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Kategoriearchiv für „Affiliate Marketing“
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Kostenkalkulation im Pay-per-Click Marketing

Wenn Sie mit CPC-Marketing gewinnbringend Geld im Internet verdienen möchten, sollten Sie etwas von Kostenkalkulation verstehen.

Faktoren die für die Kalkulation eine Rolle spielen

  1. Die Höhe Ihres Werbebudgets
  2. Die Kosten pro Klick auf Ihre geschaltete Anzeige
  3. Die Anzahl der generierten Verkäufe je 100 Klicks auf Ihre Anzeige
  4. Ihr erzielter Gewinn je Verkauf / je Provision
  5. Die Anzahl der Stornos Ihrer Verkäufe / bzw. Provisionen

Erläuterung der einzelnen Faktoren

Die Höhe Ihres Werbebudgets legt fest, in welchem Preisbereich für die Anzeigenschaltung Sie sich bewegen sollten. Falls Sie z. B. 100 Euro für Werbung ausgeben können, wäre es fatal, eine Anzeige zu schalten, die Sie 5,00 Euro pro Klick bei GoogleAdwords kostet. Denn erstmal brauchen Sie die Auswertung, wie viele Klicks es benötigt, um ein paar Verkäufe zu generieren, um dann Ihre Werbekosten für einen generierten Verkauf zu ermitteln.

Aus den Kosten pro Klick berechnen Sie die Werbekosten die Sie für die Generierung eines Verkaufs bezahlen. Bezahlen Sie z. B. 0,50 Euro/Klick und 2% aller Klicker auf Ihre Anzeige kaufen ein Produkt, betragen die Werbekosten je Verkauf 25,00 Euro (0,50 Euro * 100 Klicks / 2 Verkäufe).

Liegt Ihr erzielter Gewinn je Verkauf im o.g. Beispiel bei über 25 Euro, würde es sich lohnen, die Anzeige zu schalten. Bei einem Gewinn von genau 25 Euro würden Sie +/- 0 herauskommen (weder Gewinne noch Verluste erzielen). Und bei einem Gewinn von unter 25 Euro würde es sich nicht lohnen, die Anzeige weiter zu schalten.

Die Anzahl der Stornos spielt ebenfalls eine Rolle. Anfangs wird es Ihnen nicht möglich sein, eine Stornoquote zu ermitteln – später schon. Die Stornoquote ermitteln Sie in Prozent. (d.h. Sie ermitteln wieviele von 100 Ihrer Kunden den Kauf stornieren)

Schauen wir uns ein praktisches Beispiel an, damit Sie die Kalkulation besser nachvollziehen können.

Praktisches Beispiel:

Gegeben:
Produkt: eigenes eBook zum Thema Abnehmen
Produktpreis: 47,00 Euro (Brutto)
Nettopreis: 39,50 Euro
Nettopreis abzüglich 15% Kosten für den Zahlungsanbieter: 33,57 Euro
durchschnittlich erzielte Verkäufe je 100 Besucher (=Conversionrate): 1,25%
Stornorate: 6%

Gesucht:
a) maximaler Klickpreis, bis zu dem wir gerade einen Gewinne erzielen würden (bzw. +/- 0 rausgehen würden)
b) Klickpreis, bis zu dem wir  10 Euro Gewinn erzielen würden
c) Klickpreis, bis zu dem wir 20 Euro Gewinn erzielen würden

Lösung a)

1. Wir ermitteln unseren Gewinn je 100 Besucher:

33,57 Euro * 1,25% = 41,96 Euro

2. Wir brechen die Kosten für die Stornos auf 1 Verkauf herunter:

6 Stornos verursachen uns Kosten in Höhe von: 39,50*6 = 236,97 Euro Verlust pro 100 Verkäufe

Nun teilen wir die Verluste pro 100 Verkäufe durch 100, um somit den Verlust auf 1 Verkauf herunterzubrechen

236,97 / 100 Verkäufe = 2,37 Euro

3. Wir ermitteln unseren Gewinn abzüglich Verlust durch Stornos:

41,96 – 2,37 = 39,59 Euro realer Gewinn pro 100 Besucher

4. Wir ermitteln, wie viel uns ein Klick maximal kosten darf, um mit dem Produkt einen Gewinn zu erwirtschaften

39,59 Euro / 100 Klicks = 0,3959 Euro

=> Bei einem Klickpreis von bis zu 0,39 Euro erwirtschaften wir mit dem Verkauf einen Gewinn. 

