Gravatar ist möglich, aber unpersönlicher. Ich würde das nur für den eigenen Blog als Profilbild nutzen, wenn mehrere unterschiedliche Leute aus dem Team z. B. die Kommentare beantworten.

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Kontakte knüpfen und keine Wunder erwarten

Durch Kommentare alleine wirst Du kaum Traffic erzeugen. Aber sie sorgen dafür, dass dein Blog besser vernetzt ist und sind eine einfache und schnelle Möglichkeit, mit anderen Bloggern in Kontakt zu treten.

Weitere Schritte wären z. B. eine Anfrage per E-Mail, ob Du einen Gastbeitrag auf dem Blog verfassen kannst oder nachfragst, wie es mit dem Interesse an einem Gastbeitrag auf dem eigenen Blog aussieht.

Dreh den Spieß um und betrachte mal die andere Seite. Du selber liest auch Kommentare. Wenn Du siehst, jemand schreibt etwas interessantes, besuch seine Seite und sieh Dich um. Knüpfe aktiv Kontakte. Sehe andere Blogger, die sich mit dem selben Thema beschäftigen nicht als Konkurrenten an, sondern als Partner für Synergien.

Denk an den Spruch:

Kontakte schaden nur demjenigen, der keine hat.

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Ich hoffe, die 10 Strategien haben Dir weitergeholfen. Am wichtigsten ist die Umsetzung. Daher erwartet Dich jetzt abschließend eine:

✓ Checkliste zur Umsetzung


Gibt es bereits Kommentare?

  • Ja

    Überlege Dir, ob Du dem Autor ein Feedback geben möchtest oder auf einen bereits bestehenden Kommentar antworten willst.
  • Nein

    Schreib einen ersten Kommentar. Der Autor freut sich darüber besonders!

Wie viel Zeit hast Du gerade?

  • Überhaupt keine Zeit

    Schreib 2-3 Sätze, die aber relevant zum Inhalt sein sollten.
    Du kannst Dir die Artikel-URL auch in einem Notizbuch speichern und den Artikel zu einem späteren Zeitpunkt kommentieren.
  • Wenig Zeit

    Schreibe zu einem bestehenden Kommentar 2-3 Sätze, die den Inhalt sinnvoll ergänzen. Somit musst Du nur etwas weiter denken, aber nicht komplett bei Null anfangen.
  • Viel Zeit

    Mach Dir Gedanken darüber, welche Punkte dem Artikel noch fehlen und ergänze sie in einem Kommentar.
  • Sehr viel Zeit

    Beteilige Dich an Diskussionen und halte dich über neue Kommentare auf dem Laufenden.

Rechtschreibung und Grammatik geprüft?

  • Ja

    Gut gemacht. Dann klicke auf "Senden" und schick den Kommentar ab.

Gravatar Profilbild hinterlegt?

Hast Du für die E-Mail-Adresse im Kommentarfeld ein Gravatar-Profilbild hinterlegt?

  • Ja

    Sehr gut. Du scheinst Dich mit dem Thema schon befasst zu haben.
  • Updated 20. September 2016
Matthias Szilagyi
 

Matthias Szilagyi ist leidenschaftlicher Onlinemarketer. Es macht ihm Spaß, Produkte zu bewerben und zu verkaufen. Wissen und Erfahrungen weiterzugeben. Das ganze nebenberuflich und stressfrei. Als am wertvollsten sieht er die Kontakte an, die er durch seine Onlineaktivitäten geknüpft hat. Für persönlichen Kontakt bitte einen Kommentar unterhalb des Artikels hinterlassen oder die Kontaktdaten nutzen.

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