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Die erste Webseite (Mehrwertreihe – Teil 6)

In diesem Teil geht es nur um die Technik.

  • Wie setzt man seine erste eigene Webseite auf
  • Auf welche Design-Vorlagen kann man zurückgreifen
  • Welche Anbieter gibt es für die Verkaufsabwicklung
  • Woher bekommt man Bilder und Grafiken
  • Wo hostet man die Webseite, wo lagert man die Videos aus

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Mein Rat: WordPress nutzen

Seit 2009 verwalte ich Webseiten mit WordPress. WordPress ist Open-Source und kann von jedem kostenlos heruntergeladen und genutzt werden. Privat wie kommerziell. Es gibt auch regelmäßige Updates, sodass man technik-mäßig ein System bekommt, dass mit der Zeit geht.

Andere häufig genutzte CMS-Systeme sind Typo3, Joomla und Drupal.

Deshalb ist WordPress für mich die Nr. 1

1. Es ist flexibel einsetzbar ist, z. B. für

  • Informationsseiten, News-Portale, Review-Seiten
  • Portfolio Seiten, Unternehmenswebseiten
  • Lead Seiten, Verkaufsseiten und Mitgliederbereiche

2. Es gibt zahlreiche Erweiterungsmöglichkeiten

  • Themes, die das Design der Seite größtenteils ausmachen.
  • Plugins, die Features ergänzen, die man benötigt.
  • Wie man sich eine Webseite inkl. Domain und WordPress-Installation einrichtet, zeige ich als Videoanleitung in diesem Beitrag.

Am Anfang ist es etwas neues, damit zu arbeiten, aber man freundet sich schnell mit der Bedienoberfläche an und auch durch die regelmäßigen Updates ändert sich wenig bis nichts an der Bedienoberfläche.

Themes / Templates für WordPress

Ich habe es schon angesprochen. WordPress kann man mit Themes vom Design her anpassen. Wer HTML- und CSS-Kenntnisse mitbringt, kann die vorgegebenen Themes noch individueller gestalten.

Empfehlenswerte Anbieter für WordPress-Themes

Diese Anbieter bieten eine Theme-Flatrate. Einmal bezahlen und alle Themes nutzen.

* Abo-Modell, jährliche Zahlung

10 weitere Theme-Anbieter. Hier ist jedes Theme einzeln zu bezahlen.

Worauf man achten sollte

  • Für die Nutzung auf deutschen Seiten sollte eine .po Sprachdatei mit dabei sein, sodass man alle Bereiche auf der Webseite ins Deutsche übersetzen kann.
    (Artikelempfehlung: WordPress Theme und Plugins übersetzen auf elbnetz.com)
  • Das Theme sollte Responsive sein. Solche Themes verfügen über eine optimierte Darstellung für Smartphones und Tablets. Nahezu alle erhältlichen Themes sind heutzutage responsive.

Themes für Verkaufsseiten

​Besonders bedienungsfreundlich ist der Thrive Content Builder, mit dem man per Drag&Drop Verkaufsseiten erstellen kann und hierbei auf conversionoptimierte Vorlagen zurückgreifen kann. Es ist allerdings kein Theme, sondern ein Plugin und man kann es mit jedem anderen Theme kombinieren. Das Interface ist englischsprachig.

Als Theme-Lösung empfiehlt sich OptimizePress. Eine günstigere Alternative dazu ist der WP-Profitbuilder.​ Auch hier werden englische Sprachkenntnisse vorausgesetzt.

Für die Erstellung und Verwaltung von Mitgliederseiten gibt es für WordPress folgende Plugin-Erweiterungen:

Alternative Lösungen

Eine andere Lösung für Verkaufsseiten sind reine Web-Lösungen, dafür bezahlt man monatlich und kann damit simpel per Drag-and-Drop komplette Verkaufsseiten erstellen. Die zwei besten Anbieter hierfür sind Leadpages und unbounce.

Für die Erstellung und Verwaltung von Mitgliederbereichen gibt es ebenso Websoftware, wo man vom Browser aus alles einstellt. Hierbei fallen ebenso monatliche Gebühren an.

Wahl des Zahlungsanbieters

Als Zahlungsanbieter empfehle ich einen dieser 4 Dienstleister zu wählen:

Features

Digistore24 (Tipp)

Affilicon

Clickbank

Paypal

Verkaufsabwicklung

Storno-Abwicklung

Upsell-Integration

Cross-Sell Integration

Partnerprogramm

Gebühr pro Verkauf

7,9% + 1,00€

7% + 1,00€

7,5% + 1,00$ *

1,9% + 0,35€

Abrechnungswährung

Euro

Euro

US-Dollar

Euro

Einnahmenabrechnung

Unternehmenssitz

Deutschland

Deutschland

USA

Luxemburg

* Clickbank verlangt als einziger Anbieter für das Einstellen von Produkten eine Gebühr von 49,95 USD. Die Abrechnung erfolgt in USD und die Verkaufsprovision berechnet sich auch auf den Wert der Bestellungssumme in der US-Währung.