Lösung b)

1. Wir wollen mind. 10 Euro Gewinn (je 100 Besucher) erzielen, daher ziehen wir vom oben berechneten Gewinn von 41,96 Euro 10 Euro ab.

41,96 – 10 Euro (Gewinn den wir sicher erzielen möchten) = 31,96 Euro

2. Wir ziehen die Stornokosten ab, die wir unter a) bereits berechnet hatten

31,96 – 2,37 = 29,59 Euro

3. Wir ermitteln, wie viel uns ein Klick maximal kosten darf, um mit dem Produkt diesen Gewinn zu erwirtschaften

29,59 Euro / 100 Klicks = 0,2959 Euro

=> Bei einem Klickpreis von bis zu 0,29 Euro erwirtschaften wir mit dem Verkauf einen Gewinn von mindestens 10 Euro. 

Lösung c)

1. Wir wollen mind. 20 Euro Gewinn (je 100 Besucher) erzielen, daher ziehen wir vom oben berechneten Gewinn von 41,96 Euro 20 Euro ab.

41,96 – 20 Euro (Gewinn den wir sicher erzielen möchten) = 21,96 Euro

2. Wir ziehen die Stornokosten ab, die wir unter a) bereits berechnet hatten

21,96 – 2,37 = 19,59 Euro

3. Wir ermitteln, wie viel uns ein Klick maximal kosten darf, um mit dem Produkt diesen Gewinn zu erwirtschaften

19,59 Euro / 100 Klicks = 0,1959 Euro

=> Bei einem Klickpreis von bis zu 0,19 Euro erwirtschaften wir mit dem Verkauf einen Gewinn von mindestens 20 Euro.

  • 21. Juni 2012

Das Gesetz der großen Zahl – und was es für Ihr Online-Business bedeutet

Gliederung:

A. Wie das Gesetz definiert ist
B. Wo das Gesetz der großen Zahl angewendet wird
C. Was das Gesetz der großen Zahl (im Bezug auf Ihr Internet-Marketing Business) für Sie bedeutet

A. Wie das Gesetz der großen Zahl definiert ist

Wikipedia.org

In ihrer einfachsten Form besagt das Gesetz der großen Zahl, dass sich die relative Häufigkeit eines Zufallsergebnisses in der Regel der Wahrscheinlichkeit dieses Zufallsergebnisses annähert, wenn das zu Grunde liegende Zufallsexperiment immer wieder durchgeführt wird.

Eigene Definition

Je häufiger ich eine bestimmte Aktion „X“ durchführe, umso größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass ich das gewünschte Ergebnis „Y“ erreiche.

Beispiel aus dem Glücksspiel: Roulette – je länger in Folge die Farbe Schwarz gewinnt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass in der nächsten Runde die Farbe Rot gewinnt.

B. Wo das Gesetz der großen Zahl Anwendung findet

  • überall im täglichen Leben
  • Versicherungsverkauf
    1. Herr Abschluss (Bankkaufmann) schlägt 50 Kunden den Abschluss einer Risko-Lebensversicherung vor
      1. keiner der 50 Kunden nimmt das Angebot an
    2. Hr. Abschluss schlägt weiteren 50 Kunden das Angebot vor
      1. keine erzielten Abschlüsse
    3. Er bleibt hartnäckig, schlägt das Angebot nochmals 20 Kunden vor
      1. Der 116. und 118. Kunde nehmen das Angebot an
  • Jobsuche
    1. Hermann bewirbt sich bei 10 Unternehmen im Vertrieb
      1. keine Einladung zum Vorstellungsgespräch
    2. Er bewirbt sich nochmals bei 10 weiteren Unternehmen
      1. seine Bemühungen bleiben umsonst
    3. Hermann gibt nicht auf und schreibt nochmals 10 Bewerbungen
      1. er erhält 3 Einladungen zum Vorstellungsgespräch
      2. trotzdem wird er nicht eingestellt
    4. Hermann weiß, er kann nur gewinnen – seine Misserfolge sind für ihn immer nur Zwischenergebnisse
      1. 10 weitere Bewerbungen
      2. und nochmals 10…
      3. mit der 42. Bewerbung landet er schließlich den Treffer und wird eingestellt
  • Onlineprojekte
    • Julia registriert eine Domain mit Webspace und Datenbank, installiert einen WordPress-Blog, schreibt regelmäßig Inhalte und bewirbt in der Sidebar Affiliate-Produkte
      1. Erste Besucher gelangen über die Suchmaschinen auf Ihre Webseite
        1. Nach 200 eindeutigen Besuchern immer noch keine einzige Provision
      2. Julia bleibt dran und schreibt weiter fleißig Inhalte
        1. Nach 3 Monaten Arbeit und weiteren 500 eindeutigen Besuchern auf ihrer Webseite erzielt Julia ihre erste Sales-Provision
    • Peter vertreibt sein erstes eigenes Produkt
      1. Niemand kauft sein Produkt
        1. Peter stellt im Nachhinein fest, dass für sein Produkt kein Markt im Internet vorhanden ist
      2. Peter entschließt sich, 3 Reseller-eBooks zu vertreiben
        1. Verkaufsseiten sind online, Peter kümmert sich um’s Marketing – doch nur wenige Interessenten kaufen die eBooks
        2. Nach 6 Monaten stellt Peter den Verkauf ein
      3. Peter hat sich vorgenommen, niemals aufzugeben und erstellt in Kooperation mit Sandra ein Online-Videokurs
        1. Der Markt nimmt das Produkt an
        2. nach 3 Monaten verkaufen Peter und Sandra täglich 10 Mitgliedschaften

C. Was das Gesetz der großen Zahl (im Bezug auf Ihr Internet-Marketing Business) für Sie bedeutet

Mit X Handlungen erziele ich Y erwünschte Ergebnisse.

Je höher X, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Y auf >0 steigt. 

X = Handlungen
Y = gewünschtes Ergebnis

Mit Y (z. B. 5) dividiert durch X (z. B. 100) erfahren Sie, mit wie vielen Handlungen Sie durchschnittlich das gewünschte Ergebnis erzielen. In diesem Fall würden Sie das Ergebnis in durchschnittlich 5% der Fälle erzielen. (Erfolgsquote: 10%)

Beachten Sie, dass Sie nicht wissen, zu welchem Zeitpunkt Sie dieses Ergebnis erzielen. Es können z. B. Ihre ersten 70 Handlungen erfolglos sein. Doch ab der 83. Handlung bis zur 100. Handlung erzielen Sie dann 5x das gewünschte Ergebnis.

Hätten Sie nach der 82. Handlung aufgegeben, wären Sie nicht auf die 5% gekommen. Sie hätten gedacht: Wenn es 82-mal nicht geklappt hat, dann klappt es auch dauerhaft nicht.

Anderseits ist es auch nicht sinnvoll, mehrere Wochen oder Monate an einer Handlung festzuhalten, die Sie nicht zum gewünschten Ergebnis geführt hat. In diesem Fall ist es nötig, dass Sie Ihre Handlungen ändern. (Im unteren Abschnitt „Wie Sie Ihre Erfolgsquote steigern“ gehe ich darauf näher ein.)

Ermitteln Sie Ihre Erfolgsquote aus beiden Variablen und der Erfolg ist Ihnen gewiss.

Warum werden Sie dann zwangsläufig Erfolg haben?

Wenn Sie bisher z. B. 5 Projekte gestartet haben, die Sie nicht zum erwünschten Ergebnis gebracht haben, liegt Y bei 0. Ihre Erfolgsquote liegt bei 0%, d.h. Sie können den Wert nicht ermitteln.