Quellen für Grafiken und Bilder

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte.

Bild von einem der Bilderportale

Hier eine Auswahl an kostenlosen Bildportalen, bei denen man aus vielen verschiedenen Fotos und Grafiken wählen kann:

  • Bei kostenlosen Portalen besonders auf die Lizenzbestimmungen achten. Manchmal ist z. B. eine Rückverlinkung erforderlich.

Alternativ dazu 3 Anbieter, bei denen man Bilder käuflich erwerben kann:

Videohosting und Einbindung

Möchte man Videos nutzen, empfehle ich einen dieser 4 Hoster zu wählen. Hier ein Vergleich:

↓ Features | Anbieter →

YouTube

Vimeo

Wistia

Amazon S3

HD Videos

bis 4k

bis 4k

bis 1080p

4k +

Autom. Anpassung für Mobilgeräte

Ja

Ja

Ja

Nein

Verfügbarer Einbettungscode

Ja

Ja

Ja

Nein

Einschränkbare Wiedergabe

Nein

ab Plus

Ja

Ja

Werbefrei

Nein*

ab Plus

Ja

Ja

Nicht öffentliche Listung von Videos

Ja

Ja

Ja

Nein

Abspielen von Originaldateien

Nein

Nein

Nein

Ja

Jährliche Hostingkosten

keine

49,95 (Pro)

ab 0,00

keine

Kosten je GB Speicherplatz

-

-

-

2,9ct/GB

Kosten je übertragenes GB

-

-

-

2,9ct/GB

Link zur Anbieterseite

YouTube

Vimeo

Wistia

Amazon S3

  • Die ausführlichsten Statistiken bietet Wistia. Hier sieht man auch, wann das Video gestoppt wurde und welche Abschnitte übersprungen wurde. Diese Messwerte helfen einen dabei, das Video zu optimieren.

Für den Start

Zum Anfang kann man auch mit dem Standard-Theme von WordPress starten. Es ist direkt vorinstalliert und heißt Twenty-Sixteen. Jedes Jahr erscheint ein neues mit fortlaufender Jahreszahl.

Auch damit lässt sich schon viel machen. Es verlangt außerdem weniger Leistung vom Server als ein sehr skriptlastiges Premium​-Theme.

Bei allen Themes unbedingt Titelbild, Logo und evtl. noch Schriftgröße und die Schriftart anpassen. Ansonsten fehlt das Alleinstellungsmerkmal.

Genug zu den Infos

Die Artikelreihe überschüttet einen mit Informationen. Zu viel ist nicht gut, aber zu wenig bringt einen auch nicht weiter. Ein solides Grundwissen ist Voraussetzung.

  • Falls noch nicht getan:
    Stift und Papier in die Hand nehmen und sich Notizen zu den Inhalten machen.

Wichtig ist, alles auf sich wirken zu lassen. Sich Gedanken zu machen, wo es hingehen soll.

Folgende 2 Möglichkeiten habe ich in dieser Artikelreihe beschrieben:

  • Die Erstellung einer Informations- bzw. Affiliate-Seite
    - Themafindung, Marktanalyse
    - Informationen aufbereiten und bereitstellen
    - Produkte bewerben und Geld verdienen
  • Das Betreiben einer Verkaufsseite, ggf. parallel zu einer Informationsseite
    - Verkauf von E-Books und Videokursen
    - Erstellung einer Mitgliederseite
    - Seminare und Veranstaltungen anbieten

Nicht abwarten... Just do it

Am wichtigsten ist es - jetzt - anzufangen.

  • Sich informieren ist der erste Schritt.
  • Die Informationen umzusetzen, der Zweite.
  • Alles weitere ergibt sich aus den erzielten Ergebnissen.
  • Regelmäßige Weiterbildung ist wichtig:
    • deutsche und englischsprachige Blogs lesen
    • Austausch mit Gleichgesinnten (Facebook-Gruppe, Forum, regionale Gruppen)
    • Veranstaltungen besuchen, an Seminaren und Webinaren teilnehmen

Informationen sind wichtig, aber man darf sich nicht darin verlieren. Ich trage mich z. B. auf jeder guten, relevanten Webseite in den Newsletter ein. Danach sortiert mir Google Mail die E-Mails nach dem Empfänger in verschiedene Unterordner. Würde alles im Hauptordner landen, wäre es zu unübersichtlich.

Weiterführende Links

In diesen Kategorien sind weitere Artikel zu finden, die relevant zum Thema der Mehrwertreihe sind. Umsehen lohnt sich:

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  • Updated 15. August 2017
Matthias Szilagyi
 

Matthias Szilagyi ist Onlinemarketer. Es macht ihm Spaß, Produkte zu bewerben und zu verkaufen. Wissen und Erfahrungen weiterzugeben. Das ganze nebenberuflich und stressfrei.

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