Sie müssen so lange weitermachen, Sie dürfen so lange nicht aufgeben, bis Y bei >0 liegt. Behalten Sie sich im Hinterkopf, das durch das Gesetz der großen Zahl Sie es mit einem Projekt X irgendwann schaffen werden, dass Y>0 beträgt.

Wie Sie Ihre Erfolgsquote steigern

Verändern Sie Ihre Handlungen, um andere Ergebnisse zu erzielen. Im Internet-Marketing erfolgt das über das Splittesten von Verkaufsseiten, Werbetexten in E-Mails und Werbemitteln. (Mehr zum Thema Splittesten lesen Sie im Artikel: Splittesten – Umsatzsteigerung für Verkaufs-, Lead- und Affiliate-Seiten)

Wenn Sie nicht wissen, was Sie ändern können oder anders machen können, sollten Sie sich weiterbilden. Denn…

Wenn Sie nicht wissen, was Sie ändern können oder anders machen können, können Sie nichts verändern – nichts besser machen – und somit auch nicht Ihre Erfolgsquote steigern.

Suchen Sie sich für Ihre Weiterbildung jemanden, der in dem Bereich, in dem Sie Ihre Erfolgsquote steigern wollen, bereits eine (hohe) Erfolgsquote erreicht hat.

Orientieren Sie sich an deren Handlungen und Sie werden ähnliche Ergebnisse erzielen.

Für Ihren Erfolg! Liebe Grüße
Matthias Szilagyi

  • 7. Februar 2012
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Content ist King – Welcher Content am meisten Wert ist

Was ist Content?

Content ist…

  • alles was du liest, hörst und sagst.
  • Inhalt. Alles was du erlebt, gelernt und in Worte fassen kannst.

Aus allen Dingen, die man selbst oder die andere erlebt haben, lässt sich Content erstellen. Ein Lehrer könnte z. B. einen Text über effektive Lernmethoden erstellen, in denen er seine langjährige Erfahrung als Lehrer miteinfließen lässt.

Die Wertigkeit von Content

Selbst oder durch Dritte erstellte Inhalte werden von Suchmaschinen am höchsten gewichtet.

In der Content-Pyramide (siehe oben) wird verdeutlicht, wie wichtig einzigartige Inhalte (=Unique Content) sind.

Unveränderte Inhalte per Copy&Paste auf Webseiten und Blogs zu veröffentlichen ist nur dann ratsam, wenn klar ist, dass niemand zuvor die Inhalte veröffentlicht hat

Wertigkeit des Contents erhöhen

Vorgegebene Inhalte durch eigenes Wissen und Erfahrungen zu ergänzen und mit Grafiken, Videos und Audios zu veranschaulichen, erhöht den Wert des Contents.

Das Ganze geht soweit, dass aufgrund der Aufbereitung bestehender Informationen eBooks, Audio-, Video- und DVD-Kurse entstehen, die für gutes Geld verkauft werden.

Fazit

Einmaliger, hochwertiger Content ist das wichtigste Alleinstellungsmerkmal wenn es um Suchmaschinen-Positionierungen und Expert-Branding geht. Vermarkten lässt sich dagegen jede Art von Content. Wie viel Profit bzw. Umsatz dann mit dem Content erzielt wird, liegt in der Hand eines jedes Einzelnen.

Für Ihren Erfolg! Liebe Grüße
Matthias Szilagyi

  • 24. Januar 2012
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Geld verdienen mit Partnerprogrammen

Wenn man mit einer Webseite ab sofort Geld verdienen möchte und selbst keine eigenen Produkte oder Dienstleistungen hat, die man anbieten könnte, dann kann man mit Partnerprogrammen Banner und Textlinks auf der eigenen Webseite einblenden und damit Geld verdienen.

Am einfachsten geht das über sogenannte Partnerprogramm-Netzwerke. Bei diesen melden sich Firmen (diese werden Advertiser oder Merchants genannt) an, die ihre Produkte über das Internet vermarkten lassen.

Man selbst (Publisher oder Affiliate genannt; das ist immer derjenige, der Produkte empfiehlt und dadurch etwas verdient) kann sich bei diesen Portalen mit seiner Webseite anmelden.

Hat man das getan, kann man sich für einzelne Partnerprogramme, unterschiedlicher Firmen, bewerben.

Wird die eigene Seite daraufhin akzeptiert (was bis zu 2-3 Wochen dauern kann), kann man ab diesem Zeitpunkt z. B. Werbebanner oder Textlinks aus dem Partnernetzwerk auf der eigenen Homepage einbinden.

Man erhält dann eine Vergütung (auch Provision genannt), wenn jemand, über den eigenen Banner oder Textlink, bei der jeweiligen Firma etwas gekauft hat.

Einige Partnerprogramm-Netzwerke, wie z. B. Superclix, verlangen nur eine einmalige Anmeldung. Nach der einmaligen Anmeldung erhält man dann sofort Zugriff auf fast alle Partnerprogramme dieses Partnernetzwerks.

So wird man bezahlt

Wenn man Produkte über ein Partnerprogramm bewirbt, wird man nach einem dieser 3 Modelle oder einer Kombination aus diesen 3 Modellen bezahlt:

Pay-per-Click

  • Bezahlung pro Klick auf das eingeblendete Werbemittel
    Vergütung i.d.R. 0,05-0,50 € pro Klick

Pay-Per-Lead

  • Bezahlung pro durchgeführter Aktion auf der beworbenen Webseite.
    Der weitergeleitete Besucher abonniert z. B. einen Newsletter oder fordert weitere Infos an, z. B. einen Versicherungsvergleich
    Vergütung i.d.R. 0,50-10,00€ pro Interaktion

Pay-per-Sale

  • Bezahlung pro Verkauf
    Der weitergeleitete Besucher kauft ein Produkt auf der beworbenen Webseite.
    Provison i.d.R. 3-75% des erzielten Nettoumsatzes.
    3-10% meistens für physische Produkte
    30-75% häufig für Digitale Infoprodukte

Alle grundlegenden Informationen zum Thema Affiliate-Marketing findet man hier im FAQ-Bereich.

Tipps zum Geld verdienen

Zielgerichtete, weitergeleitete Besucher bringen den Umsatz

Die Empfehlung eines Produktes wird sich nur dann für einen auszahlen, wenn die Besucher einer Webseite sich für das Thema des Affiliate-Produktes auch interessieren.

Es bringt einem also nichts, wenn man eine Webseite mit Informationen zu Zugvögeln betreibt und dann ein Partnerprogramm für günstige Prepaid-Handy-Discounter darauf schaltet.

Man kann sich die Verwendung von Partnerprogrammen, wie weitergehende Informationen für die Besucher der eigenen Webseite vorstellen. Auf der eigenen Webseite gibt es gute Informationen zu diesem Thema. Und auf der verlinkten Seite kann der Besucher dann passend dazu, etwas erwerben.

Wenn man nach dieser Betrachtungsweise vorgeht und die eigene Webseite regelmäßig Besucher aufweist (>30 Besucher/Tag sollten es mindestens sein), wird man mit dem Bewerben eines Partnerprogramms gut fahren.

Was unter’m Strich übrig bleibt

Das variiert stark, je nachdem, wie man die eigene Webseite inhaltlich und optisch (auch bezogen auf die Erwartungen deiner Zielgruppe) gestaltet. In der Regel klicken nur wenige Prozent (0,5-2%) aller Website-Besucher auf eingefügte Banner und Textlinks.

Zum Vergleich: Ein Gratis-Newsletter wird im Durchschnitt von 5-20% aller Besucher abonniert. Ein empfohlenes Produkt kaufen nur etwa 0,2-3% aller Website-Besucher, die man auf ein Angebot weitergeleitet hat.

Aufnahmekriterien, damit man für sein Wunschpartnerprogramm zugelassen wird

Gewisse Mindeststandards sollte die Webseite einhalten, damit man als Werbepartner von den Netzwerken angenommen wird. Einige Anbieter prüfen jeden Bewerber einzeln, der ein bestimmtes Partnerprogramm bewerben möchte.

Folgende Angaben gelten als Mindeststandard:

  • Die Webseite enthält ein ordnungsgemäßes Impressum
  • Man bietet keine illegalen Inhalte (z. B. urheberrechtlich geschützte Werke) an oder verlinkt darauf
  • Die Webseite enthält keine erotischen Inhalte.
  • Die Webseite vertritt keine Ansichten politischer Randgruppen (z. B. rechtsextreme Szene)

Individuelle Einschränkungen werden einem bei der Bewerbung für ein Partnerprogramm noch einmal zusätzlich angezeigt.

Die deutschen TOP-Plattformen für Partnerprogramme im Überblick

Zanox.com

zanox-webseite

  • Sehr viele namenhafte, große Unternehmen
    z. B. Telekom, Neckermann, Vodafone, Amazon, Esprit, Strato, Deutsche Post und viele weitere.
  • vorwiegend Pay-per-Lead und Pay-per-Sale Programme
  • Werbeformate: Textlinks, Banner, Popups

Zur Website von Zanox

Affili.net

  • affilinet-webseiteEin weiteres, ähnlich großes Partnerprogramm wie Zanox.
  • Renommierte Partner wie: ADAC, myHammer,  1&1, United-Domains und Yello-Strom.
  • am häufigsten Pay-per-Lead & per-Sale Programme
  • Werbeformen: Textlinks, Banner

Bei Affili.net anmelden

SuperClix

  • superclix-webseiteAuswahl aus über 700 Partnerprogrammen
  • nach einmaliger Anmeldung beim Betreiber kann man die meisten Partnerprogramme sofort ohne zusätzliche Bewerbung nutzen.
  • Werbeformate: Textlinks, Banner
  • Anmelden, Code einbinden, Geld verdienen – Superclix ist ein sehr einfach zu bedienendes Partnerprogramm.

Bei Superclix anmelden

Weitere Partnerprogramm-Netzwerke

24-Ads

  • 24ads-webseite5,00 € Startguthaben bei Anmeldung
  • Werbeformate: Textlink, Banner, PopUp, PopUnder
  • Verfügbare Partnerprogramme,
    z. B. GameDuell, Paysafecard, Klarmobil, Base

Bei 24-Ads anmelden

Amazon Partnerprogramm

  • Man kann sämtliche Angebote der Amazon-Homepage
    z.B. Bücher, DVDs, Hardware, Software und Digitalkameras bewerben.
  • Man erhält eine Provision (1-10%, abhängig von der Artikel-Kategorie) pro verkauftem Produkt.

zur Website vom Amazon Partnerprogramm

AdCell

adcell-webseitez.B. Partnerprogramme von

  • Discotel (10-30€ pro Sale)
  • MeinDruckportal.de (5€ pro Lead)
  • Winterreifen.net (10€ pro Lead)

Eine Menge unterschiedlicher Kategorien, zum Beispiel:

  • Auskunft, Information
  • Familie & Kind
  • Geld verdienen
  • Handy und Kommunikation
  • Bücher, Filme, Musik
  • Lifetime-Provision
  • Zeitungen und Zeitschriften

zur Website von AdCell

AffiliWelt

Sehr viele Werbepartner zu den Kategorien:

  • Gewinnspiele,
  • Shopping
  • und Internet

zur Website von AffiliWelt

Belboon / Adbutler

Hier findet man Partnerprogramme, passend zu folgenden Kategorien:

  • Handy / Telekommunikation
  • Auto und Verkehr
  • Bildung
  • Wirtschaft, Handel, Finanzen
  • Internet, Spiele
  • Computer
  • Gewinnspiele

Zur Webseite von Belboon

eBay Partnerprogramm

  • Hier anmelden, um Produkte auf eBay zu bewerben (Banner, Textlinks)

zur Website vom eBay Partnerprogramm

TradeDoubler

  • TradeDoubler bietet z. B. das Apple & iTunes Partnerprogramm an.

Zur Website von TradeDoubler

Noch Fragen offen?

Wenn Ja, einfach einen Kommentar unterhalb des Artikels schreiben. Jede (auch jede dumme) Frage wird beantwortet.

  • Updated 3. März 2016